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Geschichte

466 Orte in Köln

A. Schaaffhausen’sches Bankpalais

Im Krieg zerstörter Kölner Bankbau von 1859–1862, der klassizistische Formen mit italienischer Renaissance verband.

Aachener Weiher

4,5(463)· Google

In den 1920ern angelegter Stadtsee im Inneren Grüngürtel Kölns — gesäumt von Biergarten, ostasiatischer Kunst und dem Hiroshima-Nagasaki-Park.

Abtei Deutz

seit 1001
4,3(19)· Google

1002 gegründetes Benediktinerkloster in Köln-Deutz; aus seiner Kirche Alt St. Heribert stammt der goldene Heribertschrein.

Adolph-Kolping-Denkmal

seit 1903
4,3(12)· Google

Bronzedenkmal für Adolph Kolping, den Gründer der katholischen Gesellenvereine, vor der Kölner Minoritenkirche, in der er beigesetzt ist.

Agfa Foto-Historama

Fotohistorische Sammlung mit rund 20.000 Kameras und über 12.000 Fotografien seit dem 19. Jahrhundert — heute am Museum Ludwig in Köln.

Alt St. Alban – Kirchenruine und Mahnmal am Quatermarkt

seit 1200
4,5(127)· Google

Erhaltene romanische Kirchenruine am Quatermarkt; nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg seit 1959 Gedenkort für die Kriegstoten.

Alt St. Cornelius

seit 1833
4,8(24)· Google

Von der einstigen Pfarrkirche in Köln-Rath/Heumar steht heute nur noch der romanische Turm aus der Zeit ihres mittelalterlichen Vorgängers.

Alt St. Katharina (Köln-Niehl)

4,7(31)· Google

Das „Niehler Dömchen": eine romanische Basilika des 12. Jahrhunderts am Rheinufer, mit gotischem Chor und unter Denkmalschutz.

Alt St. Maternus

seit 950
4,9(15)· Google

Romanisches „Kapellchen" am Rheinufer – eine der 13 kleinen früheren Dorfkirchen vor Kölns mittelalterlicher Stadtmauer.

Alt St. Mauritius (Köln-Buchheim)

5,0(5)· Google

Romanische Friedhofskapelle und erhaltener Rest der früheren Buchheimer Pfarrkirche – mit halbrunder Apsis aus der Zeit um 1200.

Alt St. Pankratius (Köln-Worringen)

Ehemalige Pfarrkirche von Köln-Worringen mit gotischem Langhaus und umstritten datiertem Westturm – heute als Wohnhaus genutzt.

Nicht mehr vorhandenAlt St. Paul© Quentin Massys · Public domain

Alt St. Paul

Romanische Pfarrkirche im mittelalterlichen Köln, 1803 aufgegeben und 1807 abgetragen — Reste ihrer Ausstattung finden sich heute in St. Andreas.

Alte Dorfkirche Köln-Junkersdorf

4,1(8)· Google

Frühere Pfarrkirche St. Pankratius mit gotischem Chor aus dem Mittelalter — heute Kapelle und einst Kindergarten.

Alter Deutzer Friedhof

Ehemaliger Kommunalfriedhof in Deutz, 1822 eröffnet — heute eine denkmalgeschützte Parkanlage mit einzelnen erhaltenen Grabdenkmälern.

Alter Markt

Geschichtsträchtiger Platz in der Kölner Altstadt-Nord mit mittelalterlich anmutender Häuserzeile — seit 922 als Kölner Markt belegt.

Dauerhaft geschlossenAmerika Haus© HOWI - Horsch, Willy · CC BY 3.0

Amerika Haus

Von 1955 bis 2007 Kölner Einrichtung für den Kulturaustausch mit den USA — das letzte in Deutschland betriebene der einst 57 Amerikahäuser weltweit.

Amerikanerbrücke

seit 1945

Behelfsbrücke der US-Armee, die von 1945 bis 1946 südlich der Südbrücke über den Rhein führte und die Stadtteile Poll und Bayenthal verband.

Amtsgericht Köln

2,4(19)· Google

Größtes Gericht in Nordrhein-Westfalen und nach München zweitgrößtes Amtsgericht Deutschlands – zuständig auch für den Flughafen.

Anuga

Gilt als weltgrößte Fachmesse der Ernährungswirtschaft: alle zwei Jahre in Köln, zehn Fachmessen unter einem Dach, ohne Publikumstage.

Appellhofplatz

3,0(92)· Google

Kölner Platz, benannt nach dem Appellationsgerichtshof – auf dem Areal eines römischen Torturms und prägender Gerichtsprozesse.

Ara Ubiorum

Römisches Heiligtum im heutigen Köln, geweiht der Göttin Roma und dem Kaiser – hier sollten unterworfene Germanen ihre Treue zu Rom bekunden.

Auferstehungskirche (Köln-Buchforst)

seit 1965
4,4(55)· Google

Denkmalgeschützte evangelische Kirche von 1968 in Tetraeder-Form, heute als „Kulturkirche Ost" für Lesungen, Musik und Kabarett genutzt.

Auferstehungskirche Köln-Ostheim

Evangelische Kirche mit rundem Altarfenster und seitlichen Lichtbändern, 1954 nach Entwurf von Gerhard Langmaack eingeweiht.

Augustinerplatz 12

Hier liefen am 20. April 1896 die ersten Filme Deutschlands – zwölf französische Kurzfilme in einem gemieteten Saal.

Dauerhaft geschlossenAutoren Galerie Kostka© Raimond Spekking · CC BY-SA 4.0

Autoren Galerie Kostka

Zur begehbaren Skulptur umgebauter Wasserturm der Sidol-Werke in Köln-Braunsfeld, Schauplatz raumgreifender Bild-, Klang- und Lichtinstallationen.

Nicht mehr vorhandenBachtor© Jakob Scheiner · Public domain

Bachtor

seit 1230

Eines der zwölf großen Stadttore aus Kölns letzter mittelalterlicher Stadterweiterung, um 1230 im Südwesten errichtet, später zur Windmühle umgebaut und 1883 abgerissen.

Barbarossaplatz

Verkehrsknoten der Kölner Ringe mit Straßenbahnhaltestelle in der Platzmitte, benannt nach Friedrich I. Barbarossa.

Bastei

seit 1924
4,2(117)· Google

Expressionistisches Aussichtsrestaurant von 1924 auf einer preußischen Kaponniere – der Überbau kragt acht Meter über die Grundfläche; seit 2019 stillgelegt.

Bayenturm

seit 1220

Mittelalterlicher Eckturm der Kölner Stadtmauer am Rhein, um 1220 errichtet — heute Sitz der Stiftung „FrauenMediaTurm".

Beethovenpark

4,6(1.897)· Google

Naturbelassener Landschaftspark in Sülz mit weiter Volkswiese, Spielplätzen und Grillplatz — in den 1920ern als Teil des Äußeren Grüngürtels angelegt.

Nicht mehr vorhandenBenediktinerinnenkloster zu den heiligen Makkabäern© HOWI - Horsch, Willy · CC BY 3.0

Benediktinerinnenkloster zu den heiligen Makkabäern

Mittelalterliches Frauenkloster am Eigelstein, dessen Name auf nach Köln gebrachte Makkabäer-Reliquien zurückgeht — heute verschwunden.

Benediktinerinnenkloster Köln

Aktives Kloster der Benediktinerinnen vom Heiligsten Sakrament in Köln-Raderberg, 1890 gegründet und bis heute von einem Konvent bewohnt.

Dauerhaft geschlossenBesteckmuseum Glaub© Elke Wetzig · CC BY-SA 4.0

Besteckmuseum Glaub

Kölner Spezialmuseum (1951–1995) mit vermutlich einer der weltweit umfangreichsten Bestecksammlungen — vom Steinzeitmesser bis zur Gegenwart.

Bierbrunnen

seit 1972
4,3(39)· Google

Brunnenanlage von 1972 auf der Schildergasse mit einer von Wasser umflossenen Granitsäule — benannt nach einem zeitweiligen Bier-Ausschank.

Bismarck-Denkmal (Augustinerplatz)

Nach Bad Kissingen das zweite Bismarck-Standbild im Deutschen Reich – 1879 im katholischen Köln als Affront enthüllt, im Krieg verloren.

Bismarckturm

seit 1902
4,4(157)· Google

Als Feuersäule gestaltetes Bismarck-Denkmal in Köln-Marienburg – mit blockhafter Bismarckfigur als Roland in Rüstung mit Adlerschild.

Blau-Gold-Haus

Direkt neben dem Kölner Dom steht das Blau-Gold-Haus, ein türkis-goldenes Büro- und Geschäftshaus von 1952, das als bedeutendes Beispiel der deutschen Nachkriegsmoderne unter Denkmalschutz steht und heute Hotelsuiten sowie Luxusboutiquen beherbergt.

Blauer Hof

Wohnsiedlung des Neuen Bauens in Köln-Buchforst, gestaltet nach dem Vorbild holländischer Wohnhöfe und mit blau getönten Hoffassaden.

Blücherpark

4,5(2.620)· Google

Streng geometrisch angelegter Volkspark von 1911–1913 mit rechteckigem Weiher, Bootfahren und Kahnstation mit Terrasse.

Brauhaus Früh am Dom

seit 1904
4,2(970)· Google

Traditionsbrauhaus direkt gegenüber dem Dom – seit 1904 kölsche Gastlichkeit, mittelalterlicher Gewölbekeller und Lounge mit Domblick.

Brauhaus Sion

4,0(7.747)· Google

Kölner Altstadt-Brauhaus mit Brautradition bis 1318 — Stammhaus des Sion-Kölsch und Station des Brauhauswanderwegs.

Breslauer Platz

Nördlicher Vorplatz des Kölner Hauptbahnhofs, benannt nach Breslau – mit Busbahnhof und dem Musical Dome, dem größten Theaterbau der Stadt.

Bühne der Kulturen

seit 1983

Interkulturelles Theater in Köln-Ehrenfeld, 1983 als türkisches Arkadaş Theater gegründet — Spielbetrieb 2017 beendet.

Nicht mehr vorhandenBurg Worringen – Schauplatz der Schlacht von 1288© Pappnaas666 · CC BY-SA 3.0

Burg Worringen – Schauplatz der Schlacht von 1288

seit 1275

Die Burg Worringen war eine kurkölnische Burganlage am linken Rheinufer, vor deren Toren 1288 die berühmte Schlacht von Worringen ausgetragen wurde. Von der 1275 erbauten und 1288 zerstörten Anlage ist heute nichts mehr erhalten.

Capitol

Ehemaliges Kölner Kino am Hohenzollernring, in dem später Fernsehshows wie „TV total" und die „Harald Schmidt Show" aufgezeichnet wurden.

Carlswerk, Köln

Frühere Kabelfabrik in Köln-Mülheim, wo 1904 das erste transatlantische Telefonkabel entstand – heute Gewerbecampus und Kulturort.

Cellitinnenkloster Dreifaltigkeit

Ehemaliges Kölner Kloster der Cellitinnen, deren Schwestern Krankenpflege leisteten — mit Wurzeln in einem Beginenkonvent von 1365.

Cellitinnenkloster Klein-Nazareth

Ehemaliges Kölner Cellitinnenkloster, dessen Schwestern anders als in der übrigen Ordensfamilie nicht dauerhaft in der Krankenpflege arbeiteten.

Cellitinnenkloster Zederwald

Beginenkonvent im Kölner Altstadt-Nord, der von 1302 bis 1802 bestand und sich der Krankenpflege widmete.

Christ König

Katholische Kirche von 1951 in Köln-Longerich, deren V-förmige Holzbinder den Stall von Bethlehem versinnbildlichen — im Volksmund Weihnachtskirche.

Christi Auferstehung (Lindenthal)

seit 1968
4,6(53)· Google

Skulpturale Betonkirche von Gottfried Böhm am Stirnende des Lindenthaler Kanals – mit höhlenartigem Innenraum aus verzweigten Säulen.

Christophorus-Kapelle (Longerich)

Denkmalgeschützte Militärkapelle auf dem Gelände der Lüttich-Kaserne, benannt nach dem Schutzheiligen der Reisenden.

Christuskirche

seit 1891
4,4(72)· Google

Evangelische Kirche im Belgischen Viertel: historischer neugotischer Turm, dahinter ein 2016 neu eingeweihter Kirchenbau.

Cinedom

4,3(14.596)· Google

Multiplexkino im Kölner Mediapark — unter der Kuppel der verglasten Rotunde zeichneten einst 3200 Dioden den nördlichen Sternenhimmel nach.

Colonia-Haus

seit 1973
4,3(151)· Google

Zweithöchstes Wohnhochhaus Deutschlands, direkt am Rhein in Riehl – mit Antenne (155 m) fast so hoch wie der Kölner Dom (157 m).

Colonius

seit 1981

Mit 266 Metern der höchste Fernmeldeturm Nordrhein-Westfalens — sein Drehrestaurant und die Aussichtsplattform sind seit Jahren geschlossen.

Crux (Jugendpastorales Zentrum)

4,7(25)· Google

Jugendpastorales Zentrum der katholischen Kirche in der Kölner Südstadt — mit der „Kirche mit dem schiefen Turm".

Dä kölsche Boor en Iser

Kölns Kriegswahrzeichen aus dem Ersten Weltkrieg – nach oder neben Berlins Eisernem Hindenburg das meistbeschriebene in der überregionalen Presse.

Decksteiner Weiher

seit 1929
4,7(501)· Google

Künstlich angelegter Ruder-Weiher im Äußeren Grüngürtel Kölns – rund 5,8 km Rundweg, Bootsverleih und seit 1987 Habicht-Brutplatz.

Deichmannhaus – Kontorpalast am Kölner Hauptbahnhof

Das Deichmannhaus ist ein siebengeschossiges Büro- und Geschäftshaus in der Kölner Altstadt-Nord, unmittelbar zwischen Hauptbahnhof und Domplatte gelegen. An seinem Standort in der Trankgasse reihen sich über 500 Jahre Kölner Stadtgeschichte aneinander.

Deserteurdenkmal

seit 2009
5,0(4)· Google

Denkmal für die Opfer der NS-Militärjustiz am Appellhofplatz: eine Pergola, deren mehrfach verkettete Hommage-Inschrift in bunten Lettern in den Himmel geschrieben scheint.

Deutsches Sport & Olympia Museum

seit 1999
4,3(2.000)· Google

Museum im Kölner Rheinauhafen, das die Sportgeschichte von der Antike bis heute zeigt – mit Themenräumen zu Olympia, Fußball, Boxen und mehr.

Deutsches Tanzarchiv & Tanzmuseum

seit 1985
4,1(19)· Google

Forschungs- und Dokumentationszentrum für Tanz im Mediapark – mit Archiv, Bibliothek, Videothek und einem Museum zur Geschichte des Tanzes.

Nicht mehr vorhandenDeutschordenskirche St. Katharina© Woensam · Public domain

Deutschordenskirche St. Katharina

Längst abgetragene Kirche einer Deutschordens-Kommende in der Altstadt-Süd; nur die Straße An Sankt Katharinen trägt den Namen weiter.

Deutzer Brücke

4,5(952)· Google

Erste Stahlkastenträgerbrücke der Welt (1947/48) – verbindet den Heumarkt mit Deutz; die Römerbrücke stand einige Meter weiter nördlich.

Deutzer Drehbrücke

seit 1908
4,5(317)· Google

Drehbare Stahlbrücke von 1908 über dem Deutzer Hafen — eine von zwei Kölner Drehbrücken, technisches Denkmal mit erhaltenem Steuerhaus.

Die Trauernde

seit 1949

Skulptur von Gerhard Marcks (1949), die im Lichhof von St. Maria im Kapitol an die Opfer des Zweiten Weltkriegs erinnert.

Disch-Haus

Kölner Büro- und Geschäftshaus, das als bedeutendes Zeugnis der Neuen Sachlichkeit gilt und auf ein früheres Nobelhotel zurückgeht.

DITIB-Zentralmoschee Köln

seit 2017
4,8(1.710)· Google

Zentralmoschee der DİTİB in Köln-Ehrenfeld, 2018 in Anwesenheit Erdoğans eingeweiht — mit zwei je 55 Meter hohen Minaretten und großem Kuppelsaal.

Dom-Hotel Köln – ein Grand Hotel am Roncalliplatz im Wandel

seit 1857

Direkt neben dem Kölner Dom liegt das Dom-Hotel, eines der ältesten Grand Hotels Europas. Derzeit ist es geschlossen und wird hinter der erhaltenen Fassade komplett neu gebaut – die Wiedereröffnung als Althoff Dom Hotel Köln ist für 2027 geplant.

Dombrücke

seit 1859

Erste feste Rheinquerung in Köln seit der Römerzeit und direkte Vorgängerin der Hohenzollernbrücke — im Volksmund „Mausefalle" genannt.

DOMiD – Dokumentationszentrum und Museum über die Migration in Deutschland

4,6(19)· Google

Aus der Zivilgesellschaft entstandene Sammlung zur Migrationsgeschichte in Deutschland seit 1945, getragen von einem 1990 von Migranten gegründeten Verein.

Nicht mehr vorhandenDominikanerkloster Köln© Raimond Spekking · CC BY-SA 4.0

Dominikanerkloster Köln

Frühes Kölner Dominikanerkloster, an dem Albertus Magnus lehrte und bestattet wurde – heute nicht mehr erhalten.

Draped Reclining Figure

Bronzefigur von Henry Moore im Museum Ludwig – eine liegende, in Stoff gekleidete Frau, entstanden 1952/53.

Drehbrücke im Rheinauhafen

seit 1896
4,5(117)· Google

Kölns ältester Übergang über Rheinwasser: eine denkmalgeschützte Drehbrücke von 1896, die mit Hydraulik aus dem Malakoffturm zur Seite schwenkt.

Nicht mehr vorhandenDreikönigenpforte© Anton Woensam · Public domain

Dreikönigenpforte

seit 1200

Ein kleiner Tordurchgang der rheinseitigen Kölner Stadtmauer aus dem 13. Jahrhundert, benannt nach den über dem Bogen aufgemalten Heiligen Drei Königen, 1854 abgerissen.

Düxer Bock

4,2(16)· Google

Inoffizielles Wappentier des Stadtteils Deutz: Das Brunnendenkmal erinnert an eine alte Kölner Legende um Schneider und Steuereinnehmer.

Duffesbach

Der einzige Bach der Kölner Bucht, der den Rhein erreicht – künstlich geführt, einst für das mittelalterliche Kölner Gewerbe.

Duftmuseum im Farina-Haus

seit 1709
4,4(3.305)· Google

Geburtsort des Eau de Cologne: das Farina-Haus von 1709, die älteste heute noch bestehende Parfümfabrik der Welt.

Ebertplatz

Platz der Kölner Ringe in Neustadt-Nord, Ende des 19. Jahrhunderts dort angelegt, wo zuvor die geschleifte Stadtbefestigung stand.

Ehemalige Strohhutfabrik Silberberg & Mayer

Denkmalgeschütztes Fabrikgebäude in Köln-Sülz von 1912/13, dessen Flügel sich um einen weiß gefliesten Oberlichtsaal gruppieren.

Nicht mehr vorhandenEhrentor© Justus Vingboons · Public domain

Ehrentor

seit 1250

Eine der um 1250 errichteten Torburgen in Kölns mittelalterlicher Ringmauer, Nachfolger der römischen „Ehrenpforte", 1882 abgerissen.

Eierplätzchen

4,3(263)· Google

Kleiner ovaler Platz an der Kölner Südstadt, dessen Name nicht von der Stadt, sondern von den Kölnern stammt – hier treffen sechs Straßen sternförmig zusammen.

Eigelsteintorburg

seit 1228
4,5(2.028)· Google

Eines von vier erhaltenen Toren der mittelalterlichen Kölner Stadtmauer – hier hindurch gelangten Maria von Medici und Napoleon in die Stadt.

Nicht mehr vorhandenEis- und Schwimmstadion Köln© -- Superbass · CC BY-SA 3.0

Eis- und Schwimmstadion Köln

seit 1930
3,4(8)· Google

Schauplatz von sieben Meistertiteln der Kölner Haie (1972–1998) an der Lentstraße im Grüngürtel – seit 2011 der Lentpark.

Erich-Klibansky-Platz

Fußgängerplatz auf dem einstigen Areal der jüdischen Gemeinde Adass Jeschurun; sein Löwenbrunnen gedenkt 1100 ermordeter jüdischer Kölner Kinder.

Erlöserkirche (Rodenkirchen)

4,2(35)· Google

Evangelische Winkelkirche in Rodenkirchen mit 20 Meter hohem Campanile; ihre drei Glocken tragen zusammen den weihnachtlichen Engelsgruß.

Erzbischöfliche Diözesan- und Dombibliothek Köln

4,9(7)· Google

Unter den erhaltenen Kathedralbibliotheken gilt sie als die bedeutendste — zentrale Bibliothek des Erzbistums mit Wurzeln im 6./7. Jahrhundert.

Faulbach

Kölner Bachabschnitt aus dem Zusammenfluss von Flehbach und Bruchbach; sein Name spielt auf das träge strömende Wasser an.

Filmhaus Köln

seit 2021
4,7(175)· Google

Zentrum für Filmkultur mit bewusst nicht-kommerziellem Kino, Filmbildung und Weiterbildung – in einem früheren Bau des Güterbahnhofs Gereon.

Nicht mehr vorhandenFilzengrabentor© Springer · Public domain

Filzengrabentor

5,0(2)· Google

Um 1200 errichtetes Tor der Kölner Rheinmauer am Filzengraben, 1854 abgebrochen und heute nicht mehr erhalten.

Fischmarkt

4,4(2.003)· Google

Historischer Platz am Rheinufer in der Kölner Altstadt – über Jahrhunderte Mittelpunkt des Kölner Fischhandels.

Flehbach

Rechter Rheinzufluss mit stark schwankender Wasserführung: nach Regen wasserreich, im Sommer mitunter ganz trockengefallen.

Flora

seit 1864
4,7(9.541)· Google

Botanischer Garten Kölns rund um das gläserne Festhaus „Flora" von 1864 — ein Lenné-Park mit über 10.000 Pflanzenarten auf mehr als 11 Hektar.

Flottenkastell Alteburg – Hauptquartier der römischen Rheinflotte in Köln-Marienburg

Im heutigen Stadtteil Marienburg lag einst das Hauptquartier der Classis Germanica, der römischen Rheinflotte. Oberirdisch ist davon nichts mehr zu sehen – das Kastellgelände liegt vollständig unter der dicht bebauten Flur Alteburg.

Nicht mehr vorhandenFordturm© Jürgen Peters · CC BY-SA 4.0

Fordturm

Ehemaliger 112 m hoher Stahlturm in Köln-Deutz mit drehendem „Ford"-Globus an der Spitze, 1950 erbaut und 1963 abgerissen.

Forstbotanischer Garten Köln

4,7(2.860)· Google

Botanischer Garten im Kölner Süden mit Gehölzen aus aller Welt – von Rhododendronschlucht und japanischer Abteilung bis zu nordamerikanischen Mammutbäumen.

Fort X des Festungsrings Köln

seit 1819
4,5(1.047)· Google

Besterhaltenes preußisches Fort der inneren Kölner Fortkette – heute „grünes Fort" mit Rosengarten in einer Parkanlage in der Neustadt-Nord.

Frankenforstbach

Etwa 10 km langer Bach, der von Bergisch Gladbach ins rechtsrheinische Köln zieht, dabei mehrfach den Namen wechselt und schließlich den Flehbach erreicht.

Frankenturm – der verschwundene Wehr- und Gefängnisturm an der Trankgasse

Der Frankenturm war ein mittelalterlicher Turm der Kölner Stadtmauer nahe der heutigen Frankenwerft, der 1856 abgerissen wurde. Heute erinnern nur der Straßenname „Am Frankenturm" und drei gerettete Steintafeln im Kölnischen Stadtmuseum an ihn.

Friedenskirche (Köln-Mülheim)

seit 1896
4,8(22)· Google

Ältestes evangelisches Kirchengebäude im heutigen Köln – benannt nach dem friedlichen Zusammenschluss zweier Gemeinden 1837.

Friedenspark

4,6(1.474)· Google

Kölner Stadtpark im umgebauten Fort I — mit überwuchertem Festungsmauerwerk, Rosengarten und einem Kriegsmonument mit Adler aus Kanonen des Ersten Weltkriegs.

Friesenplatz

Platz an den Kölner Ringen am Beginn der Venloer Straße — Tor zum Belgischen Viertel und einstiges Halbwelt-Revier des Friesenviertels.

Friesentor

seit 1244
3,8(264)· Google

Um 1244 errichtetes Kölner Stadttor am heutigen Friesenplatz – die einzige Pforte der Stadtmauer mit sechskantigem Zentralbau.

Volkspark Raderthal

Von Fritz Encke ab 1922 angelegter Volkspark mit Naturtheater, Lesegarten und Reigenplatz – heute Baudenkmal, auch Fritz-Encke-Volkspark genannt.

Größter See KölnsFühlinger See© El Grafo · CC BY-SA 3.0

Fühlinger See

4,6(932)· Google

Aus Kiesgruben hervorgegangener See im Kölner Norden mit 2300 m langer Regattabahn, auf der 1998 die Ruder-WM stattfand.

Nicht mehr vorhandenFunkhaus am Raderberggürtel© Raimond Spekking · CC BY-SA 4.0

Funkhaus am Raderberggürtel

Ehemaliger Sitz der Deutschen Welle in Köln und mit 138 Metern das bislang höchste in Deutschland abgebrochene Gebäude.

Gaffel Haus

4,5(1.393)· Google

Das älteste Haus am Alter Markt – seit 1987 Gaffel-Brauhaus, heute als Sportsbar-Brauhaus "Zum Prinzen".

Galeria Köln Hohe Straße

Warenhausbau von 1912–1914, in dem 1925 die erste Rolltreppe eines deutschen Warenhauses in Betrieb ging.

Galopprennbahn Weidenpesch

Kölns erste Sportstätte: Galopprennbahn von 1898 mit international bedeutenden Rennen und historischem Fußballstadion samt denkmalgeschützter Tribüne.

Gartenstadt-Nord

Wohnanlage im Kölner Stadtteil Longerich, deren jüngerer Teil aus Anlass des Katholikentags 1956 entstand und Katholikentagssiedlung heißt.

Genovevabrunnen

seit 1914
4,7(6)· Google

Brunnen in einer Mülheimer Grünanlage, den eine lebensgroße Figurengruppe der heiligen Genoveva mit Kind und Hirsch krönt — Namensgeber für Straße, Gymnasium und Hallenbad.

GeoMuseum

4,5(55)· Google

Kölns einziges naturkundliches Museum: Meteorite, Minerale, Edelsteine und Fossilien an der Universität zu Köln.

Gereon-Kaserne

seit 1937
4,3(52)· Google

Bundeswehr-Kaserne in Köln, in der das Assessmentcenter für Führungskräfte sitzt – bis 2022 hieß sie Mudra-Kaserne.

Gereonshaus

Kontorhaus von 1909/10 nach Plänen von Carl Moritz, heute Sitz des Deutschen Städtetags.

Gereonstor

seit 1215

Mittelalterliches Doppelturmtor der Kölner Stadtmauer — über 400 Jahre zugemauert, lange als strengstes Stadtgefängnis genutzt, 1881 abgebrochen.

Gerling Ring-Karree

seit 2001
4,1(280)· Google

55 Meter hohes Bürohochhaus am Hohenzollernring, von Norman Foster entworfen – mit verborgenem See und Garten nur für die Bewohner.

Germania Judaica

seit 1959

Europas umfangreichste Fachbibliothek zur Geschichte des deutschsprachigen Judentums — 1959 in Köln mit dabei: Heinrich Böll.

Gloria

4,5(3.814)· Google

Ehemaliges Kino in der Kölner Innenstadt, heute Bühne für Konzerte, Comedy, Lesungen, Partys und Karnevalssitzungen.

Godorfer Mühle

seit 1735

Die Godorfer Mühle ist eine ehemalige Windmühle im Kölner Stadtteil Godorf und gilt als Wahrzeichen des Ortsteils.

Gremberger Wäldchen

Stadtwald in Köln-Humboldt, in dem mit einer alten Rotbuche vermutlich der älteste Baum der Stadt steht.

Nicht mehr vorhandenGriechenpforte© Tillman Walter · Public domain

Griechenpforte

seit 900

Ein wahrscheinlich schon im 10. Jahrhundert geschaffener Tordurchgang der südwestlichen Kölner Stadtmauer, um 1856 abgebrochen; ein Mauerrest erinnert bis heute an den Standort.

Grinkopf

Groteske steinerne Fratzenmasken als Zierrat an vielen älteren Kölner Häusern – mit tönernen Vorläufern aus der Römerzeit.

Groov

4,6(105)· Google

Ehemalige Rheininsel in Köln-Zündorf, 1974–1978 zum Naherholungsgebiet mit Marina, Bädern und Spielflächen zwischen Rhein und Leinpfad ausgebaut.

Groß-Köln (Varieté)

seit 1912

Kölns erstes großes Volksvarieté, 1912 an der Friesenstraße eröffnet und 1942 im Krieg zerstört – heute stehen dort die Sartory-Säle.

Groß St. Martin

seit 1150
4,6(1.719)· Google

Romanische Basilika in der Kölner Altstadt mit kleeblattförmigem Ostchor und markantem Vierungsturm – errichtet über römischen Fundamenten.

Dauerhaft geschlossenGroßmarkt Köln© Superbass · CC BY-SA 3.0

Großmarkt Köln

Ehemaliger Großmarkt in Köln-Raderberg mit 132 Meter langer, parabelförmiger Gewölbehalle — bis zur Schließung Ende 2025 zählte er zu den größten Deutschlands.

Gut Leidenhausen

Ehemaliger wasserumwehrter Rittersitz in Köln-Eil, heute Umweltbildungszentrum am Rand der Wahner Heide.

Gut Mielenforst

Ehemaliger Rittersitz am Rand des Königsforsts, dessen Herrenhaus im Neorenaissancestil heute den Kern einer Wohnanlage bildet.

Hacht (Gefängnis)

Erzbischöfliches Gericht und Gefängnis auf der heutigen Domplatte – hier wurden Straftäter eingekerkert und Frauen als Hexen angeklagt.

Hänneschen-Theater

4,8(1.975)· Google

Traditionelles Kölner Stockpuppentheater am Eisenmarkt, seit 1802 — gespielt wird auf Kölsch mit Figuren wie Tünnes und Schäl.

Hahnentorburg

seit 1220
4,5(1.049)· Google

Mittelalterliches Doppelturmtor am Rudolfplatz – westlicher Zugang Kölns, durch den gekrönte Könige in die Stadt einzogen.

Hansahochhaus

seit 1925
3,9(785)· Google

Kölns erstes Hochhaus von 1925 – bei Fertigstellung kurzzeitig das höchste Gebäude Europas, im Stil des Klinkerexpressionismus.

Hansaplatz

4,2(299)· Google

Denkmalgeschützte Parkanlage am Hansaring in der Kölner Altstadt-Nord mit einem 113 Meter langen Rest der mittelalterlichen Stadtmauer.

Nicht mehr vorhandenWohn- und Geschäftshaus Hansemannstraße 2© Joauth · CC BY-SA 3.0

Wohn- und Geschäftshaus Hansemannstraße 2

2019 abgerissenes Baudenkmal in Köln-Ehrenfeld – um 1870 erbaut und nach Bauschäden durch Arbeiten auf dem Nachbargrundstück verloren.

Nicht mehr vorhandenHauptpost© verschiedene · Public domain

Hauptpost

Historistischer Postbau von 1888–1893 an den Dominikanern, gegründet auf den Mauerresten des früheren Dominikanerklosters — heute nicht mehr vorhanden.

Haus Balchem

Als einziges erhaltenes Barockhaus des Severinsviertels beherbergt das Bürgerhaus an der Severinstraße heute eine Stadtteilbibliothek.

Haus Herl – ehemalige Wasserburg mit Herler Mühle in Köln-Buchheim

Haus Herl ist eine ehemalige Wasserburg an der Strunde im rechtsrheinischen Kölner Stadtteil Buchheim. Zusammen mit der Herler Mühle bildet es ein denkmalgeschütztes Ensemble nördlich der Merheimer Heide.

Haus Hindenburg

Neoklassizistisches Geschäftshaus an der Schildergasse Ecke Neumarkt in Köln, seit 1993 eingetragenes Baudenkmal.

Haus Neuerburg

Backsteinbau am Gülichplatz, der zwei Bürgerhäuser vortäuscht — mit Treppenturm im Innenhof nach Kölner Patriziervorbild.

Haus Saaleck

Mittelalterliches Kölner Bürgerhaus mit spätgotischen Eckwarten – heute beherbergt es die Artothek der Stadt Köln, eine Ausleihe für Kunst.

Haus zum Maulbeerbaum

Die einzige erhaltene Hochbarock-Fassade im Kölner Stadtbild — heute in einen Hotelneubau integriert.

Heilig Geist (Köln-Weiden)

Katholische Kirche der 1960er-Jahre in Weiden: ein geschlossener Backsteinbau mit umlaufendem Fensterband, das über dem Altar in einer Spitze zusammenläuft.

Nicht mehr vorhandenHeiligkreuzkapelle© HOWI - Horsch, Willy · CC BY 3.0

Heiligkreuzkapelle

Kleine Kölner Kapelle des 14. Jahrhunderts, deren Südwand auf der römischen Stadtmauer ruhte – 1818 abgebrochen.

Heinzelmännchen – Kölner Hausgeister und ihr Brunnen

seit 1900
4,5(817)· Google

Kölner Sagengestalten, die nachts heimlich die Arbeit erledigten – bis man sie beobachtete und sie verschwanden. Ihr Brunnen steht nahe dem Dom.

Heizkraftwerk Köln-Merkenich

4,4(9)· Google

Hier steht mit 250 m der nach dem Colonius zweithöchste Bau Kölns – ein Kraftwerk, das den Kölner Norden mit Fernwärme versorgt.

Heizkraftwerk Köln-Niehl

3,0(13)· Google

Erdgas-Heizkraftwerk der Rheinenergie in Niehl, das die Kölner Innenstadt mit Fernwärme versorgt — daneben soll Deutschlands größte Wärmepumpe entstehen.

Dauerhaft geschlossenHelios (Elektrotechnikunternehmen)© Superbass · CC BY-SA 4.0

Helios (Elektrotechnikunternehmen)

seit 1882
3,9(568)· Google

Elektrotechnik-Pionier aus Ehrenfeld — sein 44 m hoher Heliosturm prägt als Pseudo-Leuchtturm bis heute das Viertel.

Heliosturm – Ehrenfelds Leuchtturm ohne Meer

Der 44 Meter hohe Heliosturm in Köln-Ehrenfeld ist ein historischer Pseudo-Leuchtturm der einstigen Elektro-Pionierfirma Helios AG und bildet zusammen mit Helioshaus und Werkhallen eines der besterhaltenen Industriedenkmäler Kölns.

Hermann-Josef-Brunnen

seit 1894
4,3(9)· Google

Reich figürlicher Brunnen von 1894 am Waidmarkt, der die Legende vom „Apfelheiligen" Hermann Joseph erzählt und als Höhepunkt im Werk des Bildhauers Wilhelm Albermann gilt.

Herz-Jesu-Kirche

4,5(79)· Google

Neugotische Kirche am Zülpicher Platz, deren Turm dem Freiburger Münsterturm nachempfunden ist – nach Kriegszerstörung modern wiederaufgebaut.

Heumarkt

Zweitgrößter Platz Kölns und einer der ältesten der Altstadt – entstanden auf einer einstigen Rheininsel, daher der alte Name „Inselmarkt".

Nicht mehr vorhandenHildebold-Dom© Christian Jürgens · CC BY-SA 4.0

Hildebold-Dom

4,7(102)· Google

Karolingischer Vorgängerbau des Kölner Doms, der bis zum Abriss 1248 die Reliquien der Heiligen Drei Könige beherbergte.

Hiroshima-Nagasaki-Park

seit 2004
4,5(4.996)· Google

Gedenkpark im Inneren Grüngürtel für die Opfer der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki, mit Mahnmal und Origami-Kranich.

Historisches Archiv mit Rheinischem Bildarchiv

seit 1857
5,0(1)· Google

Größtes Kommunalarchiv Deutschlands; 2009 stürzte der Bau beim U-Bahn-Tunnel ein, 2021 öffnete der Neubau am Eifelwall.

Hl. Johannes XXIII. (Köln-Chorweiler)

seit 1977

Katholische Pfarrkirche von 1977 in Chorweiler, die 28 Jahre ungeweiht blieb und erst 2009 nach Papst Johannes XXIII. benannt wurde.

Hochbunker Körnerstraße / bunker k101

4,5(157)· Google

Ehemaliger Luftschutzbunker in Köln-Ehrenfeld, heute als bunker k101 ein denkmalgeschützter Kultur- und Erinnerungsort.

Hofanlage Fettenhof

Vierkanthof in Köln-Bocklemünd, ab 1170 urkundlich erwähnt und rund drei Jahrzehnte Wohnstätte reisender Junghandwerker.

Hohe Pforte

Südtor der römischen Stadtmauer Kölns am „cardo maximus" – Ausgangspunkt der heutigen Hohe Straße.

Hohenstaufenbad

Kölns größtes öffentliches Schwimmbad: ein Prunkbau am Hohenstaufenring – nicht im Krieg zerstört, sondern 1958 bewusst abgerissen.

Hohenzollernbrücke

seit 1911
4,6(13.738)· Google

Meistbefahrene Eisenbahnbrücke Deutschlands über den Rhein – mit dem Dom prägend fürs Stadtbild und bekannt für tausende Liebesschlösser.

Hotel du Nord

Verschwundenes Kölner Grand Hotel des 19./20. Jahrhunderts — heute stehen auf dem Gelände Museum Ludwig und Heinrich-Böll-Platz.

Nicht mehr vorhandenHotel Kölner Hof© Raimond Spekking · CC BY-SA 4.0

Hotel Kölner Hof

Großer Kölner Hotelbau der 1890er-Jahre gegenüber dem Hauptbahnhof, 1973 für das ABC-Haus abgerissen.

Humboldtpark

4,0(484)· Google

Denkmalgeschützte 2,2-Hektar-Anlage, 1913/14 nach Plänen von Fritz Encke entstanden — einer der wenigen innerstädtischen Parks im Stadtbezirk Kalk.

Nicht mehr vorhandenIdiotenbrücke© Raimond Spekking · CC BY-SA 4.0

Idiotenbrücke

Spitzname einer früheren Kölner Eisenbahnbrücke in Neuehrenfeld, an der sich wegen nur 3,9 m Durchfahrt immer wieder Lastwagen verkeilten.

Immanuel-Kirche (Köln-Stammheim)

4,4(39)· Google

Mehrfach preisgekrönte Holzkirche der evangelischen Brückenschlag-Gemeinde in Köln-Stammheim, 2013 eingeweiht.

Industriehof

Denkmalgeschütztes Büro- und Geschäftshaus von 1923, errichtet vom Kölner Architekten Jacob Koerfer, der es in Eigenregie baute.

Institut français Köln

seit 1952
4,7(21)· Google

Französisches Kulturinstitut in der Südstadt – zählte zu den ersten und gehört heute zu den letzten ausländischen Kulturinstituten Westdeutschlands; im Riphahn-Bau am Sachsenring.

Isenburg

Wasserburg in Köln-Holweide auf einer von Gräften umgebenen Insel – mit Turm aus dem 16. und Herrenhaus aus dem 18. Jahrhundert.

Jahndenkmal

4,4(37)· Google

15-Meter-Betonpfeiler an der Jahnwiese, bekrönt vom Turnerkreuz aus vier „F" – errichtet zum 150. Geburtstag von Turnvater Jahn.

Jan-Wellem-Denkmal

4,5(54)· Google

Bronzestandbild von Kurfürst Jan Wellem in Köln-Mülheim, 1914 von der Fabrikantenfamilie Andreae im Streit um die Eingemeindung gestiftet.

Japanischer Garten

Japanischer Garten mit Koi-Teichen und der „Mikadobrücke“ nach Nikkō-Vorbild im Carl-Duisberg-Park; 1912 bei der Villa Duisberg angelegt, 1960 nach Flittard verlegt.

Japanisches Kulturinstitut

seit 1969
4,7(282)· Google

Eines von drei japanischen Kulturinstituten in Europa — vermittelt von Köln aus japanische Kultur im deutschsprachigen Raum.

Johanneskirche Köln-Brück

Evangelische Grauwacke-Kirche von 1937 in Köln-Brück mit rundem, freistehendem Turm, in der wegen der Akustik häufig Konzerte stattfinden.

Johanneskirche (Köln-Sülz)

4,6(57)· Google

Evangelische Kirche in Köln-Sülz aus den frühen 1960ern mit farbigen sechseckigen Betonwaben-Fenstern und glasgetrennter Taufkapelle.

Jüdisches Wohlfahrtszentrum

3,6(5)· Google

Jüdische Sozialeinrichtung der Kölner Synagogen-Gemeinde in Neuehrenfeld – in den Gebäuden des einstigen Israelitischen Asyls für Kranke und Altersschwache.

Justizvollzugsanstalt Köln

Gefängnis in Köln-Ossendorf, dessen 1,3 km lange Mauer es im Wohngebiet kaum als Haftanstalt erkennbar macht.

Justizzentrum Köln

105 Meter hoher Gerichtskomplex in Köln-Sülz, der Amts- und Landgericht sowie Staatsanwaltschaft an der Luxemburger Straße bündelt.

Käthe Kollwitz Museum

seit 1985
4,6(356)· Google

Am Kölner Neumarkt versammelt das Museum die weltweit umfangreichste Sammlung von Werken Käthe Kollwitz' — Zeichnungen, Druckgrafik und Plastik.

Nicht mehr vorhandenKahlenhausener- oder Judenpforte© HOWI - Horsch, Willy · CC BY 3.0

Kahlenhausener- oder Judenpforte

Ein kurzlebiges mittelalterliches Stadttor im nordöstlichen Abschnitt der Kölner Stadtmauer zwischen Eigelsteintor und Kunibertsturm, das 1349 als „porta judeorum" bezeichnet wurde und heute nicht mehr erhalten ist.

Kalker Kapelle

4,1(116)· Google

Kölner Wallfahrtskapelle in Kalk mit einer Pietà des 15. Jahrhunderts, der wundertätiges Wirken nachgesagt wurde – Ziel jährlicher Prozessionen.

Kallendresser

4,2(9)· Google

Kupferfigur am Alter Markt, die dem Betrachter das nackte Gesäß zuwendet — ein kölsches Spottmotiv mit Wurzeln im Mittelalter.

Kalscheurer Weiher

4,7(275)· Google

Rechteckiges Wasserbecken im Äußeren Grüngürtel von Köln-Zollstock – mit Insel, Biergarten und Bootsverleih am Westufer.

Kapelle Madonna im Grünen

Sechseckige Marienkapelle in Köln-Weidenpesch mit der Eichenholz-Madonna „Madonna im Grünen", gestiftet aus Dank fürs unbeschadete Überstehen des Krieges.

Kapelle St. Georg

Spätgotische Kapelle in Köln-Weiß mit Ursprüngen von 1433 und Ausmalungen aus den 1980er Jahren.

Kapelle St. Stephanus

Aus der Gotik stammende katholische Kapelle in Köln-Weiden, 1407 erstmals in einer Urkunde belegt und als Üsdorfer Kapelle geläufig.

Dauerhaft geschlossenKarmel St. Joseph Köln© Chris06 · CC BY-SA 4.0

Karmel St. Joseph Köln

Ehemaliger Karmelitinnen-Konvent, dessen neugotische Kapelle heute als Rumpf in einen Bürokomplex am Gereonskloster eingebaut ist.

Nicht mehr vorhandenKarmelitenkloster Köln© Anton Woensam · Public domain

Karmelitenkloster Köln

Aufgehobenes Karmelitenkloster südlich des Waidmarkts: 1256 begonnen, 1802 säkularisiert – der weibliche Zweig der Karmelitinnen besteht in Köln fort.

Kartäuserkirche

seit 1350
4,4(116)· Google

Gotische Kirche des 1334 gegründeten Kölner Kartäuserklosters — heute evangelische Gemeindekirche mit Farbglasfenstern von Charles Crodel.

Kastell Deutz (Divitia)

Rechts des Rheins in Köln-Deutz sicherte ab dem frühen 4. Jahrhundert das spätrömische Kastell Divitia den Brückenkopf der konstantinischen Rheinbrücke. Reste der mächtigen Anlage sind bis heute erhalten und seit 2021 UNESCO-Welterbe.

Kaufhaus Isay

Denkmalgeschütztes Büro- und Geschäftshaus in Köln, 1911–1913 nach Plänen von Helbig & Klöckner für die Textilgroßhandlung Gebrüder Isay errichtet.

Dauerhaft geschlossenKlarissenkloster Sankt Clara in Köln© Chris06 · CC0

Klarissenkloster Sankt Clara in Köln

Klarissenkonvent beim heutigen Römerturm, ab 1306 belegt und erst mit der Säkularisation 1802 aufgelöst.

Klein St. Martin

seit 1460

Stehengebliebener Turm einer niedergelegten Kölner Pfarrkirche – einst mit hohem Helm im Rheinpanorama, heute mit flacher Spitze.

Klettenbergpark

4,5(1.105)· Google

Als Naturgarten angelegter Höhenpark in einer ehemaligen Kiesgrube — mit Heidelandschaft, See, Steinbrüchen und Rosengarten.

Klingelpützpark

4,3(115)· Google

Park auf dem Areal des abgetragenen Gefängnisses Klingelpütz – mit Gedenkstein und Mahnmal für die Opfer der NS-Justiz.

Nicht mehr vorhandenKloster Herrenleichnam© Mercator · Public domain

Kloster Herrenleichnam

Aus einer Kapelle zum Hostienwunder hervorgegangenes Augustiner-Chorherrenstift am Klingelpütz in der Kölner Altstadt-Nord.

Kloster der Unbeschuhten Karmeliten im Dau, Köln

1614 als erste Niederlassung der Unbeschuhten Karmeliten im heutigen Deutschland gegründet — heute erinnert nur die Straße „Im Dau" daran.

Nicht mehr vorhandenKloster St. Gertrud (Alt-Köln)© Arnold Mercator · Public domain

Kloster St. Gertrud (Alt-Köln)

Ehemaliges Dominikanerinnenkloster mit Kirche an der Nordwestecke des Neumarktes, gegründet vor 1257 und 1802 aufgehoben.

Nicht mehr vorhandenKloster Weiher© Unbekannt · Public domain

Kloster Weiher

Um 1198 im Kölner Vorland gegründetes Augustinerinnen-Frauenkloster, 1474 im Neusser Krieg geräumt und abgebrochen.

Klüngelpütz Kabarett-Theater

Kellertheater in der Kölner Altstadt-Nord mit Schwerpunkt auf politisch-literarischem Kabarett — das einzige Kölner Haus dieser Zeit, das noch in seinen originalen Räumen spielt.

Köln Arcaden

Kölns erstes Einkaufszentrum rechts des Rheins in Kalk – entstanden dort, wo einst die Chemische Fabrik Kalk produzierte.

Kölner Brückengrün

Patinagrüner Chromoxid-Anstrich Kölner Rheinbrücken, 1929 auf Wunsch von Konrad Adenauer eingeführt.

Kölner Dom

seit 1248
4,8(3.844)· Google

Gotische Kathedrale und Reliquiar der Heiligen Drei Könige – mit rund 157 Metern eine der höchsten Kirchen der Welt und UNESCO-Welterbe.

Nicht mehr vorhandenKölner Domkran© Theodor Creifelds · Public domain

Kölner Domkran

seit 1357

Ein hölzerner Drehkran, der über 500 Jahre lang auf dem unvollendeten Südturm des Kölner Doms thronte und die Silhouette der Stadt prägte – bis er 1868 dem Weiterbau weichen musste.

Kölner Dreigestirn

Trio aus Prinz, Bauer und Jungfrau, das den Kölner Karneval anführt — Jahr für Jahr neu vom Festkomitee benannt.

Kölner Festungsmuseum

4,5(75)· Google

Museum im preußischen Zwischenwerk VIII b mit der letzten in Deutschland erhaltenen Klappbrücke, Graben und Skulpturenpark in Marienburg.

Kölner Geisterzug

seit 1991

Alternativer Karnevalszug und politische Demonstration: Seit 1991 zieht er ohne Anmeldung durch wechselnde Kölner Stadtteile.

Kölner Grüngürtel

seit 1923

Planmäßig angelegte Grünzonen, die sich auf beiden Rheinufern halbkreisförmig um Köln legen und aus den ehemaligen Festungsanlagen der Stadt entstanden sind.

Kölner Karnevalsmuseum

4,4(205)· Google

Größtes Karnevalsmuseum Deutschlands in Köln-Ehrenfeld – Karnevalsgeschichte von der Antike bis heute (derzeit geschlossen).

Kölner Kreuzbrüder (Schildergasse), Köln

Klosterniederlassung des Ordens vom Heiligen Kreuz an der Schildergasse (1309), aus deren Bibliothek 97 Handschriften erhalten sind.

Kölner Mikwe

4,4(9)· Google

Mittelalterliches jüdisches Ritualbad unter dem Rathausplatz: Die Treppe führt im Inneren des fast 16 m tiefen Schachts bis zum Wasserspiegel.

Kölner Rosenmontagszug

seit 1823 ca. 1 Mio. Besucher

Größter und ältester der großen deutschen Rosenmontagszüge — der „Zoch" zieht seit 1823 über rund acht Kilometer durch Köln.

Kölner Seilbahn

seit 1957
4,4(349)· Google

Über den Rhein schweben: In rund sechs Minuten bietet die Bahn seit 1957 einen Blick auf Köln, Altstadt und Dom.

Kölner Wappen

Drei goldene Kronen für die Heiligen Drei Könige und elf schwarze Flammen für die Heilige Ursula – ein Wappen mit über 700-jährigem Wandel.

Kölner Weinmuseum

seit 2010
4,4(53)· Google

Museum zu Wein und Önologie in Köln mit begehbarem Weinberg auf dem Dach — über 40 Rebsorten an 720 Rebstöcken.

Kölner Zoo

seit 1860
4,4(36.662)· Google

1860 gegründeter Zoo in Riehl – gilt als drittältester Tiergarten Deutschlands, bekannt für den über 100 Jahre alten Affenfelsen.

Kölnisch Wasser

Kölner Duftwasser, 1709 von Farina als Eau de Cologne geschaffen — Heimat der Marken „Farina gegenüber“ und 4711.

Kölnischer Kunstverein

seit 1839
4,4(67)· Google

Der Kölnische Kunstverein zählt seit 1839 zu den ältesten und angesehensten Häusern für zeitgenössische Kunst in Deutschland. Heute ist er im markanten Gebäude „Die Brücke“ an der Hahnenstraße zu Hause und macht aktuelle internationale Kunst in Köln erlebbar.

Kölnisches Stadtmuseum

seit 1888
4,3(844)· Google

Stadtgeschichtliches Museum Kölns, seit über 130 Jahren bestehend — ordnet seine Sammlung seit 2024 entlang von Emotionen; vorübergehend untergebracht.

KölnTriangle

4,6(5.633)· Google

Dreieckiges Hochhaus in Köln-Deutz mit verglaster Aussichtsplattform „Cologne View" in gut 100 Metern Höhe und Rundumblick über die Stadt.

Kölsch

Helles, gefiltertes Obergäriges, das nur in Köln und im näheren Umland gebraut werden darf — geregelt durch die Kölsch-Konvention.

Kölsch (Sprache)

Die ripuarische Mundart Kölns – herzlich, humorvoll und bis heute lebendig in Musik, Karneval und Alltag.

Kölner Klüngel

Kölner Bezeichnung für ein System wechselseitiger Gefälligkeiten und Hilfeleistungen — zwischen „eine Hand wäscht die andere" und Vetternwirtschaft.

Das Rheinische Grundgesetz

Elf rheinische Lebensregeln in Mundart, die Konrad Beikircher 2001 als „Rheinisches Grundgesetz“ zusammenstellte und veröffentlichte.

Kolumba

seit 1853
4,5(1.501)· Google

Kunstmuseum des Erzbistums Köln im Backstein-Neubau von Peter Zumthor über der Ruine der Kirche St. Kolumba.

Konrad-Adenauer-Denkmal

seit 1995
4,2(33)· Google

Bronzeplastik nahe dem Neumarkt, die Konrad Adenauer als Kölner Oberbürgermeister und ersten Bundeskanzler ehrt.

Krieler Dömchen

seit 850
4,8(60)· Google

Nach St. Gereon das zweitälteste Gotteshaus Kölns – ein kleines romanisches Dorfkirchlein in Lindenthal, dessen Anfänge um 900 liegen.

Kulturpfad Porz

Vierteiliger Rad- und Wanderweg durch den Kölner Stadtbezirk Porz, der auf vier Themen-Touren Wegekreuze, Kirchen, historische Höfe und Siedlungen verbindet.

Landeshaus Köln

Verwaltungssitz des Landschaftsverbands Rheinland am Rhein — ein Bau der Nachkriegsmoderne im Stil von Mies van der Rohe.

Landgericht Köln

2,4(298)· Google

Eines der größten Landgerichte Deutschlands – mit einer Pressekammer, die unter Journalisten als die schärfste im Land gilt.

Landschaftspark Belvedere

5,0(2)· Google

Park im Kölner Westen, der den Äußeren Grüngürtel schließt — mit vier Aussichtsplattformen und Deutschlands ältestem erhaltenen Bahnhof.

Lanxess Tower

seit 1969

Hochhaus in Köln-Deutz, ursprünglich als Hauptsitz der Lufthansa gebaut, heute Konzernzentrale der Lanxess AG.

Lenauplatz

Quartiersplatz in Neuehrenfeld mit dem Max-und-Moritz-Brunnen — lindenumsäumt und von Gründerzeithäusern umbaut.

Lindenthaler Kanal

4,9(16)· Google

Radiale Wasser- und Grünachse im Lindenthaler Grüngürtel mit Kastanienallee, Ahornkanal und den Skulpturen Kentaur und Najade.

Linneper Hof (Reifferscheider Hof), Köln

Ehemaliger Adelshof auf dem Kölner Domhof, ursprünglich Wohnsitz der Erzbischöfe — in den 1740er Jahren abgetragen, heute Teil des Römisch-Germanischen Museums.

Luftwaffenkaserne

seit 1870
5,0(1)· Google

Eine der größten Kasernen Deutschlands auf rund 300 Hektar – Sitz mehrerer Höherer Kommandobehörden sowie von NATO- und kanadischen Dienststellen.

Lukaskirche (Köln-Porz)

4,5(31)· Google

Evangelische Saalkirche in Köln-Porz, ab 1914 im Jugendstil begonnen und 1927 expressionistisch ausgestattet; seit 1982 Baudenkmal.

Lutherkirche

seit 1904
4,6(256)· Google

Evangelische Kirche der Kölner Südstadt mit Luther-Bezug bis ins Geläut – 1944 bis auf den Turm zerstört, Entwidmung für Herbst 2026 vorgesehen.

Luthernotkirche

Aus dem Schutt der zerstörten Lutherkirche errichtete Notkirche nach Plänen Otto Bartnings – unter den erhaltenen Notkirchen vollständig bewahrt.

Mahnmal für die schwulen und lesbischen Opfer des Nationalsozialismus in Köln

seit 1995
4,6(13)· Google

Gedenkstein am Rheinufer für die schwulen und lesbischen NS-Opfer – 1995 als erstes von einer Gewerkschaft errichtetes Mahnmal dieser Art.

Malakoffturm

seit 1855
4,4(238)· Google

Backstein-Torturm der preußischen Rheinuferbefestigung am Rheinauhafen — heute mit Drehbrücke zum gegenüberliegenden Schokoladenmuseum.

Nicht mehr vorhandenMargarethenkloster© Raimond Spekking · CC BY-SA 4.0

Margarethenkloster

Ehemaliges Hospital des Kölner Domstifts, im 7. Jahrhundert von Bischof Kunibert gegründet – heute erinnert nur ein Straßenname daran.

Maria im Spiegel (Kloster Sion)

Ehemaliges Kölner Zisterzienserinnenkloster, im Volksmund Kloster Sion genannt, das 1246 in einer früheren Franziskaner-Niederlassung entstand.

St. Maria Magdalena zur Busse (Bethlehem-Kloster), Köln

Aus einem Beginenkonvent hervorgegangenes Frauenkloster auf dem Eigelstein, das 1475 die Augustiner-Regel annahm und bis 1802 bestand.

Markmannsgasse 2a

Kölner Geschäftshaus „Zu den Vier Jahreszeiten", das 1912 der Rampe der Deutzer Brücke wich und Formen dreier Renaissance-Traditionen verband.

Markstein im Kampf der Kölner Bürger um ihre Unabhängigkeit

Mahnmal in Worringen zur Schlacht von Worringen 1288 – ein Markstein im Ringen der Kölner Bürger um ihre Unabhängigkeit.

Max-Dietlein-Park

4,2(334)· Google

Rund 2,2 Hektar große Parkanlage in der Altstadt-Süd neben St. Pantaleon – mit ovaler Rasenfläche, großem Spielplatz und als Naturdenkmal geschützten Bäumen.

McNair-Brücke

seit 1945

Eine 1945 von der US-Armee errichtete Behelfsbrücke, die die Kölner Altstadt mit Deutz verband und schon 1946 wieder abgebaut wurde.

Nicht mehr vorhandenMechtern© Joauth · CC BY-SA 3.0

Mechtern

Mittelalterliche Kölner Siedlung, benannt nach der Kirche „ad martyres" – Schauplatz der reformatorischen „Mechterner Predigten".

MediaPark

4,5(5.187)· Google

Autofreier Medien-Gewerbepark auf einem früheren Güterbahnhof – halbkreisförmig um einen Platz mit künstlichem See, überragt vom Kölnturm.

Melanchthonkirche

4,5(42)· Google

Evangelischer Bau von 1929/30 in Zollstock – früh in Deutschland mit Andachtsraum oben und Gemeindezentrum im Untergeschoss.

Merheimer Heide

Rechtsrheinisches Kölner Naherholungsgebiet aus den Plänen für den Äußeren Grüngürtel — Wiesen, Wäldchen und viele Sportanlagen.

Messeturm Köln

seit 1928

85 m hoher Backsteinturm von 1928 in Deutz – mit Hermes-Skulptur auf dem Dach und expressionistischer Ziegelfassade als Teil der Rheinhallen.

Millowitsch-Theater / Volksbühne am Rudolfplatz

4,7(2.730)· Google

1953 lief hier die erste Live-Fernsehübertragung eines Bühnenstücks Deutschlands — die Mundartbühne der Millowitschs, heute Volksbühne am Rudolfplatz.

Minoritenkirche

4,7(128)· Google

Grabeskirche von Adolph Kolping und Johannes Duns Scotus – gotische Bettelordenskirche des 13. Jahrhunderts und Pilgerziel.

Mittelalterliche Synagoge Köln

Im Boden der Archäologischen Zone nahe dem Rathaus: Reste einer jüdischen Synagoge, die vom 11. Jahrhundert bis zur Vertreibung 1424 bestand.

Motte Kurtekotten

4,0(1)· Google

Reste einer mittelalterlichen Turmhügelburg in Köln-Flittard: Burghügel und breiter Wassergraben liegen versteckt zwischen Sportanlagen und Baggersee und stehen als Naturdenkmal unter Schutz.

Mülheimer Brücke

seit 1951
4,0(701)· Google

Rhein-Hängebrücke zwischen Mülheim und Riehl — die erste Brücke im späteren Kölner Brückengrün und Deutschlands erste mit orthotroper Fahrbahnplatte.

Mülheimer Schiffbrücke

seit 1888

Schwimmende Holzbrücke auf rund 40 verankerten Pontons (1888–1927), deren Segment sich dem Schiffsverkehr öffnete und die eine Rheinfähre bei Mülheim ablöste.

Mülheimer Stadtbrunnen

seit 1884
4,6(22)· Google

Rund zehn Meter hoher Sandsteinbrunnen von 1884, dessen gekrönte Schutzpatronin „Mülheimia" an das verheerende Rheinhochwasser von 1784 erinnert.

Mülheimer Stadtgarten

Ab 1912/13 entstandener Volksgarten in Köln-Mülheim — mit See, ausgedehnten Wiesen und dem Märchenbrunnen von 1914. Denkmalgeschützt.

Museum für Angewandte Kunst (MAKK)

seit 1888
4,3(1.438)· Google

Kölner Museum für angewandte Kunst und Design im Schwarz-Bernard-Bau – einem Neubau, der erst als nüchtern kritisiert, später als „dritter Weg" gewürdigt wurde.

Dauerhaft geschlossenMuseum für Vor- und Frühgeschichte© HOWI - Horsch, Willy · CC BY 3.0

Museum für Vor- und Frühgeschichte

seit 1907

Städtisches Museum von 1907 im Bayenturm zur Regionalgeschichte – 1943 zerstört, Grundstein des Römisch-Germanischen Museums.

Museum Ludwig

seit 1976
4,5(9.547)· Google

Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts auf der Domplatte – mit Europas größter Pop-Art-Sammlung und der weltweit drittgrößten Picasso-Sammlung.

Museum Schnütgen

seit 1910
4,6(397)· Google

Eine der reichsten Mittelaltersammlungen Europas — so sieht sich das Museum Schnütgen, untergebracht in der romanischen Basilika St. Cäcilien.

Mutzbach

Gut fünfzehn Kilometer langer linker Nebenfluss der Dhünn – von Odenthal über Bergisch Gladbach bis Leverkusen, am Ende verrohrt.

Napoleonstein auf dem Melatenfriedhof

seit 1853

Ein Kriegerdenkmal auf dem Kölner Melatenfriedhof, das 1853 an die unter Napoleon gefallenen Kölner Soldaten erinnert. Gestiftet von 65 überlebenden Kriegsveteranen, ist es zugleich Gefallenen- und Veteranendenkmal.

Nathanaelkirche (Bilderstöckchen)

4,4(27)· Google

Evangelische Kirche von 1965 mit sechseckigem Grundriss; ihr freistehender Campanile steht als Betonskulptur auf drei Standbeinen.

Naumannsiedlung Köln

Wohnsiedlung in Köln-Riehl aus den Jahren 1927–1929, entstanden als sozialer Wohnungsbau der Weimarer Republik auf einem früheren Ziegelei-Gelände.

Neptunbad

4,6(2.883)· Google

Jugendstil-Badehaus von 1912 in Ehrenfeld — erste neuzeitliche Badeanstalt eines Kölner Stadtteils, heute Fitness- und Wellnessanlage.

Neu St. Alban

seit 1958
4,8(22)· Google

Nachkriegskirche im Stadtgarten, aus Trümmerziegeln der zerstörten Kölner Oper errichtet – mit fünfeckigem Grundriss nach Le-Corbusier-Vorbild.

Neumarkt

Mit über 27.000 m² der größte der rund 30 Kölner Plätze — einst Vieh- und Hinrichtungsplatz und sagenhafter Hexentanzplatz, mit römischen Funden im Untergrund.

Nikolaus-Kapelle

4,9(29)· Google

Um 1100 nahe dem Rhein in Westhoven gebaut – das kleinste erhaltene romanische Dorfkirchlein Kölns, umgeben von einem alten Friedhof.

Nippeser Tälchen

Grünanlage in einer uralten Rheinarm-Senke in Nippes – mit weiter Wiese, Spielplatz, Bouleplatz und Hundefreilauf, wo einst ein Fischsee und ein Vergnügungspark lagen.

NS-Dokumentationszentrum (EL-DE-Haus)

seit 1979
4,5(3.917)· Google

Gedenkstätte und Museum in der ehemaligen Kölner Gestapo-Zentrale – mit erhaltenen Gefängniszellen und Wandinschriften der Häftlinge im Keller.

Oberpostdirektion Köln

Mittelbehörde der Postverwaltung für den Raum Köln, von 1850 bis 1993 — mit Sitz in der Altstadt-Nord.

Offenbachplatz

Theaterplatz der Kölner Altstadt-Nord vor Oper und Schauspielhaus, mit dem heute vernachlässigten Opernbrunnen von Jürgen Hans Grümmer.

Olivandenhof

Geschäftshaus in der Kölner Altstadt-Nord mit Kletterwand, Regen- und Kältekammer sowie Tauchbecken – das größte Outdoor-Fachgeschäft Europas.

Oper Köln

Kölns Opernhaus am Offenbachplatz im Riphahn-Bau von 1957 – seit 2012 in Generalsanierung, gespielt wird im Staatenhaus in Deutz.

Opern Passagen

Bei ihrer Eröffnung 1964 galt sie als erste Einkaufspassage Deutschlands — heute eine Ladenpassage mit dem integrierten Theater am Dom.

Opernbrunnen

seit 1966
3,7(20)· Google

Mosaik-Brunnen vor der Kölner Oper, in den Mosaikteile aus Onassis' Yacht und der Berliner Gedächtniskirche eingearbeitet sind.

Opernhaus am Habsburgerring

Eines der größten Stadttheater im Deutschen Reich – 1902 in der Kölner Neustadt eröffnet, nach Kriegszerstörung 1958 abgerissen.

Palais du Rhin

Rheinuferpalais im französischen Barockklassizismus, 1908 für den Bankier Emil von Oppenheim erbaut – heute Luxuswohnungen mit Sotheby's-Standort.

Pantaleonstor – ein verschwundenes Doppeltor der Kölner Stadtmauer

Das Pantaleonstor war ein mittelalterliches Doppelturmtor in der Kölner Stadtmauer, durch das ab 1844 sogar die erste Eisenbahn nach Bonn rollte, bevor es 1894 abgerissen wurde.

Panther

4,2(5)· Google

Bronzene Großkatze in Jagdhaltung von Fritz Behn, um 1920, im Südpark in Köln-Marienburg.

Nicht mehr vorhandenParkweiher (Raderthal)© Gelli63 · CC BY-SA 4.0

Parkweiher (Raderthal)

seit 1928

Ein zwischen 1928 und 1932 im Äußeren Grüngürtel angelegter, runder Kunstweiher in Raderthal, der im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde – heute erinnert nur noch eine Mulde als Bodendenkmal an ihn.

Nicht mehr vorhandenPatton-Brücke© Superbass · CC BY-SA 4.0

Patton-Brücke

seit 1946

Historische Behelfsbrücke über den Rhein, die Köln zwischen 1946 und 1951 mit dem rechtsrheinischen Deutz verband und heute nicht mehr existiert.

Dauerhaft geschlossenPelzhaus A. Weiss© A. Weiss · Public domain

Pelzhaus A. Weiss

Früheres Kölner Pelzgeschäft in der Schildergasse mit einem Geschäftshaus von Klotz & Fieth, das bis heute erhalten ist.

Peristylhaus mit dem Dionysosmosaik

Römisches Wohnhaus am Kölner Dom, dessen Speisesaal-Boden ein Mosaik aus rund 1,5 Millionen Steinchen mit dem Lustgott Dionysos trägt.

Petruskirche (Köln-Merheim)

Evangelischer Kirchenbau von 1979 in Köln-Merheim mit Ausstattung, die zum Teil aus Geschenken der Partnergemeinde Zabrze stammt.

Pfaffenpforte (Nordtor)

seit 100
4,4(201)· Google

Das römische Nordtor Kölns – einst dreibogiger Hauptzugang, heute als Rest auf der Domplatte und im Römisch-Germanischen Museum erhalten.

Pfarrkirche Christi Auferstehung

4,7(32)· Google

Alt-katholische Gemeindekirche in der Kölner Südstadt — ihre frühere Silhouette zeichnet heute ein roter Stahlrahmen am Neubau nach.

Poller Köpfe

Historische Uferbefestigung am rechten Rheinufer gegenüber Köln – über 250 Jahre erbaut, um den Fluss in seinem Bett zu halten.

Römisches Köln – Colonia Claudia Ara Agrippinensium

Ursprung der Stadt Köln: die römische CCAA, Hauptstadt Niedergermaniens – heute Teil einer UNESCO-Welterbestätte.

Presbyterkirche (Kalk)

Neogotische evangelische Pfarrkirche in Köln-Kalk, 1951 für die Erweiterung der Chemischen Fabrik Kalk gesprengt.

Radstadion Köln

4,8(99)· Google

Müngersdorfer Radrennbahn von 1996 mit Bahn aus dem Tropenholz Afzelia; seit 2022 teils zurückgebaut, ab 2027 folgt das Albert-Richter-Velodrom.

Historisches Rathaus

4,2(543)· Google

Deutschlands ältestes Rathaus – mit gotischem Ratsturm, Renaissance-Laube und über 800 Jahren dokumentierter Baugeschichte in der Kölner Altstadt.

Rathenauplatz

2,77 Hektar großer Park im Veedel rund um die Zülpicher Straße, mit Platanenallee, Biergarten und wechselvoller Namensgeschichte.

Rautenstrauch-Joest-Museum

seit 1901
4,5(1.878)· Google

Kölns ethnologisches Museum mit über 65.000 Objekten aus aller Welt – thematisch geordnet unter dem Motto „Der Mensch in seinen Welten“.

Reformationskirche

Evangelische Kirche in Köln-Marienburg mit einem 15 Meter hohen Betonglasfenster, das die nach Christus strebende Schöpfung zeigt.

Reiterstandbild Friedrich Wilhelms IV.

4,2(24)· Google

Bronzenes Reiterdenkmal von Gustav Blaeser am rechtsrheinischen Portal der Hohenzollernbrücke, eingeweiht 1867.

Rex am Ring

4,4(3.287)· Google

Kino am Hohenzollernring, zweitältestes Kölns – 1928 als „Lichtspiele des Westens" eröffnet, heute sieben Säle für Neues und Arthouse.

Rheinauhafen

Ehemaliger Kölner Hafen mit den Kranhäusern – heute ein Wohn- und Gewerbeviertel auf der Halbinsel „Werthchen“ in der Altstadt-Süd.

Rheinbrücke Köln-Rodenkirchen

seit 1941
4,3(567)· Google

Erste echte Hängebrücke Deutschlands: 567 m über den Rhein, 1941 als „Adolf-Hitler-Brücke“ eröffnet, nach Kriegszerstörung 1954 wiederaufgebaut.

Längste Brücke KölnsRheinbrücke Leverkusen© Superbass · CC BY-SA 4.0

Rheinbrücke Leverkusen

seit 1965

Schrägseilbrücke, mit der die A1 bei Leverkusen den Rhein überquert — Neubau anstelle der abgerissenen Brücke von 1965.

Rheinisches Industriebahn-Museum

4,3(73)· Google

Eine der größten Sammlungen von Industriebahn-Lokomotiven in Deutschland im ehemaligen Bahnbetriebswerk Nippes; Betrieb derzeit ausgesetzt.

Rheinpark

4,6(7.587)· Google

Rechtsrheinischer Landschaftspark auf ehemaligem Festungsgelände — Schauplatz der Kölner Werkbundausstellung 1914, seit 1989 denkmalgeschützt.

Richmodis-Haus

4,4(9)· Google

Kölner Geschäftshaus mit zwei steinernen Pferdeköpfen im achteckigen Turm – sie erklären die Richmodis-Sage aus der Pestzeit.

Rochuskapelle

1666 nach einer Pest gestifteter Hofkapelle-Bau in Bickendorf – das älteste erhaltene Gebäude im Stadtbezirk Ehrenfeld.

Nicht mehr vorhandenRömerbrücke© HOWI - Horsch, Willy · CC BY 3.0

Römerbrücke

seit 310

Erste feste Brücke über den Rhein im Kölner Raum – unter Kaiser Konstantin I. ab 310 n. Chr. errichtet, an der Stelle der heutigen Deutzer Brücke.

Römergrab Köln-Weiden

4,8(172)· Google

Unterirdische römische Grabkammer des 2. Jahrhunderts – zählt zu den besterhaltenen Grabbauten nördlich der Alpen, 1843 entdeckt.

Römerpark

seit 1898
4,5(217)· Google

Seit 1898 bestehender, denkmalgeschützter Stadtpark in der Neustadt-Süd – einst „Vorgarten“ der Handelshochschule und erster Sitz der Universität zu Köln.

Römisch-Germanisches Museum (RGM)

seit 1946

Kölns archäologisches Museum – weltweit größte Sammlung römischer Gläser und das Dionysosmosaik am Dom (derzeit im Belgischen Haus).

Römische Therme und mittelalterliche Badehäuser in Köln

2007 freigelegte Fundamente einer römischen Therme aus dem 2./3. Jahrhundert unter der Altstadt-Süd — darunter ein Rundbau von 18 Metern Außenweite.

Nicht mehr vorhandenDas Südwesttor der Colonia Claudia Ara Agrippinensium© HOWI - Horsch, Willy · CC BY 3.0

Das Südwesttor der Colonia Claudia Ara Agrippinensium

Ein verschwundenes römisches Stadttor an der Clemensstraße in Köln-Altstadt-Süd, das einst den südwestlichen Ausgang der befestigten Römerstadt bildete.

Das römische Westtor der Colonia (verschwundenes Stadttor am Apostelnkloster)

Ein spurlos verschwundenes Tor der römischen Stadtbefestigung Kölns, dessen Straßenreste beim Apostelnkloster nahe dem Neumarkt ausgegraben wurden.

Roncalliplatz

Die Umgebung des Kölner Doms wandelte sich vom dicht umbauten Mittelalter-Areal zum freigestellten nationalen Denkmal.

Rosengarten

seit 1919

Symmetrischer Rosengarten auf dem ehemaligen Fort X, mit über 70 Rosensorten und einem pergolaartigen Pavillon.

Sartory-Säle

3,9(1.639)· Google

Traditionsreiche Kölner Veranstaltungshallen nahe dem Friesenplatz, seit 1948 Bühne für Karneval, Konzerte und Boxsport.

Schaafentor

seit 1225

Ein Stadttor der westlichen Kölner Ringmauer aus dem zweiten Viertel des 13. Jahrhunderts, benannt nach der Schafzucht der Umgebung, 1882 niedergelegt.

Schauburg

1922 eröffnetes Kölner Kino, das mit 1868 Sitzplätzen damals das größte in Deutschland war.

Schauspiel Köln

seit 1898

Kölns traditionsreiche Sprechtheaterbühne – während der Sanierung des Offenbachplatz-Hauses gastiert sie im Mülheimer Depot.

Schiefer Turm von Köln (St. Johann Baptist)

4,1(17)· Google

2004 neigte sich ihr 44 m hoher Turm um 77 cm nach Westen — als „Schiefer Turm von Köln" geriet die Kirche in die Schlagzeilen.

Schildergasse

4,4(324)· Google

Die Schildergasse ist eine der zentralen Einkaufsstraßen Kölns und verbindet als Fußgängerzone den Neumarkt mit der Hohe Straße. Mit römischen Wurzeln und einem Namen, der auf mittelalterliche Wappenmaler zurückgeht, verbindet sie jahrhundertealte Geschichte mit modernem Shopping.

Schlosspark Stammheim

4,6(2.137)· Google

Landschaftspark am Rhein, 1828–1832 von Maximilian Weyhe als Englischer Garten angelegt – heute öffentliche Grünanlage und seit 2002 Ort moderner Kunst.

Schmerzhafte Mutter Maria (Köln-Lindweiler)

Filialkirche in Köln-Lindweiler, deren Orgel aus den Niederlanden über Bonn nach Köln gelangte.

Schönrath

Denkmalgeschützter Gutshof in Köln-Höhenhaus, jahrhundertelang Besitz der Zisterzienserabtei Altenberg und später Ausgangspunkt der Rheinischen Kaltblutzucht.

Schokoladenmuseum Köln

seit 1993
4,4(49.660)· Google

Auf einer Halbinsel im Rheinauhafen erzählt das Museum die Geschichte der Schokolade – mit gläserner Fabrik und drei Meter hohem Schokoladenbrunnen.

Schwerthof

Büro- und Geschäftshaus von 1921/22, in dem 1947 Kölns erstes Innenstadt-Kino der Nachkriegszeit eröffnete.

Senftöpfchen

4,6(409)· Google

Kölner Kabarett- und Kleinkunsttheater, das seit den 1970ern jungen Talenten als Sprungbrett dient und über Deutschland hinaus bekannt wurde.

Dauerhaft geschlossenServitinnenkloster St. Lucia in Köln© Chris06 · CC BY-SA 4.0

Servitinnenkloster St. Lucia in Köln

Servitinnenkloster am Filzengraben, 1802 säkularisiert und 1857 niedergelegt – heute erhebt sich dort die evangelische Trinitatiskirche.

Severinsbrücke

seit 1959
4,5(793)· Google

Schrägseilbrücke mit nur einem A-förmigen Pylon über den Rhein nach Deutz – zugleich Kölns erster kompletter Brückenneubau der Nachkriegszeit.

Severinstorburg

seit 1230
4,5(1.188)· Google

Eine von vier erhaltenen mittelalterlichen Stadttorburgen Kölns und Wahrzeichen des Severinsviertels — heute ein Veranstaltungsort am Chlodwigplatz.

Siedlung Volkspark

Einheitlich geplante Villensiedlung im Kölner Grüngürtel, 1949–1951 für die Besatzungstruppen errichtet und seit 1995 als Ganzes denkmalgeschützt.

Dauerhaft geschlossenSimultanhalle© Elke Wetzig ( Elya ) · CC BY-SA 3.0

Simultanhalle

Ausstellungsraum für zeitgenössische Kunst in Köln-Volkhoven, entstanden 1979 als Testbau für das Museum Ludwig.

Sporthalle

seit 1958

Über vier Jahrzehnte Kölns zentrale Veranstaltungshalle mit fester Radrennbahn — Bühne für Sechstagerennen, Boxen und Rockkonzerte, 1999 abgerissen.

Sportpark Höhenberg

seit 1931
4,0(1.518)· Google

Heimstadion von Viktoria Köln im rechtsrheinischen Köln — 1921 eröffnet, heute reines Fußballstadion für 8.343 Zuschauer.

St. Adelheid (Köln-Neubrück)

seit 1968

Katholische Pfarrkirche aus den 1960er-Jahren am Marktplatz von Neubrück, geweiht der heiligen Adelheid von Vilich.

St. Aegidius (Köln-Wahn)

Neugotische Pfarrkirche in Köln-Wahn, die abweichend von der sonst üblichen Ostung von Nord nach Süd verläuft.

St. Agnes

seit 1896
4,6(615)· Google

Nach dem Dom das zweitgrößte Kirchengebäude Kölns: eine neugotische Hallenkirche, die dem Agnesviertel ihren Namen gab.

St. Amandus (Köln-Rheinkassel)

seit 1200
4,8(43)· Google

Romanische Kirche am Rheinufer, deren zweitürmiger Chor eine verkleinerte Nachbildung von St. Gereon ist.

St. Andreas

seit 974
4,6(403)· Google

Eine der zwölf großen romanischen Kirchen Kölns – mit dem Grab des Albertus Magnus in der Krypta und Fensterkunst von Markus Lüpertz.

St. Anna-Haus

4,1(10)· Google

1888 als Hospital und Altenheim gegründet, bis 1979 Krankenhaus – heute Cellitinnen-Seniorenhaus in Köln-Lindenthal.

St. Antonius (Köln-Mülheim)

Neugotische katholische Kirche im nördlichen Köln-Mülheim mit Bleiglasfenstern mehrerer Epochen und einer Orgel von 1970.

Nicht mehr vorhandenSt.-Apern-Kloster© Mercator · Public domain

St.-Apern-Kloster

Ehemaliges Zisterzienserinnenkloster in Kölns Altstadt-Nord, benannt nach dem heiligen Aper von Toul und 1802 aufgelöst.

St. Aposteln

seit 1020
4,6(669)· Google

Eine der zwölf großen romanischen Kirchen Kölns – mit kleeblattförmigem Dreikonchenchor am Neumarkt, heute als „Musikkirche Kölns" bekannt.

St. Brictius (Köln-Merkenich)

Katholische Pfarrkirche, deren romanischer Turm aus dem 12. Jahrhundert frei neben dem modernen Bau von 1963 steht.

Nicht mehr vorhandenSt. Brigiden© Raimond Spekking · CC BY-SA 3.0

St. Brigiden

Abgerissene Pfarrkirche an Groß St. Martin – ihr Grundriss ist heute im Pflaster der Altstadt nachgezeichnet.

St. Bruder Klaus (Köln-Mülheim)

seit 1956

Katholische Kirche von Fritz Schaller mit dreiteiligem Baukörper und sechseckigem Obergaden, 1967 mit dem Kölner Architekturpreis geehrt.

St. Bruno

seit 1924

Katholische Pfarrkirche im Kölner Stadtteil Klettenberg, in den 1920er-Jahren im gemäßigt expressionistischen Stil erbaut und nach schweren Kriegsschäden mehrfach umgestaltet.

St. Cäcilien – Museum Schnütgen

seit 801
4,5(28)· Google

Eine der zwölf großen romanischen Kirchen Kölns – seit 1956 Sitz des Museums Schnütgen für mittelalterliche Kunst.

Nicht mehr vorhandenSt. Christoph© Chris06 · CC BY-SA 4.0

St. Christoph

Abgerissene Pfarrkirche des Stifts St. Gereon – ihr Name lebt in der Christophstraße und im St. Christophhaus weiter.

St. Clemens (Köln-Langel)

Neugotische Backstein-Hallenkirche in Köln-Langel, seit 2024 im Verbund der Radwegekirchen und am Rhein für Radler wie Wanderer geöffnet.

St. Clemens (Köln-Mülheim)

4,4(75)· Google

Frühere Schifferkirche am Rheinufer in Köln-Mülheim, hervorgegangen aus einer romanischen Saalkirche des 12./13. Jahrhunderts.

St. Clemens (Köln-Niehl)

Katholische Pfarrkirche von Karl Band, geprägt durch ein mehrfach gefaltetes Dach, eine plastische Ziegelfassade und einen 32 Meter hohen Turm.

St. Cosmas und Damian (Köln-Weiler)

4,4(8)· Google

Pfarrkirche in Köln-Weiler, deren barocke Vorgängerin von 1766 erhalten blieb; die Orgel von 1910 erhielt 2007 ihre ursprüngliche Disposition zurück.

St. Dionysius

Neugotische Backsteinbasilika von 1898/99 in Köln-Longerich, deren Ausstattung mittelalterliche Figuren mit Werken des 20. Jahrhunderts verbindet.

St. Engelbert

seit 1930
4,4(99)· Google

Erster moderner Kirchenbau Kölns: Dominikus Böhms Zentralbau mit Sternkuppel von 1930–1932 in Riehl.

St. Georg

seit 1059
4,6(127)· Google

Romanische Stiftskirche aus dem 11. Jahrhundert über einer Säulenkrypta mit römischen Spolien — eine der zwölf großen romanischen Basiliken Kölns.

St. Gereon

seit 1201
4,7(1.058)· Google

Romanische Kirche in Köln mit einem zehneckigen Kuppelbau aus der Stauferzeit — dem größten erhaltenen frei überwölbten Zentralbau des Mittelalters nördlich der Alpen.

St. Gereon (Köln-Merheim)

Katholische Pfarrkirche im Kölner Stadtteil Merheim, um 1820 anstelle eines romanischen Vorgängerbaus errichtet und für ihre Lage in freier Feldflur bekannt.

St. Gertrud

4,5(43)· Google

Brutalismus-Kirche von Gottfried Böhm im Agnesviertel – höhlenartiger Sichtbetonbau, 1967 mit dem Kölner Architekturpreis bedacht.

St. Gregorius im Elend

5,0(12)· Google

Im Krieg zerstörte und wieder aufgebaute Kölner Barockkirche, hervorgegangen aus dem „Elendskirchhof" – einst Begräbnisort für Fremde und Ausgegrenzte.

St. Heribert

4,6(112)· Google

Pfarrkirche in Köln-Deutz, „Düxer Dom" genannt — sie hütet den um 1175 vollendeten Heribertschrein.

St. Hubertus (Flittard)

seit 1896
4,9(8)· Google

Katholische Kirche in Köln-Flittard mit romanischem Turm aus dem 12. Jahrhundert und neoromanischem Langhaus von 1897.

St. Hubertus (Köln-Brück)

seit 1931
3,3(16)· Google

Römisch-katholische Saalkirche von 1930/31 im modernen Stil – mit Marienstatue aus dem 15. Jahrhundert und farbigen Fenstern von 1931.

Nicht mehr vorhandenSt. Jakob© HOWI - Horsch, Willy · CC BY 3.0

St. Jakob

Abgegangene Kölner Pfarrkirche am Waidmarkt, im 11. Jahrhundert unter Erzbischof Anno errichtet und bis 1825 erhalten.

Nicht mehr vorhandenSt. Johann Evangelist© James Redaway · Public domain

St. Johann Evangelist

Abgerissene Pfarrkirche, die einst südlich des Doms auf dem Domhof stand und zeitweise als Hauskapelle des Erzbischofs diente.

St. Johann und St. Cordula

Abgegangene Kölner Johanniterkommende mit den Reliquien der heiligen Cordula – 1807 abgerissen, fortlebend im Straßennamen „Jakorden".

Nicht mehr vorhandenSt. Johannes der Evangelist (Köln-Stammheim)© Elke Wetzig · CC BY-SA 4.0

St. Johannes der Evangelist (Köln-Stammheim)

Als „Zelt Gottes“ gebaute katholische Kirche in Köln-Stammheim, deren Kupferdach ganz bis zum Boden reichte — 2025 abgerissen.

St.-Johannes-Kirche (Deutz)

seit 1859
4,4(23)· Google

Evangelische Kirche von 1861 in Köln-Deutz mit achteckigem Turm; nach dem Brand von 1942 schrittweise wiederhergestellt.

St. Joseph (Köln-Kalk)

Neugotische Backstein-Hallenkirche in Köln-Kalk mit Bleiglasfenstern von Dominikus Böhm, darunter sieben Kreuzweg-Fenster im Querschiff.

St. Kolumba

seit 1150
4,8(67)· Google

„Madonna in den Trümmern" – aus den Ruinen einer im Krieg zerstörten gotischen Pfarrkirche, heute umschlossen vom Museum Kolumba.

St. Kunibert

seit 1215
4,7(368)· Google

Jüngste der zwölf romanischen Kirchen Kölns – mit kriegsbedingt erhaltenen Originalfenstern um 1230 und prägender Silhouette nördlich des Doms.

St. Laurentius (Köln-Ensen)

seit 1894
4,7(30)· Google

Neugotische Pfarrkirche in Ensen mit 56-Meter-Turm und einem „Christus in der Rast" ohne Nagel- und Seitenwunden.

Nicht mehr vorhandenSt. Laurenz (Köln-Innenstadt)© Michael Reschke · CC BY-SA 3.0

St. Laurenz (Köln-Innenstadt)

seit 1188
4,0(59)· Google

Bereits 1818 abgerissene Pfarrkirche in der Altstadt — ihr Standort lebt in Laurenzplatz und Laurenzgittergässchen fort.

Nicht mehr vorhandenSt. Lupus© Anton Woensam · Public domain

St. Lupus

Längst abgetragene mittelalterliche Pfarrkirche mit Hospital am heutigen Bahnhofsvorplatz – im ältesten Kölner Schriftbeleg zum Bierkonsum genannt.

St. Margareta

Neugotische Backsteinbasilika von 1909–1911 in Köln-Libur, deren Innenausstattung samt Altären, Kanzel und Fenstern erhalten ist.

Nicht mehr vorhandenSt. Maria Ablass© Horsch, Willy - HOWI · CC BY 3.0

St. Maria Ablass

seit 1431
4,8(94)· Google

Von der abgerissenen Pfarrkirche St. Maria Ablass blieb nur die Gnadenkapelle — heute russisch-orthodoxe Kirche der Hll. Konstantin und Helena.

Nicht mehr vorhandenSt. Maria ad Gradus© Horsch, Willy - HOWI · CC BY 3.0

St. Maria ad Gradus

seit 1062

Abgetragene romanische Stiftskirche östlich des Doms — heute erinnert nur die „Domsäule" am Ostchor an sie.

Nicht mehr vorhandenSt. Maria ad Ortum© Chris06 · CC BY-SA 4.0

St. Maria ad Ortum

5,0(1)· Google

Abgegangene spätromanische Klosterkirche der Kölner Zisterzienserinnen vom „Mariengarten" — der Konvent ging aus einer älteren Niederlassung in Riehl hervor.

St. Maria im Kapitol

seit 1100
4,6(549)· Google

Größte und älteste romanische Kirche Kölns – erbaut auf den Fundamenten des römischen Kapitolstempels, mit Dreikonchenanlage und tausendjähriger Holztür.

Nicht mehr vorhandenSt. Maria im Pesch© H. Odenthal · Public domain

St. Maria im Pesch

Längst abgerissene Pfarrkirche der Dombediensteten nördlich des Kölner Doms — ihre Grablegungsgruppe steht heute im Dom.

St. Maria in der Kupfergasse

seit 1705
4,6(139)· Google

Barocke Wallfahrtskirche in der Kölner Altstadt, die seit 1715 eine ältere Loretokapelle mit der verehrten Schwarzen Madonna umschließt.

St. Maria in Jerusalem

Ehemalige Ratskapelle am Kölner Rathausplatz, hervorgegangen aus der mittelalterlichen Synagoge nach der Vertreibung der jüdischen Bevölkerung 1424 — im Zweiten Weltkrieg zerstört.

St. Maria in Lyskirchen

4,7(196)· Google

Kleinste der zwölf großen romanischen Kirchen Kölns – als einzige mit weitgehend erhaltenen Gewölbefresken aus dem 13. Jahrhundert.

St. Mariä Namen

Katholische Pfarrkirche in Köln-Esch von 1967/68: ein Ziegelbau von Hans Schilling, in dem Taufe, Altar und Tabernakel auf einer Linie stehen.

St. Maria vom Frieden

4,8(40)· Google

Barocke Klosterkirche der Unbeschuhten Karmelitinnen in der Kölner Altstadt-Süd – Kölner Karmel der später heiliggesprochenen Edith Stein.

St. Mariä Himmelfahrt

seit 1629
4,7(233)· Google

Barocke ehemalige Jesuitenkirche nahe dem Dom — nach diesem lange die größte Kirche Kölns und eines der wenigen Barock-Zeugnisse der Stadt.

St.-Marien-Kirche (Köln-Fühlingen)

Neugotische Kirche in Fühlingen mit Spitzbogenfenstern, die aus einer abgerissenen englischen Kirche stammen.

St. Martin (Zündorf)

Kleine romanische Kirche in Köln-Zündorf, bekannt für die ungewöhnlich gegliederte Fassade ihres Turms.

St. Martinus

Frühere Escher Pfarrkirche mit romanischem Kern des 11. Jahrhunderts und spätgotischem Ausbau.

St. Maternus

seit 1863
4,7(38)· Google

Neugotische Backsteinkirche in Rodenkirchen mit US-amerikanischer Orgel von 1869 und jährlichem Maternus-Wallfahrtstag im September.

St. Matthias

Neugotische katholische Kirche in Köln-Bayenthal, von der nach den Kriegszerstörungen im Wesentlichen nur der Kirchturm erhalten blieb.

St. Mauritius

4,4(36)· Google

Romanische Pfeilerbasilika im Stadtteil Altstadt-Süd, 1141 geweiht — als erste Kölner Kirche mit durchgehend gewölbtem Langhaus und Seitenschiffen.

St. Mechtern

Katholische Pfarrkirche in Köln-Ehrenfeld, 1954 von Rudolf Schwarz erbaut, in der Tradition der Kölner Märtyrer-Kirche Mechtern.

Nicht mehr vorhandenSt. Michael am Weidenbach© Arnold Mercator · Public domain

St. Michael am Weidenbach

Kölner Fraterhaus der Brüder vom gemeinsamen Leben – bekannt für seine Buchproduktion; die Kirche wich 1827 einem Kasernenausbau.

St. Nikolaus (Köln-Dünnwald)

seit 1150
4,6(27)· Google

Romanische Basilika von 1117/1118, einst Stift der Prämonstratenserinnen — bis ins 16. Jahrhundert mit Doppelturm-Fassade.

St. Nikolaus (Köln-Sülz)

seit 1908
4,2(91)· Google

Als „Sülzer Dom“ bekannte neuromanische Basilika von 1903–1909 – mit Pantokrator-Mosaik, Otto-Geläut und Orgel mit „Fernwerk“.

St. Pankratius

Schlichte katholische Pfarrkirche der 1960er Jahre mit freistehendem 40-Meter-Turm und abstrakten Fenstern in Blau- und Rottönen.

St. Pantaleon

seit 1002
4,6(368)· Google

Frühromanische Abteikirche mit ottonischem Westwerk; Grabstätte der byzantinischen Kaiserin Theophanu und Erzbischof Brunos.

St. Paul

4,6(74)· Google

Neugotische Pfarrkirche von 1908 in der Kölner Neustadt-Süd, deren Bau der Schokoladenfabrikant Ludwig Stollwerck vorantrieb.

St. Peter – Kunst-Station

seit 1515
4,7(86)· Google

Spätester erhaltener gotischer Kirchenbau Kölns – seit 1987 zugleich Kunst-Station für Gegenwartskunst und Neue Musik, betreut von Jesuiten.

St. Peter

Neugotische katholische Hallenkirche in Köln-Neuehrenfeld mit 62 m hohem Turm, auch „Dom vum Ihrefeld“ genannt.

St. Pius

Katholische Kirche in Köln-Zollstock mit einem der höchsten Kirchtürme der Stadt und einem Geläut aus sieben Glocken.

St. Quirinus

4,2(31)· Google

Katholische Pfarrkirche in Köln-Mauenheim von 1927 — als dreischiffige frühchristliche Basilika erbaut, mit freistehendem Glockenturm.

Dauerhaft geschlossenSt. Remigius© Chris06 · CC BY-SA 4.0

St. Remigius

4,5(24)· Google

Klassizistische frühere Pfarrkirche in Sürth (1825–1830), die antike und mittelalterliche Bauformen mischt und barocke Ausstattung einer abgerissenen Kölner Kirche bewahrt.

St. Salvator (Köln-Weidenpesch)

Backstein-Hallenkirche von 1958 mit Betonwabenfenstern, freistehendem Glockenturm und einem Christus-Mosaik aus Naturstein.

St. Servatius

seit 1874
4,6(33)· Google

Katholische Pfarrkirche des Kölner Stadtteils Immendorf auf dem „Heidenberg“, 1873/74 anstelle mehrerer älterer Vorgängerbauten errichtet.

St. Severin

4,6(371)· Google

Eine der zwölf großen romanischen Kirchen Kölns, hervorgegangen aus einer spätantiken Grabkapelle – mit den Reliquien des heiligen Severin.

St. Severin (Lövenich)

4,4(17)· Google

Romanische Pfeilerbasilika im Kölner Stadtteil Lövenich, deren Ursprung ins 12. Jahrhundert reicht und die nach Severin von Köln benannt ist.

St. Stephan

4,3(30)· Google

Kölner Kirche in Lindenthal: Der neugotische Bau von 1887 wurde im Krieg zerstört und 1961 durch einen modernen Glasbau ersetzt, der den alten Turm einbezieht.

St. Theodor

4,6(110)· Google

Moderner Rundbau aus ockerfarbenem Beton über einem sozial genutzten Sockelgeschoss — geprägt von Pfarrer Franz Meurer.

St. Ursula

seit 401
4,6(867)· Google

Romanische Basilika nahe dem Dom mit der „Goldenen Kammer" – dem größten Beinhaus nördlich der Alpen und Wurzeln im römischen Köln.

Stadtbibliothek Köln

seit 1890
4,4(636)· Google

Eine der größten öffentlichen Bibliotheken Deutschlands mit rund 850.000 Medien — wegen Generalsanierung derzeit im Interim auf der Hohe Straße.

Stadtgarten

4,3(3.930)· Google

Kölns erster neuzeitlicher Park – heute zugleich ein Konzerthaus mit Schwerpunkt Jazz und über 400 Veranstaltungen im Jahr.

Nicht mehr vorhandenStadttheater in der Glockengasse© unknown · Public domain

Stadttheater in der Glockengasse

Kölner Theaterbau von 1872 in Neurenaissance-Formen für Schauspiel und Operette, der 1943 im Bombenkrieg unterging.

Stapelhaus

4,2(1.331)· Google

Das Stapelhaus vor dem Chor von Groß St. Martin am Kölner Rheinufer erinnert an das mittelalterliche Stapelrecht und gilt heute als Symbol der Handelsmetropole Köln.

Stellwerk Köln-Dünnwald

4,6(16)· Google

Eisenbahn-Stellwerksmuseum in Dünnwald mit erhaltener DrS2-Anlage, frühem elektronischem Stellwerk und Betriebssimulation.

Straßenbahn-Museum Thielenbruch

seit 1997
4,5(537)· Google

Historische Kölner Straßenbahnen in einer Wagenhalle von 1906 — darunter das fahrtüchtige „Finchen", das bis heute nach Frechen rollt.

Strunde

Bach im Bergischen, zur Industrialisierung Wasser- und Energiequelle der Region – heute teils freigelegt, teils unterirdisch verrohrt.

Stüttgenhof

Eine der ältesten Hofanlagen Kölns – teils von einem Wassergraben umgeben und bis heute von den Eigentümern selbst bewirtschaftet.

Südbrücke

seit 1946
4,5(190)· Google

Stählerne Eisenbahnbrücke von 1910 mit drei Bögen über den Rhein, vorwiegend für Güterverkehr; mit Fuß- und Radwegen, denkmalgeschützt.

Südpark

Park in Marienburg mit bogenförmigem Grundriss, der unter den Kölner Anlagen einmalig ist – mit Bronze-Panther und Kiefernwäldchen.

Südstadion

seit 1973
4,1(1.454)· Google

Heimspielstätte von SC Fortuna Köln in Zollstock – ein Fußballstadion mit Leichtathletikanlage und Platz für rund 11.700 Zuschauer.

Sünner im Walfisch

4,5(3.726)· Google

Kölsch-Brauhaus in der Altstadt, dessen Braustandort sich bis ins Jahr 1476 zurückverfolgen lässt.

Synagoge Deutz

Religiöses Zentrum der jüdischen Gemeinde in Köln-Deutz; die 1938 zerstörte Synagoge am Reischplatz ist heute ein Wohnhaus mit Gedenktafel.

Synagoge Mülheim am Rhein

Zwei jüdische Gotteshäuser an der Mülheimer Freiheit; das letzte wurde 1938 zerstört, heute erinnert nur eine Gedenktafel.

Synagoge Zündorf

Die 1882 eingeweihte Synagoge im Kölner Stadtteil Zündorf besteht heute als Wohnhaus fort; eine Gedenkplakette erinnert an ihre Geschichte.

Takuplatz

Dreieckiger Platz im Neuehrenfelder „Chinesenviertel" – die Mitte dient als Boule-Fläche auf einer stillgelegten Straßenbahn-Wendeschleife.

Tanzbrunnen

4,4(9.888)· Google

Kölns Freilichtbühne für Open-Air-Konzerte – benannt nach einem Tanz-Rondell und überspannt von Frei Ottos Sternwellenzelt.

Taubenbrunnen

seit 1953
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Erster Kölner Nachkriegsbrunnen und erster abstrakter Brunnen der Stadt: 1953 von Ewald Mataré als Tränke für die Domtauben gestaltet.

Tauzieher

seit 1908

Skulptur aus Muschelkalk am Rheinauhafen — die erste Freiplastik im öffentlichen Raum Kölns, rund 6 ½ Meter hoch.

Tersteegenhaus

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Evangelische Kirche in Köln-Sülz, 1928 als Gemeindehaus geweiht – mit Gottesdienstsaal im ehemaligen Veranstaltungssaal und kreisförmig um den Altar gestellten Stühlen.

Theater der Keller

Kölns ältestes Privattheater, 1955 gegründet — zeitgenössisches Programm mit vielen Uraufführungen und eigener Schauspielschule.

Theater im Bauturm

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Freies Hinterhoftheater im Belgischen Viertel: modern erzählte Klassiker und eigene Stückentwicklungen mit Kölner und gesellschaftskritischem Bezug.

Thomaskirche

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Evangelische Kirche im Agnesviertel mit achteckigem Kirchraum und Deckenpyramide – soll im Herbst 2026 entwidmet und abgerissen werden.

TimeRide Köln

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VR-Zeitreise in der Kölner Altstadt: per Datenbrille eine virtuelle Straßenbahnfahrt durch das Köln von 1926.

Trankgassentor

Mittelalterliches Tor der rheinseitigen Kölner Stadtbefestigung, das nach mehreren Umbauten 1898 endgültig verschwand.

Trinitatiskirche

seit 1860
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Älteste neu erbaute evangelische Kirche im linksrheinischen Köln – klassizistische Basilika nach norditalienischem Vorbild.

TtE-Bücherei

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Frei zugängliche Bibliothek und Archiv linker sozialer Bewegungen in der Alten Feuerwache – mit Bürgerinitiativen-Zeitschriften und grauer Literatur.

Tünnes und Schäl

Kölsches Brauhaus am Alter Markt, benannt nach den beiden Figuren des Kölner Hänneschen-Puppentheaters; kölsche Küche und Kölsch vom Fass.

TÜV Rheinland

seit 1872
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Unabhängiger Prüfdienstleister, 1872 aus der Dampfkessel-Überwachung hervorgegangen — Zentrale im 114 m hohen Hochhaus Am Grauen Stein in Köln.

Ulrepforte

seit 1230
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Kleinstes der mittelalterlichen Landtore Kölns aus dem 13. Jahrhundert — Schauplatz einer Patrizier-Fehde von 1268, heute Stammsitz der Roten Funken.

Uni-Center

seit 1973
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Eines der größten Wohnhäuser Europas: Der Y-förmige Bau in Sülz vereint 968 Wohnungen und einen 134 m hohen Mittelturm.

Theater&Ehrenfeld

Aus Kölns erstem Stadtteiltheater hervorgegangene Bühne in Ehrenfeld — seit August 2026 als Theater&Ehrenfeld wiedereröffnet.

Ursulinenkirche St. Corpus Christi

seit 1709
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Barocke ehemalige Klosterkirche der Kölner Ursulinen, im venezianischen Stil von Matteo Alberti errichtet — heute Schul- und Konzertraum.

Vierungsturm des Kölner Doms

seit 1861

Der Vierungsturm ist der 1860 aus Schmiedeeisen errichtete dritte Turm des Kölner Doms. Er steht über der Vierung und erhielt zwischen 1965 und 1973 seine heutige, an das Art déco angelehnte Gestalt mit acht Engelfiguren.

Volksgarten

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13,9 ha große Grünanlage in der Kölner Südstadt mit Kahnweiher und erhaltenen Resten eines preußischen Forts.

Volkssternwarte Köln

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Ehrenamtlich betriebene Sternwarte auf dem Dach des Schiller-Gymnasiums in Köln-Sülz, heute mit einem 60-cm-Spiegelteleskop.

Vorgebirgspark

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Historische Sondergärten mit Rosengarten und Teichrosenbecken hinter alter Backsteinmauer — Kölner Park nach Plänen von Fritz Encke (1910–1914).

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

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Ältestes Museum Kölns – mit der weltweit umfangreichsten Sammlung mittelalterlicher Malerei und Deutschlands größter impressionistischer Sammlung.

Wallrafplatz

Platz in der Kölner Altstadt-Nord zwischen Hohe Straße und Dom, angelegt um 1830 an der Stelle der abgerissenen Dompropstei.

WDR Arkaden

Gebäude des WDR mit arkadenartiger Fassade von Gottfried Böhm — bekannt für Live-Übertragungen zur Kölner Weiberfastnacht.

Wegekreuz Dellbrücker Hauptstraße

Kleindenkmal von 1762 in Köln-Dellbrück – gestiftet für einen im Siebenjährigen Krieg erschossenen Junggesellen.

Weiberfastnacht

Auftakt des Straßenkarnevals: Am Donnerstag vor Aschermittwoch führen im Rheinland für einen Tag die Frauen das Regiment.

Westgate

Kölner Büro- und Geschäftshaus, das seine Räume über ein Grundwasser-System beheizt und kühlt – überspannt von einer gläsernen Kuppel.

Westhovener Aue

Rund 0,7 km² großes Erholungs- und Naturgebiet am rechten Rheinufer in Westhoven – renaturiertes ehemaliges Militärgelände und Hochwasser-Retentionsraum.

Nicht mehr vorhandenWeyertor© Horsch, Willy · CC BY 2.5

Weyertor

Eines der 14 großen landseitigen Stadttore der mittelalterlichen Kölner Ringmauer im Südwesten — 1889 abgebrochen.

Wiener Platz

Zentraler Platz und Verkehrsknoten von Köln-Mülheim — Fußgängerzone mit Bezirksrathaus, Wochenmarkt und dem 57 Meter hohen Bull-Hochhaus.

Wilhelmplatz

seit 1899
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Nach Kaiser Wilhelm I. benannter Platz im Kölner Stadtteil Nippes, angelegt 1899 – bekannt vor allem für seinen internationalen Wochenmarkt, der als einziger in Köln an jedem Werktag stattfindet.

Nicht mehr vorhandenWilliamsbau© Nicola · CC BY-SA 4.0

Williamsbau

seit 1947

Der Williamsbau an der Aachener Straße war Kölns größte Veranstaltungshalle der Nachkriegszeit und die Geburtsstätte des FC-Maskottchens „Hennes“.

Zivilschutzbunker Köln-Kalk

seit 1979

Die einzige vollständig erhaltene Zivilschutzanlage Kölns – ein Relikt des Kalten Krieges unter der Kalker Hauptstraße, das heute besichtigt werden kann.

Zoobrücke

seit 1966

Rheinbrücke in Köln: weltweit am weitesten gespannte Kastenträgerbrücke mit nur einem Hauptlager — über die diagonal die Seilbahn fährt.

Zum Heiligen Geist

Katholische Kirche im Kölner Stadtteil Zollstock mit ortsbildprägendem Turm, in dem fünf Glocken hängen.

Zur Heiligen Familie

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Profanierte Waisenhauskirche in Köln-Sülz von Dominikus und Gottfried Böhm – mit einem Glasfenster-„Kinderorchester“ aus 128 Fenstern.

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