Geschichte
466 Orte in Köln
A. Schaaffhausen’sches Bankpalais
Im Krieg zerstörter Kölner Bankbau von 1859–1862, der klassizistische Formen mit italienischer Renaissance verband.
Aachener Weiher
In den 1920ern angelegter Stadtsee im Inneren Grüngürtel Kölns — gesäumt von Biergarten, ostasiatischer Kunst und dem Hiroshima-Nagasaki-Park.
Abtei Deutz
seit 10011002 gegründetes Benediktinerkloster in Köln-Deutz; aus seiner Kirche Alt St. Heribert stammt der goldene Heribertschrein.
Adolph-Kolping-Denkmal
seit 1903Bronzedenkmal für Adolph Kolping, den Gründer der katholischen Gesellenvereine, vor der Kölner Minoritenkirche, in der er beigesetzt ist.
Agfa Foto-Historama
Fotohistorische Sammlung mit rund 20.000 Kameras und über 12.000 Fotografien seit dem 19. Jahrhundert — heute am Museum Ludwig in Köln.
Alt St. Alban – Kirchenruine und Mahnmal am Quatermarkt
seit 1200Erhaltene romanische Kirchenruine am Quatermarkt; nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg seit 1959 Gedenkort für die Kriegstoten.
Alt St. Cornelius
seit 1833Von der einstigen Pfarrkirche in Köln-Rath/Heumar steht heute nur noch der romanische Turm aus der Zeit ihres mittelalterlichen Vorgängers.
Alt St. Katharina (Köln-Niehl)
Das „Niehler Dömchen": eine romanische Basilika des 12. Jahrhunderts am Rheinufer, mit gotischem Chor und unter Denkmalschutz.
Alt St. Maternus
seit 950Romanisches „Kapellchen" am Rheinufer – eine der 13 kleinen früheren Dorfkirchen vor Kölns mittelalterlicher Stadtmauer.
Alt St. Mauritius (Köln-Buchheim)
Romanische Friedhofskapelle und erhaltener Rest der früheren Buchheimer Pfarrkirche – mit halbrunder Apsis aus der Zeit um 1200.
Alt St. Pankratius (Köln-Worringen)
Ehemalige Pfarrkirche von Köln-Worringen mit gotischem Langhaus und umstritten datiertem Westturm – heute als Wohnhaus genutzt.
Alt St. Paul
Romanische Pfarrkirche im mittelalterlichen Köln, 1803 aufgegeben und 1807 abgetragen — Reste ihrer Ausstattung finden sich heute in St. Andreas.
Alte Dorfkirche Köln-Junkersdorf
Frühere Pfarrkirche St. Pankratius mit gotischem Chor aus dem Mittelalter — heute Kapelle und einst Kindergarten.
Alter Deutzer Friedhof
Ehemaliger Kommunalfriedhof in Deutz, 1822 eröffnet — heute eine denkmalgeschützte Parkanlage mit einzelnen erhaltenen Grabdenkmälern.
Alter Markt
Geschichtsträchtiger Platz in der Kölner Altstadt-Nord mit mittelalterlich anmutender Häuserzeile — seit 922 als Kölner Markt belegt.
Amerika Haus
Von 1955 bis 2007 Kölner Einrichtung für den Kulturaustausch mit den USA — das letzte in Deutschland betriebene der einst 57 Amerikahäuser weltweit.
Amerikanerbrücke
seit 1945Behelfsbrücke der US-Armee, die von 1945 bis 1946 südlich der Südbrücke über den Rhein führte und die Stadtteile Poll und Bayenthal verband.
Amtsgericht Köln
Größtes Gericht in Nordrhein-Westfalen und nach München zweitgrößtes Amtsgericht Deutschlands – zuständig auch für den Flughafen.
Anuga
Gilt als weltgrößte Fachmesse der Ernährungswirtschaft: alle zwei Jahre in Köln, zehn Fachmessen unter einem Dach, ohne Publikumstage.
Appellhofplatz
Kölner Platz, benannt nach dem Appellationsgerichtshof – auf dem Areal eines römischen Torturms und prägender Gerichtsprozesse.
Ara Ubiorum
Römisches Heiligtum im heutigen Köln, geweiht der Göttin Roma und dem Kaiser – hier sollten unterworfene Germanen ihre Treue zu Rom bekunden.
Auferstehungskirche (Köln-Buchforst)
seit 1965Denkmalgeschützte evangelische Kirche von 1968 in Tetraeder-Form, heute als „Kulturkirche Ost" für Lesungen, Musik und Kabarett genutzt.
Auferstehungskirche Köln-Ostheim
Evangelische Kirche mit rundem Altarfenster und seitlichen Lichtbändern, 1954 nach Entwurf von Gerhard Langmaack eingeweiht.
Augustinerplatz 12
Hier liefen am 20. April 1896 die ersten Filme Deutschlands – zwölf französische Kurzfilme in einem gemieteten Saal.
Autoren Galerie Kostka
Zur begehbaren Skulptur umgebauter Wasserturm der Sidol-Werke in Köln-Braunsfeld, Schauplatz raumgreifender Bild-, Klang- und Lichtinstallationen.
Bachtor
seit 1230Eines der zwölf großen Stadttore aus Kölns letzter mittelalterlicher Stadterweiterung, um 1230 im Südwesten errichtet, später zur Windmühle umgebaut und 1883 abgerissen.
Barbarossaplatz
Verkehrsknoten der Kölner Ringe mit Straßenbahnhaltestelle in der Platzmitte, benannt nach Friedrich I. Barbarossa.
Bastei
seit 1924Expressionistisches Aussichtsrestaurant von 1924 auf einer preußischen Kaponniere – der Überbau kragt acht Meter über die Grundfläche; seit 2019 stillgelegt.
Bayenturm
seit 1220Mittelalterlicher Eckturm der Kölner Stadtmauer am Rhein, um 1220 errichtet — heute Sitz der Stiftung „FrauenMediaTurm".
Beethovenpark
Naturbelassener Landschaftspark in Sülz mit weiter Volkswiese, Spielplätzen und Grillplatz — in den 1920ern als Teil des Äußeren Grüngürtels angelegt.
Benediktinerinnenkloster zu den heiligen Makkabäern
Mittelalterliches Frauenkloster am Eigelstein, dessen Name auf nach Köln gebrachte Makkabäer-Reliquien zurückgeht — heute verschwunden.
Benediktinerinnenkloster Köln
Aktives Kloster der Benediktinerinnen vom Heiligsten Sakrament in Köln-Raderberg, 1890 gegründet und bis heute von einem Konvent bewohnt.
Besteckmuseum Glaub
Kölner Spezialmuseum (1951–1995) mit vermutlich einer der weltweit umfangreichsten Bestecksammlungen — vom Steinzeitmesser bis zur Gegenwart.
Bierbrunnen
seit 1972Brunnenanlage von 1972 auf der Schildergasse mit einer von Wasser umflossenen Granitsäule — benannt nach einem zeitweiligen Bier-Ausschank.
Bismarck-Denkmal (Augustinerplatz)
Nach Bad Kissingen das zweite Bismarck-Standbild im Deutschen Reich – 1879 im katholischen Köln als Affront enthüllt, im Krieg verloren.
Bismarckturm
seit 1902Als Feuersäule gestaltetes Bismarck-Denkmal in Köln-Marienburg – mit blockhafter Bismarckfigur als Roland in Rüstung mit Adlerschild.
Blau-Gold-Haus
Direkt neben dem Kölner Dom steht das Blau-Gold-Haus, ein türkis-goldenes Büro- und Geschäftshaus von 1952, das als bedeutendes Beispiel der deutschen Nachkriegsmoderne unter Denkmalschutz steht und heute Hotelsuiten sowie Luxusboutiquen beherbergt.
Blauer Hof
Wohnsiedlung des Neuen Bauens in Köln-Buchforst, gestaltet nach dem Vorbild holländischer Wohnhöfe und mit blau getönten Hoffassaden.
Blücherpark
Streng geometrisch angelegter Volkspark von 1911–1913 mit rechteckigem Weiher, Bootfahren und Kahnstation mit Terrasse.
Brauhaus Früh am Dom
seit 1904Traditionsbrauhaus direkt gegenüber dem Dom – seit 1904 kölsche Gastlichkeit, mittelalterlicher Gewölbekeller und Lounge mit Domblick.
Brauhaus Sion
Kölner Altstadt-Brauhaus mit Brautradition bis 1318 — Stammhaus des Sion-Kölsch und Station des Brauhauswanderwegs.
Breslauer Platz
Nördlicher Vorplatz des Kölner Hauptbahnhofs, benannt nach Breslau – mit Busbahnhof und dem Musical Dome, dem größten Theaterbau der Stadt.
Bühne der Kulturen
seit 1983Interkulturelles Theater in Köln-Ehrenfeld, 1983 als türkisches Arkadaş Theater gegründet — Spielbetrieb 2017 beendet.
Burg Worringen – Schauplatz der Schlacht von 1288
seit 1275Die Burg Worringen war eine kurkölnische Burganlage am linken Rheinufer, vor deren Toren 1288 die berühmte Schlacht von Worringen ausgetragen wurde. Von der 1275 erbauten und 1288 zerstörten Anlage ist heute nichts mehr erhalten.
Capitol
Ehemaliges Kölner Kino am Hohenzollernring, in dem später Fernsehshows wie „TV total" und die „Harald Schmidt Show" aufgezeichnet wurden.
Carlswerk, Köln
Frühere Kabelfabrik in Köln-Mülheim, wo 1904 das erste transatlantische Telefonkabel entstand – heute Gewerbecampus und Kulturort.
Cellitinnenkloster Dreifaltigkeit
Ehemaliges Kölner Kloster der Cellitinnen, deren Schwestern Krankenpflege leisteten — mit Wurzeln in einem Beginenkonvent von 1365.
Cellitinnenkloster Klein-Nazareth
Ehemaliges Kölner Cellitinnenkloster, dessen Schwestern anders als in der übrigen Ordensfamilie nicht dauerhaft in der Krankenpflege arbeiteten.
Cellitinnenkloster Zederwald
Beginenkonvent im Kölner Altstadt-Nord, der von 1302 bis 1802 bestand und sich der Krankenpflege widmete.
Christ König
Katholische Kirche von 1951 in Köln-Longerich, deren V-förmige Holzbinder den Stall von Bethlehem versinnbildlichen — im Volksmund Weihnachtskirche.
Christi Auferstehung (Lindenthal)
seit 1968Skulpturale Betonkirche von Gottfried Böhm am Stirnende des Lindenthaler Kanals – mit höhlenartigem Innenraum aus verzweigten Säulen.
Christophorus-Kapelle (Longerich)
Denkmalgeschützte Militärkapelle auf dem Gelände der Lüttich-Kaserne, benannt nach dem Schutzheiligen der Reisenden.
Christuskirche
seit 1891Evangelische Kirche im Belgischen Viertel: historischer neugotischer Turm, dahinter ein 2016 neu eingeweihter Kirchenbau.
Cinedom
Multiplexkino im Kölner Mediapark — unter der Kuppel der verglasten Rotunde zeichneten einst 3200 Dioden den nördlichen Sternenhimmel nach.
Colonia-Haus
seit 1973Zweithöchstes Wohnhochhaus Deutschlands, direkt am Rhein in Riehl – mit Antenne (155 m) fast so hoch wie der Kölner Dom (157 m).
Colonius
seit 1981Mit 266 Metern der höchste Fernmeldeturm Nordrhein-Westfalens — sein Drehrestaurant und die Aussichtsplattform sind seit Jahren geschlossen.
Crux (Jugendpastorales Zentrum)
Jugendpastorales Zentrum der katholischen Kirche in der Kölner Südstadt — mit der „Kirche mit dem schiefen Turm".
Dä kölsche Boor en Iser
Kölns Kriegswahrzeichen aus dem Ersten Weltkrieg – nach oder neben Berlins Eisernem Hindenburg das meistbeschriebene in der überregionalen Presse.
Decksteiner Weiher
seit 1929Künstlich angelegter Ruder-Weiher im Äußeren Grüngürtel Kölns – rund 5,8 km Rundweg, Bootsverleih und seit 1987 Habicht-Brutplatz.
Deichmannhaus – Kontorpalast am Kölner Hauptbahnhof
Das Deichmannhaus ist ein siebengeschossiges Büro- und Geschäftshaus in der Kölner Altstadt-Nord, unmittelbar zwischen Hauptbahnhof und Domplatte gelegen. An seinem Standort in der Trankgasse reihen sich über 500 Jahre Kölner Stadtgeschichte aneinander.
Deserteurdenkmal
seit 2009Denkmal für die Opfer der NS-Militärjustiz am Appellhofplatz: eine Pergola, deren mehrfach verkettete Hommage-Inschrift in bunten Lettern in den Himmel geschrieben scheint.
Deutsches Sport & Olympia Museum
seit 1999Museum im Kölner Rheinauhafen, das die Sportgeschichte von der Antike bis heute zeigt – mit Themenräumen zu Olympia, Fußball, Boxen und mehr.
Deutsches Tanzarchiv & Tanzmuseum
seit 1985Forschungs- und Dokumentationszentrum für Tanz im Mediapark – mit Archiv, Bibliothek, Videothek und einem Museum zur Geschichte des Tanzes.
Deutschordenskirche St. Katharina
Längst abgetragene Kirche einer Deutschordens-Kommende in der Altstadt-Süd; nur die Straße An Sankt Katharinen trägt den Namen weiter.
Deutzer Brücke
Erste Stahlkastenträgerbrücke der Welt (1947/48) – verbindet den Heumarkt mit Deutz; die Römerbrücke stand einige Meter weiter nördlich.
Deutzer Drehbrücke
seit 1908Drehbare Stahlbrücke von 1908 über dem Deutzer Hafen — eine von zwei Kölner Drehbrücken, technisches Denkmal mit erhaltenem Steuerhaus.
Die Trauernde
seit 1949Skulptur von Gerhard Marcks (1949), die im Lichhof von St. Maria im Kapitol an die Opfer des Zweiten Weltkriegs erinnert.
Disch-Haus
Kölner Büro- und Geschäftshaus, das als bedeutendes Zeugnis der Neuen Sachlichkeit gilt und auf ein früheres Nobelhotel zurückgeht.
DITIB-Zentralmoschee Köln
seit 2017Zentralmoschee der DİTİB in Köln-Ehrenfeld, 2018 in Anwesenheit Erdoğans eingeweiht — mit zwei je 55 Meter hohen Minaretten und großem Kuppelsaal.
Dom-Hotel Köln – ein Grand Hotel am Roncalliplatz im Wandel
seit 1857Direkt neben dem Kölner Dom liegt das Dom-Hotel, eines der ältesten Grand Hotels Europas. Derzeit ist es geschlossen und wird hinter der erhaltenen Fassade komplett neu gebaut – die Wiedereröffnung als Althoff Dom Hotel Köln ist für 2027 geplant.
Dombrücke
seit 1859Erste feste Rheinquerung in Köln seit der Römerzeit und direkte Vorgängerin der Hohenzollernbrücke — im Volksmund „Mausefalle" genannt.
DOMiD – Dokumentationszentrum und Museum über die Migration in Deutschland
Aus der Zivilgesellschaft entstandene Sammlung zur Migrationsgeschichte in Deutschland seit 1945, getragen von einem 1990 von Migranten gegründeten Verein.
Dominikanerkloster Köln
Frühes Kölner Dominikanerkloster, an dem Albertus Magnus lehrte und bestattet wurde – heute nicht mehr erhalten.
Draped Reclining Figure
Bronzefigur von Henry Moore im Museum Ludwig – eine liegende, in Stoff gekleidete Frau, entstanden 1952/53.
Drehbrücke im Rheinauhafen
seit 1896Kölns ältester Übergang über Rheinwasser: eine denkmalgeschützte Drehbrücke von 1896, die mit Hydraulik aus dem Malakoffturm zur Seite schwenkt.
Dreikönigenpforte
seit 1200Ein kleiner Tordurchgang der rheinseitigen Kölner Stadtmauer aus dem 13. Jahrhundert, benannt nach den über dem Bogen aufgemalten Heiligen Drei Königen, 1854 abgerissen.
Düxer Bock
Inoffizielles Wappentier des Stadtteils Deutz: Das Brunnendenkmal erinnert an eine alte Kölner Legende um Schneider und Steuereinnehmer.
Duffesbach
Der einzige Bach der Kölner Bucht, der den Rhein erreicht – künstlich geführt, einst für das mittelalterliche Kölner Gewerbe.
Duftmuseum im Farina-Haus
seit 1709Geburtsort des Eau de Cologne: das Farina-Haus von 1709, die älteste heute noch bestehende Parfümfabrik der Welt.
Ebertplatz
Platz der Kölner Ringe in Neustadt-Nord, Ende des 19. Jahrhunderts dort angelegt, wo zuvor die geschleifte Stadtbefestigung stand.
Ehemalige Strohhutfabrik Silberberg & Mayer
Denkmalgeschütztes Fabrikgebäude in Köln-Sülz von 1912/13, dessen Flügel sich um einen weiß gefliesten Oberlichtsaal gruppieren.
Ehrentor
seit 1250Eine der um 1250 errichteten Torburgen in Kölns mittelalterlicher Ringmauer, Nachfolger der römischen „Ehrenpforte", 1882 abgerissen.
Eierplätzchen
Kleiner ovaler Platz an der Kölner Südstadt, dessen Name nicht von der Stadt, sondern von den Kölnern stammt – hier treffen sechs Straßen sternförmig zusammen.
Eigelsteintorburg
seit 1228Eines von vier erhaltenen Toren der mittelalterlichen Kölner Stadtmauer – hier hindurch gelangten Maria von Medici und Napoleon in die Stadt.
Eis- und Schwimmstadion Köln
seit 1930Schauplatz von sieben Meistertiteln der Kölner Haie (1972–1998) an der Lentstraße im Grüngürtel – seit 2011 der Lentpark.
Erich-Klibansky-Platz
Fußgängerplatz auf dem einstigen Areal der jüdischen Gemeinde Adass Jeschurun; sein Löwenbrunnen gedenkt 1100 ermordeter jüdischer Kölner Kinder.
Erlöserkirche (Rodenkirchen)
Evangelische Winkelkirche in Rodenkirchen mit 20 Meter hohem Campanile; ihre drei Glocken tragen zusammen den weihnachtlichen Engelsgruß.
Erzbischöfliche Diözesan- und Dombibliothek Köln
Unter den erhaltenen Kathedralbibliotheken gilt sie als die bedeutendste — zentrale Bibliothek des Erzbistums mit Wurzeln im 6./7. Jahrhundert.
Faulbach
Kölner Bachabschnitt aus dem Zusammenfluss von Flehbach und Bruchbach; sein Name spielt auf das träge strömende Wasser an.
Filmhaus Köln
seit 2021Zentrum für Filmkultur mit bewusst nicht-kommerziellem Kino, Filmbildung und Weiterbildung – in einem früheren Bau des Güterbahnhofs Gereon.
Filzengrabentor
Um 1200 errichtetes Tor der Kölner Rheinmauer am Filzengraben, 1854 abgebrochen und heute nicht mehr erhalten.
Fischmarkt
Historischer Platz am Rheinufer in der Kölner Altstadt – über Jahrhunderte Mittelpunkt des Kölner Fischhandels.
Flehbach
Rechter Rheinzufluss mit stark schwankender Wasserführung: nach Regen wasserreich, im Sommer mitunter ganz trockengefallen.
Flora
seit 1864Botanischer Garten Kölns rund um das gläserne Festhaus „Flora" von 1864 — ein Lenné-Park mit über 10.000 Pflanzenarten auf mehr als 11 Hektar.
Flottenkastell Alteburg – Hauptquartier der römischen Rheinflotte in Köln-Marienburg
Im heutigen Stadtteil Marienburg lag einst das Hauptquartier der Classis Germanica, der römischen Rheinflotte. Oberirdisch ist davon nichts mehr zu sehen – das Kastellgelände liegt vollständig unter der dicht bebauten Flur Alteburg.
Fordturm
Ehemaliger 112 m hoher Stahlturm in Köln-Deutz mit drehendem „Ford"-Globus an der Spitze, 1950 erbaut und 1963 abgerissen.
Forstbotanischer Garten Köln
Botanischer Garten im Kölner Süden mit Gehölzen aus aller Welt – von Rhododendronschlucht und japanischer Abteilung bis zu nordamerikanischen Mammutbäumen.
Fort X des Festungsrings Köln
seit 1819Besterhaltenes preußisches Fort der inneren Kölner Fortkette – heute „grünes Fort" mit Rosengarten in einer Parkanlage in der Neustadt-Nord.
Frankenforstbach
Etwa 10 km langer Bach, der von Bergisch Gladbach ins rechtsrheinische Köln zieht, dabei mehrfach den Namen wechselt und schließlich den Flehbach erreicht.
Frankenturm – der verschwundene Wehr- und Gefängnisturm an der Trankgasse
Der Frankenturm war ein mittelalterlicher Turm der Kölner Stadtmauer nahe der heutigen Frankenwerft, der 1856 abgerissen wurde. Heute erinnern nur der Straßenname „Am Frankenturm" und drei gerettete Steintafeln im Kölnischen Stadtmuseum an ihn.
Friedenskirche (Köln-Mülheim)
seit 1896Ältestes evangelisches Kirchengebäude im heutigen Köln – benannt nach dem friedlichen Zusammenschluss zweier Gemeinden 1837.
Friedenspark
Kölner Stadtpark im umgebauten Fort I — mit überwuchertem Festungsmauerwerk, Rosengarten und einem Kriegsmonument mit Adler aus Kanonen des Ersten Weltkriegs.
Friesenplatz
Platz an den Kölner Ringen am Beginn der Venloer Straße — Tor zum Belgischen Viertel und einstiges Halbwelt-Revier des Friesenviertels.
Friesentor
seit 1244Um 1244 errichtetes Kölner Stadttor am heutigen Friesenplatz – die einzige Pforte der Stadtmauer mit sechskantigem Zentralbau.
Volkspark Raderthal
Von Fritz Encke ab 1922 angelegter Volkspark mit Naturtheater, Lesegarten und Reigenplatz – heute Baudenkmal, auch Fritz-Encke-Volkspark genannt.
Fühlinger See
Aus Kiesgruben hervorgegangener See im Kölner Norden mit 2300 m langer Regattabahn, auf der 1998 die Ruder-WM stattfand.
Funkhaus am Raderberggürtel
Ehemaliger Sitz der Deutschen Welle in Köln und mit 138 Metern das bislang höchste in Deutschland abgebrochene Gebäude.
Gaffel Haus
Das älteste Haus am Alter Markt – seit 1987 Gaffel-Brauhaus, heute als Sportsbar-Brauhaus "Zum Prinzen".
Galeria Köln Hohe Straße
Warenhausbau von 1912–1914, in dem 1925 die erste Rolltreppe eines deutschen Warenhauses in Betrieb ging.
Galopprennbahn Weidenpesch
Kölns erste Sportstätte: Galopprennbahn von 1898 mit international bedeutenden Rennen und historischem Fußballstadion samt denkmalgeschützter Tribüne.
Gartenstadt-Nord
Wohnanlage im Kölner Stadtteil Longerich, deren jüngerer Teil aus Anlass des Katholikentags 1956 entstand und Katholikentagssiedlung heißt.
Genovevabrunnen
seit 1914Brunnen in einer Mülheimer Grünanlage, den eine lebensgroße Figurengruppe der heiligen Genoveva mit Kind und Hirsch krönt — Namensgeber für Straße, Gymnasium und Hallenbad.
GeoMuseum
Kölns einziges naturkundliches Museum: Meteorite, Minerale, Edelsteine und Fossilien an der Universität zu Köln.
Gereon-Kaserne
seit 1937Bundeswehr-Kaserne in Köln, in der das Assessmentcenter für Führungskräfte sitzt – bis 2022 hieß sie Mudra-Kaserne.
© Architecten- und Ingenieur-Verein für Niederrhein und Westfalen Köln · Public domainGereonstor
seit 1215Mittelalterliches Doppelturmtor der Kölner Stadtmauer — über 400 Jahre zugemauert, lange als strengstes Stadtgefängnis genutzt, 1881 abgebrochen.
Gerling Ring-Karree
seit 200155 Meter hohes Bürohochhaus am Hohenzollernring, von Norman Foster entworfen – mit verborgenem See und Garten nur für die Bewohner.
Germania Judaica
seit 1959Europas umfangreichste Fachbibliothek zur Geschichte des deutschsprachigen Judentums — 1959 in Köln mit dabei: Heinrich Böll.
Gloria
Ehemaliges Kino in der Kölner Innenstadt, heute Bühne für Konzerte, Comedy, Lesungen, Partys und Karnevalssitzungen.
Godorfer Mühle
seit 1735Die Godorfer Mühle ist eine ehemalige Windmühle im Kölner Stadtteil Godorf und gilt als Wahrzeichen des Ortsteils.
Gremberger Wäldchen
Stadtwald in Köln-Humboldt, in dem mit einer alten Rotbuche vermutlich der älteste Baum der Stadt steht.
Griechenpforte
seit 900Ein wahrscheinlich schon im 10. Jahrhundert geschaffener Tordurchgang der südwestlichen Kölner Stadtmauer, um 1856 abgebrochen; ein Mauerrest erinnert bis heute an den Standort.
Grinkopf
Groteske steinerne Fratzenmasken als Zierrat an vielen älteren Kölner Häusern – mit tönernen Vorläufern aus der Römerzeit.
Groov
Ehemalige Rheininsel in Köln-Zündorf, 1974–1978 zum Naherholungsgebiet mit Marina, Bädern und Spielflächen zwischen Rhein und Leinpfad ausgebaut.
Groß-Köln (Varieté)
seit 1912Kölns erstes großes Volksvarieté, 1912 an der Friesenstraße eröffnet und 1942 im Krieg zerstört – heute stehen dort die Sartory-Säle.
Groß St. Martin
seit 1150Romanische Basilika in der Kölner Altstadt mit kleeblattförmigem Ostchor und markantem Vierungsturm – errichtet über römischen Fundamenten.
Großmarkt Köln
Ehemaliger Großmarkt in Köln-Raderberg mit 132 Meter langer, parabelförmiger Gewölbehalle — bis zur Schließung Ende 2025 zählte er zu den größten Deutschlands.
Gut Leidenhausen
Ehemaliger wasserumwehrter Rittersitz in Köln-Eil, heute Umweltbildungszentrum am Rand der Wahner Heide.
Gut Mielenforst
Ehemaliger Rittersitz am Rand des Königsforsts, dessen Herrenhaus im Neorenaissancestil heute den Kern einer Wohnanlage bildet.
Hacht (Gefängnis)
Erzbischöfliches Gericht und Gefängnis auf der heutigen Domplatte – hier wurden Straftäter eingekerkert und Frauen als Hexen angeklagt.
Hänneschen-Theater
Traditionelles Kölner Stockpuppentheater am Eisenmarkt, seit 1802 — gespielt wird auf Kölsch mit Figuren wie Tünnes und Schäl.
Hahnentorburg
seit 1220Mittelalterliches Doppelturmtor am Rudolfplatz – westlicher Zugang Kölns, durch den gekrönte Könige in die Stadt einzogen.
Hansahochhaus
seit 1925Kölns erstes Hochhaus von 1925 – bei Fertigstellung kurzzeitig das höchste Gebäude Europas, im Stil des Klinkerexpressionismus.
Hansaplatz
Denkmalgeschützte Parkanlage am Hansaring in der Kölner Altstadt-Nord mit einem 113 Meter langen Rest der mittelalterlichen Stadtmauer.
Wohn- und Geschäftshaus Hansemannstraße 2
2019 abgerissenes Baudenkmal in Köln-Ehrenfeld – um 1870 erbaut und nach Bauschäden durch Arbeiten auf dem Nachbargrundstück verloren.
Hauptpost
Historistischer Postbau von 1888–1893 an den Dominikanern, gegründet auf den Mauerresten des früheren Dominikanerklosters — heute nicht mehr vorhanden.
Haus Balchem
Als einziges erhaltenes Barockhaus des Severinsviertels beherbergt das Bürgerhaus an der Severinstraße heute eine Stadtteilbibliothek.
Haus Herl – ehemalige Wasserburg mit Herler Mühle in Köln-Buchheim
Haus Herl ist eine ehemalige Wasserburg an der Strunde im rechtsrheinischen Kölner Stadtteil Buchheim. Zusammen mit der Herler Mühle bildet es ein denkmalgeschütztes Ensemble nördlich der Merheimer Heide.
Haus Hindenburg
Neoklassizistisches Geschäftshaus an der Schildergasse Ecke Neumarkt in Köln, seit 1993 eingetragenes Baudenkmal.
Haus Neuerburg
Backsteinbau am Gülichplatz, der zwei Bürgerhäuser vortäuscht — mit Treppenturm im Innenhof nach Kölner Patriziervorbild.
Haus Saaleck
Mittelalterliches Kölner Bürgerhaus mit spätgotischen Eckwarten – heute beherbergt es die Artothek der Stadt Köln, eine Ausleihe für Kunst.
Haus zum Maulbeerbaum
Die einzige erhaltene Hochbarock-Fassade im Kölner Stadtbild — heute in einen Hotelneubau integriert.
Heilig Geist (Köln-Weiden)
Katholische Kirche der 1960er-Jahre in Weiden: ein geschlossener Backsteinbau mit umlaufendem Fensterband, das über dem Altar in einer Spitze zusammenläuft.
Heiligkreuzkapelle
Kleine Kölner Kapelle des 14. Jahrhunderts, deren Südwand auf der römischen Stadtmauer ruhte – 1818 abgebrochen.
Heinzelmännchen – Kölner Hausgeister und ihr Brunnen
seit 1900Kölner Sagengestalten, die nachts heimlich die Arbeit erledigten – bis man sie beobachtete und sie verschwanden. Ihr Brunnen steht nahe dem Dom.
Heizkraftwerk Köln-Merkenich
Hier steht mit 250 m der nach dem Colonius zweithöchste Bau Kölns – ein Kraftwerk, das den Kölner Norden mit Fernwärme versorgt.
Heizkraftwerk Köln-Niehl
Erdgas-Heizkraftwerk der Rheinenergie in Niehl, das die Kölner Innenstadt mit Fernwärme versorgt — daneben soll Deutschlands größte Wärmepumpe entstehen.
Helios (Elektrotechnikunternehmen)
seit 1882Elektrotechnik-Pionier aus Ehrenfeld — sein 44 m hoher Heliosturm prägt als Pseudo-Leuchtturm bis heute das Viertel.
Heliosturm – Ehrenfelds Leuchtturm ohne Meer
Der 44 Meter hohe Heliosturm in Köln-Ehrenfeld ist ein historischer Pseudo-Leuchtturm der einstigen Elektro-Pionierfirma Helios AG und bildet zusammen mit Helioshaus und Werkhallen eines der besterhaltenen Industriedenkmäler Kölns.
Hermann-Josef-Brunnen
seit 1894Reich figürlicher Brunnen von 1894 am Waidmarkt, der die Legende vom „Apfelheiligen" Hermann Joseph erzählt und als Höhepunkt im Werk des Bildhauers Wilhelm Albermann gilt.
Herz-Jesu-Kirche
Neugotische Kirche am Zülpicher Platz, deren Turm dem Freiburger Münsterturm nachempfunden ist – nach Kriegszerstörung modern wiederaufgebaut.
Heumarkt
Zweitgrößter Platz Kölns und einer der ältesten der Altstadt – entstanden auf einer einstigen Rheininsel, daher der alte Name „Inselmarkt".
Hildebold-Dom
Karolingischer Vorgängerbau des Kölner Doms, der bis zum Abriss 1248 die Reliquien der Heiligen Drei Könige beherbergte.
Hiroshima-Nagasaki-Park
seit 2004Gedenkpark im Inneren Grüngürtel für die Opfer der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki, mit Mahnmal und Origami-Kranich.
Historisches Archiv mit Rheinischem Bildarchiv
seit 1857Größtes Kommunalarchiv Deutschlands; 2009 stürzte der Bau beim U-Bahn-Tunnel ein, 2021 öffnete der Neubau am Eifelwall.
Hl. Johannes XXIII. (Köln-Chorweiler)
seit 1977Katholische Pfarrkirche von 1977 in Chorweiler, die 28 Jahre ungeweiht blieb und erst 2009 nach Papst Johannes XXIII. benannt wurde.
Hochbunker Körnerstraße / bunker k101
Ehemaliger Luftschutzbunker in Köln-Ehrenfeld, heute als bunker k101 ein denkmalgeschützter Kultur- und Erinnerungsort.
Hofanlage Fettenhof
Vierkanthof in Köln-Bocklemünd, ab 1170 urkundlich erwähnt und rund drei Jahrzehnte Wohnstätte reisender Junghandwerker.
Hohe Pforte
Südtor der römischen Stadtmauer Kölns am „cardo maximus" – Ausgangspunkt der heutigen Hohe Straße.
Hohenstaufenbad
Kölns größtes öffentliches Schwimmbad: ein Prunkbau am Hohenstaufenring – nicht im Krieg zerstört, sondern 1958 bewusst abgerissen.
Hohenzollernbrücke
seit 1911Meistbefahrene Eisenbahnbrücke Deutschlands über den Rhein – mit dem Dom prägend fürs Stadtbild und bekannt für tausende Liebesschlösser.
Hotel du Nord
Verschwundenes Kölner Grand Hotel des 19./20. Jahrhunderts — heute stehen auf dem Gelände Museum Ludwig und Heinrich-Böll-Platz.
Hotel Kölner Hof
Großer Kölner Hotelbau der 1890er-Jahre gegenüber dem Hauptbahnhof, 1973 für das ABC-Haus abgerissen.
Humboldtpark
Denkmalgeschützte 2,2-Hektar-Anlage, 1913/14 nach Plänen von Fritz Encke entstanden — einer der wenigen innerstädtischen Parks im Stadtbezirk Kalk.
Idiotenbrücke
Spitzname einer früheren Kölner Eisenbahnbrücke in Neuehrenfeld, an der sich wegen nur 3,9 m Durchfahrt immer wieder Lastwagen verkeilten.
Immanuel-Kirche (Köln-Stammheim)
Mehrfach preisgekrönte Holzkirche der evangelischen Brückenschlag-Gemeinde in Köln-Stammheim, 2013 eingeweiht.
Industriehof
Denkmalgeschütztes Büro- und Geschäftshaus von 1923, errichtet vom Kölner Architekten Jacob Koerfer, der es in Eigenregie baute.
Institut français Köln
seit 1952Französisches Kulturinstitut in der Südstadt – zählte zu den ersten und gehört heute zu den letzten ausländischen Kulturinstituten Westdeutschlands; im Riphahn-Bau am Sachsenring.
Isenburg
Wasserburg in Köln-Holweide auf einer von Gräften umgebenen Insel – mit Turm aus dem 16. und Herrenhaus aus dem 18. Jahrhundert.
Jahndenkmal
15-Meter-Betonpfeiler an der Jahnwiese, bekrönt vom Turnerkreuz aus vier „F" – errichtet zum 150. Geburtstag von Turnvater Jahn.
Jan-Wellem-Denkmal
Bronzestandbild von Kurfürst Jan Wellem in Köln-Mülheim, 1914 von der Fabrikantenfamilie Andreae im Streit um die Eingemeindung gestiftet.
Japanischer Garten
Japanischer Garten mit Koi-Teichen und der „Mikadobrücke“ nach Nikkō-Vorbild im Carl-Duisberg-Park; 1912 bei der Villa Duisberg angelegt, 1960 nach Flittard verlegt.
Japanisches Kulturinstitut
seit 1969Eines von drei japanischen Kulturinstituten in Europa — vermittelt von Köln aus japanische Kultur im deutschsprachigen Raum.
Johanneskirche Köln-Brück
Evangelische Grauwacke-Kirche von 1937 in Köln-Brück mit rundem, freistehendem Turm, in der wegen der Akustik häufig Konzerte stattfinden.
Johanneskirche (Köln-Sülz)
Evangelische Kirche in Köln-Sülz aus den frühen 1960ern mit farbigen sechseckigen Betonwaben-Fenstern und glasgetrennter Taufkapelle.
Jüdisches Wohlfahrtszentrum
Jüdische Sozialeinrichtung der Kölner Synagogen-Gemeinde in Neuehrenfeld – in den Gebäuden des einstigen Israelitischen Asyls für Kranke und Altersschwache.
Justizvollzugsanstalt Köln
Gefängnis in Köln-Ossendorf, dessen 1,3 km lange Mauer es im Wohngebiet kaum als Haftanstalt erkennbar macht.
Justizzentrum Köln
105 Meter hoher Gerichtskomplex in Köln-Sülz, der Amts- und Landgericht sowie Staatsanwaltschaft an der Luxemburger Straße bündelt.
Käthe Kollwitz Museum
seit 1985Am Kölner Neumarkt versammelt das Museum die weltweit umfangreichste Sammlung von Werken Käthe Kollwitz' — Zeichnungen, Druckgrafik und Plastik.
Kahlenhausener- oder Judenpforte
Ein kurzlebiges mittelalterliches Stadttor im nordöstlichen Abschnitt der Kölner Stadtmauer zwischen Eigelsteintor und Kunibertsturm, das 1349 als „porta judeorum" bezeichnet wurde und heute nicht mehr erhalten ist.
Kalker Kapelle
Kölner Wallfahrtskapelle in Kalk mit einer Pietà des 15. Jahrhunderts, der wundertätiges Wirken nachgesagt wurde – Ziel jährlicher Prozessionen.
Kallendresser
Kupferfigur am Alter Markt, die dem Betrachter das nackte Gesäß zuwendet — ein kölsches Spottmotiv mit Wurzeln im Mittelalter.
Kalscheurer Weiher
Rechteckiges Wasserbecken im Äußeren Grüngürtel von Köln-Zollstock – mit Insel, Biergarten und Bootsverleih am Westufer.
Kapelle Madonna im Grünen
Sechseckige Marienkapelle in Köln-Weidenpesch mit der Eichenholz-Madonna „Madonna im Grünen", gestiftet aus Dank fürs unbeschadete Überstehen des Krieges.
Kapelle St. Georg
Spätgotische Kapelle in Köln-Weiß mit Ursprüngen von 1433 und Ausmalungen aus den 1980er Jahren.
Kapelle St. Stephanus
Aus der Gotik stammende katholische Kapelle in Köln-Weiden, 1407 erstmals in einer Urkunde belegt und als Üsdorfer Kapelle geläufig.
Karmel St. Joseph Köln
Ehemaliger Karmelitinnen-Konvent, dessen neugotische Kapelle heute als Rumpf in einen Bürokomplex am Gereonskloster eingebaut ist.
Karmelitenkloster Köln
Aufgehobenes Karmelitenkloster südlich des Waidmarkts: 1256 begonnen, 1802 säkularisiert – der weibliche Zweig der Karmelitinnen besteht in Köln fort.
Kartäuserkirche
seit 1350Gotische Kirche des 1334 gegründeten Kölner Kartäuserklosters — heute evangelische Gemeindekirche mit Farbglasfenstern von Charles Crodel.
Kastell Deutz (Divitia)
Rechts des Rheins in Köln-Deutz sicherte ab dem frühen 4. Jahrhundert das spätrömische Kastell Divitia den Brückenkopf der konstantinischen Rheinbrücke. Reste der mächtigen Anlage sind bis heute erhalten und seit 2021 UNESCO-Welterbe.
Kaufhaus Isay
Denkmalgeschütztes Büro- und Geschäftshaus in Köln, 1911–1913 nach Plänen von Helbig & Klöckner für die Textilgroßhandlung Gebrüder Isay errichtet.
Klarissenkloster Sankt Clara in Köln
Klarissenkonvent beim heutigen Römerturm, ab 1306 belegt und erst mit der Säkularisation 1802 aufgelöst.
Klein St. Martin
seit 1460Stehengebliebener Turm einer niedergelegten Kölner Pfarrkirche – einst mit hohem Helm im Rheinpanorama, heute mit flacher Spitze.
Klettenbergpark
Als Naturgarten angelegter Höhenpark in einer ehemaligen Kiesgrube — mit Heidelandschaft, See, Steinbrüchen und Rosengarten.
Klingelpützpark
Park auf dem Areal des abgetragenen Gefängnisses Klingelpütz – mit Gedenkstein und Mahnmal für die Opfer der NS-Justiz.
Kloster Herrenleichnam
Aus einer Kapelle zum Hostienwunder hervorgegangenes Augustiner-Chorherrenstift am Klingelpütz in der Kölner Altstadt-Nord.
Kloster der Unbeschuhten Karmeliten im Dau, Köln
1614 als erste Niederlassung der Unbeschuhten Karmeliten im heutigen Deutschland gegründet — heute erinnert nur die Straße „Im Dau" daran.
Kloster St. Gertrud (Alt-Köln)
Ehemaliges Dominikanerinnenkloster mit Kirche an der Nordwestecke des Neumarktes, gegründet vor 1257 und 1802 aufgehoben.
Kloster Weiher
Um 1198 im Kölner Vorland gegründetes Augustinerinnen-Frauenkloster, 1474 im Neusser Krieg geräumt und abgebrochen.
Klüngelpütz Kabarett-Theater
Kellertheater in der Kölner Altstadt-Nord mit Schwerpunkt auf politisch-literarischem Kabarett — das einzige Kölner Haus dieser Zeit, das noch in seinen originalen Räumen spielt.
Köln Arcaden
Kölns erstes Einkaufszentrum rechts des Rheins in Kalk – entstanden dort, wo einst die Chemische Fabrik Kalk produzierte.
Kölner Brückengrün
Patinagrüner Chromoxid-Anstrich Kölner Rheinbrücken, 1929 auf Wunsch von Konrad Adenauer eingeführt.
Kölner Dom
seit 1248Gotische Kathedrale und Reliquiar der Heiligen Drei Könige – mit rund 157 Metern eine der höchsten Kirchen der Welt und UNESCO-Welterbe.
Kölner Domkran
seit 1357Ein hölzerner Drehkran, der über 500 Jahre lang auf dem unvollendeten Südturm des Kölner Doms thronte und die Silhouette der Stadt prägte – bis er 1868 dem Weiterbau weichen musste.
Kölner Dreigestirn
Trio aus Prinz, Bauer und Jungfrau, das den Kölner Karneval anführt — Jahr für Jahr neu vom Festkomitee benannt.
Kölner Festungsmuseum
Museum im preußischen Zwischenwerk VIII b mit der letzten in Deutschland erhaltenen Klappbrücke, Graben und Skulpturenpark in Marienburg.
Kölner Geisterzug
seit 1991Alternativer Karnevalszug und politische Demonstration: Seit 1991 zieht er ohne Anmeldung durch wechselnde Kölner Stadtteile.
Kölner Grüngürtel
seit 1923Planmäßig angelegte Grünzonen, die sich auf beiden Rheinufern halbkreisförmig um Köln legen und aus den ehemaligen Festungsanlagen der Stadt entstanden sind.
Kölner Karnevalsmuseum
Größtes Karnevalsmuseum Deutschlands in Köln-Ehrenfeld – Karnevalsgeschichte von der Antike bis heute (derzeit geschlossen).
Kölner Kreuzbrüder (Schildergasse), Köln
Klosterniederlassung des Ordens vom Heiligen Kreuz an der Schildergasse (1309), aus deren Bibliothek 97 Handschriften erhalten sind.
Kölner Mikwe
Mittelalterliches jüdisches Ritualbad unter dem Rathausplatz: Die Treppe führt im Inneren des fast 16 m tiefen Schachts bis zum Wasserspiegel.
Kölner Rosenmontagszug
seit 1823 ca. 1 Mio. BesucherGrößter und ältester der großen deutschen Rosenmontagszüge — der „Zoch" zieht seit 1823 über rund acht Kilometer durch Köln.
Kölner Seilbahn
seit 1957Über den Rhein schweben: In rund sechs Minuten bietet die Bahn seit 1957 einen Blick auf Köln, Altstadt und Dom.
Kölner Wappen
Drei goldene Kronen für die Heiligen Drei Könige und elf schwarze Flammen für die Heilige Ursula – ein Wappen mit über 700-jährigem Wandel.
Kölner Weinmuseum
seit 2010Museum zu Wein und Önologie in Köln mit begehbarem Weinberg auf dem Dach — über 40 Rebsorten an 720 Rebstöcken.
Kölner Zoo
seit 18601860 gegründeter Zoo in Riehl – gilt als drittältester Tiergarten Deutschlands, bekannt für den über 100 Jahre alten Affenfelsen.
Kölnisch Wasser
Kölner Duftwasser, 1709 von Farina als Eau de Cologne geschaffen — Heimat der Marken „Farina gegenüber“ und 4711.
Kölnischer Kunstverein
seit 1839Der Kölnische Kunstverein zählt seit 1839 zu den ältesten und angesehensten Häusern für zeitgenössische Kunst in Deutschland. Heute ist er im markanten Gebäude „Die Brücke“ an der Hahnenstraße zu Hause und macht aktuelle internationale Kunst in Köln erlebbar.
Kölnisches Stadtmuseum
seit 1888Stadtgeschichtliches Museum Kölns, seit über 130 Jahren bestehend — ordnet seine Sammlung seit 2024 entlang von Emotionen; vorübergehend untergebracht.
KölnTriangle
Dreieckiges Hochhaus in Köln-Deutz mit verglaster Aussichtsplattform „Cologne View" in gut 100 Metern Höhe und Rundumblick über die Stadt.
Kölsch
Helles, gefiltertes Obergäriges, das nur in Köln und im näheren Umland gebraut werden darf — geregelt durch die Kölsch-Konvention.
Kölsch (Sprache)
Die ripuarische Mundart Kölns – herzlich, humorvoll und bis heute lebendig in Musik, Karneval und Alltag.
Kölner Klüngel
Kölner Bezeichnung für ein System wechselseitiger Gefälligkeiten und Hilfeleistungen — zwischen „eine Hand wäscht die andere" und Vetternwirtschaft.
Das Rheinische Grundgesetz
Elf rheinische Lebensregeln in Mundart, die Konrad Beikircher 2001 als „Rheinisches Grundgesetz“ zusammenstellte und veröffentlichte.
Kolumba
seit 1853Kunstmuseum des Erzbistums Köln im Backstein-Neubau von Peter Zumthor über der Ruine der Kirche St. Kolumba.
Konrad-Adenauer-Denkmal
seit 1995Bronzeplastik nahe dem Neumarkt, die Konrad Adenauer als Kölner Oberbürgermeister und ersten Bundeskanzler ehrt.
Krieler Dömchen
seit 850Nach St. Gereon das zweitälteste Gotteshaus Kölns – ein kleines romanisches Dorfkirchlein in Lindenthal, dessen Anfänge um 900 liegen.
Kulturpfad Porz
Vierteiliger Rad- und Wanderweg durch den Kölner Stadtbezirk Porz, der auf vier Themen-Touren Wegekreuze, Kirchen, historische Höfe und Siedlungen verbindet.
Landeshaus Köln
Verwaltungssitz des Landschaftsverbands Rheinland am Rhein — ein Bau der Nachkriegsmoderne im Stil von Mies van der Rohe.
Landgericht Köln
Eines der größten Landgerichte Deutschlands – mit einer Pressekammer, die unter Journalisten als die schärfste im Land gilt.
Landschaftspark Belvedere
Park im Kölner Westen, der den Äußeren Grüngürtel schließt — mit vier Aussichtsplattformen und Deutschlands ältestem erhaltenen Bahnhof.
Lanxess Tower
seit 1969Hochhaus in Köln-Deutz, ursprünglich als Hauptsitz der Lufthansa gebaut, heute Konzernzentrale der Lanxess AG.
Lenauplatz
Quartiersplatz in Neuehrenfeld mit dem Max-und-Moritz-Brunnen — lindenumsäumt und von Gründerzeithäusern umbaut.
Lindenthaler Kanal
Radiale Wasser- und Grünachse im Lindenthaler Grüngürtel mit Kastanienallee, Ahornkanal und den Skulpturen Kentaur und Najade.
Linneper Hof (Reifferscheider Hof), Köln
Ehemaliger Adelshof auf dem Kölner Domhof, ursprünglich Wohnsitz der Erzbischöfe — in den 1740er Jahren abgetragen, heute Teil des Römisch-Germanischen Museums.
Luftwaffenkaserne
seit 1870Eine der größten Kasernen Deutschlands auf rund 300 Hektar – Sitz mehrerer Höherer Kommandobehörden sowie von NATO- und kanadischen Dienststellen.
Lukaskirche (Köln-Porz)
Evangelische Saalkirche in Köln-Porz, ab 1914 im Jugendstil begonnen und 1927 expressionistisch ausgestattet; seit 1982 Baudenkmal.
Lutherkirche
seit 1904Evangelische Kirche der Kölner Südstadt mit Luther-Bezug bis ins Geläut – 1944 bis auf den Turm zerstört, Entwidmung für Herbst 2026 vorgesehen.
Luthernotkirche
Aus dem Schutt der zerstörten Lutherkirche errichtete Notkirche nach Plänen Otto Bartnings – unter den erhaltenen Notkirchen vollständig bewahrt.
Mahnmal für die schwulen und lesbischen Opfer des Nationalsozialismus in Köln
seit 1995Gedenkstein am Rheinufer für die schwulen und lesbischen NS-Opfer – 1995 als erstes von einer Gewerkschaft errichtetes Mahnmal dieser Art.
Malakoffturm
seit 1855Backstein-Torturm der preußischen Rheinuferbefestigung am Rheinauhafen — heute mit Drehbrücke zum gegenüberliegenden Schokoladenmuseum.
Margarethenkloster
Ehemaliges Hospital des Kölner Domstifts, im 7. Jahrhundert von Bischof Kunibert gegründet – heute erinnert nur ein Straßenname daran.
Maria im Spiegel (Kloster Sion)
Ehemaliges Kölner Zisterzienserinnenkloster, im Volksmund Kloster Sion genannt, das 1246 in einer früheren Franziskaner-Niederlassung entstand.
St. Maria Magdalena zur Busse (Bethlehem-Kloster), Köln
Aus einem Beginenkonvent hervorgegangenes Frauenkloster auf dem Eigelstein, das 1475 die Augustiner-Regel annahm und bis 1802 bestand.
Markmannsgasse 2a
Kölner Geschäftshaus „Zu den Vier Jahreszeiten", das 1912 der Rampe der Deutzer Brücke wich und Formen dreier Renaissance-Traditionen verband.
Markstein im Kampf der Kölner Bürger um ihre Unabhängigkeit
Mahnmal in Worringen zur Schlacht von Worringen 1288 – ein Markstein im Ringen der Kölner Bürger um ihre Unabhängigkeit.
Max-Dietlein-Park
Rund 2,2 Hektar große Parkanlage in der Altstadt-Süd neben St. Pantaleon – mit ovaler Rasenfläche, großem Spielplatz und als Naturdenkmal geschützten Bäumen.
McNair-Brücke
seit 1945Eine 1945 von der US-Armee errichtete Behelfsbrücke, die die Kölner Altstadt mit Deutz verband und schon 1946 wieder abgebaut wurde.
Mechtern
Mittelalterliche Kölner Siedlung, benannt nach der Kirche „ad martyres" – Schauplatz der reformatorischen „Mechterner Predigten".
MediaPark
Autofreier Medien-Gewerbepark auf einem früheren Güterbahnhof – halbkreisförmig um einen Platz mit künstlichem See, überragt vom Kölnturm.
Melanchthonkirche
Evangelischer Bau von 1929/30 in Zollstock – früh in Deutschland mit Andachtsraum oben und Gemeindezentrum im Untergeschoss.
Merheimer Heide
Rechtsrheinisches Kölner Naherholungsgebiet aus den Plänen für den Äußeren Grüngürtel — Wiesen, Wäldchen und viele Sportanlagen.
Messeturm Köln
seit 192885 m hoher Backsteinturm von 1928 in Deutz – mit Hermes-Skulptur auf dem Dach und expressionistischer Ziegelfassade als Teil der Rheinhallen.
Millowitsch-Theater / Volksbühne am Rudolfplatz
1953 lief hier die erste Live-Fernsehübertragung eines Bühnenstücks Deutschlands — die Mundartbühne der Millowitschs, heute Volksbühne am Rudolfplatz.
Minoritenkirche
Grabeskirche von Adolph Kolping und Johannes Duns Scotus – gotische Bettelordenskirche des 13. Jahrhunderts und Pilgerziel.
Mittelalterliche Synagoge Köln
Im Boden der Archäologischen Zone nahe dem Rathaus: Reste einer jüdischen Synagoge, die vom 11. Jahrhundert bis zur Vertreibung 1424 bestand.
Motte Kurtekotten
Reste einer mittelalterlichen Turmhügelburg in Köln-Flittard: Burghügel und breiter Wassergraben liegen versteckt zwischen Sportanlagen und Baggersee und stehen als Naturdenkmal unter Schutz.
Mülheimer Brücke
seit 1951Rhein-Hängebrücke zwischen Mülheim und Riehl — die erste Brücke im späteren Kölner Brückengrün und Deutschlands erste mit orthotroper Fahrbahnplatte.
Mülheimer Schiffbrücke
seit 1888Schwimmende Holzbrücke auf rund 40 verankerten Pontons (1888–1927), deren Segment sich dem Schiffsverkehr öffnete und die eine Rheinfähre bei Mülheim ablöste.
Mülheimer Stadtbrunnen
seit 1884Rund zehn Meter hoher Sandsteinbrunnen von 1884, dessen gekrönte Schutzpatronin „Mülheimia" an das verheerende Rheinhochwasser von 1784 erinnert.
Mülheimer Stadtgarten
Ab 1912/13 entstandener Volksgarten in Köln-Mülheim — mit See, ausgedehnten Wiesen und dem Märchenbrunnen von 1914. Denkmalgeschützt.
Museum für Angewandte Kunst (MAKK)
seit 1888Kölner Museum für angewandte Kunst und Design im Schwarz-Bernard-Bau – einem Neubau, der erst als nüchtern kritisiert, später als „dritter Weg" gewürdigt wurde.
Museum für Vor- und Frühgeschichte
seit 1907Städtisches Museum von 1907 im Bayenturm zur Regionalgeschichte – 1943 zerstört, Grundstein des Römisch-Germanischen Museums.
Museum Ludwig
seit 1976Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts auf der Domplatte – mit Europas größter Pop-Art-Sammlung und der weltweit drittgrößten Picasso-Sammlung.
Museum Schnütgen
seit 1910Eine der reichsten Mittelaltersammlungen Europas — so sieht sich das Museum Schnütgen, untergebracht in der romanischen Basilika St. Cäcilien.
Mutzbach
Gut fünfzehn Kilometer langer linker Nebenfluss der Dhünn – von Odenthal über Bergisch Gladbach bis Leverkusen, am Ende verrohrt.
Napoleonstein auf dem Melatenfriedhof
seit 1853Ein Kriegerdenkmal auf dem Kölner Melatenfriedhof, das 1853 an die unter Napoleon gefallenen Kölner Soldaten erinnert. Gestiftet von 65 überlebenden Kriegsveteranen, ist es zugleich Gefallenen- und Veteranendenkmal.
Nathanaelkirche (Bilderstöckchen)
Evangelische Kirche von 1965 mit sechseckigem Grundriss; ihr freistehender Campanile steht als Betonskulptur auf drei Standbeinen.
Naumannsiedlung Köln
Wohnsiedlung in Köln-Riehl aus den Jahren 1927–1929, entstanden als sozialer Wohnungsbau der Weimarer Republik auf einem früheren Ziegelei-Gelände.
Neptunbad
Jugendstil-Badehaus von 1912 in Ehrenfeld — erste neuzeitliche Badeanstalt eines Kölner Stadtteils, heute Fitness- und Wellnessanlage.
Neu St. Alban
seit 1958Nachkriegskirche im Stadtgarten, aus Trümmerziegeln der zerstörten Kölner Oper errichtet – mit fünfeckigem Grundriss nach Le-Corbusier-Vorbild.
Neumarkt
Mit über 27.000 m² der größte der rund 30 Kölner Plätze — einst Vieh- und Hinrichtungsplatz und sagenhafter Hexentanzplatz, mit römischen Funden im Untergrund.
Nikolaus-Kapelle
Um 1100 nahe dem Rhein in Westhoven gebaut – das kleinste erhaltene romanische Dorfkirchlein Kölns, umgeben von einem alten Friedhof.
Nippeser Tälchen
Grünanlage in einer uralten Rheinarm-Senke in Nippes – mit weiter Wiese, Spielplatz, Bouleplatz und Hundefreilauf, wo einst ein Fischsee und ein Vergnügungspark lagen.
NS-Dokumentationszentrum (EL-DE-Haus)
seit 1979Gedenkstätte und Museum in der ehemaligen Kölner Gestapo-Zentrale – mit erhaltenen Gefängniszellen und Wandinschriften der Häftlinge im Keller.
Oberpostdirektion Köln
Mittelbehörde der Postverwaltung für den Raum Köln, von 1850 bis 1993 — mit Sitz in der Altstadt-Nord.
Offenbachplatz
Theaterplatz der Kölner Altstadt-Nord vor Oper und Schauspielhaus, mit dem heute vernachlässigten Opernbrunnen von Jürgen Hans Grümmer.
Olivandenhof
Geschäftshaus in der Kölner Altstadt-Nord mit Kletterwand, Regen- und Kältekammer sowie Tauchbecken – das größte Outdoor-Fachgeschäft Europas.
Oper Köln
Kölns Opernhaus am Offenbachplatz im Riphahn-Bau von 1957 – seit 2012 in Generalsanierung, gespielt wird im Staatenhaus in Deutz.
Opern Passagen
Bei ihrer Eröffnung 1964 galt sie als erste Einkaufspassage Deutschlands — heute eine Ladenpassage mit dem integrierten Theater am Dom.
Opernbrunnen
seit 1966Mosaik-Brunnen vor der Kölner Oper, in den Mosaikteile aus Onassis' Yacht und der Berliner Gedächtniskirche eingearbeitet sind.
Opernhaus am Habsburgerring
Eines der größten Stadttheater im Deutschen Reich – 1902 in der Kölner Neustadt eröffnet, nach Kriegszerstörung 1958 abgerissen.
Palais du Rhin
Rheinuferpalais im französischen Barockklassizismus, 1908 für den Bankier Emil von Oppenheim erbaut – heute Luxuswohnungen mit Sotheby's-Standort.
Pantaleonstor – ein verschwundenes Doppeltor der Kölner Stadtmauer
Das Pantaleonstor war ein mittelalterliches Doppelturmtor in der Kölner Stadtmauer, durch das ab 1844 sogar die erste Eisenbahn nach Bonn rollte, bevor es 1894 abgerissen wurde.
Panther
Bronzene Großkatze in Jagdhaltung von Fritz Behn, um 1920, im Südpark in Köln-Marienburg.
Parkweiher (Raderthal)
seit 1928Ein zwischen 1928 und 1932 im Äußeren Grüngürtel angelegter, runder Kunstweiher in Raderthal, der im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde – heute erinnert nur noch eine Mulde als Bodendenkmal an ihn.
Patton-Brücke
seit 1946Historische Behelfsbrücke über den Rhein, die Köln zwischen 1946 und 1951 mit dem rechtsrheinischen Deutz verband und heute nicht mehr existiert.
Pelzhaus A. Weiss
Früheres Kölner Pelzgeschäft in der Schildergasse mit einem Geschäftshaus von Klotz & Fieth, das bis heute erhalten ist.
Peristylhaus mit dem Dionysosmosaik
Römisches Wohnhaus am Kölner Dom, dessen Speisesaal-Boden ein Mosaik aus rund 1,5 Millionen Steinchen mit dem Lustgott Dionysos trägt.
Petruskirche (Köln-Merheim)
Evangelischer Kirchenbau von 1979 in Köln-Merheim mit Ausstattung, die zum Teil aus Geschenken der Partnergemeinde Zabrze stammt.
Pfaffenpforte (Nordtor)
seit 100Das römische Nordtor Kölns – einst dreibogiger Hauptzugang, heute als Rest auf der Domplatte und im Römisch-Germanischen Museum erhalten.
Pfarrkirche Christi Auferstehung
Alt-katholische Gemeindekirche in der Kölner Südstadt — ihre frühere Silhouette zeichnet heute ein roter Stahlrahmen am Neubau nach.
Poller Köpfe
Historische Uferbefestigung am rechten Rheinufer gegenüber Köln – über 250 Jahre erbaut, um den Fluss in seinem Bett zu halten.
Römisches Köln – Colonia Claudia Ara Agrippinensium
Ursprung der Stadt Köln: die römische CCAA, Hauptstadt Niedergermaniens – heute Teil einer UNESCO-Welterbestätte.
Presbyterkirche (Kalk)
Neogotische evangelische Pfarrkirche in Köln-Kalk, 1951 für die Erweiterung der Chemischen Fabrik Kalk gesprengt.
Radstadion Köln
Müngersdorfer Radrennbahn von 1996 mit Bahn aus dem Tropenholz Afzelia; seit 2022 teils zurückgebaut, ab 2027 folgt das Albert-Richter-Velodrom.
Historisches Rathaus
Deutschlands ältestes Rathaus – mit gotischem Ratsturm, Renaissance-Laube und über 800 Jahren dokumentierter Baugeschichte in der Kölner Altstadt.
Rathenauplatz
2,77 Hektar großer Park im Veedel rund um die Zülpicher Straße, mit Platanenallee, Biergarten und wechselvoller Namensgeschichte.
Rautenstrauch-Joest-Museum
seit 1901Kölns ethnologisches Museum mit über 65.000 Objekten aus aller Welt – thematisch geordnet unter dem Motto „Der Mensch in seinen Welten“.
Reformationskirche
Evangelische Kirche in Köln-Marienburg mit einem 15 Meter hohen Betonglasfenster, das die nach Christus strebende Schöpfung zeigt.
Reiterstandbild Friedrich Wilhelms IV.
Bronzenes Reiterdenkmal von Gustav Blaeser am rechtsrheinischen Portal der Hohenzollernbrücke, eingeweiht 1867.
Rex am Ring
Kino am Hohenzollernring, zweitältestes Kölns – 1928 als „Lichtspiele des Westens" eröffnet, heute sieben Säle für Neues und Arthouse.
Rheinauhafen
Ehemaliger Kölner Hafen mit den Kranhäusern – heute ein Wohn- und Gewerbeviertel auf der Halbinsel „Werthchen“ in der Altstadt-Süd.
Rheinbrücke Köln-Rodenkirchen
seit 1941Erste echte Hängebrücke Deutschlands: 567 m über den Rhein, 1941 als „Adolf-Hitler-Brücke“ eröffnet, nach Kriegszerstörung 1954 wiederaufgebaut.
Rheinbrücke Leverkusen
seit 1965Schrägseilbrücke, mit der die A1 bei Leverkusen den Rhein überquert — Neubau anstelle der abgerissenen Brücke von 1965.
Rheinisches Industriebahn-Museum
Eine der größten Sammlungen von Industriebahn-Lokomotiven in Deutschland im ehemaligen Bahnbetriebswerk Nippes; Betrieb derzeit ausgesetzt.
Rheinpark
Rechtsrheinischer Landschaftspark auf ehemaligem Festungsgelände — Schauplatz der Kölner Werkbundausstellung 1914, seit 1989 denkmalgeschützt.
Richmodis-Haus
Kölner Geschäftshaus mit zwei steinernen Pferdeköpfen im achteckigen Turm – sie erklären die Richmodis-Sage aus der Pestzeit.
Rochuskapelle
1666 nach einer Pest gestifteter Hofkapelle-Bau in Bickendorf – das älteste erhaltene Gebäude im Stadtbezirk Ehrenfeld.
Römerbrücke
seit 310Erste feste Brücke über den Rhein im Kölner Raum – unter Kaiser Konstantin I. ab 310 n. Chr. errichtet, an der Stelle der heutigen Deutzer Brücke.
Römergrab Köln-Weiden
Unterirdische römische Grabkammer des 2. Jahrhunderts – zählt zu den besterhaltenen Grabbauten nördlich der Alpen, 1843 entdeckt.
Römerpark
seit 1898Seit 1898 bestehender, denkmalgeschützter Stadtpark in der Neustadt-Süd – einst „Vorgarten“ der Handelshochschule und erster Sitz der Universität zu Köln.
Römisch-Germanisches Museum (RGM)
seit 1946Kölns archäologisches Museum – weltweit größte Sammlung römischer Gläser und das Dionysosmosaik am Dom (derzeit im Belgischen Haus).
Römische Therme und mittelalterliche Badehäuser in Köln
2007 freigelegte Fundamente einer römischen Therme aus dem 2./3. Jahrhundert unter der Altstadt-Süd — darunter ein Rundbau von 18 Metern Außenweite.
Das Südwesttor der Colonia Claudia Ara Agrippinensium
Ein verschwundenes römisches Stadttor an der Clemensstraße in Köln-Altstadt-Süd, das einst den südwestlichen Ausgang der befestigten Römerstadt bildete.
Das römische Westtor der Colonia (verschwundenes Stadttor am Apostelnkloster)
Ein spurlos verschwundenes Tor der römischen Stadtbefestigung Kölns, dessen Straßenreste beim Apostelnkloster nahe dem Neumarkt ausgegraben wurden.
Roncalliplatz
Die Umgebung des Kölner Doms wandelte sich vom dicht umbauten Mittelalter-Areal zum freigestellten nationalen Denkmal.
Rosengarten
seit 1919Symmetrischer Rosengarten auf dem ehemaligen Fort X, mit über 70 Rosensorten und einem pergolaartigen Pavillon.
Sartory-Säle
Traditionsreiche Kölner Veranstaltungshallen nahe dem Friesenplatz, seit 1948 Bühne für Karneval, Konzerte und Boxsport.
© Architecten- und Ingenieur-Verein für Niederrhein und Westfalen Köln · Public domainSchaafentor
seit 1225Ein Stadttor der westlichen Kölner Ringmauer aus dem zweiten Viertel des 13. Jahrhunderts, benannt nach der Schafzucht der Umgebung, 1882 niedergelegt.
Schauburg
1922 eröffnetes Kölner Kino, das mit 1868 Sitzplätzen damals das größte in Deutschland war.
Schauspiel Köln
seit 1898Kölns traditionsreiche Sprechtheaterbühne – während der Sanierung des Offenbachplatz-Hauses gastiert sie im Mülheimer Depot.
Schiefer Turm von Köln (St. Johann Baptist)
2004 neigte sich ihr 44 m hoher Turm um 77 cm nach Westen — als „Schiefer Turm von Köln" geriet die Kirche in die Schlagzeilen.
Schildergasse
Die Schildergasse ist eine der zentralen Einkaufsstraßen Kölns und verbindet als Fußgängerzone den Neumarkt mit der Hohe Straße. Mit römischen Wurzeln und einem Namen, der auf mittelalterliche Wappenmaler zurückgeht, verbindet sie jahrhundertealte Geschichte mit modernem Shopping.
Schlosspark Stammheim
Landschaftspark am Rhein, 1828–1832 von Maximilian Weyhe als Englischer Garten angelegt – heute öffentliche Grünanlage und seit 2002 Ort moderner Kunst.
Schmerzhafte Mutter Maria (Köln-Lindweiler)
Filialkirche in Köln-Lindweiler, deren Orgel aus den Niederlanden über Bonn nach Köln gelangte.
Schönrath
Denkmalgeschützter Gutshof in Köln-Höhenhaus, jahrhundertelang Besitz der Zisterzienserabtei Altenberg und später Ausgangspunkt der Rheinischen Kaltblutzucht.
Schokoladenmuseum Köln
seit 1993Auf einer Halbinsel im Rheinauhafen erzählt das Museum die Geschichte der Schokolade – mit gläserner Fabrik und drei Meter hohem Schokoladenbrunnen.
Schwerthof
Büro- und Geschäftshaus von 1921/22, in dem 1947 Kölns erstes Innenstadt-Kino der Nachkriegszeit eröffnete.
Senftöpfchen
Kölner Kabarett- und Kleinkunsttheater, das seit den 1970ern jungen Talenten als Sprungbrett dient und über Deutschland hinaus bekannt wurde.
Servitinnenkloster St. Lucia in Köln
Servitinnenkloster am Filzengraben, 1802 säkularisiert und 1857 niedergelegt – heute erhebt sich dort die evangelische Trinitatiskirche.
Severinsbrücke
seit 1959Schrägseilbrücke mit nur einem A-förmigen Pylon über den Rhein nach Deutz – zugleich Kölns erster kompletter Brückenneubau der Nachkriegszeit.
Severinstorburg
seit 1230Eine von vier erhaltenen mittelalterlichen Stadttorburgen Kölns und Wahrzeichen des Severinsviertels — heute ein Veranstaltungsort am Chlodwigplatz.
Siedlung Volkspark
Einheitlich geplante Villensiedlung im Kölner Grüngürtel, 1949–1951 für die Besatzungstruppen errichtet und seit 1995 als Ganzes denkmalgeschützt.
Simultanhalle
Ausstellungsraum für zeitgenössische Kunst in Köln-Volkhoven, entstanden 1979 als Testbau für das Museum Ludwig.
Sporthalle
seit 1958Über vier Jahrzehnte Kölns zentrale Veranstaltungshalle mit fester Radrennbahn — Bühne für Sechstagerennen, Boxen und Rockkonzerte, 1999 abgerissen.
Sportpark Höhenberg
seit 1931Heimstadion von Viktoria Köln im rechtsrheinischen Köln — 1921 eröffnet, heute reines Fußballstadion für 8.343 Zuschauer.
St. Adelheid (Köln-Neubrück)
seit 1968Katholische Pfarrkirche aus den 1960er-Jahren am Marktplatz von Neubrück, geweiht der heiligen Adelheid von Vilich.
St. Aegidius (Köln-Wahn)
Neugotische Pfarrkirche in Köln-Wahn, die abweichend von der sonst üblichen Ostung von Nord nach Süd verläuft.
St. Agnes
seit 1896Nach dem Dom das zweitgrößte Kirchengebäude Kölns: eine neugotische Hallenkirche, die dem Agnesviertel ihren Namen gab.
St. Amandus (Köln-Rheinkassel)
seit 1200Romanische Kirche am Rheinufer, deren zweitürmiger Chor eine verkleinerte Nachbildung von St. Gereon ist.
St. Andreas
seit 974Eine der zwölf großen romanischen Kirchen Kölns – mit dem Grab des Albertus Magnus in der Krypta und Fensterkunst von Markus Lüpertz.
St. Anna-Haus
1888 als Hospital und Altenheim gegründet, bis 1979 Krankenhaus – heute Cellitinnen-Seniorenhaus in Köln-Lindenthal.
St. Antonius (Köln-Mülheim)
Neugotische katholische Kirche im nördlichen Köln-Mülheim mit Bleiglasfenstern mehrerer Epochen und einer Orgel von 1970.
St.-Apern-Kloster
Ehemaliges Zisterzienserinnenkloster in Kölns Altstadt-Nord, benannt nach dem heiligen Aper von Toul und 1802 aufgelöst.
St. Aposteln
seit 1020Eine der zwölf großen romanischen Kirchen Kölns – mit kleeblattförmigem Dreikonchenchor am Neumarkt, heute als „Musikkirche Kölns" bekannt.
St. Brictius (Köln-Merkenich)
Katholische Pfarrkirche, deren romanischer Turm aus dem 12. Jahrhundert frei neben dem modernen Bau von 1963 steht.
St. Brigiden
Abgerissene Pfarrkirche an Groß St. Martin – ihr Grundriss ist heute im Pflaster der Altstadt nachgezeichnet.
St. Bruder Klaus (Köln-Mülheim)
seit 1956Katholische Kirche von Fritz Schaller mit dreiteiligem Baukörper und sechseckigem Obergaden, 1967 mit dem Kölner Architekturpreis geehrt.
St. Bruno
seit 1924Katholische Pfarrkirche im Kölner Stadtteil Klettenberg, in den 1920er-Jahren im gemäßigt expressionistischen Stil erbaut und nach schweren Kriegsschäden mehrfach umgestaltet.
St. Cäcilien – Museum Schnütgen
seit 801Eine der zwölf großen romanischen Kirchen Kölns – seit 1956 Sitz des Museums Schnütgen für mittelalterliche Kunst.
St. Christoph
Abgerissene Pfarrkirche des Stifts St. Gereon – ihr Name lebt in der Christophstraße und im St. Christophhaus weiter.
St. Clemens (Köln-Langel)
Neugotische Backstein-Hallenkirche in Köln-Langel, seit 2024 im Verbund der Radwegekirchen und am Rhein für Radler wie Wanderer geöffnet.
St. Clemens (Köln-Mülheim)
Frühere Schifferkirche am Rheinufer in Köln-Mülheim, hervorgegangen aus einer romanischen Saalkirche des 12./13. Jahrhunderts.
St. Clemens (Köln-Niehl)
Katholische Pfarrkirche von Karl Band, geprägt durch ein mehrfach gefaltetes Dach, eine plastische Ziegelfassade und einen 32 Meter hohen Turm.
St. Cosmas und Damian (Köln-Weiler)
Pfarrkirche in Köln-Weiler, deren barocke Vorgängerin von 1766 erhalten blieb; die Orgel von 1910 erhielt 2007 ihre ursprüngliche Disposition zurück.
St. Dionysius
Neugotische Backsteinbasilika von 1898/99 in Köln-Longerich, deren Ausstattung mittelalterliche Figuren mit Werken des 20. Jahrhunderts verbindet.
St. Engelbert
seit 1930Erster moderner Kirchenbau Kölns: Dominikus Böhms Zentralbau mit Sternkuppel von 1930–1932 in Riehl.
St. Georg
seit 1059Romanische Stiftskirche aus dem 11. Jahrhundert über einer Säulenkrypta mit römischen Spolien — eine der zwölf großen romanischen Basiliken Kölns.
St. Gereon
seit 1201Romanische Kirche in Köln mit einem zehneckigen Kuppelbau aus der Stauferzeit — dem größten erhaltenen frei überwölbten Zentralbau des Mittelalters nördlich der Alpen.
St. Gereon (Köln-Merheim)
Katholische Pfarrkirche im Kölner Stadtteil Merheim, um 1820 anstelle eines romanischen Vorgängerbaus errichtet und für ihre Lage in freier Feldflur bekannt.
St. Gertrud
Brutalismus-Kirche von Gottfried Böhm im Agnesviertel – höhlenartiger Sichtbetonbau, 1967 mit dem Kölner Architekturpreis bedacht.
St. Gregorius im Elend
Im Krieg zerstörte und wieder aufgebaute Kölner Barockkirche, hervorgegangen aus dem „Elendskirchhof" – einst Begräbnisort für Fremde und Ausgegrenzte.
St. Heribert
Pfarrkirche in Köln-Deutz, „Düxer Dom" genannt — sie hütet den um 1175 vollendeten Heribertschrein.
St. Hubertus (Flittard)
seit 1896Katholische Kirche in Köln-Flittard mit romanischem Turm aus dem 12. Jahrhundert und neoromanischem Langhaus von 1897.
St. Hubertus (Köln-Brück)
seit 1931Römisch-katholische Saalkirche von 1930/31 im modernen Stil – mit Marienstatue aus dem 15. Jahrhundert und farbigen Fenstern von 1931.
St. Jakob
Abgegangene Kölner Pfarrkirche am Waidmarkt, im 11. Jahrhundert unter Erzbischof Anno errichtet und bis 1825 erhalten.
St. Johann Evangelist
Abgerissene Pfarrkirche, die einst südlich des Doms auf dem Domhof stand und zeitweise als Hauskapelle des Erzbischofs diente.
St. Johann und St. Cordula
Abgegangene Kölner Johanniterkommende mit den Reliquien der heiligen Cordula – 1807 abgerissen, fortlebend im Straßennamen „Jakorden".
St. Johannes der Evangelist (Köln-Stammheim)
Als „Zelt Gottes“ gebaute katholische Kirche in Köln-Stammheim, deren Kupferdach ganz bis zum Boden reichte — 2025 abgerissen.
St.-Johannes-Kirche (Deutz)
seit 1859Evangelische Kirche von 1861 in Köln-Deutz mit achteckigem Turm; nach dem Brand von 1942 schrittweise wiederhergestellt.
St. Joseph (Köln-Kalk)
Neugotische Backstein-Hallenkirche in Köln-Kalk mit Bleiglasfenstern von Dominikus Böhm, darunter sieben Kreuzweg-Fenster im Querschiff.
St. Kolumba
seit 1150„Madonna in den Trümmern" – aus den Ruinen einer im Krieg zerstörten gotischen Pfarrkirche, heute umschlossen vom Museum Kolumba.
St. Kunibert
seit 1215Jüngste der zwölf romanischen Kirchen Kölns – mit kriegsbedingt erhaltenen Originalfenstern um 1230 und prägender Silhouette nördlich des Doms.
St. Laurentius (Köln-Ensen)
seit 1894Neugotische Pfarrkirche in Ensen mit 56-Meter-Turm und einem „Christus in der Rast" ohne Nagel- und Seitenwunden.
St. Laurenz (Köln-Innenstadt)
seit 1188Bereits 1818 abgerissene Pfarrkirche in der Altstadt — ihr Standort lebt in Laurenzplatz und Laurenzgittergässchen fort.
St. Lupus
Längst abgetragene mittelalterliche Pfarrkirche mit Hospital am heutigen Bahnhofsvorplatz – im ältesten Kölner Schriftbeleg zum Bierkonsum genannt.
St. Margareta
Neugotische Backsteinbasilika von 1909–1911 in Köln-Libur, deren Innenausstattung samt Altären, Kanzel und Fenstern erhalten ist.
St. Maria Ablass
seit 1431Von der abgerissenen Pfarrkirche St. Maria Ablass blieb nur die Gnadenkapelle — heute russisch-orthodoxe Kirche der Hll. Konstantin und Helena.
St. Maria ad Gradus
seit 1062Abgetragene romanische Stiftskirche östlich des Doms — heute erinnert nur die „Domsäule" am Ostchor an sie.
St. Maria ad Ortum
Abgegangene spätromanische Klosterkirche der Kölner Zisterzienserinnen vom „Mariengarten" — der Konvent ging aus einer älteren Niederlassung in Riehl hervor.
St. Maria im Kapitol
seit 1100Größte und älteste romanische Kirche Kölns – erbaut auf den Fundamenten des römischen Kapitolstempels, mit Dreikonchenanlage und tausendjähriger Holztür.
St. Maria im Pesch
Längst abgerissene Pfarrkirche der Dombediensteten nördlich des Kölner Doms — ihre Grablegungsgruppe steht heute im Dom.
St. Maria in der Kupfergasse
seit 1705Barocke Wallfahrtskirche in der Kölner Altstadt, die seit 1715 eine ältere Loretokapelle mit der verehrten Schwarzen Madonna umschließt.
St. Maria in Jerusalem
Ehemalige Ratskapelle am Kölner Rathausplatz, hervorgegangen aus der mittelalterlichen Synagoge nach der Vertreibung der jüdischen Bevölkerung 1424 — im Zweiten Weltkrieg zerstört.
St. Maria in Lyskirchen
Kleinste der zwölf großen romanischen Kirchen Kölns – als einzige mit weitgehend erhaltenen Gewölbefresken aus dem 13. Jahrhundert.
St. Mariä Namen
Katholische Pfarrkirche in Köln-Esch von 1967/68: ein Ziegelbau von Hans Schilling, in dem Taufe, Altar und Tabernakel auf einer Linie stehen.
St. Maria vom Frieden
Barocke Klosterkirche der Unbeschuhten Karmelitinnen in der Kölner Altstadt-Süd – Kölner Karmel der später heiliggesprochenen Edith Stein.
St. Mariä Himmelfahrt
seit 1629Barocke ehemalige Jesuitenkirche nahe dem Dom — nach diesem lange die größte Kirche Kölns und eines der wenigen Barock-Zeugnisse der Stadt.
St.-Marien-Kirche (Köln-Fühlingen)
Neugotische Kirche in Fühlingen mit Spitzbogenfenstern, die aus einer abgerissenen englischen Kirche stammen.
St. Martin (Zündorf)
Kleine romanische Kirche in Köln-Zündorf, bekannt für die ungewöhnlich gegliederte Fassade ihres Turms.
St. Martinus
Frühere Escher Pfarrkirche mit romanischem Kern des 11. Jahrhunderts und spätgotischem Ausbau.
St. Maternus
seit 1863Neugotische Backsteinkirche in Rodenkirchen mit US-amerikanischer Orgel von 1869 und jährlichem Maternus-Wallfahrtstag im September.
St. Matthias
Neugotische katholische Kirche in Köln-Bayenthal, von der nach den Kriegszerstörungen im Wesentlichen nur der Kirchturm erhalten blieb.
St. Mauritius
Romanische Pfeilerbasilika im Stadtteil Altstadt-Süd, 1141 geweiht — als erste Kölner Kirche mit durchgehend gewölbtem Langhaus und Seitenschiffen.
St. Mechtern
Katholische Pfarrkirche in Köln-Ehrenfeld, 1954 von Rudolf Schwarz erbaut, in der Tradition der Kölner Märtyrer-Kirche Mechtern.
St. Michael am Weidenbach
Kölner Fraterhaus der Brüder vom gemeinsamen Leben – bekannt für seine Buchproduktion; die Kirche wich 1827 einem Kasernenausbau.
St. Nikolaus (Köln-Dünnwald)
seit 1150Romanische Basilika von 1117/1118, einst Stift der Prämonstratenserinnen — bis ins 16. Jahrhundert mit Doppelturm-Fassade.
St. Nikolaus (Köln-Sülz)
seit 1908Als „Sülzer Dom“ bekannte neuromanische Basilika von 1903–1909 – mit Pantokrator-Mosaik, Otto-Geläut und Orgel mit „Fernwerk“.
St. Pankratius
Schlichte katholische Pfarrkirche der 1960er Jahre mit freistehendem 40-Meter-Turm und abstrakten Fenstern in Blau- und Rottönen.
St. Pantaleon
seit 1002Frühromanische Abteikirche mit ottonischem Westwerk; Grabstätte der byzantinischen Kaiserin Theophanu und Erzbischof Brunos.
St. Paul
Neugotische Pfarrkirche von 1908 in der Kölner Neustadt-Süd, deren Bau der Schokoladenfabrikant Ludwig Stollwerck vorantrieb.
St. Peter – Kunst-Station
seit 1515Spätester erhaltener gotischer Kirchenbau Kölns – seit 1987 zugleich Kunst-Station für Gegenwartskunst und Neue Musik, betreut von Jesuiten.
St. Peter
Neugotische katholische Hallenkirche in Köln-Neuehrenfeld mit 62 m hohem Turm, auch „Dom vum Ihrefeld“ genannt.
St. Pius
Katholische Kirche in Köln-Zollstock mit einem der höchsten Kirchtürme der Stadt und einem Geläut aus sieben Glocken.
St. Quirinus
Katholische Pfarrkirche in Köln-Mauenheim von 1927 — als dreischiffige frühchristliche Basilika erbaut, mit freistehendem Glockenturm.
St. Remigius
Klassizistische frühere Pfarrkirche in Sürth (1825–1830), die antike und mittelalterliche Bauformen mischt und barocke Ausstattung einer abgerissenen Kölner Kirche bewahrt.
St. Salvator (Köln-Weidenpesch)
Backstein-Hallenkirche von 1958 mit Betonwabenfenstern, freistehendem Glockenturm und einem Christus-Mosaik aus Naturstein.
St. Servatius
seit 1874Katholische Pfarrkirche des Kölner Stadtteils Immendorf auf dem „Heidenberg“, 1873/74 anstelle mehrerer älterer Vorgängerbauten errichtet.
St. Severin
Eine der zwölf großen romanischen Kirchen Kölns, hervorgegangen aus einer spätantiken Grabkapelle – mit den Reliquien des heiligen Severin.
St. Severin (Lövenich)
Romanische Pfeilerbasilika im Kölner Stadtteil Lövenich, deren Ursprung ins 12. Jahrhundert reicht und die nach Severin von Köln benannt ist.
St. Stephan
Kölner Kirche in Lindenthal: Der neugotische Bau von 1887 wurde im Krieg zerstört und 1961 durch einen modernen Glasbau ersetzt, der den alten Turm einbezieht.
St. Theodor
Moderner Rundbau aus ockerfarbenem Beton über einem sozial genutzten Sockelgeschoss — geprägt von Pfarrer Franz Meurer.
St. Ursula
seit 401Romanische Basilika nahe dem Dom mit der „Goldenen Kammer" – dem größten Beinhaus nördlich der Alpen und Wurzeln im römischen Köln.
Stadtbibliothek Köln
seit 1890Eine der größten öffentlichen Bibliotheken Deutschlands mit rund 850.000 Medien — wegen Generalsanierung derzeit im Interim auf der Hohe Straße.
Stadtgarten
Kölns erster neuzeitlicher Park – heute zugleich ein Konzerthaus mit Schwerpunkt Jazz und über 400 Veranstaltungen im Jahr.
Stadttheater in der Glockengasse
Kölner Theaterbau von 1872 in Neurenaissance-Formen für Schauspiel und Operette, der 1943 im Bombenkrieg unterging.
Stapelhaus
Das Stapelhaus vor dem Chor von Groß St. Martin am Kölner Rheinufer erinnert an das mittelalterliche Stapelrecht und gilt heute als Symbol der Handelsmetropole Köln.
Stellwerk Köln-Dünnwald
Eisenbahn-Stellwerksmuseum in Dünnwald mit erhaltener DrS2-Anlage, frühem elektronischem Stellwerk und Betriebssimulation.
Straßenbahn-Museum Thielenbruch
seit 1997Historische Kölner Straßenbahnen in einer Wagenhalle von 1906 — darunter das fahrtüchtige „Finchen", das bis heute nach Frechen rollt.
Strunde
Bach im Bergischen, zur Industrialisierung Wasser- und Energiequelle der Region – heute teils freigelegt, teils unterirdisch verrohrt.
Stüttgenhof
Eine der ältesten Hofanlagen Kölns – teils von einem Wassergraben umgeben und bis heute von den Eigentümern selbst bewirtschaftet.
Südbrücke
seit 1946Stählerne Eisenbahnbrücke von 1910 mit drei Bögen über den Rhein, vorwiegend für Güterverkehr; mit Fuß- und Radwegen, denkmalgeschützt.
Südpark
Park in Marienburg mit bogenförmigem Grundriss, der unter den Kölner Anlagen einmalig ist – mit Bronze-Panther und Kiefernwäldchen.
Südstadion
seit 1973Heimspielstätte von SC Fortuna Köln in Zollstock – ein Fußballstadion mit Leichtathletikanlage und Platz für rund 11.700 Zuschauer.
Sünner im Walfisch
Kölsch-Brauhaus in der Altstadt, dessen Braustandort sich bis ins Jahr 1476 zurückverfolgen lässt.
Synagoge Deutz
Religiöses Zentrum der jüdischen Gemeinde in Köln-Deutz; die 1938 zerstörte Synagoge am Reischplatz ist heute ein Wohnhaus mit Gedenktafel.
Synagoge Mülheim am Rhein
Zwei jüdische Gotteshäuser an der Mülheimer Freiheit; das letzte wurde 1938 zerstört, heute erinnert nur eine Gedenktafel.
Synagoge Zündorf
Die 1882 eingeweihte Synagoge im Kölner Stadtteil Zündorf besteht heute als Wohnhaus fort; eine Gedenkplakette erinnert an ihre Geschichte.
Takuplatz
Dreieckiger Platz im Neuehrenfelder „Chinesenviertel" – die Mitte dient als Boule-Fläche auf einer stillgelegten Straßenbahn-Wendeschleife.
Tanzbrunnen
Kölns Freilichtbühne für Open-Air-Konzerte – benannt nach einem Tanz-Rondell und überspannt von Frei Ottos Sternwellenzelt.
Taubenbrunnen
seit 1953Erster Kölner Nachkriegsbrunnen und erster abstrakter Brunnen der Stadt: 1953 von Ewald Mataré als Tränke für die Domtauben gestaltet.
Tauzieher
seit 1908Skulptur aus Muschelkalk am Rheinauhafen — die erste Freiplastik im öffentlichen Raum Kölns, rund 6 ½ Meter hoch.
Tersteegenhaus
Evangelische Kirche in Köln-Sülz, 1928 als Gemeindehaus geweiht – mit Gottesdienstsaal im ehemaligen Veranstaltungssaal und kreisförmig um den Altar gestellten Stühlen.
Theater der Keller
Kölns ältestes Privattheater, 1955 gegründet — zeitgenössisches Programm mit vielen Uraufführungen und eigener Schauspielschule.
Theater im Bauturm
Freies Hinterhoftheater im Belgischen Viertel: modern erzählte Klassiker und eigene Stückentwicklungen mit Kölner und gesellschaftskritischem Bezug.
Thomaskirche
Evangelische Kirche im Agnesviertel mit achteckigem Kirchraum und Deckenpyramide – soll im Herbst 2026 entwidmet und abgerissen werden.
TimeRide Köln
VR-Zeitreise in der Kölner Altstadt: per Datenbrille eine virtuelle Straßenbahnfahrt durch das Köln von 1926.
Trankgassentor
Mittelalterliches Tor der rheinseitigen Kölner Stadtbefestigung, das nach mehreren Umbauten 1898 endgültig verschwand.
Trinitatiskirche
seit 1860Älteste neu erbaute evangelische Kirche im linksrheinischen Köln – klassizistische Basilika nach norditalienischem Vorbild.
TtE-Bücherei
Frei zugängliche Bibliothek und Archiv linker sozialer Bewegungen in der Alten Feuerwache – mit Bürgerinitiativen-Zeitschriften und grauer Literatur.
Tünnes und Schäl
Kölsches Brauhaus am Alter Markt, benannt nach den beiden Figuren des Kölner Hänneschen-Puppentheaters; kölsche Küche und Kölsch vom Fass.
TÜV Rheinland
seit 1872Unabhängiger Prüfdienstleister, 1872 aus der Dampfkessel-Überwachung hervorgegangen — Zentrale im 114 m hohen Hochhaus Am Grauen Stein in Köln.
Ulrepforte
seit 1230Kleinstes der mittelalterlichen Landtore Kölns aus dem 13. Jahrhundert — Schauplatz einer Patrizier-Fehde von 1268, heute Stammsitz der Roten Funken.
Uni-Center
seit 1973Eines der größten Wohnhäuser Europas: Der Y-förmige Bau in Sülz vereint 968 Wohnungen und einen 134 m hohen Mittelturm.
Theater&Ehrenfeld
Aus Kölns erstem Stadtteiltheater hervorgegangene Bühne in Ehrenfeld — seit August 2026 als Theater&Ehrenfeld wiedereröffnet.
Ursulinenkirche St. Corpus Christi
seit 1709Barocke ehemalige Klosterkirche der Kölner Ursulinen, im venezianischen Stil von Matteo Alberti errichtet — heute Schul- und Konzertraum.
Vierungsturm des Kölner Doms
seit 1861Der Vierungsturm ist der 1860 aus Schmiedeeisen errichtete dritte Turm des Kölner Doms. Er steht über der Vierung und erhielt zwischen 1965 und 1973 seine heutige, an das Art déco angelehnte Gestalt mit acht Engelfiguren.
Volksgarten
13,9 ha große Grünanlage in der Kölner Südstadt mit Kahnweiher und erhaltenen Resten eines preußischen Forts.
Volkssternwarte Köln
Ehrenamtlich betriebene Sternwarte auf dem Dach des Schiller-Gymnasiums in Köln-Sülz, heute mit einem 60-cm-Spiegelteleskop.
Vorgebirgspark
Historische Sondergärten mit Rosengarten und Teichrosenbecken hinter alter Backsteinmauer — Kölner Park nach Plänen von Fritz Encke (1910–1914).
Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud
Ältestes Museum Kölns – mit der weltweit umfangreichsten Sammlung mittelalterlicher Malerei und Deutschlands größter impressionistischer Sammlung.
Wallrafplatz
Platz in der Kölner Altstadt-Nord zwischen Hohe Straße und Dom, angelegt um 1830 an der Stelle der abgerissenen Dompropstei.
WDR Arkaden
Gebäude des WDR mit arkadenartiger Fassade von Gottfried Böhm — bekannt für Live-Übertragungen zur Kölner Weiberfastnacht.
Wegekreuz Dellbrücker Hauptstraße
Kleindenkmal von 1762 in Köln-Dellbrück – gestiftet für einen im Siebenjährigen Krieg erschossenen Junggesellen.
Weiberfastnacht
Auftakt des Straßenkarnevals: Am Donnerstag vor Aschermittwoch führen im Rheinland für einen Tag die Frauen das Regiment.
Westgate
Kölner Büro- und Geschäftshaus, das seine Räume über ein Grundwasser-System beheizt und kühlt – überspannt von einer gläsernen Kuppel.
Westhovener Aue
Rund 0,7 km² großes Erholungs- und Naturgebiet am rechten Rheinufer in Westhoven – renaturiertes ehemaliges Militärgelände und Hochwasser-Retentionsraum.
Weyertor
Eines der 14 großen landseitigen Stadttore der mittelalterlichen Kölner Ringmauer im Südwesten — 1889 abgebrochen.
Wiener Platz
Zentraler Platz und Verkehrsknoten von Köln-Mülheim — Fußgängerzone mit Bezirksrathaus, Wochenmarkt und dem 57 Meter hohen Bull-Hochhaus.
Wilhelmplatz
seit 1899Nach Kaiser Wilhelm I. benannter Platz im Kölner Stadtteil Nippes, angelegt 1899 – bekannt vor allem für seinen internationalen Wochenmarkt, der als einziger in Köln an jedem Werktag stattfindet.
Williamsbau
seit 1947Der Williamsbau an der Aachener Straße war Kölns größte Veranstaltungshalle der Nachkriegszeit und die Geburtsstätte des FC-Maskottchens „Hennes“.
Zivilschutzbunker Köln-Kalk
seit 1979Die einzige vollständig erhaltene Zivilschutzanlage Kölns – ein Relikt des Kalten Krieges unter der Kalker Hauptstraße, das heute besichtigt werden kann.
Zoobrücke
seit 1966Rheinbrücke in Köln: weltweit am weitesten gespannte Kastenträgerbrücke mit nur einem Hauptlager — über die diagonal die Seilbahn fährt.
Zum Heiligen Geist
Katholische Kirche im Kölner Stadtteil Zollstock mit ortsbildprägendem Turm, in dem fünf Glocken hängen.












































































































































































































































































































































































































































































