Filmhaus Köln
Zentrum für Filmkultur mit bewusst nicht-kommerziellem Kino, Filmbildung und Weiterbildung – in einem früheren Bau des Güterbahnhofs Gereon.
seit 2021
Das Filmhaus Köln verbindet Kino, Filmbildung und berufliche Weiterbildung unter einem Dach. Die offizielle Website ordnet das Haus als Einrichtung der Filmkultur ein, die in Nordrhein-Westfalen und darüber hinaus bundesweit wirkt.
Auf einen Blick
- Art
- Zentrum für Filmkultur mit Kino
- Lage
- Maybachstraße, Neustadt/Nord (Stadtbezirk Innenstadt)
- Neueröffnung
- Oktober 2021
- Praxisbereiche
- Kino, Filmbildung, Film Professionals, Atelier
- Anbindung
- Haltestelle Hansaring (S+U)
Das Gebäude des Filmhaus Köln wurde ursprünglich 1891–97 als Verwaltungsgebäude eines Güterbahnhofs errichtet – und stand so lange leer, bis es nach einer Zwischennutzung durch ein Kinokollektiv (das 2012 insolvent ging) erst 2021 nach jahrelanger Sanierung als neues Kulturzentrum wiedereröffnete.
Das kannst du hier erleben
- Nicht-kommerzielles Programmkino im früheren Güterbahnhof-Bau erleben
- Aktuelle Kinoproduktionen und Festivalbeiträge ansehen
- Beim Familiensonntag mit den Kleinen ins Kino
- An Filmbildungsangeboten für alle Altersgruppen teilnehmen
- Die markante Industriearchitektur des Hauses bestaunen
Altersvergleich
Alter im Vergleich mit anderen Orten in Köln.
Kino und Programm
Das Kino zeigt neben aktuellen Kinoproduktionen ein bewusst nicht-kommerzielles Programm und kooperiert mit Festivals, freien Kuratoren und Filminitiativen. Verantwortlich für die Programmauswahl sind Dirk Steinkühler und Joachim Kühn. Mit einem Cineville-Abo lässt sich das Kino beliebig oft besuchen.
Filmbildung und Atelier
Die Filmbildung richtet sich an Menschen aller Altersklassen. Fest am Haus angesiedelt ist der MiniFilmclub für Vorschulkinder; hinzu kommen ein Mentoringprogramm für junge Erwachsene und das Junge Filmhaus. Zu den regelmäßigen Angeboten zählt der Familiensonntag. Die berufliche Weiterbildung firmiert als „Film Professionals“ und wird von den mibeg-Instituten geleitet. Das Atelier unterstützt Filminteressierte und junge Filmemacher bei eigenen Projekten.
Treffpunkt der Filmbranche
Neben dem öffentlichen Programm bietet das Haus mehreren Festivals und Einrichtungen der Filmkultur einen festen Arbeitsort. Dazu gehören unter anderem das Internationale FrauenFilmfestival Dortmund/Köln, das Kurzfilmfestival Köln, das Filmfestival Edimotion, das Filmbüro Nordrhein-Westfalen, das Netzwerk Filmkultur NRW und die Dokumentarfilminitiative. So treffen Kinobetrieb und Brancheneinrichtungen an einem Ort zusammen.
Geschichte
Das Gebäude entstand 1891–97 als Verwaltungsbau des Güterbahnhofs Köln Gereon. Nach langem Leerstand bezog die Initiative Kölner Filmhaus 1997 das wieder nutzbar gemachte Haus. 2012 ging der Verein insolvent, woraufhin die Stadt verschiedene Zwischennutzungen vergab. Ab 2016 wurde saniert, 2018 schrieb die Stadt die Nutzung in einem Dialogverfahren neu aus. Den Zuschlag erhielt die FK Filmhaus Köln GmbH, die das Haus seither unter neuer Leitung führt.
Zeitstrahl
- 1891–1897Gebäude entsteht als Verwaltungsgebäude des Güterbahnhofs Köln Gereon
- 1997Initiative Kölner Filmhaus bezieht das neu nutzbar gemachte Gebäude
- 2012Verein geht insolvent; Stadt vergibt verschiedene Zwischennutzungen
- 2016Sanierung des Gebäudes beginnt
- 2018Stadt schreibt Nutzung im Dialogverfahren neu aus; Zuschlag an FK Filmhaus Köln GmbH
- Oktober 2021Eröffnung des Filmhaus Köln unter neuer Leitung
Karte
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Adresse
Maybachstraße 111
50670 Köln
Kontakt
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Quellen & Links
- Offizielle Website
- Offizieller Instagram-Account (@filmhauskoeln)
- Wikipedia (abgerufen 2026-06-24)
- Offizielle Website (abgerufen 2026-06-24)
- Google Maps (abgerufen 2026-06-24)
Automatisch erstellt, zuletzt geprüft: 2026-06-26
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