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Köln-Wissen & Bräuche

40 Beiträge über Köln

1. FC Köln

seit 1948

Der „Effzeh“ ist Kölns großer Fußballverein und für viele ein Stück Stadtidentität. Rot-weiß, mit dem Geißbock Hennes als lebendem Maskottchen und einer Hymne, die im Stadion wie im Karneval gesungen wird.

Agrippina die Jüngere

Namensgeberin Kölns: Die in Köln geborene römische Kaiserfrau (Schwester Caligulas, Frau des Claudius, Mutter Neros) ließ ihren Geburtsort 50 n. Chr. zur Colonia Claudia Ara Agrippinensium erheben — aus diesem Namen entstand später „Köln“.

Alt St. Pankratius (Köln-Worringen)

Ehemalige Pfarrkirche von Köln-Worringen mit gotischem Langhaus und umstritten datiertem Westturm – heute als Wohnhaus genutzt.

Alter Ehrenfelder Friedhof

Denkmalgeschützter Friedhof von 1870, den sich Ehrenfeld erkämpfte, weil Köln seinen Bürgern die Beisetzung auf Melaten verwehrte.

Bützchen© KI-generiert · Google Gemini

Bützchen

Rheinisches Wort für einen Kuss mit geschlossenen Lippen — im Kölner Karneval unverbindlich und reichlich verschenkt als Zeichen der Sympathie.

Das Rheinische Grundgesetz

Elf rheinische Lebensregeln in Mundart, die Konrad Beikircher 2001 als „Rheinisches Grundgesetz“ zusammenstellte und veröffentlichte.

Ferdinand Franz Wallraf

Kölner Priester und Gelehrter, dessen Kunstsammlung die Stadt als Universalerbin erhielt und aus der das Wallraf-Richartz-Museum hervorging.

Friedhof Trenkebergstraße

Kleiner denkmalgeschützter Friedhof in Köln-Meschenich mit einem Kriegerehrenmal und einer Sammlung barocker Steinkreuze.

Germania Judaica

seit 1959

Europas umfangreichste Fachbibliothek zur Geschichte des deutschsprachigen Judentums — 1959 in Köln mit dabei: Heinrich Böll.

Geusenfriedhof

seit 1576
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Ältester evangelischer Friedhof des Rheinlandes — angelegt während der Gegenreformation, als Kölner Protestanten ihren Glauben verdeckt lebten.

Heinrich Böll

In der Kölner Südstadt geborener Schriftsteller, einer der bedeutendsten Autoren der Nachkriegszeit und Literaturnobelpreisträger 1972.

Heizkraftwerk Köln-Niehl

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Erdgas-Heizkraftwerk der Rheinenergie in Niehl, das die Kölner Innenstadt mit Fernwärme versorgt — daneben soll Deutschlands größte Wärmepumpe entstehen.

Jüdischer Friedhof Bocklemünd

seit 1918
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Jüdischer Friedhof von 1918 mit farbenfroher Trauerhalle, mittelalterlichen Grabsteinen im Lapidarium und mehreren Shoah-Mahnmalen.

Jüdischer Friedhof Köln-Deutz

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Der 1695 gegründete Friedhof am Judenkirchhofsweg ist der älteste erhaltene jüdische Friedhof im heutigen Köln und letzte Ruhestätte von rund 5000 Menschen.

Kalker Friedhof

seit 1904

Städtischer Friedhof von 1904 im rechtsrheinischen Köln-Merheim mit rund 14.000 Grabstätten und historischen Wandgräbern.

Kölner Brückengrün

Patinagrüner Chromoxid-Anstrich Kölner Rheinbrücken, 1929 auf Wunsch von Konrad Adenauer eingeführt.

Kölner Dreigestirn

Trio aus Prinz, Bauer und Jungfrau, das den Kölner Karneval anführt — Jahr für Jahr neu vom Festkomitee benannt.

Kölner Karneval

seit 1823

Die fünfte Jahreszeit: Wie Köln zwischen dem 11.11. und Aschermittwoch ausnahmslos zur Karnevalshauptstadt wird.

Kölner Klüngel

Kölner Bezeichnung für ein System wechselseitiger Gefälligkeiten und Hilfeleistungen — zwischen „eine Hand wäscht die andere" und Vetternwirtschaft.

Kölnisch Wasser

Kölner Duftwasser, 1709 von Farina als Eau de Cologne geschaffen — Heimat der Marken „Farina gegenüber“ und 4711.

Kölnpfad

seit 2008

171 km langer Rundwanderweg in elf Etappen um Köln, der bewusst Natur, Wohngebiete, Industrie und Verkehrswege miteinander verbindet.

Kölsch

Helles, gefiltertes Obergäriges, das nur in Köln und im näheren Umland gebraut werden darf — geregelt durch die Kölsch-Konvention.

Kölsch (Sprache)

Die ripuarische Mundart Kölns – herzlich, humorvoll und bis heute lebendig in Musik, Karneval und Alltag.

Kölsche Lieder

Von Willi Ostermann bis Kasalla: die Lieder, die Köln singt – Heimat, Karneval, Kölschrock und der FC.

Konrad Adenauer

Erster Bundeskanzler der Bundesrepublik — und zuvor 16 Jahre lang Oberbürgermeister seiner Geburtsstadt Köln.

Kulturpfad Porz

Vierteiliger Rad- und Wanderweg durch den Kölner Stadtbezirk Porz, der auf vier Themen-Touren Wegekreuze, Kirchen, historische Höfe und Siedlungen verbindet.

Weiberfastnacht

Auftakt des Straßenkarnevals: Am Donnerstag vor Aschermittwoch führen im Rheinland für einen Tag die Frauen das Regiment.

Nicht mehr vorhandenBurg Worringen – Schauplatz der Schlacht von 1288© Pappnaas666 · CC BY-SA 3.0

Burg Worringen – Schauplatz der Schlacht von 1288

Die Burg Worringen war eine kurkölnische Burganlage am linken Rheinufer, vor deren Toren 1288 die berühmte Schlacht von Worringen ausgetragen wurde. Von der 1275 erbauten und 1288 zerstörten Anlage ist heute nichts mehr erhalten.

Nicht mehr vorhandenDeutschordenskirche St. Katharina© Woensam · Public domain

Deutschordenskirche St. Katharina

Längst abgetragene Kirche einer Deutschordens-Kommende in der Altstadt-Süd; nur die Straße An Sankt Katharinen trägt den Namen weiter.

Deutzer Gierponte

seit 1674

Historische Gierseilfähre, die von 1674 bis 1822 Köln-Deutz mit der Altstadt verband – heute nicht mehr erhalten.

Nicht mehr vorhandenDominikanerkloster Köln© Raimond Spekking · CC BY-SA 4.0

Dominikanerkloster Köln

Frühes Kölner Dominikanerkloster, an dem Albertus Magnus lehrte und bestattet wurde – heute nicht mehr erhalten.

Nicht mehr vorhandenEis- und Schwimmstadion Köln© -- Superbass · CC BY-SA 3.0

Eis- und Schwimmstadion Köln

seit 1930
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Schauplatz von sieben Meistertiteln der Kölner Haie (1972–1998) an der Lentstraße im Grüngürtel – seit 2011 der Lentpark.

Flottenkastell Alteburg – Hauptquartier der römischen Rheinflotte in Köln-Marienburg

Im heutigen Stadtteil Marienburg lag einst das Hauptquartier der Classis Germanica, der römischen Rheinflotte. Oberirdisch ist davon nichts mehr zu sehen – das Kastellgelände liegt vollständig unter der dicht bebauten Flur Alteburg.

Nicht mehr vorhandenFrankenturm – der verschwundene Wehr- und Gefängnisturm an der Trankgasse© Arnold Mercator · Public domain

Frankenturm – der verschwundene Wehr- und Gefängnisturm an der Trankgasse

Der Frankenturm war ein mittelalterlicher Turm der Kölner Stadtmauer nahe der heutigen Frankenwerft, der 1856 abgerissen wurde. Heute erinnern nur der Straßenname „Am Frankenturm" und drei gerettete Steintafeln im Kölnischen Stadtmuseum an ihn.

Groß-Köln (Varieté)

seit 1912

Kölns erstes großes Volksvarieté, 1912 an der Friesenstraße eröffnet und 1942 im Krieg zerstört – heute stehen dort die Sartory-Säle.

Hohenstaufenbad

Kölns größtes öffentliches Schwimmbad: ein Prunkbau am Hohenstaufenring – nicht im Krieg zerstört, sondern 1958 bewusst abgerissen.

Nicht mehr vorhandenHotel Kölner Hof© Raimond Spekking · CC BY-SA 4.0

Hotel Kölner Hof

Großer Kölner Hotelbau der 1890er-Jahre gegenüber dem Hauptbahnhof, 1973 für das ABC-Haus abgerissen.

Nicht mehr vorhandenSt. Brigiden© Raimond Spekking · CC BY-SA 3.0

St. Brigiden

Abgerissene Pfarrkirche an Groß St. Martin – ihr Grundriss ist heute im Pflaster der Altstadt nachgezeichnet.

Nicht mehr vorhandenSt. Christoph© Chris06 · CC BY-SA 4.0

St. Christoph

Abgerissene Pfarrkirche des Stifts St. Gereon – ihr Name lebt in der Christophstraße und im St. Christophhaus weiter.

Synagoge Mülheim am Rhein

Zwei jüdische Gotteshäuser an der Mülheimer Freiheit; das letzte wurde 1938 zerstört, heute erinnert nur eine Gedenktafel.

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