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Köln-Wissen & Bräuche

25 Beiträge über Köln

1. FC Köln

seit 1948

Der „Effzeh“ ist Kölns großer Fußballverein und für viele ein Stück Stadtidentität. Rot-weiß, mit dem Geißbock Hennes als lebendem Maskottchen und einer Hymne, die im Stadion wie im Karneval gesungen wird.

Agrippina die Jüngere

Namensgeberin Kölns: Die in Köln geborene römische Kaiserfrau (Schwester Caligulas, Frau des Claudius, Mutter Neros) ließ ihren Geburtsort 50 n. Chr. zur Colonia Claudia Ara Agrippinensium erheben — aus diesem Namen entstand später „Köln“.

Bützchen© KI-generiert · Google Gemini

Bützchen

Rheinisches Wort für einen Kuss mit geschlossenen Lippen — im Kölner Karneval unverbindlich und reichlich verschenkt als Zeichen der Sympathie.

Das Rheinische Grundgesetz

Elf rheinische Lebensregeln in Mundart, die Konrad Beikircher 2001 als „Rheinisches Grundgesetz“ zusammenstellte und veröffentlichte.

Ferdinand Franz Wallraf

Kölner Priester und Gelehrter, dessen Kunstsammlung die Stadt als Universalerbin erhielt und aus der das Wallraf-Richartz-Museum hervorging.

Flönz

Schwach geräucherte rheinische Blutwurst, Grundlage für Kölschen Kaviar und Himmel un Ääd — historisch auch „Flunz“ genannt.

Grinkopf

Groteske steinerne Fratzenmasken als Zierrat an vielen älteren Kölner Häusern – mit tönernen Vorläufern aus der Römerzeit.

Halve Hahn

Rheinisches Käseröggelchen mit Gouda – trotz des Namens ganz ohne Hühnerfleisch.

Heinrich Böll

In der Kölner Südstadt geborener Schriftsteller, einer der bedeutendsten Autoren der Nachkriegszeit und Literaturnobelpreisträger 1972.

Kölner Brückengrün

Patinagrüner Chromoxid-Anstrich Kölner Rheinbrücken, 1929 auf Wunsch von Konrad Adenauer eingeführt.

Kölner Dreigestirn

Trio aus Prinz, Bauer und Jungfrau, das den Kölner Karneval anführt — Jahr für Jahr neu vom Festkomitee benannt.

Kölner Karneval

seit 1823

Die fünfte Jahreszeit: Wie Köln zwischen dem 11.11. und Aschermittwoch ausnahmslos zur Karnevalshauptstadt wird.

Kölner Klüngel

Kölner Bezeichnung für ein System wechselseitiger Gefälligkeiten und Hilfeleistungen — zwischen „eine Hand wäscht die andere" und Vetternwirtschaft.

Kölner Schull- un Veedelszöch

Karnevalsumzug am Sonntag, bei dem Schulen, Stammtische und Nachbarschaftsvereine durch Kölns Innenstadt und das Vringsveedel ziehen.

Kölner Wappen

Drei goldene Kronen für die Heiligen Drei Könige und elf schwarze Flammen für die Heilige Ursula – ein Wappen mit über 700-jährigem Wandel.

Kölnisch Wasser

Kölner Duftwasser, 1709 von Farina als Eau de Cologne geschaffen — Heimat der Marken „Farina gegenüber“ und 4711.

Kölsch

Helles, gefiltertes Obergäriges, das nur in Köln und im näheren Umland gebraut werden darf — geregelt durch die Kölsch-Konvention.

Kölsch (Sprache)

Die ripuarische Mundart Kölns – herzlich, humorvoll und bis heute lebendig in Musik, Karneval und Alltag.

Kölsche Lieder

Von Willi Ostermann bis Kasalla: die Lieder, die Köln singt – Heimat, Karneval, Kölschrock und der FC.

Konrad Adenauer

Erster Bundeskanzler der Bundesrepublik — und zuvor 16 Jahre lang Oberbürgermeister seiner Geburtsstadt Köln.

Mutzen

Rheinisches Siedegebäck zu Karneval und Silvester — in heißem Öl ausgebackene Rauten, bestäubt mit Puderzucker.

Nubbel

Die lebensgroße Strohpuppe gilt im rheinischen Karneval als Sündenbock und wird in der Nacht zu Aschermittwoch verbrannt.

Röggelchen

Rheinisches Doppelbrötchen aus zwei Roggen-Teigstücken, in Köln seit dem 15. Jahrhundert belegt und typisch als Halver Hahn im Brauhaus.

Stunksitzung

Alternative Kabarett-Sitzung im Kölner Karneval, die sich bewusst von den organisierten Prunksitzungen abgrenzt und mit politischem Spott provoziert.

Weiberfastnacht

Auftakt des Straßenkarnevals: Am Donnerstag vor Aschermittwoch führen im Rheinland für einen Tag die Frauen das Regiment.

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