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Nicht mehr vorhanden
Dieses Bauwerk existiert heute nicht mehr – der Eintrag erzählt seine Geschichte.
© -- Superbass · CC BY-SA 3.0

Eis- und Schwimmstadion Köln

Schauplatz von sieben Meistertiteln der Kölner Haie (1972–1998) an der Lentstraße im Grüngürtel – seit 2011 der Lentpark.

seit 1930

Indoor Outdoor Baden

In Kölns innerem Grüngürtel verband diese Anlage ein Eisstadion mit einem Freibad. Betreiber war die Linde AG, die den Komplex errichtete, um daran ihre Wärme- und Kältetechnik vorzuführen.

12. Dezember 1936
Eröffnung
7200 Zuschauer
Kapazität

Auf einen Blick

Art
Kombinierte Anlage aus Eisstadion und Freibad
Lage
Innerer Grüngürtel, Stadtteil Neustadt/Nord (Stadtbezirk Innenstadt)
Bekannt als
Eisstadion an der Lentstraße, Heimspielstätte der Kölner Haie 1972–1998
Erbauer
Linde AG (Demonstrationsanlage für Wärme- und Kältetechnik)
Heute
2008 abgerissen, an seiner Stelle steht der Lentpark
Wusstest du?

Die Anlage wurde ursprünglich von der Linde AG als Demonstrationsanlage für ihre Wärme- und Kältetechnik gebaut – ein Konzern nutzte also ein öffentliches Stadion jahrzehntelang als lebendige Werbung für seine Industrietechnik.

Das kannst du hier erleben

  • Auf dem Gelände des heutigen Lentparks Eis laufen oder schwimmen
  • Im inneren Grüngürtel spazieren und die grüne Umgebung genießen
  • Der Geschichte der sieben Meistertitel der Kölner Haie nachspüren
  • Die markante Eis-Hochbahn im Obergeschoss bestaunen
  • Eine Pause auf einer Parkbank einlegen und Leute beobachten
  • Baden ↗

Altersvergleich

Alter im Vergleich mit anderen Orten in Köln.

Geschichte

Zur Eröffnung 1936 hieß der Komplex noch Eis- und Schwimmstadion an der Amsterdamer Straße – jene Straße verläuft unweit der schmaleren Lentstraße. Im gleichen Jahr gründete sich der Kölner Eisklub, dessen Sparten Eishockey, Eiskunstlauf und Eisschnelllauf das Stadion am stärksten beanspruchten. Ein Dach erhielt die Sportstätte erst 1964. Ausgetragen wurden hier Partien der Eishockey-Weltmeisterschaft 1955 sowie die deutschen Eiskunstlauf-Meisterschaften 1956 und 1978.

Die Kölner Haie

1972 löste sich die Bundesligamannschaft der Kölner Haie vom Kölner EK und machte die Lentstraße fortan zu ihrem Heimstadion, wo ihr sieben deutsche Titel gelangen. Im Oktober 1998 verlegte das Team seine Heimspiele in die frisch eröffnete Kölnarena (heute Lanxess Arena) nach Deutz; das Training blieb anfangs noch an der Lentstraße. In den letzten Jahren stand das Eis vor allem dem öffentlichen Laufbetrieb offen.

Abriss und Neubau

Weil ihr Holzbinder-Dach einzustürzen drohte, sperrte man die Eishalle am 15. März 2007. Zwischen Juni und September 2008 verschwand der gesamte Gebäudekomplex. Ab Mai 2009 folgte ein Neubau mit Eis- und Schwimmhalle, Freibad und einer im ersten Obergeschoss verlaufenden Eis-Hochbahn. Unter dem Namen Lentpark öffnete die Anlage am 1. Oktober 2011.

Wissenswertes

Neben dem Sport diente das Gelände auch anderen Anlässen: 1992 kamen über 15.000 Gäste zur Mayday, und 2004 wurde im Eisstadion ein Tatort-Film gedreht.

Zeitstrahl

  1. 1936
    Eröffnung am 12. Dezember; Kölner Eisklub gegründet
  2. 1955
    Austragungsort von Spielen der Eishockey-Weltmeisterschaft
  3. 1964
    Überdachung des Stadions abgeschlossen
  4. 1972
    Kölner Haie nach Abspaltung vom Kölner EK; Heimspiele an der Lentstraße
  5. 1998
    Kölner Haie ziehen im Oktober in die neu eröffnete Kölnarena um
  6. 2007
    Eishalle am 15. März wegen Einsturzgefahr geschlossen
  7. 2008
    Abriss des Gebäudekomplexes von Juni bis September
  8. 2011
    Eröffnung des Neubaus als Lentpark am 1. Oktober

Karte

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Adresse

Lentstraße 30
50668 Köln

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Automatisch erstellt, zuletzt geprüft: 2026-06-26

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