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Wahrzeichen & Sehenswürdigkeiten

259 Orte in Köln

4711

seit 1799
4,5(1.298)· Google

Kölnisch Wasser aus der Glockengasse, dessen Name auf eine alte Kölner Hausnummer zurückgeht und das „Original Eau de Cologne" heißen darf.

Abtei Deutz

seit 1001
4,3(19)· Google

1002 gegründetes Benediktinerkloster in Köln-Deutz; aus seiner Kirche Alt St. Heribert stammt der goldene Heribertschrein.

Adolph-Kolping-Denkmal

seit 1903
4,3(12)· Google

Bronzedenkmal für Adolph Kolping, den Gründer der katholischen Gesellenvereine, vor der Kölner Minoritenkirche, in der er beigesetzt ist.

Alt St. Alban – Kirchenruine und Mahnmal am Quatermarkt

seit 1200
4,5(122)· Google

Erhaltene romanische Kirchenruine am Quatermarkt; nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg seit 1959 Gedenkort für die Kriegstoten.

Alt St. Cornelius

seit 1833
4,8(24)· Google

Von der einstigen Pfarrkirche in Köln-Rath/Heumar steht heute nur noch der romanische Turm aus der Zeit ihres mittelalterlichen Vorgängers.

Alt St. Katharina (Köln-Niehl)

4,7(31)· Google

Das „Niehler Dömchen": eine romanische Basilika des 12. Jahrhunderts am Rheinufer, mit gotischem Chor und unter Denkmalschutz.

Alt St. Maternus

seit 950
4,9(15)· Google

Romanisches „Kapellchen" am Rheinufer – eine der 13 kleinen früheren Dorfkirchen vor Kölns mittelalterlicher Stadtmauer.

Alt St. Mauritius (Köln-Buchheim)

5,0(5)· Google

Romanische Friedhofskapelle und erhaltener Rest der früheren Buchheimer Pfarrkirche – mit halbrunder Apsis aus der Zeit um 1200.

Alt St. Pankratius (Köln-Worringen)

Ehemalige Pfarrkirche von Köln-Worringen mit gotischem Langhaus und umstritten datiertem Westturm – heute als Wohnhaus genutzt.

Alte Dorfkirche Köln-Junkersdorf

4,1(8)· Google

Frühere Pfarrkirche St. Pankratius mit gotischem Chor aus dem Mittelalter — heute Kapelle und einst Kindergarten.

Alter Markt

Geschichtsträchtiger Platz in der Kölner Altstadt-Nord mit mittelalterlich anmutender Häuserzeile — seit 922 als Kölner Markt belegt.

Appellhofplatz

3,0(89)· Google

Kölner Platz, benannt nach dem Appellationsgerichtshof – auf dem Areal eines römischen Torturms und prägender Gerichtsprozesse.

Auferstehungskirche (Köln-Buchforst)

seit 1965
4,4(55)· Google

Denkmalgeschützte evangelische Kirche von 1968 in Tetraeder-Form, heute als „Kulturkirche Ost" für Lesungen, Musik und Kabarett genutzt.

Barbarossaplatz

Verkehrsknoten der Kölner Ringe mit Straßenbahnhaltestelle in der Platzmitte, benannt nach Friedrich I. Barbarossa.

Bastei

seit 1924
4,1(96)· Google

Expressionistisches Aussichtsrestaurant von 1924 auf einer preußischen Kaponniere – der Überbau kragt acht Meter über die Grundfläche; seit 2019 stillgelegt.

Bayenturm

seit 1220

Mittelalterlicher Eckturm der Kölner Stadtmauer am Rhein, um 1220 errichtet — heute Sitz der Stiftung „FrauenMediaTurm".

Bierbrunnen

seit 1972
4,3(39)· Google

Brunnenanlage von 1972 auf der Schildergasse mit einer von Wasser umflossenen Granitsäule — benannt nach einem zeitweiligen Bier-Ausschank.

Bismarck-Denkmal (Augustinerplatz)

Nach Bad Kissingen das zweite Bismarck-Standbild im Deutschen Reich – 1879 im katholischen Köln als Affront enthüllt, im Krieg verloren.

Bismarckturm

seit 1902
4,4(155)· Google

Als Feuersäule gestaltetes Bismarck-Denkmal in Köln-Marienburg – mit blockhafter Bismarckfigur als Roland in Rüstung mit Adlerschild.

Bottmühle

4,6(25)· Google

Die Bottmühle in der Kölner Altstadt-Süd ist eine steinerne Turmwindmühle aus dem 17. Jahrhundert, die auf einer alten Festungsplattform hinter der mittelalterlichen Stadtmauer steht.

Brauhaus Sion

4,0(7.715)· Google

Kölner Altstadt-Brauhaus mit Brautradition bis 1318 — Stammhaus des Sion-Kölsch und Station des Brauhauswanderwegs.

Breslauer Platz

Nördlicher Vorplatz des Kölner Hauptbahnhofs, benannt nach Breslau – mit Busbahnhof und dem Musical Dome, dem größten Theaterbau der Stadt.

Brüsseler Platz

Zentrum des Belgischen Viertels in Köln mit der neuromanischen Kirche St. Michael — Szenetreff und Schauplatz eines langen Lärmstreits.

Christi Auferstehung (Lindenthal)

seit 1968
4,6(53)· Google

Skulpturale Betonkirche von Gottfried Böhm am Stirnende des Lindenthaler Kanals – mit höhlenartigem Innenraum aus verzweigten Säulen.

Christuskirche

seit 1891
4,4(72)· Google

Evangelische Kirche im Belgischen Viertel: historischer neugotischer Turm, dahinter ein 2016 neu eingeweihter Kirchenbau.

Colonia-Haus

seit 1973
4,3(151)· Google

Zweithöchstes Wohnhochhaus Deutschlands, direkt am Rhein in Riehl – mit Antenne (155 m) fast so hoch wie der Kölner Dom (157 m).

Höchstes Bauwerk KölnsColonius© Unbekannt · CC BY-SA 3.0

Colonius

seit 1981

Mit 266 Metern der höchste Fernmeldeturm Nordrhein-Westfalens — sein Drehrestaurant und die Aussichtsplattform sind seit Jahren geschlossen.

Der Goldene Vogel

seit 1989
4,6(21)· Google

Ein vergoldetes Flügelauto thront seit 1991 auf dem Turm des Kölner Zeughauses – Kunstwerk von HA Schult und Elke Koska.

Deserteurdenkmal

seit 2009
5,0(4)· Google

Denkmal für die Opfer der NS-Militärjustiz am Appellhofplatz: eine Pergola, deren mehrfach verkettete Hommage-Inschrift in bunten Lettern in den Himmel geschrieben scheint.

Deutsches Sport & Olympia Museum

seit 1999
4,3(1.982)· Google

Museum im Kölner Rheinauhafen, das die Sportgeschichte von der Antike bis heute zeigt – mit Themenräumen zu Olympia, Fußball, Boxen und mehr.

Deutzer Brücke

4,5(945)· Google

Erste Stahlkastenträgerbrücke der Welt (1947/48) – verbindet den Heumarkt mit Deutz; die Römerbrücke stand einige Meter weiter nördlich.

Deutzer Drehbrücke

seit 1908
4,5(314)· Google

Drehbare Stahlbrücke von 1908 über dem Deutzer Hafen — eine von zwei Kölner Drehbrücken, technisches Denkmal mit erhaltenem Steuerhaus.

Die Trauernde

seit 1949

Skulptur von Gerhard Marcks (1949), die im Lichhof von St. Maria im Kapitol an die Opfer des Zweiten Weltkriegs erinnert.

DITIB-Zentralmoschee Köln

seit 2017
4,8(1.662)· Google

Zentralmoschee der DİTİB in Köln-Ehrenfeld, 2018 in Anwesenheit Erdoğans eingeweiht — mit zwei je 55 Meter hohen Minaretten und großem Kuppelsaal.

Domforum

4,4(261)· Google

Das Domforum auf der Domplatte gegenüber dem Westportal ist das Besucherzentrum des Kölner Doms und zugleich Begegnungs- und Veranstaltungszentrum der katholischen Kirche Kölns.

Drehbrücke im Rheinauhafen

seit 1896
4,5(117)· Google

Kölns ältester Übergang über Rheinwasser: eine denkmalgeschützte Drehbrücke von 1896, die mit Hydraulik aus dem Malakoffturm zur Seite schwenkt.

Dreikönigenpförtchen

Versteckt zwischen St. Maria im Kapitol und dem Marienplatz liegt das Dreikönigenpförtchen – die einzige erhaltene Pforte der ehemaligen Kölner Klosterimmunitätsbezirke.

Duftmuseum im Farina-Haus

seit 1709
4,4(3.253)· Google

Geburtsort des Eau de Cologne: das Farina-Haus von 1709, die älteste heute noch bestehende Parfümfabrik der Welt.

Düxer Bock

4,1(15)· Google

Inoffizielles Wappentier des Stadtteils Deutz: Das Brunnendenkmal erinnert an eine alte Kölner Legende um Schneider und Steuereinnehmer.

Ebertplatz

Platz der Kölner Ringe in Neustadt-Nord, Ende des 19. Jahrhunderts dort angelegt, wo zuvor die geschleifte Stadtbefestigung stand.

Eierplätzchen

4,3(263)· Google

Kleiner ovaler Platz an der Kölner Südstadt, dessen Name nicht von der Stadt, sondern von den Kölnern stammt – hier treffen sechs Straßen sternförmig zusammen.

Eigelsteintorburg

seit 1228
4,5(2.019)· Google

Eines von vier erhaltenen Toren der mittelalterlichen Kölner Stadtmauer – hier hindurch gelangten Maria von Medici und Napoleon in die Stadt.

Erich-Klibansky-Platz

Fußgängerplatz auf dem einstigen Areal der jüdischen Gemeinde Adass Jeschurun; sein Löwenbrunnen gedenkt 1100 ermordeter jüdischer Kölner Kinder.

Erlöserkirche (Rodenkirchen)

4,2(35)· Google

Evangelische Winkelkirche in Rodenkirchen mit 20 Meter hohem Campanile; ihre drei Glocken tragen zusammen den weihnachtlichen Engelsgruß.

Fischmarkt

4,4(1.985)· Google

Historischer Platz am Rheinufer in der Kölner Altstadt – über Jahrhunderte Mittelpunkt des Kölner Fischhandels.

Fischreiterbrunnen

5,0(3)· Google

Sandsteinbrunnen von 1913: ein Junge reitet auf einem Fisch — denkmalgeschützt am Theophanoplatz in Zollstock.

Flora

seit 1864
4,7(9.445)· Google

Botanischer Garten Kölns rund um das gläserne Festhaus „Flora" von 1864 — ein Lenné-Park mit über 10.000 Pflanzenarten auf mehr als 11 Hektar.

Fort X des Festungsrings Köln

seit 1819
4,5(1.041)· Google

Besterhaltenes preußisches Fort der inneren Kölner Fortkette – heute „grünes Fort" mit Rosengarten in einer Parkanlage in der Neustadt-Nord.

Frauenbrunnen

4,4(30)· Google

Terrakotta-Brunnen von 1987 im Innenhof „An Farina“, der zehn Kölner Frauen aus zwei Jahrtausenden Stadtgeschichte als Vertreterinnen ihrer Zeit zeigt.

Friedenskirche (Köln-Mülheim)

seit 1896
4,8(22)· Google

Ältestes evangelisches Kirchengebäude im heutigen Köln – benannt nach dem friedlichen Zusammenschluss zweier Gemeinden 1837.

Friedenspark

4,6(1.462)· Google

Kölner Stadtpark im umgebauten Fort I — mit überwuchertem Festungsmauerwerk, Rosengarten und einem Kriegsmonument mit Adler aus Kanonen des Ersten Weltkriegs.

Friesenplatz

Platz an den Kölner Ringen am Beginn der Venloer Straße — Tor zum Belgischen Viertel und einstiges Halbwelt-Revier des Friesenviertels.

Friesentor

seit 1244
3,9(248)· Google

Um 1244 errichtetes Kölner Stadttor am heutigen Friesenplatz – die einzige Pforte der Stadtmauer mit sechskantigem Zentralbau.

Galopprennbahn Weidenpesch

Kölns erste Sportstätte: Galopprennbahn von 1898 mit international bedeutenden Rennen und historischem Fußballstadion samt denkmalgeschützter Tribüne.

Gedenkort Deportationslager Köln-Müngersdorf

seit 2020

Frei zugänglicher Gedenkort im Äußeren Grüngürtel, der seit 2020 an das NS-Sammellager erinnert, von dem aus rund 3.500 jüdische Menschen aus Köln deportiert wurden. Im Zentrum steht die begehbare Wegeanlage mit der Skulptur „Wall“ von Simon Ungers.

Genovevabrunnen

seit 1914
4,7(6)· Google

Brunnen in einer Mülheimer Grünanlage, den eine lebensgroße Figurengruppe der heiligen Genoveva mit Kind und Hirsch krönt — Namensgeber für Straße, Gymnasium und Hallenbad.

Gereon-Kaserne

seit 1937
4,3(47)· Google

Bundeswehr-Kaserne in Köln, in der das Assessmentcenter für Führungskräfte sitzt – bis 2022 hieß sie Mudra-Kaserne.

Gereonsmühle

4,3(20)· Google

Erhaltener Teil der mittelalterlichen Kölner Stadtmauer mit einem einstigen Wehrturm, der im 15. Jahrhundert zur Windmühle umgebaut wurde.

Gereonstor

seit 1215

Mittelalterliches Doppelturmtor der Kölner Stadtmauer — über 400 Jahre zugemauert, lange als strengstes Stadtgefängnis genutzt, 1881 abgebrochen.

Gerling Ring-Karree

seit 2001
4,1(276)· Google

55 Meter hohes Bürohochhaus am Hohenzollernring, von Norman Foster entworfen – mit verborgenem See und Garten nur für die Bewohner.

Gremberger Wäldchen

Stadtwald in Köln-Humboldt, in dem mit einer alten Rotbuche vermutlich der älteste Baum der Stadt steht.

Groß St. Martin

seit 1150
4,6(1.694)· Google

Romanische Basilika in der Kölner Altstadt mit kleeblattförmigem Ostchor und markantem Vierungsturm – errichtet über römischen Fundamenten.

Hahnentorburg

seit 1220
4,5(1.039)· Google

Mittelalterliches Doppelturmtor am Rudolfplatz – westlicher Zugang Kölns, durch den gekrönte Könige in die Stadt einzogen.

Hansahochhaus

seit 1925
4,0(776)· Google

Kölns erstes Hochhaus von 1925 – bei Fertigstellung kurzzeitig das höchste Gebäude Europas, im Stil des Klinkerexpressionismus.

Heinzelmännchen – Kölner Hausgeister und ihr Brunnen

seit 1900
4,5(795)· Google

Kölner Sagengestalten, die nachts heimlich die Arbeit erledigten – bis man sie beobachtete und sie verschwanden. Ihr Brunnen steht nahe dem Dom.

Heizkraftwerk Köln-Merkenich

4,4(9)· Google

Hier steht mit 250 m der nach dem Colonius zweithöchste Bau Kölns – ein Kraftwerk, das den Kölner Norden mit Fernwärme versorgt.

Heizkraftwerk Köln-Niehl

3,0(11)· Google

Erdgas-Heizkraftwerk der Rheinenergie in Niehl, das die Kölner Innenstadt mit Fernwärme versorgt — daneben soll Deutschlands größte Wärmepumpe entstehen.

Herkules-Hochhaus

seit 1972
3,6(156)· Google

Buntes Wohnhochhaus von 1972 in Neuehrenfeld, wegen seiner Farben „Papageienhaus" genannt – mit 102 m das neunthöchste Hochhaus Kölns.

Hermann-Josef-Brunnen

seit 1894
4,3(9)· Google

Reich figürlicher Brunnen von 1894 am Waidmarkt, der die Legende vom „Apfelheiligen" Hermann Joseph erzählt und als Höhepunkt im Werk des Bildhauers Wilhelm Albermann gilt.

Herz-Jesu-Kirche

4,5(79)· Google

Neugotische Kirche am Zülpicher Platz, deren Turm dem Freiburger Münsterturm nachempfunden ist – nach Kriegszerstörung modern wiederaufgebaut.

Heumarkt

Zweitgrößter Platz Kölns und einer der ältesten der Altstadt – entstanden auf einer einstigen Rheininsel, daher der alte Name „Inselmarkt".

Hiroshima-Nagasaki-Park

seit 2004
4,5(4.971)· Google

Gedenkpark im Inneren Grüngürtel für die Opfer der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki, mit Mahnmal und Origami-Kranich.

Historisches Archiv mit Rheinischem Bildarchiv

seit 1857
5,0(1)· Google

Größtes Kommunalarchiv Deutschlands; 2009 stürzte der Bau beim U-Bahn-Tunnel ein, 2021 öffnete der Neubau am Eifelwall.

Historisches Rathaus

4,2(539)· Google

Deutschlands ältestes Rathaus – mit gotischem Ratsturm, Renaissance-Laube und über 800 Jahren dokumentierter Baugeschichte in der Kölner Altstadt.

Hohe Pforte

Südtor der römischen Stadtmauer Kölns am „cardo maximus" – Ausgangspunkt der heutigen Hohe Straße.

Hohe Straße

Die Hohe Straße ist eine der bekanntesten Einkaufsstraßen Kölns, die als Fußgängerzone mitten durch die Altstadt-Nord verläuft. Ihre Geschichte reicht bis in die Römerzeit zurück, als sie die zentrale Nord-Süd-Achse der antiken Stadt bildete.

Hohenzollernbrücke

seit 1911
4,6(13.656)· Google

Meistbefahrene Eisenbahnbrücke Deutschlands über den Rhein – mit dem Dom prägend fürs Stadtbild und bekannt für tausende Liebesschlösser.

Idiotenbrücke

Spitzname einer früheren Kölner Eisenbahnbrücke in Neuehrenfeld, an der sich wegen nur 3,9 m Durchfahrt immer wieder Lastwagen verkeilten.

Immanuel-Kirche (Köln-Stammheim)

4,4(38)· Google

Mehrfach preisgekrönte Holzkirche der evangelischen Brückenschlag-Gemeinde in Köln-Stammheim, 2013 eingeweiht.

Institut français Köln

seit 1952
4,7(21)· Google

Französisches Kulturinstitut in der Südstadt – zählte zu den ersten und gehört heute zu den letzten ausländischen Kulturinstituten Westdeutschlands; im Riphahn-Bau am Sachsenring.

Jahndenkmal

4,4(37)· Google

15-Meter-Betonpfeiler an der Jahnwiese, bekrönt vom Turnerkreuz aus vier „F" – errichtet zum 150. Geburtstag von Turnvater Jahn.

Jan-Wellem-Denkmal

4,5(54)· Google

Bronzestandbild von Kurfürst Jan Wellem in Köln-Mülheim, 1914 von der Fabrikantenfamilie Andreae im Streit um die Eingemeindung gestiftet.

Japanischer Garten

Japanischer Garten mit Koi-Teichen und der „Mikadobrücke“ nach Nikkō-Vorbild im Carl-Duisberg-Park; 1912 bei der Villa Duisberg angelegt, 1960 nach Flittard verlegt.

Japanisches Kulturinstitut

seit 1969
4,7(279)· Google

Eines von drei japanischen Kulturinstituten in Europa — vermittelt von Köln aus japanische Kultur im deutschsprachigen Raum.

Jüdisches Wohlfahrtszentrum

3,6(5)· Google

Jüdische Sozialeinrichtung der Kölner Synagogen-Gemeinde in Neuehrenfeld – in den Gebäuden des einstigen Israelitischen Asyls für Kranke und Altersschwache.

Kalker Kapelle

4,1(106)· Google

Kölner Wallfahrtskapelle in Kalk mit einer Pietà des 15. Jahrhunderts, der wundertätiges Wirken nachgesagt wurde – Ziel jährlicher Prozessionen.

Kallendresser

4,2(9)· Google

Kupferfigur am Alter Markt, die dem Betrachter das nackte Gesäß zuwendet — ein kölsches Spottmotiv mit Wurzeln im Mittelalter.

Kartäuserkirche

seit 1350
4,4(115)· Google

Gotische Kirche des 1334 gegründeten Kölner Kartäuserklosters — heute evangelische Gemeindekirche mit Farbglasfenstern von Charles Crodel.

Käthe Kollwitz Museum

seit 1985
4,6(350)· Google

Am Kölner Neumarkt versammelt das Museum die weltweit umfangreichste Sammlung von Werken Käthe Kollwitz' — Zeichnungen, Druckgrafik und Plastik.

Katzenbuckelbrücke

seit 1957
4,5(615)· Google

Geschwungene Spannbeton-Fußgängerbrücke von 1957, die in Köln-Mülheim das Rheinufer mit der Rheinhalbinsel Katzenkopf verbindet.

Klein St. Martin

seit 1460

Stehengebliebener Turm einer niedergelegten Kölner Pfarrkirche – einst mit hohem Helm im Rheinpanorama, heute mit flacher Spitze.

Klingelpützpark

4,3(112)· Google

Park auf dem Areal des abgetragenen Gefängnisses Klingelpütz – mit Gedenkstein und Mahnmal für die Opfer der NS-Justiz.

Köln Hauptbahnhof

seit 1859
4,0(7.910)· Google

Durchgangsbahnhof mit elf Gleisen direkt neben dem Dom — täglich rund 318.000 Reisende und über 1300 Zugfahrten.

Kölner Brückengrün

Patinagrüner Chromoxid-Anstrich Kölner Rheinbrücken, 1929 auf Wunsch von Konrad Adenauer eingeführt.

Kölner Dom

seit 1248
4,8(2.260)· Google

Gotische Kathedrale und Reliquiar der Heiligen Drei Könige – mit rund 157 Metern eine der höchsten Kirchen der Welt und UNESCO-Welterbe.

Kölner Festungsmuseum

4,5(75)· Google

Museum im preußischen Zwischenwerk VIII b mit der letzten in Deutschland erhaltenen Klappbrücke, Graben und Skulpturenpark in Marienburg.

Kölner Mariensäule

4,6(38)· Google

Neugotisches Marien-Denkmal von 1858, das heute auf dem Gereonsdriesch neben der romanischen Kirche St. Gereon steht und zu den ältesten Mariensäulen im Rheinland zählt.

Kölner Mikwe

4,4(8)· Google

Mittelalterliches jüdisches Ritualbad unter dem Rathausplatz: Die Treppe führt im Inneren des fast 16 m tiefen Schachts bis zum Wasserspiegel.

Kölner Seilbahn

seit 1957
4,4(337)· Google

Über den Rhein schweben: In rund sechs Minuten bietet die Bahn seit 1957 einen Blick auf Köln, Altstadt und Dom.

Kölner Zoo

seit 1860
4,4(36.342)· Google

1860 gegründeter Zoo in Riehl – gilt als drittältester Tiergarten Deutschlands, bekannt für den über 100 Jahre alten Affenfelsen.

Kölnischer Kunstverein

Der Kölnische Kunstverein zählt seit 1839 zu den ältesten und angesehensten Häusern für zeitgenössische Kunst in Deutschland. Heute ist er im markanten Gebäude „Die Brücke“ an der Hahnenstraße zu Hause und macht aktuelle internationale Kunst in Köln erlebbar.

Kölnisches Stadtmuseum

seit 1888
4,3(836)· Google

Stadtgeschichtliches Museum Kölns, seit über 130 Jahren bestehend — ordnet seine Sammlung seit 2024 entlang von Emotionen; vorübergehend untergebracht.

KölnTriangle

4,6(5.595)· Google

Dreieckiges Hochhaus in Köln-Deutz mit verglaster Aussichtsplattform „Cologne View" in gut 100 Metern Höhe und Rundumblick über die Stadt.

KölnTurm

seit 2001
4,4(80)· Google

Kölns höchstes Bürogebäude im Mediapark (148,1 m) — Glasfassade mit eingebrannten Dom-Motiven und einer für Restaurantgäste offenen Dachterrasse im 30. Stock.

Kolumba

seit 1853
4,5(1.486)· Google

Kunstmuseum des Erzbistums Köln im Backstein-Neubau von Peter Zumthor über der Ruine der Kirche St. Kolumba.

Kranhäuser

4,7(421)· Google

Drei Hochhäuser im Kölner Rheinauhafen, deren umgedrehte L-Form Hafenkränen mit Auslegern zum Rhein nachempfunden ist.

Krieler Dömchen

seit 850
4,8(60)· Google

Nach St. Gereon das zweitälteste Gotteshaus Kölns – ein kleines romanisches Dorfkirchlein in Lindenthal, dessen Anfänge um 900 liegen.

Kronleuchtersaal in der Kölner Kanalisation

seit 1890
4,9(14)· Google

Begehbarer Saal tief in Kölns Kanalisation, 1890 zum erwarteten Besuch Kaiser Wilhelms II. mit Kronleuchtern geschmückt — bis heute in Betrieb.

Landgericht Köln

2,4(292)· Google

Eines der größten Landgerichte Deutschlands – mit einer Pressekammer, die unter Journalisten als die schärfste im Land gilt.

Landschaftspark Belvedere

5,0(2)· Google

Park im Kölner Westen, der den Äußeren Grüngürtel schließt — mit vier Aussichtsplattformen und Deutschlands ältestem erhaltenen Bahnhof.

Lanxess Tower

seit 1969

Hochhaus in Köln-Deutz, ursprünglich als Hauptsitz der Lufthansa gebaut, heute Konzernzentrale der Lanxess AG.

Lenauplatz

Quartiersplatz in Neuehrenfeld mit dem Max-und-Moritz-Brunnen — lindenumsäumt und von Gründerzeithäusern umbaut.

Luftwaffenkaserne

seit 1870
5,0(1)· Google

Eine der größten Kasernen Deutschlands auf rund 300 Hektar – Sitz mehrerer Höherer Kommandobehörden sowie von NATO- und kanadischen Dienststellen.

Lukaskirche (Köln-Porz)

4,5(31)· Google

Evangelische Saalkirche in Köln-Porz, ab 1914 im Jugendstil begonnen und 1927 expressionistisch ausgestattet; seit 1982 Baudenkmal.

Mahnmal für die schwulen und lesbischen Opfer des Nationalsozialismus in Köln

seit 1995
4,6(13)· Google

Gedenkstein am Rheinufer für die schwulen und lesbischen NS-Opfer – 1995 als erstes von einer Gewerkschaft errichtetes Mahnmal dieser Art.

Malakoffturm

seit 1855
4,4(235)· Google

Backstein-Torturm der preußischen Rheinuferbefestigung am Rheinauhafen — heute mit Drehbrücke zum gegenüberliegenden Schokoladenmuseum.

Markstein im Kampf der Kölner Bürger um ihre Unabhängigkeit

Mahnmal in Worringen zur Schlacht von Worringen 1288 – ein Markstein im Ringen der Kölner Bürger um ihre Unabhängigkeit.

MediaPark

4,5(5.136)· Google

Autofreier Medien-Gewerbepark auf einem früheren Güterbahnhof – halbkreisförmig um einen Platz mit künstlichem See, überragt vom Kölnturm.

Merheimer Heide

Rechtsrheinisches Kölner Naherholungsgebiet aus den Plänen für den Äußeren Grüngürtel — Wiesen, Wäldchen und viele Sportanlagen.

Messeturm Köln

seit 1928

85 m hoher Backsteinturm von 1928 in Deutz – mit Hermes-Skulptur auf dem Dach und expressionistischer Ziegelfassade als Teil der Rheinhallen.

Minoritenkirche

4,7(125)· Google

Grabeskirche von Adolph Kolping und Johannes Duns Scotus – gotische Bettelordenskirche des 13. Jahrhunderts und Pilgerziel.

Mülheimer Brücke

seit 1951
4,0(698)· Google

Rhein-Hängebrücke zwischen Mülheim und Riehl — die erste Brücke im späteren Kölner Brückengrün und Deutschlands erste mit orthotroper Fahrbahnplatte.

Mülheimer Stadtbrunnen

seit 1884
4,7(21)· Google

Rund zehn Meter hoher Sandsteinbrunnen von 1884, dessen gekrönte Schutzpatronin „Mülheimia" an das verheerende Rheinhochwasser von 1784 erinnert.

Mülheimer Stadtgarten

Ab 1912/13 entstandener Volksgarten in Köln-Mülheim — mit See, ausgedehnten Wiesen und dem Märchenbrunnen von 1914. Denkmalgeschützt.

Museum Ludwig

seit 1976
4,5(9.316)· Google

Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts auf der Domplatte – mit Europas größter Pop-Art-Sammlung und der weltweit drittgrößten Picasso-Sammlung.

Napoleonstein auf dem Melatenfriedhof

seit 1853

Ein Kriegerdenkmal auf dem Kölner Melatenfriedhof, das 1853 an die unter Napoleon gefallenen Kölner Soldaten erinnert. Gestiftet von 65 überlebenden Kriegsveteranen, ist es zugleich Gefallenen- und Veteranendenkmal.

Neptunbad

4,6(2.863)· Google

Jugendstil-Badehaus von 1912 in Ehrenfeld — erste neuzeitliche Badeanstalt eines Kölner Stadtteils, heute Fitness- und Wellnessanlage.

Neu St. Alban

seit 1958
4,8(22)· Google

Nachkriegskirche im Stadtgarten, aus Trümmerziegeln der zerstörten Kölner Oper errichtet – mit fünfeckigem Grundriss nach Le-Corbusier-Vorbild.

Neumarkt

Mit über 27.000 m² der größte der rund 30 Kölner Plätze — einst Vieh- und Hinrichtungsplatz und sagenhafter Hexentanzplatz, mit römischen Funden im Untergrund.

Nikolaus-Kapelle

4,9(28)· Google

Um 1100 nahe dem Rhein in Westhoven gebaut – das kleinste erhaltene romanische Dorfkirchlein Kölns, umgeben von einem alten Friedhof.

NS-Dokumentationszentrum (EL-DE-Haus)

seit 1979
4,5(3.862)· Google

Gedenkstätte und Museum in der ehemaligen Kölner Gestapo-Zentrale – mit erhaltenen Gefängniszellen und Wandinschriften der Häftlinge im Keller.

Oberpostdirektion Köln

Mittelbehörde der Postverwaltung für den Raum Köln, von 1850 bis 1993 — mit Sitz in der Altstadt-Nord.

Offenbachplatz

Theaterplatz der Kölner Altstadt-Nord vor Oper und Schauspielhaus, mit dem heute vernachlässigten Opernbrunnen von Jürgen Hans Grümmer.

Opernbrunnen

seit 1966
3,7(20)· Google

Mosaik-Brunnen vor der Kölner Oper, in den Mosaikteile aus Onassis' Yacht und der Berliner Gedächtniskirche eingearbeitet sind.

Overstolzenhaus

4,3(58)· Google

Das Overstolzenhaus in der Rheingasse ist ein um 1230 errichtetes romanisches Patrizierhaus und beherbergt heute die Kunsthochschule für Medien Köln.

Panther

4,0(4)· Google

Bronzene Großkatze in Jagdhaltung von Fritz Behn, um 1920, im Südpark in Köln-Marienburg.

Pegel Köln

4,4(71)· Google

Am linken Rheinufer der Kölner Altstadt-Nord misst der Pegel Köln bei Stromkilometer 688 seit Jahrhunderten den Wasserstand des Rheins.

Pfarrkirche Christi Auferstehung

4,7(32)· Google

Alt-katholische Gemeindekirche in der Kölner Südstadt — ihre frühere Silhouette zeichnet heute ein roter Stahlrahmen am Neubau nach.

Poller Köpfe

Historische Uferbefestigung am rechten Rheinufer gegenüber Köln – über 250 Jahre erbaut, um den Fluss in seinem Bett zu halten.

Pollonius

5,0(2)· Google

115 Meter hoher Fernmeldeturm in Köln, dessen Name an den „großen Bruder" Colonius angelehnt ist.

Radstadion Köln

4,8(99)· Google

Müngersdorfer Radrennbahn von 1996 mit Bahn aus dem Tropenholz Afzelia; seit 2022 teils zurückgebaut, ab 2027 folgt das Albert-Richter-Velodrom.

Rathenauplatz

2,77 Hektar großer Park im Veedel rund um die Zülpicher Straße, mit Platanenallee, Biergarten und wechselvoller Namensgeschichte.

Reiterstandbild Friedrich Wilhelms IV.

4,2(24)· Google

Bronzenes Reiterdenkmal von Gustav Blaeser am rechtsrheinischen Portal der Hohenzollernbrücke, eingeweiht 1867.

Rheinauhafen

Ehemaliger Kölner Hafen mit den Kranhäusern – heute ein Wohn- und Gewerbeviertel auf der Halbinsel „Werthchen“ in der Altstadt-Süd.

Rheinboulevard

seit 2015
4,6(2.546)· Google

Breite Freitreppe und Promenade am rechten Rheinufer in Deutz – mit einem der schönsten Blicke auf Kölner Altstadt und Dom.

Rheinbrücke Köln-Rodenkirchen

seit 1941
4,3(556)· Google

Erste echte Hängebrücke Deutschlands: 567 m über den Rhein, 1941 als „Adolf-Hitler-Brücke“ eröffnet, nach Kriegszerstörung 1954 wiederaufgebaut.

Längste Brücke KölnsRheinbrücke Leverkusen© A.Savin · CC BY-SA 3.0

Rheinbrücke Leverkusen

seit 1965

Schrägseilbrücke, mit der die A1 bei Leverkusen den Rhein überquert — Neubau anstelle der abgerissenen Brücke von 1965.

RheinEnergieStadion

seit 1921
4,6(19.912)· Google

Heimstadion des 1. FC Köln in Müngersdorf – 2004 als reines Fußballstadion neu gebaut, Spielort der WM 2006 und Konzertort auf dem alten Sportpark-Gelände.

Richmodis-Haus

4,4(9)· Google

Kölner Geschäftshaus mit zwei steinernen Pferdeköpfen im achteckigen Turm – sie erklären die Richmodis-Sage aus der Pestzeit.

Römergrab Köln-Weiden

4,8(170)· Google

Unterirdische römische Grabkammer des 2. Jahrhunderts – zählt zu den besterhaltenen Grabbauten nördlich der Alpen, 1843 entdeckt.

Römerturm

4,3(418)· Google

Der besterhaltene Turm der römischen Stadtmauer Kölns, um 50 n. Chr. errichtet und an seiner Feldseite mit einem kunstvollen Mosaik aus Natursteinen verziert.

Römisch-Germanisches Museum (RGM)

seit 1946

Kölns archäologisches Museum – weltweit größte Sammlung römischer Gläser und das Dionysosmosaik am Dom (derzeit im Belgischen Haus).

Römisches Köln – Colonia Claudia Ara Agrippinensium

Ursprung der Stadt Köln: die römische CCAA, Hauptstadt Niedergermaniens – heute Teil einer UNESCO-Welterbestätte.

Roncalliplatz

Die Umgebung des Kölner Doms wandelte sich vom dicht umbauten Mittelalter-Areal zum freigestellten nationalen Denkmal.

Ruhender Verkehr

4,7(10)· Google

Ein komplett einbetonierter Opel Kapitän auf dem Hohenzollernring – Wolf Vostells ironische Aktionsplastik zum Thema Parken von 1969.

Schiefer Turm von Köln (St. Johann Baptist)

4,1(17)· Google

2004 neigte sich ihr 44 m hoher Turm um 77 cm nach Westen — als „Schiefer Turm von Köln" geriet die Kirche in die Schlagzeilen.

Schildergasse

Die Schildergasse ist eine der zentralen Einkaufsstraßen Kölns und verbindet als Fußgängerzone den Neumarkt mit der Hohe Straße. Mit römischen Wurzeln und einem Namen, der auf mittelalterliche Wappenmaler zurückgeht, verbindet sie jahrhundertealte Geschichte mit modernem Shopping.

Schlösser Augustusburg und Falkenlust

seit 1768

Zwei Rokoko-Residenzen der Kölner Fürstbischöfe in Brühl, seit 1984 UNESCO-Welterbe — mit Treppenhaus von Balthasar Neumann.

Schlosspark Stammheim

4,6(2.123)· Google

Landschaftspark am Rhein, 1828–1832 von Maximilian Weyhe als Englischer Garten angelegt – heute öffentliche Grünanlage und seit 2002 Ort moderner Kunst.

Schmitz-Säule

4,4(22)· Google

Skulptur in der Kölner Altstadt vor Groß St. Martin, die die 50-Meter-Höhenmarke der Stadt kennzeichnet und augenzwinkernd an die Familie Schmitz und die Mondlandung erinnert.

Schokoladenmuseum Köln

seit 1993
4,3(48.500)· Google

Auf einer Halbinsel im Rheinauhafen erzählt das Museum die Geschichte der Schokolade – mit gläserner Fabrik und drei Meter hohem Schokoladenbrunnen.

Severinsbrücke

seit 1959
4,5(780)· Google

Schrägseilbrücke mit nur einem A-förmigen Pylon über den Rhein nach Deutz – zugleich Kölns erster kompletter Brückenneubau der Nachkriegszeit.

Severinstorburg

seit 1230
4,5(1.173)· Google

Eine von vier erhaltenen mittelalterlichen Stadttorburgen Kölns und Wahrzeichen des Severinsviertels — heute ein Veranstaltungsort am Chlodwigplatz.

St. Agnes

seit 1896
4,6(612)· Google

Nach dem Dom das zweitgrößte Kirchengebäude Kölns: eine neugotische Hallenkirche, die dem Agnesviertel ihren Namen gab.

St. Amandus (Köln-Rheinkassel)

seit 1200
4,8(43)· Google

Romanische Kirche am Rheinufer, deren zweitürmiger Chor eine verkleinerte Nachbildung von St. Gereon ist.

St. Andreas

seit 974
4,6(395)· Google

Eine der zwölf großen romanischen Kirchen Kölns – mit dem Grab des Albertus Magnus in der Krypta und Fensterkunst von Markus Lüpertz.

St. Anna-Haus

4,1(10)· Google

1888 als Hospital und Altenheim gegründet, bis 1979 Krankenhaus – heute Cellitinnen-Seniorenhaus in Köln-Lindenthal.

St. Aposteln

seit 1020
4,6(665)· Google

Eine der zwölf großen romanischen Kirchen Kölns – mit kleeblattförmigem Dreikonchenchor am Neumarkt, heute als „Musikkirche Kölns" bekannt.

St. Cäcilien – Museum Schnütgen

seit 801
4,5(29)· Google

Eine der zwölf großen romanischen Kirchen Kölns – seit 1956 Sitz des Museums Schnütgen für mittelalterliche Kunst.

St. Clemens (Köln-Mülheim)

4,4(74)· Google

Frühere Schifferkirche am Rheinufer in Köln-Mülheim, hervorgegangen aus einer romanischen Saalkirche des 12./13. Jahrhunderts.

St. Cosmas und Damian (Köln-Weiler)

4,4(8)· Google

Pfarrkirche in Köln-Weiler, deren barocke Vorgängerin von 1766 erhalten blieb; die Orgel von 1910 erhielt 2007 ihre ursprüngliche Disposition zurück.

St. Engelbert

seit 1930
4,4(99)· Google

Erster moderner Kirchenbau Kölns: Dominikus Böhms Zentralbau mit Sternkuppel von 1930–1932 in Riehl.

St. Georg

seit 1059
4,6(127)· Google

Romanische Stiftskirche aus dem 11. Jahrhundert über einer Säulenkrypta mit römischen Spolien — eine der zwölf großen romanischen Basiliken Kölns.

St. Gereon

seit 1201
4,7(1.039)· Google

Romanische Kirche in Köln mit einem zehneckigen Kuppelbau aus der Stauferzeit — dem größten erhaltenen frei überwölbten Zentralbau des Mittelalters nördlich der Alpen.

St. Gertrud

4,5(43)· Google

Brutalismus-Kirche von Gottfried Böhm im Agnesviertel – höhlenartiger Sichtbetonbau, 1967 mit dem Kölner Architekturpreis bedacht.

St. Gregorius im Elend

5,0(12)· Google

Im Krieg zerstörte und wieder aufgebaute Kölner Barockkirche, hervorgegangen aus dem „Elendskirchhof" – einst Begräbnisort für Fremde und Ausgegrenzte.

St. Heribert

4,6(112)· Google

Pfarrkirche in Köln-Deutz, „Düxer Dom" genannt — sie hütet den um 1175 vollendeten Heribertschrein.

St. Hubertus (Flittard)

seit 1896
4,9(8)· Google

Katholische Kirche in Köln-Flittard mit romanischem Turm aus dem 12. Jahrhundert und neoromanischem Langhaus von 1897.

St. Hubertus (Köln-Brück)

seit 1931
3,3(16)· Google

Römisch-katholische Saalkirche von 1930/31 im modernen Stil – mit Marienstatue aus dem 15. Jahrhundert und farbigen Fenstern von 1931.

St. Kolumba

seit 1150
4,8(65)· Google

„Madonna in den Trümmern" – aus den Ruinen einer im Krieg zerstörten gotischen Pfarrkirche, heute umschlossen vom Museum Kolumba.

St. Kunibert

seit 1215
4,7(367)· Google

Jüngste der zwölf romanischen Kirchen Kölns – mit kriegsbedingt erhaltenen Originalfenstern um 1230 und prägender Silhouette nördlich des Doms.

St. Laurentius (Köln-Ensen)

seit 1894
4,7(30)· Google

Neugotische Pfarrkirche in Ensen mit 56-Meter-Turm und einem „Christus in der Rast" ohne Nagel- und Seitenwunden.

St. Mariä Himmelfahrt

seit 1629
4,7(232)· Google

Barocke ehemalige Jesuitenkirche nahe dem Dom — nach diesem lange die größte Kirche Kölns und eines der wenigen Barock-Zeugnisse der Stadt.

St. Maria im Kapitol

seit 1100
4,6(542)· Google

Größte und älteste romanische Kirche Kölns – erbaut auf den Fundamenten des römischen Kapitolstempels, mit Dreikonchenanlage und tausendjähriger Holztür.

St. Maria in der Kupfergasse

seit 1705
4,6(139)· Google

Barocke Wallfahrtskirche in der Kölner Altstadt, die seit 1715 eine ältere Loretokapelle mit der verehrten Schwarzen Madonna umschließt.

St. Maria in Lyskirchen

4,7(194)· Google

Kleinste der zwölf großen romanischen Kirchen Kölns – als einzige mit weitgehend erhaltenen Gewölbefresken aus dem 13. Jahrhundert.

St. Maria vom Frieden

4,8(40)· Google

Barocke Klosterkirche der Unbeschuhten Karmelitinnen in der Kölner Altstadt-Süd – Kölner Karmel der später heiliggesprochenen Edith Stein.

St. Maternus

seit 1863
4,6(38)· Google

Neugotische Backsteinkirche in Rodenkirchen mit US-amerikanischer Orgel von 1869 und jährlichem Maternus-Wallfahrtstag im September.

St. Mauritius

4,4(35)· Google

Romanische Pfeilerbasilika im Stadtteil Altstadt-Süd, 1141 geweiht — als erste Kölner Kirche mit durchgehend gewölbtem Langhaus und Seitenschiffen.

St. Nikolaus (Köln-Dünnwald)

seit 1150
4,6(27)· Google

Romanische Basilika von 1117/1118, einst Stift der Prämonstratenserinnen — bis ins 16. Jahrhundert mit Doppelturm-Fassade.

St. Nikolaus (Köln-Sülz)

seit 1908
4,2(91)· Google

Als „Sülzer Dom“ bekannte neuromanische Basilika von 1903–1909 – mit Pantokrator-Mosaik, Otto-Geläut und Orgel mit „Fernwerk“.

St. Pantaleon

seit 1002
4,6(363)· Google

Frühromanische Abteikirche mit ottonischem Westwerk; Grabstätte der byzantinischen Kaiserin Theophanu und Erzbischof Brunos.

St. Paul

4,6(74)· Google

Neugotische Pfarrkirche von 1908 in der Kölner Neustadt-Süd, deren Bau der Schokoladenfabrikant Ludwig Stollwerck vorantrieb.

St. Quirinus

4,2(31)· Google

Katholische Pfarrkirche in Köln-Mauenheim von 1927 — als dreischiffige frühchristliche Basilika erbaut, mit freistehendem Glockenturm.

St. Remigius

4,5(24)· Google

Klassizistische frühere Pfarrkirche in Sürth (1825–1830), die antike und mittelalterliche Bauformen mischt und barocke Ausstattung einer abgerissenen Kölner Kirche bewahrt.

St. Severin

4,6(370)· Google

Eine der zwölf großen romanischen Kirchen Kölns, hervorgegangen aus einer spätantiken Grabkapelle – mit den Reliquien des heiligen Severin.

St. Severin (Lövenich)

Romanische Pfeilerbasilika im Kölner Stadtteil Lövenich, deren Ursprung ins 12. Jahrhundert reicht und die nach Severin von Köln benannt ist.

St. Stephan

Kölner Kirche in Lindenthal: Der neugotische Bau von 1887 wurde im Krieg zerstört und 1961 durch einen modernen Glasbau ersetzt, der den alten Turm einbezieht.

St. Theodor

Moderner Rundbau aus ockerfarbenem Beton über einem sozial genutzten Sockelgeschoss — geprägt von Pfarrer Franz Meurer.

St. Ursula

seit 401
4,6(853)· Google

Romanische Basilika nahe dem Dom mit der „Goldenen Kammer" – dem größten Beinhaus nördlich der Alpen und Wurzeln im römischen Köln.

St.-Johannes-Kirche (Deutz)

seit 1859
4,4(21)· Google

Evangelische Kirche von 1861 in Köln-Deutz mit achteckigem Turm; nach dem Brand von 1942 schrittweise wiederhergestellt.

Stapelhaus

4,2(1.316)· Google

Das Stapelhaus vor dem Chor von Groß St. Martin am Kölner Rheinufer erinnert an das mittelalterliche Stapelrecht und gilt heute als Symbol der Handelsmetropole Köln.

Straßenbahn-Museum Thielenbruch

seit 1997
4,5(519)· Google

Historische Kölner Straßenbahnen in einer Wagenhalle von 1906 — darunter das fahrtüchtige „Finchen", das bis heute nach Frechen rollt.

Südbrücke

seit 1946
4,5(183)· Google

Stählerne Eisenbahnbrücke von 1910 mit drei Bögen über den Rhein, vorwiegend für Güterverkehr; mit Fuß- und Radwegen, denkmalgeschützt.

Südpark

Park in Marienburg mit bogenförmigem Grundriss, der unter den Kölner Anlagen einmalig ist – mit Bronze-Panther und Kiefernwäldchen.

Südstadion

seit 1973

Heimspielstätte von SC Fortuna Köln in Zollstock – ein Fußballstadion mit Leichtathletikanlage und Platz für rund 11.700 Zuschauer.

Synagoge Köln

seit 1899

Neuromanische Synagoge von 1899 an der Roonstraße — Zentrum der jüdischen Gemeinde Köln, 1938 verwüstet, 2005 vom Papst besucht.

Takuplatz

Dreieckiger Platz im Neuehrenfelder „Chinesenviertel" – die Mitte dient als Boule-Fläche auf einer stillgelegten Straßenbahn-Wendeschleife.

Tanzbrunnen

4,4(9.714)· Google

Kölns Freilichtbühne für Open-Air-Konzerte – benannt nach einem Tanz-Rondell und überspannt von Frei Ottos Sternwellenzelt.

Taubenbrunnen

seit 1953
4,6(95)· Google

Erster Kölner Nachkriegsbrunnen und erster abstrakter Brunnen der Stadt: 1953 von Ewald Mataré als Tränke für die Domtauben gestaltet.

Tauzieher

seit 1908

Skulptur aus Muschelkalk am Rheinauhafen — die erste Freiplastik im öffentlichen Raum Kölns, rund 6 ½ Meter hoch.

Tersteegenhaus

Evangelische Kirche in Köln-Sülz, 1928 als Gemeindehaus geweiht – mit Gottesdienstsaal im ehemaligen Veranstaltungssaal und kreisförmig um den Altar gestellten Stühlen.

Trinitatiskirche

seit 1860
4,8(308)· Google

Älteste neu erbaute evangelische Kirche im linksrheinischen Köln – klassizistische Basilika nach norditalienischem Vorbild.

TÜV Rheinland

seit 1872

Unabhängiger Prüfdienstleister, 1872 aus der Dampfkessel-Überwachung hervorgegangen — Zentrale im 114 m hohen Hochhaus Am Grauen Stein in Köln.

Ulrepforte

seit 1230
4,5(739)· Google

Kleinstes der mittelalterlichen Landtore Kölns aus dem 13. Jahrhundert — Schauplatz einer Patrizier-Fehde von 1268, heute Stammsitz der Roten Funken.

Uni-Center

seit 1973
4,1(459)· Google

Eines der größten Wohnhäuser Europas: Der Y-förmige Bau in Sülz vereint 968 Wohnungen und einen 134 m hohen Mittelturm.

Ursulinenkirche St. Corpus Christi

seit 1709

Barocke ehemalige Klosterkirche der Kölner Ursulinen, im venezianischen Stil von Matteo Alberti errichtet — heute Schul- und Konzertraum.

Volkspark Raderthal

Von Fritz Encke ab 1922 angelegter Volkspark mit Naturtheater, Lesegarten und Reigenplatz – heute Baudenkmal, auch Fritz-Encke-Volkspark genannt.

Volkssternwarte Köln

Ehrenamtlich betriebene Sternwarte auf dem Dach des Schiller-Gymnasiums in Köln-Sülz, heute mit einem 60-cm-Spiegelteleskop.

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

4,6(3.444)· Google

Ältestes Museum Kölns – mit der weltweit umfangreichsten Sammlung mittelalterlicher Malerei und Deutschlands größter impressionistischer Sammlung.

Wallrafplatz

Platz in der Kölner Altstadt-Nord zwischen Hohe Straße und Dom, angelegt um 1830 an der Stelle der abgerissenen Dompropstei.

Wasserkinetische Plastik

seit 1977
4,1(161)· Google

Begehbarer Edelstahlbrunnen von Wolfgang Göddertz auf dem Ebertplatz, neun Meter hoch und im Volksmund „Nagelbrunnen" genannt.

Wiener Platz

Zentraler Platz und Verkehrsknoten von Köln-Mülheim — Fußgängerzone mit Bezirksrathaus, Wochenmarkt und dem 57 Meter hohen Bull-Hochhaus.

Zoobrücke

seit 1966

Rheinbrücke in Köln: weltweit am weitesten gespannte Kastenträgerbrücke mit nur einem Hauptlager — über die diagonal die Seilbahn fährt.

Zur Heiligen Familie

Profanierte Waisenhauskirche in Köln-Sülz von Dominikus und Gottfried Böhm – mit einem Glasfenster-„Kinderorchester“ aus 128 Fenstern.

Nicht mehr vorhandenAlt St. Paul© Quentin Massys · Public domain

Alt St. Paul

Romanische Pfarrkirche im mittelalterlichen Köln, 1803 aufgegeben und 1807 abgetragen — Reste ihrer Ausstattung finden sich heute in St. Andreas.

Amerikanerbrücke

seit 1945

Behelfsbrücke der US-Armee, die von 1945 bis 1946 südlich der Südbrücke über den Rhein führte und die Stadtteile Poll und Bayenthal verband.

Nicht mehr vorhandenDeutschordenskirche St. Katharina© Woensam · Public domain

Deutschordenskirche St. Katharina

Längst abgetragene Kirche einer Deutschordens-Kommende in der Altstadt-Süd; nur die Straße An Sankt Katharinen trägt den Namen weiter.

Dauerhaft geschlossenDeutz-Kalker Bad© HOWI - Horsch, Willy · CC BY 3.0

Deutz-Kalker Bad

seit 1913
4,3(180)· Google

Denkmalgeschütztes Jugendstil-Hallenbad von 1913 in Köln-Deutz. Der Badebetrieb endete 1996; die prächtige Schwimmhalle blieb erhalten.

Deutzer Schiffbrücke

seit 1822

Historische Pontonbrücke, die von 1822 bis 1915 die Rheinufer zwischen Köln und Deutz verband – heute nicht mehr erhalten.

Dombrücke

seit 1859

Erste feste Rheinquerung in Köln seit der Römerzeit und direkte Vorgängerin der Hohenzollernbrücke — im Volksmund „Mausefalle" genannt.

Nicht mehr vorhandenDominikanerkloster Köln© Raimond Spekking · CC BY-SA 4.0

Dominikanerkloster Köln

Frühes Kölner Dominikanerkloster, an dem Albertus Magnus lehrte und bestattet wurde – heute nicht mehr erhalten.

Nicht mehr vorhandenFordturm© Jürgen Peters · CC BY-SA 4.0

Fordturm

Ehemaliger 112 m hoher Stahlturm in Köln-Deutz mit drehendem „Ford"-Globus an der Spitze, 1950 erbaut und 1963 abgerissen.

Hacht (Gefängnis)

Erzbischöfliches Gericht und Gefängnis auf der heutigen Domplatte – hier wurden Straftäter eingekerkert und Frauen als Hexen angeklagt.

Nicht mehr vorhandenHeiligkreuzkapelle© HOWI - Horsch, Willy · CC BY 3.0

Heiligkreuzkapelle

Kleine Kölner Kapelle des 14. Jahrhunderts, deren Südwand auf der römischen Stadtmauer ruhte – 1818 abgebrochen.

Dauerhaft geschlossenHelios (Elektrotechnikunternehmen)© Superbass · CC BY-SA 4.0

Helios (Elektrotechnikunternehmen)

seit 1882
3,9(563)· Google

Elektrotechnik-Pionier aus Ehrenfeld — sein 44 m hoher Heliosturm prägt als Pseudo-Leuchtturm bis heute das Viertel.

Nicht mehr vorhandenHildebold-Dom© August Essenwein · Public domain

Hildebold-Dom

4,7(102)· Google

Karolingischer Vorgängerbau des Kölner Doms, der bis zum Abriss 1248 die Reliquien der Heiligen Drei Könige beherbergte.

Hohenstaufenbad

Kölns größtes öffentliches Schwimmbad: ein Prunkbau am Hohenstaufenring – nicht im Krieg zerstört, sondern 1958 bewusst abgerissen.

Nicht mehr vorhandenHotel Kölner Hof© Raimond Spekking · CC BY-SA 4.0

Hotel Kölner Hof

Großer Kölner Hotelbau der 1890er-Jahre gegenüber dem Hauptbahnhof, 1973 für das ABC-Haus abgerissen.

McNair-Brücke

seit 1945

Eine 1945 von der US-Armee errichtete Behelfsbrücke, die die Kölner Altstadt mit Deutz verband und schon 1946 wieder abgebaut wurde.

Mülheimer Schiffbrücke

seit 1888

Schwimmende Holzbrücke auf rund 40 verankerten Pontons (1888–1927), deren Segment sich dem Schiffsverkehr öffnete und die eine Rheinfähre bei Mülheim ablöste.

Patton-Brücke

seit 1946

Historische Behelfsbrücke über den Rhein, die Köln zwischen 1946 und 1951 mit dem rechtsrheinischen Deutz verband und heute nicht mehr existiert.

Presbyterkirche (Kalk)

Neogotische evangelische Pfarrkirche in Köln-Kalk, 1951 für die Erweiterung der Chemischen Fabrik Kalk gesprengt.

Nicht mehr vorhandenRömerbrücke© HOWI - Horsch, Willy · CC BY 3.0

Römerbrücke

seit 310

Erste feste Brücke über den Rhein im Kölner Raum – unter Kaiser Konstantin I. ab 310 n. Chr. errichtet, an der Stelle der heutigen Deutzer Brücke.

Dauerhaft geschlossenServitinnenkloster St. Lucia in Köln© Chris06 · CC BY-SA 4.0

Servitinnenkloster St. Lucia in Köln

Servitinnenkloster am Filzengraben, 1802 säkularisiert und 1857 niedergelegt – heute erhebt sich dort die evangelische Trinitatiskirche.

Sporthalle

seit 1958

Über vier Jahrzehnte Kölns zentrale Veranstaltungshalle mit fester Radrennbahn — Bühne für Sechstagerennen, Boxen und Rockkonzerte, 1999 abgerissen.

Nicht mehr vorhandenSt. Brigiden© Raimond Spekking · CC BY-SA 3.0

St. Brigiden

Abgerissene Pfarrkirche an Groß St. Martin – ihr Grundriss ist heute im Pflaster der Altstadt nachgezeichnet.

Nicht mehr vorhandenSt. Christoph© Chris06 · CC BY-SA 4.0

St. Christoph

Abgerissene Pfarrkirche des Stifts St. Gereon – ihr Name lebt in der Christophstraße und im St. Christophhaus weiter.

Nicht mehr vorhandenSt. Johann Evangelist© James Redaway · Public domain

St. Johann Evangelist

Abgerissene Pfarrkirche, die einst südlich des Doms auf dem Domhof stand und zeitweise als Hauskapelle des Erzbischofs diente.

St. Johann und St. Cordula

Abgegangene Kölner Johanniterkommende mit den Reliquien der heiligen Cordula – 1807 abgerissen, fortlebend im Straßennamen „Jakorden".

Nicht mehr vorhandenSt. Laurenz (Köln-Innenstadt)© Michael Reschke · CC BY-SA 3.0

St. Laurenz (Köln-Innenstadt)

seit 1188
4,0(59)· Google

Bereits 1818 abgerissene Pfarrkirche in der Altstadt — ihr Standort lebt in Laurenzplatz und Laurenzgittergässchen fort.

Nicht mehr vorhandenSt. Lupus© Anton Woensam · Public domain

St. Lupus

Längst abgetragene mittelalterliche Pfarrkirche mit Hospital am heutigen Bahnhofsvorplatz – im ältesten Kölner Schriftbeleg zum Bierkonsum genannt.

Nicht mehr vorhandenSt. Maria Ablass© Horsch, Willy - HOWI · CC BY 3.0

St. Maria Ablass

seit 1431
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Von der abgerissenen Pfarrkirche St. Maria Ablass blieb nur die Gnadenkapelle — heute russisch-orthodoxe Kirche der Hll. Konstantin und Helena.

Nicht mehr vorhandenSt. Maria ad Gradus© Horsch, Willy - HOWI · CC BY 3.0

St. Maria ad Gradus

seit 1062

Abgetragene romanische Stiftskirche östlich des Doms — heute erinnert nur die „Domsäule" am Ostchor an sie.

Nicht mehr vorhandenSt. Maria ad Ortum© Chris06 · CC BY-SA 4.0

St. Maria ad Ortum

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Abgegangene spätromanische Klosterkirche der Kölner Zisterzienserinnen vom „Mariengarten" — der Konvent ging aus einer älteren Niederlassung in Riehl hervor.

Nicht mehr vorhandenSt. Maria im Pesch© H. Odenthal · Public domain

St. Maria im Pesch

Längst abgerissene Pfarrkirche der Dombediensteten nördlich des Kölner Doms — ihre Grablegungsgruppe steht heute im Dom.

St. Maria in Jerusalem

Ehemalige Ratskapelle am Kölner Rathausplatz, hervorgegangen aus der mittelalterlichen Synagoge nach der Vertreibung der jüdischen Bevölkerung 1424 — im Zweiten Weltkrieg zerstört.

Synagoge Glockengasse

seit 1857

Zerstörte Kölner Synagoge von 1861 — früher überkuppelter Zentralbau über griechischem Kreuz mit Alhambra-Dekor; heute erinnert eine Bronzetafel an den Standort.

Nicht mehr vorhandenWeyertor© Horsch, Willy · CC BY 2.5

Weyertor

Eines der 14 großen landseitigen Stadttore der mittelalterlichen Kölner Ringmauer im Südwesten — 1889 abgebrochen.

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