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Wahrzeichen & Sehenswürdigkeiten

209 Orte in Köln

4711

seit 1799
4,5(1.319)· Google

Kölnisch Wasser aus der Glockengasse, dessen Name auf eine alte Kölner Hausnummer zurückgeht und das „Original Eau de Cologne" heißen darf.

Adolph-Kolping-Denkmal

seit 1903
4,3(12)· Google

Bronzedenkmal für Adolph Kolping, den Gründer der katholischen Gesellenvereine, vor der Kölner Minoritenkirche, in der er beigesetzt ist.

Albertus-Magnus-Platz

Der Hauptplatz des Kölner Uni-Campus, unter dem die Universitätsstraße verläuft und so eine autofreie Fläche vor dem Hauptgebäude schafft.

Alter Markt

Geschichtsträchtiger Platz in der Kölner Altstadt-Nord mit mittelalterlich anmutender Häuserzeile — seit 922 als Kölner Markt belegt.

Appellhofplatz

3,0(92)· Google

Kölner Platz, benannt nach dem Appellationsgerichtshof – auf dem Areal eines römischen Torturms und prägender Gerichtsprozesse.

Barbarossaplatz

Verkehrsknoten der Kölner Ringe mit Straßenbahnhaltestelle in der Platzmitte, benannt nach Friedrich I. Barbarossa.

Bastei

seit 1924
4,2(117)· Google

Expressionistisches Aussichtsrestaurant von 1924 auf einer preußischen Kaponniere – der Überbau kragt acht Meter über die Grundfläche; seit 2019 stillgelegt.

Bayenturm

seit 1220

Mittelalterlicher Eckturm der Kölner Stadtmauer am Rhein, um 1220 errichtet — heute Sitz der Stiftung „FrauenMediaTurm".

Bierbrunnen

seit 1972
4,3(39)· Google

Brunnenanlage von 1972 auf der Schildergasse mit einer von Wasser umflossenen Granitsäule — benannt nach einem zeitweiligen Bier-Ausschank.

Bismarckturm

seit 1902
4,4(157)· Google

Als Feuersäule gestaltetes Bismarck-Denkmal in Köln-Marienburg – mit blockhafter Bismarckfigur als Roland in Rüstung mit Adlerschild.

Blau-Gold-Haus

Direkt neben dem Kölner Dom steht das Blau-Gold-Haus, ein türkis-goldenes Büro- und Geschäftshaus von 1952, das als bedeutendes Beispiel der deutschen Nachkriegsmoderne unter Denkmalschutz steht und heute Hotelsuiten sowie Luxusboutiquen beherbergt.

Bottmühle

4,6(25)· Google

Die Bottmühle in der Kölner Altstadt-Süd ist eine steinerne Turmwindmühle aus dem 17. Jahrhundert, die auf einer alten Festungsplattform hinter der mittelalterlichen Stadtmauer steht.

Brauhaus Sion

4,0(7.747)· Google

Kölner Altstadt-Brauhaus mit Brautradition bis 1318 — Stammhaus des Sion-Kölsch und Station des Brauhauswanderwegs.

Breslauer Platz

Nördlicher Vorplatz des Kölner Hauptbahnhofs, benannt nach Breslau – mit Busbahnhof und dem Musical Dome, dem größten Theaterbau der Stadt.

Christ König

Katholische Kirche von 1951 in Köln-Longerich, deren V-förmige Holzbinder den Stall von Bethlehem versinnbildlichen — im Volksmund Weihnachtskirche.

Colonius

seit 1981

Mit 266 Metern der höchste Fernmeldeturm Nordrhein-Westfalens — sein Drehrestaurant und die Aussichtsplattform sind seit Jahren geschlossen.

Deichmannhaus – Kontorpalast am Kölner Hauptbahnhof

Das Deichmannhaus ist ein siebengeschossiges Büro- und Geschäftshaus in der Kölner Altstadt-Nord, unmittelbar zwischen Hauptbahnhof und Domplatte gelegen. An seinem Standort in der Trankgasse reihen sich über 500 Jahre Kölner Stadtgeschichte aneinander.

Der Goldene Vogel

seit 1989
4,6(21)· Google

Das vergoldete Flügelauto von HA Schult thronte seit 1991 auf dem Zeughausturm – seit August 2026 wird es restauriert und kehrt an neuer Adresse ins Kölner Stadtbild zurück.

Deserteurdenkmal

seit 2009
5,0(4)· Google

Denkmal für die Opfer der NS-Militärjustiz am Appellhofplatz: eine Pergola, deren mehrfach verkettete Hommage-Inschrift in bunten Lettern in den Himmel geschrieben scheint.

Deutsches Sport & Olympia Museum

seit 1999
4,3(2.000)· Google

Museum im Kölner Rheinauhafen, das die Sportgeschichte von der Antike bis heute zeigt – mit Themenräumen zu Olympia, Fußball, Boxen und mehr.

Deutzer Brücke

4,5(952)· Google

Erste Stahlkastenträgerbrücke der Welt (1947/48) – verbindet den Heumarkt mit Deutz; die Römerbrücke stand einige Meter weiter nördlich.

Deutzer Drehbrücke

seit 1908
4,5(317)· Google

Drehbare Stahlbrücke von 1908 über dem Deutzer Hafen — eine von zwei Kölner Drehbrücken, technisches Denkmal mit erhaltenem Steuerhaus.

Deutzer Hafen

seit 1907
3,8(25)· Google

Der Deutzer Hafen ist ein rechtsrheinischer Industriehafen im Kölner Stadtteil Deutz, der seit 2021 auf rund 35 Hektar zu einem Wohn- und Büroquartier umgebaut wird. Aus dem Ort des Güterumschlags entsteht ein neues Veedel, das sein industrielles Erbe bewahren soll.

Diana mit springender Antilope

seit 1916
4,4(9)· Google

Am Mittelstreifen des Kölner Sachsenrings steht die 1916 von Fritz Behn geschaffene Bronzeplastik „Diana mit springender Antilope“ – eine Bewegungsstudie, die die Jagdgöttin im Gleichklang mit einer springenden Antilope zeigt.

Die Trauernde

seit 1949

Skulptur von Gerhard Marcks (1949), die im Lichhof von St. Maria im Kapitol an die Opfer des Zweiten Weltkriegs erinnert.

Dom-Hotel Köln – ein Grand Hotel am Roncalliplatz im Wandel

seit 1857

Direkt neben dem Kölner Dom liegt das Dom-Hotel, eines der ältesten Grand Hotels Europas. Derzeit ist es geschlossen und wird hinter der erhaltenen Fassade komplett neu gebaut – die Wiedereröffnung als Althoff Dom Hotel Köln ist für 2027 geplant.

Drehbrücke im Rheinauhafen

seit 1896
4,5(117)· Google

Kölns ältester Übergang über Rheinwasser: eine denkmalgeschützte Drehbrücke von 1896, die mit Hydraulik aus dem Malakoffturm zur Seite schwenkt.

Dreikönigenpförtchen

Versteckt zwischen St. Maria im Kapitol und dem Marienplatz liegt das Dreikönigenpförtchen – die einzige erhaltene Pforte der ehemaligen Kölner Klosterimmunitätsbezirke.

Duftmuseum im Farina-Haus

seit 1709
4,4(3.305)· Google

Geburtsort des Eau de Cologne: das Farina-Haus von 1709, die älteste heute noch bestehende Parfümfabrik der Welt.

Düxer Bock

4,2(16)· Google

Inoffizielles Wappentier des Stadtteils Deutz: Das Brunnendenkmal erinnert an eine alte Kölner Legende um Schneider und Steuereinnehmer.

Ebertplatz

Platz der Kölner Ringe in Neustadt-Nord, Ende des 19. Jahrhunderts dort angelegt, wo zuvor die geschleifte Stadtbefestigung stand.

Eierplätzchen

4,3(263)· Google

Kleiner ovaler Platz an der Kölner Südstadt, dessen Name nicht von der Stadt, sondern von den Kölnern stammt – hier treffen sechs Straßen sternförmig zusammen.

Eigelsteintorburg

seit 1228
4,5(2.028)· Google

Eines von vier erhaltenen Toren der mittelalterlichen Kölner Stadtmauer – hier hindurch gelangten Maria von Medici und Napoleon in die Stadt.

Erich-Klibansky-Platz

Fußgängerplatz auf dem einstigen Areal der jüdischen Gemeinde Adass Jeschurun; sein Löwenbrunnen gedenkt 1100 ermordeter jüdischer Kölner Kinder.

Fahne im Wind – Granitskulptur von Masayuki Nagare am Aachener Weiher

seit 1979

Auf einer künstlichen Insel vor dem Museum für Ostasiatische Kunst balanciert seit 1980 eine tonnenschwere Granitskulptur, die trotz aller Steinschwere ein Wehen im Wind darstellen will.

Fischmarkt

4,4(2.003)· Google

Historischer Platz am Rheinufer in der Kölner Altstadt – über Jahrhunderte Mittelpunkt des Kölner Fischhandels.

Fischreiterbrunnen

5,0(3)· Google

Sandsteinbrunnen von 1913: ein Junge reitet auf einem Fisch — denkmalgeschützt am Theophanoplatz in Zollstock.

Flora

seit 1864
4,7(9.541)· Google

Botanischer Garten Kölns rund um das gläserne Festhaus „Flora" von 1864 — ein Lenné-Park mit über 10.000 Pflanzenarten auf mehr als 11 Hektar.

Flughafen Köln-Butzweilerhof

seit 1926

Kölns erster Zivilflughafen im Stadtteil Ossendorf – heute ein denkmalgeschütztes Ensemble und Heimat der MOTORWORLD Köln.

Fort X des Festungsrings Köln

seit 1819
4,5(1.047)· Google

Besterhaltenes preußisches Fort der inneren Kölner Fortkette – heute „grünes Fort" mit Rosengarten in einer Parkanlage in der Neustadt-Nord.

Frauenbrunnen

seit 1987
4,4(30)· Google

Terrakotta-Brunnen von 1987 im Innenhof „An Farina“, der zehn Kölner Frauen aus zwei Jahrtausenden Stadtgeschichte als Vertreterinnen ihrer Zeit zeigt.

Friedenspark

4,6(1.474)· Google

Kölner Stadtpark im umgebauten Fort I — mit überwuchertem Festungsmauerwerk, Rosengarten und einem Kriegsmonument mit Adler aus Kanonen des Ersten Weltkriegs.

Friesenplatz

Platz an den Kölner Ringen am Beginn der Venloer Straße — Tor zum Belgischen Viertel und einstiges Halbwelt-Revier des Friesenviertels.

Friesentor

seit 1244
3,8(264)· Google

Um 1244 errichtetes Kölner Stadttor am heutigen Friesenplatz – die einzige Pforte der Stadtmauer mit sechskantigem Zentralbau.

Galeria Köln Hohe Straße

Warenhausbau von 1912–1914, in dem 1925 die erste Rolltreppe eines deutschen Warenhauses in Betrieb ging.

Galopprennbahn Weidenpesch

Kölns erste Sportstätte: Galopprennbahn von 1898 mit international bedeutenden Rennen und historischem Fußballstadion samt denkmalgeschützter Tribüne.

Genovevabrunnen

seit 1914
4,7(6)· Google

Brunnen in einer Mülheimer Grünanlage, den eine lebensgroße Figurengruppe der heiligen Genoveva mit Kind und Hirsch krönt — Namensgeber für Straße, Gymnasium und Hallenbad.

Gereonsmühle

4,3(20)· Google

Erhaltener Teil der mittelalterlichen Kölner Stadtmauer mit einem einstigen Wehrturm, der im 15. Jahrhundert zur Windmühle umgebaut wurde.

Godorfer Mühle

seit 1735

Die Godorfer Mühle ist eine ehemalige Windmühle im Kölner Stadtteil Godorf und gilt als Wahrzeichen des Ortsteils.

Groß St. Martin

seit 1150
4,6(1.719)· Google

Romanische Basilika in der Kölner Altstadt mit kleeblattförmigem Ostchor und markantem Vierungsturm – errichtet über römischen Fundamenten.

Gut Schlagbaum

4,5(10)· Google

Ehemalige Wasserburg in Holweide – von der einstigen Anlage blieb nur ein Teil der Vorburg mit Eckturm, Torbogen und Adam-und-Eva-Relief; heute privates Wohn- und Künstlerdomizil.

Hahnentorburg

seit 1220
4,5(1.049)· Google

Mittelalterliches Doppelturmtor am Rudolfplatz – westlicher Zugang Kölns, durch den gekrönte Könige in die Stadt einzogen.

Hansahochhaus

seit 1925
3,9(785)· Google

Kölns erstes Hochhaus von 1925 – bei Fertigstellung kurzzeitig das höchste Gebäude Europas, im Stil des Klinkerexpressionismus.

Haus Haan (Wasserburg)

seit 1730
4,3(21)· Google

Mittelalterliche Wasserburg in Höhenhaus – 1203 erstmals urkundlich erwähnt, das heutige Herrenhaus stammt von 1730, seit 1986 Eigentumswohnanlage hinter dem alten Wassergraben.

Haus Herl – ehemalige Wasserburg mit Herler Mühle in Köln-Buchheim

Haus Herl ist eine ehemalige Wasserburg an der Strunde im rechtsrheinischen Kölner Stadtteil Buchheim. Zusammen mit der Herler Mühle bildet es ein denkmalgeschütztes Ensemble nördlich der Merheimer Heide.

Heinzelmännchen – Kölner Hausgeister und ihr Brunnen

seit 1900
4,5(817)· Google

Kölner Sagengestalten, die nachts heimlich die Arbeit erledigten – bis man sie beobachtete und sie verschwanden. Ihr Brunnen steht nahe dem Dom.

Heinzelmännchenbrunnen

seit 1900

Nur wenige Schritte vom Kölner Dom entfernt erinnert der Heinzelmännchenbrunnen an die berühmte Sage von den fleißigen Hausgeistern, die den Kölnern nachts die Arbeit abnahmen. Der reich verzierte Brunnen liegt in der Straße Am Hof, gegenüber dem traditionsreichen Brauhaus Früh.

Heliosturm – Ehrenfelds Leuchtturm ohne Meer

Der 44 Meter hohe Heliosturm in Köln-Ehrenfeld ist ein historischer Pseudo-Leuchtturm der einstigen Elektro-Pionierfirma Helios AG und bildet zusammen mit Helioshaus und Werkhallen eines der besterhaltenen Industriedenkmäler Kölns.

Herakles tötet die stymphalischen Vögel (Bourdelle)

seit 1909

Bronzeplastik von Antoine Bourdelle aus dem Jahr 1909 – das Kölner Exemplar steht frei zugänglich im Innenhof des WiSo-Gebäudes auf dem Campus der Universität zu Köln.

Herkules-Hochhaus

seit 1972
3,6(157)· Google

Buntes Wohnhochhaus von 1972 in Neuehrenfeld, wegen seiner Farben „Papageienhaus" genannt – mit 102 m das neunthöchste Hochhaus Kölns.

Hermann-Josef-Brunnen

seit 1894
4,3(9)· Google

Reich figürlicher Brunnen von 1894 am Waidmarkt, der die Legende vom „Apfelheiligen" Hermann Joseph erzählt und als Höhepunkt im Werk des Bildhauers Wilhelm Albermann gilt.

Heumarkt

Zweitgrößter Platz Kölns und einer der ältesten der Altstadt – entstanden auf einer einstigen Rheininsel, daher der alte Name „Inselmarkt".

Hiroshima-Nagasaki-Park

seit 2004
4,5(4.996)· Google

Gedenkpark im Inneren Grüngürtel für die Opfer der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki, mit Mahnmal und Origami-Kranich.

Historisches Archiv mit Rheinischem Bildarchiv

seit 1857
5,0(1)· Google

Größtes Kommunalarchiv Deutschlands; 2009 stürzte der Bau beim U-Bahn-Tunnel ein, 2021 öffnete der Neubau am Eifelwall.

Historisches Rathaus

4,2(543)· Google

Deutschlands ältestes Rathaus – mit gotischem Ratsturm, Renaissance-Laube und über 800 Jahren dokumentierter Baugeschichte in der Kölner Altstadt.

Hohe Pforte

Südtor der römischen Stadtmauer Kölns am „cardo maximus" – Ausgangspunkt der heutigen Hohe Straße.

Hohe Straße

4,0(177)· Google

Die Hohe Straße ist eine der bekanntesten Einkaufsstraßen Kölns, die als Fußgängerzone mitten durch die Altstadt-Nord verläuft. Ihre Geschichte reicht bis in die Römerzeit zurück, als sie die zentrale Nord-Süd-Achse der antiken Stadt bildete.

Hohenzollernbrücke

seit 1911
4,6(13.738)· Google

Meistbefahrene Eisenbahnbrücke Deutschlands über den Rhein – mit dem Dom prägend fürs Stadtbild und bekannt für tausende Liebesschlösser.

Institut français Köln

seit 1952
4,7(21)· Google

Französisches Kulturinstitut in der Südstadt – zählte zu den ersten und gehört heute zu den letzten ausländischen Kulturinstituten Westdeutschlands; im Riphahn-Bau am Sachsenring.

Jahndenkmal

4,4(37)· Google

15-Meter-Betonpfeiler an der Jahnwiese, bekrönt vom Turnerkreuz aus vier „F" – errichtet zum 150. Geburtstag von Turnvater Jahn.

Jan-Wellem-Denkmal

4,5(54)· Google

Bronzestandbild von Kurfürst Jan Wellem in Köln-Mülheim, 1914 von der Fabrikantenfamilie Andreae im Streit um die Eingemeindung gestiftet.

Japanisches Kulturinstitut

seit 1969
4,7(282)· Google

Eines von drei japanischen Kulturinstituten in Europa — vermittelt von Köln aus japanische Kultur im deutschsprachigen Raum.

Kallendresser

4,2(9)· Google

Kupferfigur am Alter Markt, die dem Betrachter das nackte Gesäß zuwendet — ein kölsches Spottmotiv mit Wurzeln im Mittelalter.

Kapelle Madonna im Grünen

Sechseckige Marienkapelle in Köln-Weidenpesch mit der Eichenholz-Madonna „Madonna im Grünen", gestiftet aus Dank fürs unbeschadete Überstehen des Krieges.

Kastell Deutz (Divitia)

Rechts des Rheins in Köln-Deutz sicherte ab dem frühen 4. Jahrhundert das spätrömische Kastell Divitia den Brückenkopf der konstantinischen Rheinbrücke. Reste der mächtigen Anlage sind bis heute erhalten und seit 2021 UNESCO-Welterbe.

Käthe Kollwitz Museum

seit 1985
4,6(356)· Google

Am Kölner Neumarkt versammelt das Museum die weltweit umfangreichste Sammlung von Werken Käthe Kollwitz' — Zeichnungen, Druckgrafik und Plastik.

Katzenbuckelbrücke

seit 1957
4,5(615)· Google

Geschwungene Spannbeton-Fußgängerbrücke von 1957, die in Köln-Mülheim das Rheinufer mit der Rheinhalbinsel Katzenkopf verbindet.

Köln Hauptbahnhof

seit 1859
4,0(8.534)· Google

Durchgangsbahnhof mit elf Gleisen direkt neben dem Dom — täglich rund 318.000 Reisende und über 1300 Zugfahrten.

Kölner Brückengrün

Patinagrüner Chromoxid-Anstrich Kölner Rheinbrücken, 1929 auf Wunsch von Konrad Adenauer eingeführt.

Kölner Dom

seit 1248
4,8(3.844)· Google

Gotische Kathedrale und Reliquiar der Heiligen Drei Könige – mit rund 157 Metern eine der höchsten Kirchen der Welt und UNESCO-Welterbe.

Kölner Festungsmuseum

4,5(75)· Google

Museum im preußischen Zwischenwerk VIII b mit der letzten in Deutschland erhaltenen Klappbrücke, Graben und Skulpturenpark in Marienburg.

Kölner Mikwe

4,4(9)· Google

Mittelalterliches jüdisches Ritualbad unter dem Rathausplatz: Die Treppe führt im Inneren des fast 16 m tiefen Schachts bis zum Wasserspiegel.

Kölner Ratsturmfiguren – 124 Skulpturen am Rathausturm

124 Figuren am Kölner Rathausturm erzählen in mehreren Generationen die Stadtgeschichte – von Fürsten und Zünften bis zu den Schutzheiligen des „Kölner Himmels".

Kölner Seilbahn

seit 1957
4,4(349)· Google

Über den Rhein schweben: In rund sechs Minuten bietet die Bahn seit 1957 einen Blick auf Köln, Altstadt und Dom.

Kölner Zoo

seit 1860
4,4(36.662)· Google

1860 gegründeter Zoo in Riehl – gilt als drittältester Tiergarten Deutschlands, bekannt für den über 100 Jahre alten Affenfelsen.

Kölnischer Kunstverein

seit 1839
4,4(67)· Google

Der Kölnische Kunstverein zählt seit 1839 zu den ältesten und angesehensten Häusern für zeitgenössische Kunst in Deutschland. Heute ist er im markanten Gebäude „Die Brücke“ an der Hahnenstraße zu Hause und macht aktuelle internationale Kunst in Köln erlebbar.

Kölnisches Stadtmuseum

seit 1888
4,3(844)· Google

Stadtgeschichtliches Museum Kölns, seit über 130 Jahren bestehend — ordnet seine Sammlung seit 2024 entlang von Emotionen; vorübergehend untergebracht.

KölnTriangle

4,6(5.633)· Google

Dreieckiges Hochhaus in Köln-Deutz mit verglaster Aussichtsplattform „Cologne View" in gut 100 Metern Höhe und Rundumblick über die Stadt.

Konrad-Adenauer-Denkmal

seit 1995
4,2(33)· Google

Bronzeplastik nahe dem Neumarkt, die Konrad Adenauer als Kölner Oberbürgermeister und ersten Bundeskanzler ehrt.

Kranhäuser

4,7(441)· Google

Drei Hochhäuser im Kölner Rheinauhafen, deren umgedrehte L-Form Hafenkränen mit Auslegern zum Rhein nachempfunden ist.

Kronleuchtersaal in der Kölner Kanalisation

seit 1890
4,8(16)· Google

Begehbarer Saal tief in Kölns Kanalisation, 1890 zum erwarteten Besuch Kaiser Wilhelms II. mit Kronleuchtern geschmückt — bis heute in Betrieb.

Landschaftspark Belvedere

5,0(2)· Google

Park im Kölner Westen, der den Äußeren Grüngürtel schließt — mit vier Aussichtsplattformen und Deutschlands ältestem erhaltenen Bahnhof.

Lenauplatz

Quartiersplatz in Neuehrenfeld mit dem Max-und-Moritz-Brunnen — lindenumsäumt und von Gründerzeithäusern umbaut.

Mahnmal für die schwulen und lesbischen Opfer des Nationalsozialismus in Köln

seit 1995
4,6(13)· Google

Gedenkstein am Rheinufer für die schwulen und lesbischen NS-Opfer – 1995 als erstes von einer Gewerkschaft errichtetes Mahnmal dieser Art.

Malakoffturm

seit 1855
4,4(238)· Google

Backstein-Torturm der preußischen Rheinuferbefestigung am Rheinauhafen — heute mit Drehbrücke zum gegenüberliegenden Schokoladenmuseum.

Märchenbrunnen

seit 1914
3,7(12)· Google

Sandstein- und Bronzebrunnen von 1914 am Rand des Mülheimer Stadtgartens, geschaffen nach Entwürfen von Wilhelm Albermann und seit 1980 denkmalgeschützt.

Mariensäule Köln

seit 1858
4,6(38)· Google

Neugotisches Mariendenkmal von 1858 auf dem Gereonsdriesch in der Altstadt-Nord, das wie „ein Stück vom Dom“ wirkt.

Markstein im Kampf der Kölner Bürger um ihre Unabhängigkeit

Mahnmal in Worringen zur Schlacht von Worringen 1288 – ein Markstein im Ringen der Kölner Bürger um ihre Unabhängigkeit.

MediaPark

4,5(5.187)· Google

Autofreier Medien-Gewerbepark auf einem früheren Güterbahnhof – halbkreisförmig um einen Platz mit künstlichem See, überragt vom Kölnturm.

Messeturm Köln

seit 1928

85 m hoher Backsteinturm von 1928 in Deutz – mit Hermes-Skulptur auf dem Dach und expressionistischer Ziegelfassade als Teil der Rheinhallen.

Mülheimer Brücke

seit 1951
4,0(701)· Google

Rhein-Hängebrücke zwischen Mülheim und Riehl — die erste Brücke im späteren Kölner Brückengrün und Deutschlands erste mit orthotroper Fahrbahnplatte.

Mülheimer Stadtbrunnen

seit 1884
4,6(22)· Google

Rund zehn Meter hoher Sandsteinbrunnen von 1884, dessen gekrönte Schutzpatronin „Mülheimia" an das verheerende Rheinhochwasser von 1784 erinnert.

Museum Ludwig

seit 1976
4,5(9.547)· Google

Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts auf der Domplatte – mit Europas größter Pop-Art-Sammlung und der weltweit drittgrößten Picasso-Sammlung.

Napoleonstein auf dem Melatenfriedhof

seit 1853

Ein Kriegerdenkmal auf dem Kölner Melatenfriedhof, das 1853 an die unter Napoleon gefallenen Kölner Soldaten erinnert. Gestiftet von 65 überlebenden Kriegsveteranen, ist es zugleich Gefallenen- und Veteranendenkmal.

Neptunbad

4,6(2.883)· Google

Jugendstil-Badehaus von 1912 in Ehrenfeld — erste neuzeitliche Badeanstalt eines Kölner Stadtteils, heute Fitness- und Wellnessanlage.

Neumarkt

Mit über 27.000 m² der größte der rund 30 Kölner Plätze — einst Vieh- und Hinrichtungsplatz und sagenhafter Hexentanzplatz, mit römischen Funden im Untergrund.

NS-Dokumentationszentrum (EL-DE-Haus)

seit 1979
4,5(3.917)· Google

Gedenkstätte und Museum in der ehemaligen Kölner Gestapo-Zentrale – mit erhaltenen Gefängniszellen und Wandinschriften der Häftlinge im Keller.

Offenbachplatz

Theaterplatz der Kölner Altstadt-Nord vor Oper und Schauspielhaus, mit dem heute vernachlässigten Opernbrunnen von Jürgen Hans Grümmer.

Opernbrunnen

seit 1966
3,7(20)· Google

Mosaik-Brunnen vor der Kölner Oper, in den Mosaikteile aus Onassis' Yacht und der Berliner Gedächtniskirche eingearbeitet sind.

Ottoplatz

Der Bahnhofsvorplatz von Köln Messe/Deutz mit Otto-Langen-Denkmal und preisgekröntem Landschaftsarchitektur-Umbau.

Overstolzenhaus

4,3(59)· Google

Das Overstolzenhaus in der Rheingasse ist ein um 1230 errichtetes romanisches Patrizierhaus und beherbergt heute die Kunsthochschule für Medien Köln.

Panther

4,2(5)· Google

Bronzene Großkatze in Jagdhaltung von Fritz Behn, um 1920, im Südpark in Köln-Marienburg.

Pfaffenpforte (Nordtor)

seit 100
4,4(201)· Google

Das römische Nordtor Kölns – einst dreibogiger Hauptzugang, heute als Rest auf der Domplatte und im Römisch-Germanischen Museum erhalten.

Platzjabbeck

Spätmittelalterliche Holzfigur am Kölner Rathausturm, die seit 1913 zu jeder vollen Stunde den Mund aufreißt und die rote Zunge herausstreckt.

Poller Köpfe

Historische Uferbefestigung am rechten Rheinufer gegenüber Köln – über 250 Jahre erbaut, um den Fluss in seinem Bett zu halten.

Radstadion Köln

4,8(99)· Google

Müngersdorfer Radrennbahn von 1996 mit Bahn aus dem Tropenholz Afzelia; seit 2022 teils zurückgebaut, ab 2027 folgt das Albert-Richter-Velodrom.

Reiterstandbild Friedrich Wilhelms IV.

4,2(24)· Google

Bronzenes Reiterdenkmal von Gustav Blaeser am rechtsrheinischen Portal der Hohenzollernbrücke, eingeweiht 1867.

Rheinauhafen

Ehemaliger Kölner Hafen mit den Kranhäusern – heute ein Wohn- und Gewerbeviertel auf der Halbinsel „Werthchen“ in der Altstadt-Süd.

Rheinboulevard

seit 2015
4,6(2.568)· Google

Breite Freitreppe und Promenade am rechten Rheinufer in Deutz – mit einem der schönsten Blicke auf Kölner Altstadt und Dom.

Rheinbrücke Köln-Rodenkirchen

seit 1941
4,3(567)· Google

Erste echte Hängebrücke Deutschlands: 567 m über den Rhein, 1941 als „Adolf-Hitler-Brücke“ eröffnet, nach Kriegszerstörung 1954 wiederaufgebaut.

Längste Brücke KölnsRheinbrücke Leverkusen© A.Savin · CC BY-SA 3.0

Rheinbrücke Leverkusen

seit 1965

Schrägseilbrücke, mit der die A1 bei Leverkusen den Rhein überquert — Neubau anstelle der abgerissenen Brücke von 1965.

RheinEnergieStadion

seit 1921
4,5(20.167)· Google

Heimstadion des 1. FC Köln in Müngersdorf – 2004 als reines Fußballstadion neu gebaut, Spielort der WM 2006 und Konzertort auf dem alten Sportpark-Gelände.

Richmodis-Haus

4,4(9)· Google

Kölner Geschäftshaus mit zwei steinernen Pferdeköpfen im achteckigen Turm – sie erklären die Richmodis-Sage aus der Pestzeit.

Römergrab Köln-Weiden

4,8(172)· Google

Unterirdische römische Grabkammer des 2. Jahrhunderts – zählt zu den besterhaltenen Grabbauten nördlich der Alpen, 1843 entdeckt.

Römerturm

4,3(423)· Google

Der besterhaltene Turm der römischen Stadtmauer Kölns, um 50 n. Chr. errichtet und an seiner Feldseite mit einem kunstvollen Mosaik aus Natursteinen verziert.

Römisch-Germanisches Museum (RGM)

seit 1946

Kölns archäologisches Museum – weltweit größte Sammlung römischer Gläser und das Dionysosmosaik am Dom (derzeit im Belgischen Haus).

Römisches Köln – Colonia Claudia Ara Agrippinensium

Ursprung der Stadt Köln: die römische CCAA, Hauptstadt Niedergermaniens – heute Teil einer UNESCO-Welterbestätte.

Roncalliplatz

Die Umgebung des Kölner Doms wandelte sich vom dicht umbauten Mittelalter-Areal zum freigestellten nationalen Denkmal.

Ruhender Verkehr

seit 1969
4,7(10)· Google

Ein komplett einbetonierter Opel Kapitän auf dem Hohenzollernring – Wolf Vostells ironische Aktionsplastik zum Thema Parken von 1969.

Schildergasse

4,4(324)· Google

Die Schildergasse ist eine der zentralen Einkaufsstraßen Kölns und verbindet als Fußgängerzone den Neumarkt mit der Hohe Straße. Mit römischen Wurzeln und einem Namen, der auf mittelalterliche Wappenmaler zurückgeht, verbindet sie jahrhundertealte Geschichte mit modernem Shopping.

Schloss Arff

4,6(267)· Google

Schloss Arff ist ein im 18. Jahrhundert erbautes ehemaliges Wasserschloss im Kölner Norden, das heute privat als Hochzeits- und Event-Location genutzt wird und nicht frei besichtigt werden kann.

Schloss Röttgen

2,0(5)· Google

Schloss Röttgen ist ein denkmalgeschützter Schloss- und Gestütskomplex in Köln-Eil/Rath-Heumar auf rund 250 ha — nicht öffentlich zugänglich.

Schloss Wahn

4,3(138)· Google

Spätbarockes Schloss im Kölner Stadtteil Wahn – heute Heimat einer bedeutenden Theatersammlung und Trauort des Standesamts.

Schlösser Augustusburg und Falkenlust

seit 1768

Zwei Rokoko-Residenzen der Kölner Fürstbischöfe in Brühl, seit 1984 UNESCO-Welterbe — mit Treppenhaus von Balthasar Neumann.

Schmitz-Säule

4,4(23)· Google

Skulptur in der Kölner Altstadt vor Groß St. Martin, die die 50-Meter-Höhenmarke der Stadt kennzeichnet und augenzwinkernd an die Familie Schmitz und die Mondlandung erinnert.

Schokoladenmuseum Köln

seit 1993
4,4(49.660)· Google

Auf einer Halbinsel im Rheinauhafen erzählt das Museum die Geschichte der Schokolade – mit gläserner Fabrik und drei Meter hohem Schokoladenbrunnen.

Severinsbrücke

seit 1959
4,5(793)· Google

Schrägseilbrücke mit nur einem A-förmigen Pylon über den Rhein nach Deutz – zugleich Kölns erster kompletter Brückenneubau der Nachkriegszeit.

Severinstorburg

seit 1230
4,5(1.188)· Google

Eine von vier erhaltenen mittelalterlichen Stadttorburgen Kölns und Wahrzeichen des Severinsviertels — heute ein Veranstaltungsort am Chlodwigplatz.

St. Andreas

seit 974
4,6(403)· Google

Eine der zwölf großen romanischen Kirchen Kölns – mit dem Grab des Albertus Magnus in der Krypta und Fensterkunst von Markus Lüpertz.

St. Aposteln

seit 1020
4,6(669)· Google

Eine der zwölf großen romanischen Kirchen Kölns – mit kleeblattförmigem Dreikonchenchor am Neumarkt, heute als „Musikkirche Kölns" bekannt.

St. Cäcilien – Museum Schnütgen

seit 801
4,5(28)· Google

Eine der zwölf großen romanischen Kirchen Kölns – seit 1956 Sitz des Museums Schnütgen für mittelalterliche Kunst.

St. Dionysius

Neugotische Backsteinbasilika von 1898/99 in Köln-Longerich, deren Ausstattung mittelalterliche Figuren mit Werken des 20. Jahrhunderts verbindet.

St. Georg

seit 1059
4,6(127)· Google

Romanische Stiftskirche aus dem 11. Jahrhundert über einer Säulenkrypta mit römischen Spolien — eine der zwölf großen romanischen Basiliken Kölns.

St. Gereon

seit 1201
4,7(1.058)· Google

Romanische Kirche in Köln mit einem zehneckigen Kuppelbau aus der Stauferzeit — dem größten erhaltenen frei überwölbten Zentralbau des Mittelalters nördlich der Alpen.

St. Kunibert

seit 1215
4,7(368)· Google

Jüngste der zwölf romanischen Kirchen Kölns – mit kriegsbedingt erhaltenen Originalfenstern um 1230 und prägender Silhouette nördlich des Doms.

St. Maria im Kapitol

seit 1100
4,6(549)· Google

Größte und älteste romanische Kirche Kölns – erbaut auf den Fundamenten des römischen Kapitolstempels, mit Dreikonchenanlage und tausendjähriger Holztür.

St. Maria in Lyskirchen

4,7(196)· Google

Kleinste der zwölf großen romanischen Kirchen Kölns – als einzige mit weitgehend erhaltenen Gewölbefresken aus dem 13. Jahrhundert.

St. Pantaleon

seit 1002
4,6(368)· Google

Frühromanische Abteikirche mit ottonischem Westwerk; Grabstätte der byzantinischen Kaiserin Theophanu und Erzbischof Brunos.

St. Severin

4,6(371)· Google

Eine der zwölf großen romanischen Kirchen Kölns, hervorgegangen aus einer spätantiken Grabkapelle – mit den Reliquien des heiligen Severin.

St. Ursula

seit 401
4,6(867)· Google

Romanische Basilika nahe dem Dom mit der „Goldenen Kammer" – dem größten Beinhaus nördlich der Alpen und Wurzeln im römischen Köln.

Staatenhaus am Rheinpark

4,3(1.491)· Google

Denkmalgeschütztes Veranstaltungshaus aus den 1920ern in Köln-Deutz – heute Interimsbühne der Oper Köln, künftig Musical-Theater.

Stapelhaus

4,2(1.331)· Google

Das Stapelhaus vor dem Chor von Groß St. Martin am Kölner Rheinufer erinnert an das mittelalterliche Stapelrecht und gilt heute als Symbol der Handelsmetropole Köln.

Sternwellenzelt am Kölner Tanzbrunnen

seit 1957

Das Sternwellenzelt ist die 1957 von Frei Otto für die Bundesgartenschau errichtete Membrandach-Konstruktion über der Tanzfläche des Kölner Tanzbrunnens und steht heute unter Denkmalschutz.

Straßenbahn-Museum Thielenbruch

seit 1997
4,5(537)· Google

Historische Kölner Straßenbahnen in einer Wagenhalle von 1906 — darunter das fahrtüchtige „Finchen", das bis heute nach Frechen rollt.

Südbrücke

seit 1946
4,5(190)· Google

Stählerne Eisenbahnbrücke von 1910 mit drei Bögen über den Rhein, vorwiegend für Güterverkehr; mit Fuß- und Radwegen, denkmalgeschützt.

Südstadion

seit 1973
4,1(1.454)· Google

Heimspielstätte von SC Fortuna Köln in Zollstock – ein Fußballstadion mit Leichtathletikanlage und Platz für rund 11.700 Zuschauer.

Takuplatz

Dreieckiger Platz im Neuehrenfelder „Chinesenviertel" – die Mitte dient als Boule-Fläche auf einer stillgelegten Straßenbahn-Wendeschleife.

Tanzbrunnen

4,4(9.888)· Google

Kölns Freilichtbühne für Open-Air-Konzerte – benannt nach einem Tanz-Rondell und überspannt von Frei Ottos Sternwellenzelt.

Taubenbrunnen

seit 1953
4,6(97)· Google

Erster Kölner Nachkriegsbrunnen und erster abstrakter Brunnen der Stadt: 1953 von Ewald Mataré als Tränke für die Domtauben gestaltet.

Tauzieher

seit 1908

Skulptur aus Muschelkalk am Rheinauhafen — die erste Freiplastik im öffentlichen Raum Kölns, rund 6 ½ Meter hoch.

Ulrepforte

seit 1230
4,5(745)· Google

Kleinstes der mittelalterlichen Landtore Kölns aus dem 13. Jahrhundert — Schauplatz einer Patrizier-Fehde von 1268, heute Stammsitz der Roten Funken.

Volkspark Raderthal

Von Fritz Encke ab 1922 angelegter Volkspark mit Naturtheater, Lesegarten und Reigenplatz – heute Baudenkmal, auch Fritz-Encke-Volkspark genannt.

Volkssternwarte Köln

4,6(60)· Google

Ehrenamtlich betriebene Sternwarte auf dem Dach des Schiller-Gymnasiums in Köln-Sülz, heute mit einem 60-cm-Spiegelteleskop.

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

4,6(3.475)· Google

Ältestes Museum Kölns – mit der weltweit umfangreichsten Sammlung mittelalterlicher Malerei und Deutschlands größter impressionistischer Sammlung.

Wallrafplatz

Platz in der Kölner Altstadt-Nord zwischen Hohe Straße und Dom, angelegt um 1830 an der Stelle der abgerissenen Dompropstei.

Wasserkinetische Plastik

seit 1977
4,1(161)· Google

Begehbarer Edelstahlbrunnen von Wolfgang Göddertz auf dem Ebertplatz, neun Meter hoch und im Volksmund „Nagelbrunnen" genannt.

Wasserturm Köln

4,5(1.798)· Google

Historischer Wasserturm in der Altstadt-Süd, seit 1990 ein Fünf-Sterne-Luxushotel — Kölns wohl ungewöhnlichste Hoteladresse.

Wasserturm Köln-Stammheim

seit 1881

Denkmalgeschützter Wasserturm von 1881 am Rand von Stammheim, heute Teil eines abgesperrten Wohnprojekts.

Weckschnapp

4,6(5)· Google

Mittelalterliches Türmchen der Kunibertsbefestigung am Rhein — Rest der Kölner Stadtmauer und Schauplatz einer schaurigen Sage.

Wegekreuz Dellbrücker Hauptstraße

Kleindenkmal von 1762 in Köln-Dellbrück – gestiftet für einen im Siebenjährigen Krieg erschossenen Junggesellen.

Weißhaus

2,8(59)· Google

Das Weißhaus ist ein mittelalterliches Wasserschloss in Köln-Sülz an der Luxemburger Straße, dessen parkumschlossene, wassergrabenumwehrte Anlage heute in Privatbesitz und nicht öffentlich zugänglich ist.

Weltstadthaus

seit 2005
4,4(337)· Google

Renzo Pianos gläsernes Kaufhaus in der Schildergasse, das die Kölner wegen seiner Form liebevoll „Walfisch" nennen.

Wiener Platz

Zentraler Platz und Verkehrsknoten von Köln-Mülheim — Fußgängerzone mit Bezirksrathaus, Wochenmarkt und dem 57 Meter hohen Bull-Hochhaus.

Wilhelmplatz

seit 1899
4,4(1.592)· Google

Nach Kaiser Wilhelm I. benannter Platz im Kölner Stadtteil Nippes, angelegt 1899 – bekannt vor allem für seinen internationalen Wochenmarkt, der als einziger in Köln an jedem Werktag stattfindet.

Wolkenburg

4,6(1.439)· Google

Barockes Baudenkmal am Mauritiussteinweg – heute Sitz des Kölner Männer-Gesang-Vereins und Veranstaltungshaus.

Zoobrücke

seit 1966

Rheinbrücke in Köln: weltweit am weitesten gespannte Kastenträgerbrücke mit nur einem Hauptlager — über die diagonal die Seilbahn fährt.

Amerikanerbrücke

seit 1945

Behelfsbrücke der US-Armee, die von 1945 bis 1946 südlich der Südbrücke über den Rhein führte und die Stadtteile Poll und Bayenthal verband.

Nicht mehr vorhandenBachtor© Jakob Scheiner · Public domain

Bachtor

seit 1230

Eines der zwölf großen Stadttore aus Kölns letzter mittelalterlicher Stadterweiterung, um 1230 im Südwesten errichtet, später zur Windmühle umgebaut und 1883 abgerissen.

Bismarck-Denkmal (Augustinerplatz)

Nach Bad Kissingen das zweite Bismarck-Standbild im Deutschen Reich – 1879 im katholischen Köln als Affront enthüllt, im Krieg verloren.

Das römische Westtor der Colonia (verschwundenes Stadttor am Apostelnkloster)

Ein spurlos verschwundenes Tor der römischen Stadtbefestigung Kölns, dessen Straßenreste beim Apostelnkloster nahe dem Neumarkt ausgegraben wurden.

Nicht mehr vorhandenDas Südwesttor der Colonia Claudia Ara Agrippinensium© HOWI - Horsch, Willy · CC BY 3.0

Das Südwesttor der Colonia Claudia Ara Agrippinensium

Ein verschwundenes römisches Stadttor an der Clemensstraße in Köln-Altstadt-Süd, das einst den südwestlichen Ausgang der befestigten Römerstadt bildete.

Nicht mehr vorhandenDeutschordenskirche St. Katharina© Woensam · Public domain

Deutschordenskirche St. Katharina

Längst abgetragene Kirche einer Deutschordens-Kommende in der Altstadt-Süd; nur die Straße An Sankt Katharinen trägt den Namen weiter.

Dauerhaft geschlossenDeutz-Kalker Bad© HOWI - Horsch, Willy · CC BY 3.0

Deutz-Kalker Bad

seit 1913
4,3(180)· Google

Denkmalgeschütztes Jugendstil-Hallenbad von 1913 in Köln-Deutz. Der Badebetrieb endete 1996; die prächtige Schwimmhalle blieb erhalten.

Deutzer Schiffbrücke

seit 1822

Historische Pontonbrücke, die von 1822 bis 1915 die Rheinufer zwischen Köln und Deutz verband – heute nicht mehr erhalten.

Dombrücke

seit 1859

Erste feste Rheinquerung in Köln seit der Römerzeit und direkte Vorgängerin der Hohenzollernbrücke — im Volksmund „Mausefalle" genannt.

Nicht mehr vorhandenDominikanerkloster Köln© Raimond Spekking · CC BY-SA 4.0

Dominikanerkloster Köln

Frühes Kölner Dominikanerkloster, an dem Albertus Magnus lehrte und bestattet wurde – heute nicht mehr erhalten.

Nicht mehr vorhandenDreikönigenpforte© Anton Woensam · Public domain

Dreikönigenpforte

seit 1200

Ein kleiner Tordurchgang der rheinseitigen Kölner Stadtmauer aus dem 13. Jahrhundert, benannt nach den über dem Bogen aufgemalten Heiligen Drei Königen, 1854 abgerissen.

Nicht mehr vorhandenEhrentor© Justus Vingboons · Public domain

Ehrentor

seit 1250

Eine der um 1250 errichteten Torburgen in Kölns mittelalterlicher Ringmauer, Nachfolger der römischen „Ehrenpforte", 1882 abgerissen.

Nicht mehr vorhandenFilzengrabentor© Springer · Public domain

Filzengrabentor

5,0(2)· Google

Um 1200 errichtetes Tor der Kölner Rheinmauer am Filzengraben, 1854 abgebrochen und heute nicht mehr erhalten.

Nicht mehr vorhandenFordturm© Jürgen Peters · CC BY-SA 4.0

Fordturm

Ehemaliger 112 m hoher Stahlturm in Köln-Deutz mit drehendem „Ford"-Globus an der Spitze, 1950 erbaut und 1963 abgerissen.

Gereonstor

seit 1215

Mittelalterliches Doppelturmtor der Kölner Stadtmauer — über 400 Jahre zugemauert, lange als strengstes Stadtgefängnis genutzt, 1881 abgebrochen.

Nicht mehr vorhandenGriechenpforte© Tillman Walter · Public domain

Griechenpforte

seit 900

Ein wahrscheinlich schon im 10. Jahrhundert geschaffener Tordurchgang der südwestlichen Kölner Stadtmauer, um 1856 abgebrochen; ein Mauerrest erinnert bis heute an den Standort.

Hacht (Gefängnis)

Erzbischöfliches Gericht und Gefängnis auf der heutigen Domplatte – hier wurden Straftäter eingekerkert und Frauen als Hexen angeklagt.

Dauerhaft geschlossenHelios (Elektrotechnikunternehmen)© Superbass · CC BY-SA 4.0

Helios (Elektrotechnikunternehmen)

seit 1882
3,9(568)· Google

Elektrotechnik-Pionier aus Ehrenfeld — sein 44 m hoher Heliosturm prägt als Pseudo-Leuchtturm bis heute das Viertel.

Hohenstaufenbad

Kölns größtes öffentliches Schwimmbad: ein Prunkbau am Hohenstaufenring – nicht im Krieg zerstört, sondern 1958 bewusst abgerissen.

Nicht mehr vorhandenIdiotenbrücke© Raimond Spekking · CC BY-SA 4.0

Idiotenbrücke

Spitzname einer früheren Kölner Eisenbahnbrücke in Neuehrenfeld, an der sich wegen nur 3,9 m Durchfahrt immer wieder Lastwagen verkeilten.

Nicht mehr vorhandenKahlenhausener- oder Judenpforte© Arnold Mercator · Public domain

Kahlenhausener- oder Judenpforte

Ein kurzlebiges mittelalterliches Stadttor im nordöstlichen Abschnitt der Kölner Stadtmauer zwischen Eigelsteintor und Kunibertsturm, das 1349 als „porta judeorum" bezeichnet wurde und heute nicht mehr erhalten ist.

Nicht mehr vorhandenKölner Domkran© Theodor Creifelds · Public domain

Kölner Domkran

seit 1357

Ein hölzerner Drehkran, der über 500 Jahre lang auf dem unvollendeten Südturm des Kölner Doms thronte und die Silhouette der Stadt prägte – bis er 1868 dem Weiterbau weichen musste.

McNair-Brücke

seit 1945

Eine 1945 von der US-Armee errichtete Behelfsbrücke, die die Kölner Altstadt mit Deutz verband und schon 1946 wieder abgebaut wurde.

Mülheimer Schiffbrücke

seit 1888

Schwimmende Holzbrücke auf rund 40 verankerten Pontons (1888–1927), deren Segment sich dem Schiffsverkehr öffnete und die eine Rheinfähre bei Mülheim ablöste.

Pantaleonstor – ein verschwundenes Doppeltor der Kölner Stadtmauer

Das Pantaleonstor war ein mittelalterliches Doppelturmtor in der Kölner Stadtmauer, durch das ab 1844 sogar die erste Eisenbahn nach Bonn rollte, bevor es 1894 abgerissen wurde.

Nicht mehr vorhandenPatton-Brücke© Superbass · CC BY-SA 4.0

Patton-Brücke

seit 1946

Historische Behelfsbrücke über den Rhein, die Köln zwischen 1946 und 1951 mit dem rechtsrheinischen Deutz verband und heute nicht mehr existiert.

Nicht mehr vorhandenRömerbrücke© HOWI - Horsch, Willy · CC BY 3.0

Römerbrücke

seit 310

Erste feste Brücke über den Rhein im Kölner Raum – unter Kaiser Konstantin I. ab 310 n. Chr. errichtet, an der Stelle der heutigen Deutzer Brücke.

Schaafentor

seit 1225

Ein Stadttor der westlichen Kölner Ringmauer aus dem zweiten Viertel des 13. Jahrhunderts, benannt nach der Schafzucht der Umgebung, 1882 niedergelegt.

Sporthalle

seit 1958

Über vier Jahrzehnte Kölns zentrale Veranstaltungshalle mit fester Radrennbahn — Bühne für Sechstagerennen, Boxen und Rockkonzerte, 1999 abgerissen.

Synagoge Glockengasse

seit 1857

Zerstörte Kölner Synagoge von 1861 — früher überkuppelter Zentralbau über griechischem Kreuz mit Alhambra-Dekor; heute erinnert eine Bronzetafel an den Standort.

Trankgassentor

Mittelalterliches Tor der rheinseitigen Kölner Stadtbefestigung, das nach mehreren Umbauten 1898 endgültig verschwand.

Nicht mehr vorhandenWeyertor© Horsch, Willy · CC BY 2.5

Weyertor

Eines der 14 großen landseitigen Stadttore der mittelalterlichen Kölner Ringmauer im Südwesten — 1889 abgebrochen.

Nicht mehr vorhandenWilliamsbau© Nicola · CC BY-SA 4.0

Williamsbau

seit 1947

Der Williamsbau an der Aachener Straße war Kölns größte Veranstaltungshalle der Nachkriegszeit und die Geburtsstätte des FC-Maskottchens „Hennes“.

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