Kölner Brückengrün
Das markante Grün der Kölner Rheinbrücken geht auf Konrad Adenauer zurück – eine besonders wetterfeste Chromoxid-Farbe, erstmals 1929 an der Mülheimer Brücke.
Vier große Kölner Rheinbrücken tragen denselben unverwechselbaren Grünton – das „Kölner Brückengrün“, das auf den späteren Bundeskanzler Konrad Adenauer zurückgeht.
Auf einen Blick
- Was
- einheitlicher Grünton der Kölner Rheinbrücken
- Grundlage
- Chromoxidgrün (Chrom(III)-oxid), besonders licht- und wetterbeständig
- Eingeführt
- 1929 auf Veranlassung von OB Konrad Adenauer
- Erstmals
- an der neuen Mülheimer Brücke
- Heute „Adenauer-Grün“
- Mülheimer Brücke, Deutzer Brücke, Severinsbrücke, Zoobrücke
- Hersteller
- ursprünglich Bayer AG, heute Lanxess (Krefeld)
Quelle: Wikipedia · abgerufen 2026-06-25
Geschichte
Konrad Adenauer, damals Kölner Oberbürgermeister, wünschte sich für die Rheinbrücken eine patinaartig grüne Färbung. 1929 wurde die von der Bayer AG gefertigte Farbe erstmals für die neue Mülheimer Brücke verwendet. Ursprünglich erhielten fünf der acht Kölner Rheinbrücken diesen Anstrich; Architekten mit abweichenden Farbwünschen – etwa Rot für die Zoobrücke – konnten sich nicht durchsetzen.
Die Farbe
Das Brückengrün basiert auf Chromoxidgrün und gilt als besonders lichtbeständig und wetterfest. Die genaue Rezeptur ist bekannt: Farbmuster werden dunkel gelagert und bei Bedarf neu angemischt, damit der Ton über die Jahrzehnte gleich bleibt. Hergestellt wird die Farbe heute von Lanxess in Krefeld.
Heute
Im originalen Adenauer-Grün sind vier von Köln unterhaltene Brücken beschichtet: die Mülheimer Brücke, die Deutzer Brücke, die Severinsbrücke und die Zoobrücke. Das einheitliche Grün prägt bis heute das Bild der Kölner Rheinfront.
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