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© Superbass · CC BY-SA 4.0

Katzenbuckelbrücke

Geschwungene Spannbeton-Fußgängerbrücke von 1957, die in Köln-Mülheim das Rheinufer mit der Rheinhalbinsel Katzenkopf verbindet.

seit 1957

Die Katzenbuckelbrücke – amtlich Mülheimer Hafenbrücke – ist eine Fußgängerbrücke in Köln-Mülheim, die seit 1957 das Mülheimer Ufer mit der Rheinhalbinsel Katzenkopf verbindet. Ihr geschwungener Bogen brachte ihr die volkstümlichen Namen Katzenbuckelbrücke, Drachenbrücke und Katzenkopfbrücke ein.

Auf einen Blick

Typ
Fußgängerbrücke (Bogenbrücke aus Spannbeton)
Eröffnet
18. April 1957 zur Bundesgartenschau
Lage
Köln-Mülheim, über die Einfahrt des Mülheimer Hafens
Bogenspannweite
90,50 Meter
Gesamtstützweite
171,40 Meter
Scheitelhöhe
rund 18 m über dem Mittelwasser
Wegbreite
3 Meter, mit bis zu 14 % Steigung
Denkmalschutz
seit 19. Mai 1989 (Nr. 5048 der Kölner Denkmalliste)

Altersvergleich

Alter im Vergleich mit anderen Orten in Köln.

Lage

Die Brücke überspannt die Einfahrt des Mülheimer Hafens und verbindet das östliche Rheinufer in Höhe der Hafenstraße mit der nordöstlichen Spitze des Kölner Jugendparks auf der Rheinhalbinsel Katzenkopf. Südlich schließt sich dort der Rheinpark an.

© HOWI · CC BY 3.0

Architektur

Die Bogenbrücke besteht aus Spannbeton. Ihr Bogen von rund 90 Metern Länge schwingt sich, von einem Schrägpfeiler gestützt, über das Wasser und setzt gegenüber – von einem Pendelglied getragen – auf dem Scheitel des Hafendamms auf. Der tragende Bogen mit beidseitig offenen Spandrillen spaltet sich in zwei Finger und ruht auf Einzelfundamenten. Der drei Meter breite Fußweg beginnt parallel zur Hafenstraße und wird in einem weiten Bogen über das Hafengelände geführt. Das Bauwerk diente als Vorbild für kleinere Bauten im Stadtgebiet, etwa an der Autobahn-Anschlussstelle Köln-Mülheim und an der Severinsbrücke.

© G. Friedrich · CC BY 3.0

Geschichte

Ein erster Entwurf für eine Brücke über das Mülheimer Hafenbecken entstand bereits 1937, um der Bevölkerung den durch den Hafen versperrten Zugang zum Rhein zu erleichtern; aus Kostengründen wurde die geplante Stahlkonstruktion mit Treppenanlage jedoch nicht verwirklicht. Anlässlich der Bundesgartenschau 1957 griff man den Plan wieder auf: Architekt Bernhard Hermkes führte einen Entwurf des Brückenbau-Spezialisten Gerd Lohmer aus. Lohmer hatte seiner Skizze ein Fabeltier hinzugefügt, um die „animalischen Elemente" des Bogens mit Rücken, Fuß, Kopf und Schweif zu verdeutlichen. Gebaut wurde die Brücke vom Frankfurter Unternehmen Wayss & Freytag; Baubeginn war 1956, die Eröffnung folgte am 18. April 1957. Die Kosten betrugen 300.000 Deutsche Mark – auf die tatsächliche Drachenform mit Kopf und Schwanz verzichtete man, weil sie 50.000 Mark teurer geworden wäre. Später erhielt die ursprünglich betonsichtige Brücke einen Schutzanstrich.

© Duhon · CC BY 3.0

Sanierung

Im Jahr 2024 gab die Stadt Köln als Eigentümerin bekannt, dass die Brücke umfassend saniert werden muss und dafür acht Monate gesperrt wird. Erste Arbeiten hatte es bereits 2022 gegeben; die eigentlichen Sanierungsarbeiten begannen am 23. Februar 2026.

© Daniela Sonnenschein (Sweety72) · CC BY-SA 3.0

Galerie

© Chiara45 · CC BY-SA 3.0 · Commons
© Rolf Heinrich, Köln · CC BY 3.0 · Commons
© Rolf Heinrich, Köln · CC BY 3.0 · Commons
© Raimond Spekking · CC BY-SA 4.0 · Commons
© Superbass · CC BY-SA 4.0 · Commons
© Superbass · CC BY-SA 4.0 · Commons

Karte

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Adresse

Mülheimer Hafen
51063 Köln

Kontakt

0221 2210

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Automatisch erstellt, zuletzt geprüft: 2026-07-08

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