Denkmalgeschützt
35 Orte in Köln
Alter Ehrenfelder Friedhof
Denkmalgeschützter Friedhof von 1870, den sich Ehrenfeld erkämpfte, weil Köln seinen Bürgern die Beisetzung auf Melaten verwehrte.
Bottmühle
Die Bottmühle in der Kölner Altstadt-Süd ist eine steinerne Turmwindmühle aus dem 17. Jahrhundert, die auf einer alten Festungsplattform hinter der mittelalterlichen Stadtmauer steht.
Em Golde Kappes
Traditionsreiche Kölschkneipe in Nippes seit 1913, denkmalgeschützt und Wachlokal der Nippeser Bürgerwehr, nach Insolvenz 2009 unter der Cölner Hofbräu Früh neu eröffnet.
Evangelischer Friedhof Köln-Mülheim
seit 1614Einer der ältesten erhaltenen Friedhöfe Kölns, seit 1612 im rechtsrheinischen Mülheim und bis heute für Bestattungen genutzt.
Friedenskirche (Köln-Ehrenfeld)
seit 1876Ältestes evangelisches Kirchengebäude Ehrenfelds von 1876, mehrfach umgestaltet und seit 1982 denkmalgeschützt.
Früh em Veedel
Denkmalgeschütztes Brauhaus der Cölner Hofbräu Früh am Chlodwigplatz mit eigener Brenntradition, bekannt als „Invalidendom".
Funkhaus Wallrafplatz
Ältestes WDR-Gebäude in Köln, das direkt neben dem Dom zwei öffentliche Konzertsäle mit über 200 Konzerten im Jahr beherbergt.
Grabkirche St. Bartholomäus
seit 1959Ehemalige Pfarrkirche in Köln-Ehrenfeld, seit 2014 als Kolumbarium mit Andachtsraum genutzt.
Haus Töller
seit 1871Traditionsreiches Brauhaus in der südlichen Altstadt seit 1871, mit Original-Thekenschaaf und Gästebuch prominenter Besucher wie Konrad Adenauer und Joseph Beuys.
Heilig Kreuz
seit 1931Katholische Pfarrkirche in Köln-Weidenpesch, 1931 nach Plänen von Heinrich Bartmann errichtet und 1934 geweiht – ein Backsteinbau zwischen Tradition und Moderne, seit 1983 denkmalgeschützt.
Hochbunker Körnerstraße / bunker k101
Ehemaliger Luftschutzbunker in Köln-Ehrenfeld, heute als bunker k101 ein denkmalgeschützter Kultur- und Erinnerungsort.
Justizgebäude am Appellhofplatz (Appellhof)
seit 1893Kölns ältestes Gerichtsgebäude – ein Denkmal rheinischer Rechtsgeschichte vom Appellationsgerichtshof über die NS-Sondergerichte bis zum heutigen Sitz von Verwaltungs- und Finanzgericht.
Justizgebäude Reichenspergerplatz
seit 1911Kölns größter historischer Gerichtsbau von 1911 – heute Sitz des Oberlandesgerichts, mit einem 2009 wiederentdeckten Luftschutzbunker unter dem Vorplatz, der jeden ersten Sonntag im Monat besichtigt werden kann.
Katholischer Friedhof Köln-Mülheim
Einer der ältesten erhaltenen Friedhöfe im Kölner Stadtgebiet – mit einer Kapelle aus dem 13. Jahrhundert und noch heute für Begräbnisse in Gebrauch.
Katzenbuckelbrücke
seit 1957Geschwungene Spannbeton-Fußgängerbrücke von 1957, die in Köln-Mülheim das Rheinufer mit der Rheinhalbinsel Katzenkopf verbindet.
St. Johannes XXIII. – Kirche der Katholischen Hochschulgemeinde Köln
seit 1969Skulpturaler Betonkirchenbau der 1960er Jahre in Sülz, dessen Architektur konsequent um das Symbol eines Baumes herum entwickelt wurde.
Kreuzerhöhungskirche (Köln-Gremberghoven)
seit 1955Im Kölner Stadtteil Gremberghoven steht ein schlichter Backsteinbau der 1950er Jahre, der heute als serbisch-orthodoxe Kreuzerhöhungskirche dient — ursprünglich errichtet als katholische Heilig-Geist-Kirche.
Liebfrauenkirche
seit 1864Neugotische Pfarrkirche in Köln-Mülheim, nach Kriegszerstörung von Rudolf Schwarz modern wiederaufgebaut.
Literaturhaus Köln
seit 1996Bühne für Gegenwartsliteratur im mittelalterlichen Haus Bachem – mit rund 700 Mitgliedern eines der größten Literaturhäuser Deutschlands.
Mülheimer Friedhof
seit 1904Städtischer, parkähnlicher Friedhof in Köln-Höhenberg mit denkmalgeschütztem Torbau von 1903.
Neu St. Katharina
seit 1894Denkmalgeschützte neuromanische Backsteinbasilika von 1892–1894 im Kölner Stadtteil Niehl.
Römerturm
Der besterhaltene Turm der römischen Stadtmauer Kölns, um 50 n. Chr. errichtet und an seiner Feldseite mit einem kunstvollen Mosaik aus Natursteinen verziert.
Schloss Arff
Schloss Arff ist ein im 18. Jahrhundert erbautes ehemaliges Wasserschloss im Kölner Norden, das heute privat als Hochzeits- und Event-Location genutzt wird und nicht frei besichtigt werden kann.
Schloss Röttgen
Schloss Röttgen ist ein denkmalgeschützter Schloss- und Gestütskomplex in Köln-Eil/Rath-Heumar auf rund 250 ha — nicht öffentlich zugänglich.
St. Bonifatius (Köln-Nippes)
seit 1914Neuromanische Basilika von 1914 in Köln-Nippes, die als einzige Jugendstilkirche Kölns gilt.
St. Dreikönigen
seit 1929Katholische Pfarrkirche von 1928/29 in Köln-Bickendorf, ein Bau zwischen Neuem Bauen und Expressionismus.
St. Franziskus
seit 1957Katholische Pfarrkirche in Köln-Bilderstöckchen, von Hans Schilling als roter Backstein-Rundbau zwischen 1957 und 1961 errichtet und seit 2003 denkmalgeschützt.
St. Johannes der Täufer
seit 1958Denkmalgeschützte Klinikkirche der Uniklinik Köln in Lindenthal, 1962–1965 von Gottfried Böhm aus Sichtbeton errichtet und über einen unterirdischen Gang mit den Kliniken verbunden.
St. Joseph (Braunsfeld)
seit 1952Römisch-katholische Nachkriegskirche in Köln-Braunsfeld, 1952–1954 nach Plänen von Rudolf Schwarz und Joseph Bernard errichtet und seit 1999 denkmalgeschützt.
St. Karl Borromäus
seit 1930Katholische Pfarrkirche in Köln-Sülz von 1930, seit 1983 denkmalgeschützt – die erste Kölner Kirche, die als Teil eines geschlossenen Wohnblocks entstand.
St. Laurentius (Köln-Lindenthal)
seit 1961Ein schlichter Ziegelkubus von Emil Steffann in Lindenthal, seit 2019 profaniert und künftig als Universitäts-Hörsaal genutzt. Die 1961/62 erbaute Kirche gilt als bemerkenswerter Beitrag der Kölner Nachkriegsarchitektur.
St. Petrus Canisius
seit 1930Katholische Pfarrkirche im Kölner Stadtteil Buchforst, 1930/31 von Wilhelm Riphahn und Caspar Maria Grod als Mittelpunkt der Siedlung Weiße Stadt errichtet und zu den wenigen Kölner Kirchen im Bauhausstil zählend.
Staatenhaus am Rheinpark
Denkmalgeschütztes Veranstaltungshaus aus den 1920ern in Köln-Deutz – heute Interimsbühne der Oper Köln, künftig Musical-Theater.
Wasserturm Köln-Stammheim
seit 1881Denkmalgeschützter Wasserturm von 1881 am Rand von Stammheim, heute Teil eines abgesperrten Wohnprojekts.


































