Grabkirche St. Bartholomäus
Ehemalige Pfarrkirche in Köln-Ehrenfeld, seit 2014 als Kolumbarium mit Andachtsraum genutzt.
seit 1959
Im Kölner Stadtteil Ehrenfeld steht die Grabkirche St. Bartholomäus, eine ehemalige römisch-katholische Pfarrkirche. Seit 2014 dient sie als Kolumbarium, in dem die Asche Verstorbener in Grabkammern beigesetzt wird.
Auf einen Blick
- Ort
- Köln-Ehrenfeld
- Errichtet
- 1958–59, Weihe im Dezember 1959
- Architekt
- Hans Schwippert (Funktionalismus)
- Umnutzung
- seit 24. Januar 2014 als Grabkirche/Kolumbarium
- Kapazität
- 2400 Urnenplätze in 800 Doppel- und 800 Einzelkammern
- Denkmalschutz
- seit April 1995 (Kölner Denkmalliste Nr. 7460)
- Träger
- Kirchengemeinde Zu den Heiligen Rochus, Dreikönigen und Bartholomäus
Altersvergleich
Alter im Vergleich mit anderen Orten in Köln.
Geschichte
Den Auftrag zur Planung erhielt der Architekt Hans Schwippert im Jahr 1955. Der Bau entstand 1958–59 und wurde im Dezember 1959 geweiht, der Kirchturm folgte 1962.
Im April 1995 kam die Kirche als Baudenkmal in die Kölner Denkmalliste. Nach der Zusammenlegung der Gemeinden St. Rochus, St. Dreikönigen und St. Bartholomäus entschied der Kirchenvorstand 2006, die Kirche in eine Grabkirche umzugestalten.
Ein Architektenwettbewerb wurde im Januar 2011 ausgeschrieben; ausgewählt wurde der Entwurf von Hans-Peter Kissler aus Wiesbaden. Nach der Baugenehmigung im März 2013 eröffnete Weihbischof Melzer die Grabkirche am 24. Januar 2014; die erste Urnenbeisetzung fand am 27. Januar 2014 statt.
Architektur
Die Kirche ist bewusst schlicht gehalten und wurde auf annähernd quadratischem Grundriss errichtet. Im Inneren zeigt sich roher Sichtbeton, während die Außenfassade mit rotem Backstein verkleidet ist.
Kunst und Ausstattung
1978 wurden die von Giselbert Hoke geschaffenen Buntfenster eingesetzt, die den Sonnengesang des Franz von Assisi darstellen. Der Kreuzweg des tschechischen Künstlers Ludek Tichy kam 1988 hinzu. Fenster und Kreuzweg laden im heutigen Andachtsraum dazu ein, über Leben und Tod nachzudenken.
Ein Vorhang aus Metallgewebe trennt den zentralen Kapellenbereich von den Grabstätten. Auch die Sakralgegenstände wurden für die neue Nutzung geschaffen.
Heutige Nutzung
Die Urnenplätze sind in Stahlwänden mit Oberflächen aus brüniertem Messing rund um den Kapellenbereich angeordnet. Nach Ablauf der Ruhezeit wird die Asche in einen „Ewigkeitsraum" unter dem Umgang verbracht, und eine Namensplakette in einer Kapelle erinnert weiterhin an den Verstorbenen. St. Bartholomäus ist die erste und bislang einzige Grabkirche im Erzbistum Köln (Stand 2019).
Galerie
Karte
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Adresse
Helmholtzpl. 13
50825 Köln
Öffnungszeiten
Mo: 10:00–13:00
Di: 10:00–13:00
Di: 15:00–17:00
Mi: 10:00–13:00
Do: 10:00–13:00
Do: 15:00–19:00
Fr: 10:00–13:00
Sa: 10:00–17:00
So: 10:00–17:00
Kontakt
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Quellen & Links
- Offizielle Website
- Offizielle Website (abgerufen 2026-08-19)
- Wikipedia (abgerufen 2026-08-19)
- Wikidata (abgerufen 2026-08-19)
Automatisch erstellt, zuletzt geprüft: 2026-08-19
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