Architektur
318 Orte in Köln
A. Schaaffhausen’sches Bankpalais
Im Krieg zerstörter Kölner Bankbau von 1859–1862, der klassizistische Formen mit italienischer Renaissance verband.
Aachener Weiher
In den 1920ern angelegter Stadtsee im Inneren Grüngürtel Kölns — gesäumt von Biergarten, ostasiatischer Kunst und dem Hiroshima-Nagasaki-Park.
Abtei Deutz
seit 10011002 gegründetes Benediktinerkloster in Köln-Deutz; aus seiner Kirche Alt St. Heribert stammt der goldene Heribertschrein.
Adolph-Kolping-Denkmal
seit 1903Bronzedenkmal für Adolph Kolping, den Gründer der katholischen Gesellenvereine, vor der Kölner Minoritenkirche, in der er beigesetzt ist.
Alt St. Alban – Kirchenruine und Mahnmal am Quatermarkt
seit 1200Erhaltene romanische Kirchenruine am Quatermarkt; nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg seit 1959 Gedenkort für die Kriegstoten.
Alt St. Cornelius
seit 1833Von der einstigen Pfarrkirche in Köln-Rath/Heumar steht heute nur noch der romanische Turm aus der Zeit ihres mittelalterlichen Vorgängers.
Alt St. Katharina (Köln-Niehl)
Das „Niehler Dömchen": eine romanische Basilika des 12. Jahrhunderts am Rheinufer, mit gotischem Chor und unter Denkmalschutz.
Alt St. Maternus
seit 950Romanisches „Kapellchen" am Rheinufer – eine der 13 kleinen früheren Dorfkirchen vor Kölns mittelalterlicher Stadtmauer.
Alt St. Mauritius (Köln-Buchheim)
Romanische Friedhofskapelle und erhaltener Rest der früheren Buchheimer Pfarrkirche – mit halbrunder Apsis aus der Zeit um 1200.
Alt St. Pankratius (Köln-Worringen)
Ehemalige Pfarrkirche von Köln-Worringen mit gotischem Langhaus und umstritten datiertem Westturm – heute als Wohnhaus genutzt.
Alt St. Paul
Romanische Pfarrkirche im mittelalterlichen Köln, 1803 aufgegeben und 1807 abgetragen — Reste ihrer Ausstattung finden sich heute in St. Andreas.
Alte Dorfkirche Köln-Junkersdorf
Frühere Pfarrkirche St. Pankratius mit gotischem Chor aus dem Mittelalter — heute Kapelle und einst Kindergarten.
Alter Markt
Geschichtsträchtiger Platz in der Kölner Altstadt-Nord mit mittelalterlich anmutender Häuserzeile — seit 922 als Kölner Markt belegt.
Amerika Haus
Von 1955 bis 2007 Kölner Einrichtung für den Kulturaustausch mit den USA — das letzte in Deutschland betriebene der einst 57 Amerikahäuser weltweit.
Amtsgericht Köln
Größtes Gericht in Nordrhein-Westfalen und nach München zweitgrößtes Amtsgericht Deutschlands – zuständig auch für den Flughafen.
Appellhofplatz
Kölner Platz, benannt nach dem Appellationsgerichtshof – auf dem Areal eines römischen Torturms und prägender Gerichtsprozesse.
Auferstehungskirche (Köln-Buchforst)
seit 1965Denkmalgeschützte evangelische Kirche von 1968 in Tetraeder-Form, heute als „Kulturkirche Ost" für Lesungen, Musik und Kabarett genutzt.
Auferstehungskirche Köln-Ostheim
Evangelische Kirche mit rundem Altarfenster und seitlichen Lichtbändern, 1954 nach Entwurf von Gerhard Langmaack eingeweiht.
Augustinerplatz 12
Hier liefen am 20. April 1896 die ersten Filme Deutschlands – zwölf französische Kurzfilme in einem gemieteten Saal.
Autoren Galerie Kostka
Zur begehbaren Skulptur umgebauter Wasserturm der Sidol-Werke in Köln-Braunsfeld, Schauplatz raumgreifender Bild-, Klang- und Lichtinstallationen.
Barbarossaplatz
Verkehrsknoten der Kölner Ringe mit Straßenbahnhaltestelle in der Platzmitte, benannt nach Friedrich I. Barbarossa.
Bastei
seit 1924Expressionistisches Aussichtsrestaurant von 1924 auf einer preußischen Kaponniere – der Überbau kragt acht Meter über die Grundfläche; seit 2019 stillgelegt.
Bayenturm
seit 1220Mittelalterlicher Eckturm der Kölner Stadtmauer am Rhein, um 1220 errichtet — heute Sitz der Stiftung „FrauenMediaTurm".
Bierbrunnen
seit 1972Brunnenanlage von 1972 auf der Schildergasse mit einer von Wasser umflossenen Granitsäule — benannt nach einem zeitweiligen Bier-Ausschank.
Bismarckturm
seit 1902Als Feuersäule gestaltetes Bismarck-Denkmal in Köln-Marienburg – mit blockhafter Bismarckfigur als Roland in Rüstung mit Adlerschild.
Blau-Gold-Haus
Direkt neben dem Kölner Dom steht das Blau-Gold-Haus, ein türkis-goldenes Büro- und Geschäftshaus von 1952, das als bedeutendes Beispiel der deutschen Nachkriegsmoderne unter Denkmalschutz steht und heute Hotelsuiten sowie Luxusboutiquen beherbergt.
Blauer Hof
Wohnsiedlung des Neuen Bauens in Köln-Buchforst, gestaltet nach dem Vorbild holländischer Wohnhöfe und mit blau getönten Hoffassaden.
Breslauer Platz
Nördlicher Vorplatz des Kölner Hauptbahnhofs, benannt nach Breslau – mit Busbahnhof und dem Musical Dome, dem größten Theaterbau der Stadt.
Brüsseler Platz
Zentrum des Belgischen Viertels in Köln mit der neuromanischen Kirche St. Michael — Szenetreff und Schauplatz eines langen Lärmstreits.
Carlswerk, Köln
Frühere Kabelfabrik in Köln-Mülheim, wo 1904 das erste transatlantische Telefonkabel entstand – heute Gewerbecampus und Kulturort.
Christ König
Katholische Kirche von 1951 in Köln-Longerich, deren V-förmige Holzbinder den Stall von Bethlehem versinnbildlichen — im Volksmund Weihnachtskirche.
Christi Auferstehung (Lindenthal)
seit 1968Skulpturale Betonkirche von Gottfried Böhm am Stirnende des Lindenthaler Kanals – mit höhlenartigem Innenraum aus verzweigten Säulen.
Christuskirche
seit 1891Evangelische Kirche im Belgischen Viertel: historischer neugotischer Turm, dahinter ein 2016 neu eingeweihter Kirchenbau.
Cinedom
Multiplexkino im Kölner Mediapark — unter der Kuppel der verglasten Rotunde zeichneten einst 3200 Dioden den nördlichen Sternenhimmel nach.
Colonia-Haus
seit 1973Zweithöchstes Wohnhochhaus Deutschlands, direkt am Rhein in Riehl – mit Antenne (155 m) fast so hoch wie der Kölner Dom (157 m).
Colonius
seit 1981Mit 266 Metern der höchste Fernmeldeturm Nordrhein-Westfalens — sein Drehrestaurant und die Aussichtsplattform sind seit Jahren geschlossen.
Crux (Jugendpastorales Zentrum)
Jugendpastorales Zentrum der katholischen Kirche in der Kölner Südstadt — mit der „Kirche mit dem schiefen Turm".
Deichmannhaus – Kontorpalast am Kölner Hauptbahnhof
Das Deichmannhaus ist ein siebengeschossiges Büro- und Geschäftshaus in der Kölner Altstadt-Nord, unmittelbar zwischen Hauptbahnhof und Domplatte gelegen. An seinem Standort in der Trankgasse reihen sich über 500 Jahre Kölner Stadtgeschichte aneinander.
Dellbrücker Hauptstraße 143
Wohn- und Geschäftshaus von etwa 1907, das Jugendstil und Historismus mit Asymmetrie und aufgesetztem Fachwerk verbindet.
Deutsches Sport & Olympia Museum
seit 1999Museum im Kölner Rheinauhafen, das die Sportgeschichte von der Antike bis heute zeigt – mit Themenräumen zu Olympia, Fußball, Boxen und mehr.
Deutschordenskirche St. Katharina
Längst abgetragene Kirche einer Deutschordens-Kommende in der Altstadt-Süd; nur die Straße An Sankt Katharinen trägt den Namen weiter.
Deutz-Kalker Bad
seit 1913Denkmalgeschütztes Jugendstil-Hallenbad von 1913 in Köln-Deutz. Der Badebetrieb endete 1996; die prächtige Schwimmhalle blieb erhalten.
Deutzer Brücke
Erste Stahlkastenträgerbrücke der Welt (1947/48) – verbindet den Heumarkt mit Deutz; die Römerbrücke stand einige Meter weiter nördlich.
Deutzer Drehbrücke
seit 1908Drehbare Stahlbrücke von 1908 über dem Deutzer Hafen — eine von zwei Kölner Drehbrücken, technisches Denkmal mit erhaltenem Steuerhaus.
Die Trauernde
seit 1949Skulptur von Gerhard Marcks (1949), die im Lichhof von St. Maria im Kapitol an die Opfer des Zweiten Weltkriegs erinnert.
Disch-Haus
Kölner Büro- und Geschäftshaus, das als bedeutendes Zeugnis der Neuen Sachlichkeit gilt und auf ein früheres Nobelhotel zurückgeht.
DITIB-Zentralmoschee Köln
seit 2017Zentralmoschee der DİTİB in Köln-Ehrenfeld, 2018 in Anwesenheit Erdoğans eingeweiht — mit zwei je 55 Meter hohen Minaretten und großem Kuppelsaal.
Dom-Hotel Köln – ein Grand Hotel am Roncalliplatz im Wandel
seit 1857Direkt neben dem Kölner Dom liegt das Dom-Hotel, eines der ältesten Grand Hotels Europas. Derzeit ist es geschlossen und wird hinter der erhaltenen Fassade komplett neu gebaut – die Wiedereröffnung als Althoff Dom Hotel Köln ist für 2027 geplant.
Dombrücke
seit 1859Erste feste Rheinquerung in Köln seit der Römerzeit und direkte Vorgängerin der Hohenzollernbrücke — im Volksmund „Mausefalle" genannt.
Domforum
Das Domforum auf der Domplatte gegenüber dem Westportal ist das Besucherzentrum des Kölner Doms und zugleich Begegnungs- und Veranstaltungszentrum der katholischen Kirche Kölns.
Dominikanerkloster Köln
Frühes Kölner Dominikanerkloster, an dem Albertus Magnus lehrte und bestattet wurde – heute nicht mehr erhalten.
Drehbrücke im Rheinauhafen
seit 1896Kölns ältester Übergang über Rheinwasser: eine denkmalgeschützte Drehbrücke von 1896, die mit Hydraulik aus dem Malakoffturm zur Seite schwenkt.
Ebertplatz
Platz der Kölner Ringe in Neustadt-Nord, Ende des 19. Jahrhunderts dort angelegt, wo zuvor die geschleifte Stadtbefestigung stand.
Ehemalige Strohhutfabrik Silberberg & Mayer
Denkmalgeschütztes Fabrikgebäude in Köln-Sülz von 1912/13, dessen Flügel sich um einen weiß gefliesten Oberlichtsaal gruppieren.
Eierplätzchen
Kleiner ovaler Platz an der Kölner Südstadt, dessen Name nicht von der Stadt, sondern von den Kölnern stammt – hier treffen sechs Straßen sternförmig zusammen.
Eigelsteintorburg
seit 1228Eines von vier erhaltenen Toren der mittelalterlichen Kölner Stadtmauer – hier hindurch gelangten Maria von Medici und Napoleon in die Stadt.
Erlöserkirche (Rodenkirchen)
Evangelische Winkelkirche in Rodenkirchen mit 20 Meter hohem Campanile; ihre drei Glocken tragen zusammen den weihnachtlichen Engelsgruß.
Excelsior Hotel Ernst
seit 1863Traditionsreiches 5-Sterne-Grandhotel von 1863 in direkter Nachbarschaft zum Kölner Dom, seit sechs Generationen im Familienbesitz.
Filmhaus Köln
seit 2021Zentrum für Filmkultur mit bewusst nicht-kommerziellem Kino, Filmbildung und Weiterbildung – in einem früheren Bau des Güterbahnhofs Gereon.
Fischmarkt
Historischer Platz am Rheinufer in der Kölner Altstadt – über Jahrhunderte Mittelpunkt des Kölner Fischhandels.
Flora
seit 1864Botanischer Garten Kölns rund um das gläserne Festhaus „Flora" von 1864 — ein Lenné-Park mit über 10.000 Pflanzenarten auf mehr als 11 Hektar.
Flughafen Köln-Butzweilerhof
seit 1926Kölns erster Zivilflughafen im Stadtteil Ossendorf – heute ein denkmalgeschütztes Ensemble und Heimat der MOTORWORLD Köln.
Fordturm
Ehemaliger 112 m hoher Stahlturm in Köln-Deutz mit drehendem „Ford"-Globus an der Spitze, 1950 erbaut und 1963 abgerissen.
Fort X des Festungsrings Köln
seit 1819Besterhaltenes preußisches Fort der inneren Kölner Fortkette – heute „grünes Fort" mit Rosengarten in einer Parkanlage in der Neustadt-Nord.
Friedenskirche (Köln-Mülheim)
seit 1896Ältestes evangelisches Kirchengebäude im heutigen Köln – benannt nach dem friedlichen Zusammenschluss zweier Gemeinden 1837.
Friesenplatz
Platz an den Kölner Ringen am Beginn der Venloer Straße — Tor zum Belgischen Viertel und einstiges Halbwelt-Revier des Friesenviertels.
Friesentor
seit 1244Um 1244 errichtetes Kölner Stadttor am heutigen Friesenplatz – die einzige Pforte der Stadtmauer mit sechskantigem Zentralbau.
Volkspark Raderthal
Von Fritz Encke ab 1922 angelegter Volkspark mit Naturtheater, Lesegarten und Reigenplatz – heute Baudenkmal, auch Fritz-Encke-Volkspark genannt.
Funkhaus Köln (Deutschlandfunk-Hochhaus)
seit 1978Das 102 Meter hohe Funkhaus Köln im Stadtteil Raderthal beherbergt seit 1979 die Studios und Redaktionen des Deutschlandfunks. Der markante Turm mit seiner ungewöhnlichen Hängekonstruktion steht seit 2024 unter Denkmalschutz und ist im Rahmen regelmäßiger öffentlicher Führungen zu erleben.
Funkhaus am Raderberggürtel
Ehemaliger Sitz der Deutschen Welle in Köln und mit 138 Metern das bislang höchste in Deutschland abgebrochene Gebäude.
Galeria Köln Hohe Straße
Warenhausbau von 1912–1914, in dem 1925 die erste Rolltreppe eines deutschen Warenhauses in Betrieb ging.
Galopprennbahn Weidenpesch
Kölns erste Sportstätte: Galopprennbahn von 1898 mit international bedeutenden Rennen und historischem Fußballstadion samt denkmalgeschützter Tribüne.
Gartenstadt-Nord
Wohnanlage im Kölner Stadtteil Longerich, deren jüngerer Teil aus Anlass des Katholikentags 1956 entstand und Katholikentagssiedlung heißt.
Gasmotorenfabrik Deutz
seit 1864Auf dem historischen Industriegelände in Köln-Mülheim, das als „Geburtsstätte der Weltmotorisierung“ gilt, arbeitet heute die Kulturinitiative raum13 – mit denkmalgeschützten Bauten wie dem Möhring-Pavillon am Mülheimer Hafen.
Gereon-Kaserne
seit 1937Bundeswehr-Kaserne in Köln, in der das Assessmentcenter für Führungskräfte sitzt – bis 2022 hieß sie Mudra-Kaserne.
© Architecten- und Ingenieur-Verein für Niederrhein und Westfalen Köln · Public domainGereonstor
seit 1215Mittelalterliches Doppelturmtor der Kölner Stadtmauer — über 400 Jahre zugemauert, lange als strengstes Stadtgefängnis genutzt, 1881 abgebrochen.
Gerling Ring-Karree
seit 200155 Meter hohes Bürohochhaus am Hohenzollernring, von Norman Foster entworfen – mit verborgenem See und Garten nur für die Bewohner.
Grabkirche St. Bartholomäus
seit 1959Ehemalige Pfarrkirche in Köln-Ehrenfeld, seit 2014 als Kolumbarium mit Andachtsraum genutzt.
Grinkopf
Groteske steinerne Fratzenmasken als Zierrat an vielen älteren Kölner Häusern – mit tönernen Vorläufern aus der Römerzeit.
Groß St. Martin
seit 1150Romanische Basilika in der Kölner Altstadt mit kleeblattförmigem Ostchor und markantem Vierungsturm – errichtet über römischen Fundamenten.
Großmarkt Köln
Ehemaliger Großmarkt in Köln-Raderberg mit 132 Meter langer, parabelförmiger Gewölbehalle — bis zur Schließung Ende 2025 zählte er zu den größten Deutschlands.
Gut Mielenforst
Ehemaliger Rittersitz am Rand des Königsforsts, dessen Herrenhaus im Neorenaissancestil heute den Kern einer Wohnanlage bildet.
Hacht (Gefängnis)
Erzbischöfliches Gericht und Gefängnis auf der heutigen Domplatte – hier wurden Straftäter eingekerkert und Frauen als Hexen angeklagt.
Hahnentorburg
seit 1220Mittelalterliches Doppelturmtor am Rudolfplatz – westlicher Zugang Kölns, durch den gekrönte Könige in die Stadt einzogen.
Hansahochhaus
seit 1925Kölns erstes Hochhaus von 1925 – bei Fertigstellung kurzzeitig das höchste Gebäude Europas, im Stil des Klinkerexpressionismus.
Wohn- und Geschäftshaus Hansemannstraße 2
2019 abgerissenes Baudenkmal in Köln-Ehrenfeld – um 1870 erbaut und nach Bauschäden durch Arbeiten auf dem Nachbargrundstück verloren.
Hauptpost
Historistischer Postbau von 1888–1893 an den Dominikanern, gegründet auf den Mauerresten des früheren Dominikanerklosters — heute nicht mehr vorhanden.
Haus Balchem
Als einziges erhaltenes Barockhaus des Severinsviertels beherbergt das Bürgerhaus an der Severinstraße heute eine Stadtteilbibliothek.
Haus Hindenburg
Neoklassizistisches Geschäftshaus an der Schildergasse Ecke Neumarkt in Köln, seit 1993 eingetragenes Baudenkmal.
Haus Neuerburg
Backsteinbau am Gülichplatz, der zwei Bürgerhäuser vortäuscht — mit Treppenturm im Innenhof nach Kölner Patriziervorbild.
Haus Saaleck
Mittelalterliches Kölner Bürgerhaus mit spätgotischen Eckwarten – heute beherbergt es die Artothek der Stadt Köln, eine Ausleihe für Kunst.
Haus zum Maulbeerbaum
Die einzige erhaltene Hochbarock-Fassade im Kölner Stadtbild — heute in einen Hotelneubau integriert.
Heilig Geist (Köln-Weiden)
Katholische Kirche der 1960er-Jahre in Weiden: ein geschlossener Backsteinbau mit umlaufendem Fensterband, das über dem Altar in einer Spitze zusammenläuft.
Heilige Drei Könige (Köln-Rondorf)
seit 1987Römisch-katholische Pfarrkirche im Kölner Stadtteil Rondorf, deren heutiger Bau Ende der 1980er Jahre den neugotischen Vorgänger von 1898/99 ablöste.
Heiligkreuzkapelle
Kleine Kölner Kapelle des 14. Jahrhunderts, deren Südwand auf der römischen Stadtmauer ruhte – 1818 abgebrochen.
Heinzelmännchen – Kölner Hausgeister und ihr Brunnen
seit 1900Kölner Sagengestalten, die nachts heimlich die Arbeit erledigten – bis man sie beobachtete und sie verschwanden. Ihr Brunnen steht nahe dem Dom.
Heizkraftwerk Köln-Merkenich
Hier steht mit 250 m der nach dem Colonius zweithöchste Bau Kölns – ein Kraftwerk, das den Kölner Norden mit Fernwärme versorgt.
Heizkraftwerk Köln-Niehl
Erdgas-Heizkraftwerk der Rheinenergie in Niehl, das die Kölner Innenstadt mit Fernwärme versorgt — daneben soll Deutschlands größte Wärmepumpe entstehen.
Helios (Elektrotechnikunternehmen)
seit 1882Elektrotechnik-Pionier aus Ehrenfeld — sein 44 m hoher Heliosturm prägt als Pseudo-Leuchtturm bis heute das Viertel.
Heliosturm – Ehrenfelds Leuchtturm ohne Meer
Der 44 Meter hohe Heliosturm in Köln-Ehrenfeld ist ein historischer Pseudo-Leuchtturm der einstigen Elektro-Pionierfirma Helios AG und bildet zusammen mit Helioshaus und Werkhallen eines der besterhaltenen Industriedenkmäler Kölns.
Herkules-Hochhaus
seit 1972Buntes Wohnhochhaus von 1972 in Neuehrenfeld, wegen seiner Farben „Papageienhaus" genannt – mit 102 m das neunthöchste Hochhaus Kölns.
Herz-Jesu-Kirche
Neugotische Kirche am Zülpicher Platz, deren Turm dem Freiburger Münsterturm nachempfunden ist – nach Kriegszerstörung modern wiederaufgebaut.
Hildebold-Dom
Karolingischer Vorgängerbau des Kölner Doms, der bis zum Abriss 1248 die Reliquien der Heiligen Drei Könige beherbergte.
Hl. Johannes XXIII. (Köln-Chorweiler)
seit 1977Katholische Pfarrkirche von 1977 in Chorweiler, die 28 Jahre ungeweiht blieb und erst 2009 nach Papst Johannes XXIII. benannt wurde.
Hofanlage Arnoldshof
Ältester bewahrter Bauernhof von Köln-Bocklemünd – die denkmalgeschützte Anlage dient heute als Wohnsiedlung im Landhausstil.
Hofanlage Fettenhof
Vierkanthof in Köln-Bocklemünd, ab 1170 urkundlich erwähnt und rund drei Jahrzehnte Wohnstätte reisender Junghandwerker.
Hohe Pforte
Südtor der römischen Stadtmauer Kölns am „cardo maximus" – Ausgangspunkt der heutigen Hohe Straße.
Hohenstaufenbad
Kölns größtes öffentliches Schwimmbad: ein Prunkbau am Hohenstaufenring – nicht im Krieg zerstört, sondern 1958 bewusst abgerissen.
Hohenzollernbrücke
seit 1911Meistbefahrene Eisenbahnbrücke Deutschlands über den Rhein – mit dem Dom prägend fürs Stadtbild und bekannt für tausende Liebesschlösser.
Hotel du Nord
Verschwundenes Kölner Grand Hotel des 19./20. Jahrhunderts — heute stehen auf dem Gelände Museum Ludwig und Heinrich-Böll-Platz.
Hotel Kölner Hof
Großer Kölner Hotelbau der 1890er-Jahre gegenüber dem Hauptbahnhof, 1973 für das ABC-Haus abgerissen.
Humboldtpark
Denkmalgeschützte 2,2-Hektar-Anlage, 1913/14 nach Plänen von Fritz Encke entstanden — einer der wenigen innerstädtischen Parks im Stadtbezirk Kalk.
Idiotenbrücke
Spitzname einer früheren Kölner Eisenbahnbrücke in Neuehrenfeld, an der sich wegen nur 3,9 m Durchfahrt immer wieder Lastwagen verkeilten.
Immanuel-Kirche (Köln-Stammheim)
Mehrfach preisgekrönte Holzkirche der evangelischen Brückenschlag-Gemeinde in Köln-Stammheim, 2013 eingeweiht.
Industriehof
Denkmalgeschütztes Büro- und Geschäftshaus von 1923, errichtet vom Kölner Architekten Jacob Koerfer, der es in Eigenregie baute.
Institut français Köln
seit 1952Französisches Kulturinstitut in der Südstadt – zählte zu den ersten und gehört heute zu den letzten ausländischen Kulturinstituten Westdeutschlands; im Riphahn-Bau am Sachsenring.
Isenburg
Wasserburg in Köln-Holweide auf einer von Gräften umgebenen Insel – mit Turm aus dem 16. und Herrenhaus aus dem 18. Jahrhundert.
Japanisches Kulturinstitut
seit 1969Eines von drei japanischen Kulturinstituten in Europa — vermittelt von Köln aus japanische Kultur im deutschsprachigen Raum.
Johanneskirche Köln-Brück
Evangelische Grauwacke-Kirche von 1937 in Köln-Brück mit rundem, freistehendem Turm, in der wegen der Akustik häufig Konzerte stattfinden.
Johanneskirche (Köln-Sülz)
Evangelische Kirche in Köln-Sülz aus den frühen 1960ern mit farbigen sechseckigen Betonwaben-Fenstern und glasgetrennter Taufkapelle.
Jüdisches Wohlfahrtszentrum
Jüdische Sozialeinrichtung der Kölner Synagogen-Gemeinde in Neuehrenfeld – in den Gebäuden des einstigen Israelitischen Asyls für Kranke und Altersschwache.
Justizgebäude am Appellhofplatz (Appellhof)
seit 1893Kölns ältestes Gerichtsgebäude – ein Denkmal rheinischer Rechtsgeschichte vom Appellationsgerichtshof über die NS-Sondergerichte bis zum heutigen Sitz von Verwaltungs- und Finanzgericht.
Justizgebäude Reichenspergerplatz
seit 1911Kölns größter historischer Gerichtsbau von 1911 – heute Sitz des Oberlandesgerichts, mit einem 2009 wiederentdeckten Luftschutzbunker unter dem Vorplatz, der jeden ersten Sonntag im Monat besichtigt werden kann.
Justizvollzugsanstalt Köln
Gefängnis in Köln-Ossendorf, dessen 1,3 km lange Mauer es im Wohngebiet kaum als Haftanstalt erkennbar macht.
Justizzentrum Köln
105 Meter hoher Gerichtskomplex in Köln-Sülz, der Amts- und Landgericht sowie Staatsanwaltschaft an der Luxemburger Straße bündelt.
Kalker Kapelle
Kölner Wallfahrtskapelle in Kalk mit einer Pietà des 15. Jahrhunderts, der wundertätiges Wirken nachgesagt wurde – Ziel jährlicher Prozessionen.
Kallendresser
Kupferfigur am Alter Markt, die dem Betrachter das nackte Gesäß zuwendet — ein kölsches Spottmotiv mit Wurzeln im Mittelalter.
Kapelle St. Georg
Spätgotische Kapelle in Köln-Weiß mit Ursprüngen von 1433 und Ausmalungen aus den 1980er Jahren.
Karmel St. Joseph Köln
Ehemaliger Karmelitinnen-Konvent, dessen neugotische Kapelle heute als Rumpf in einen Bürokomplex am Gereonskloster eingebaut ist.
Karmelitenkloster Köln
Aufgehobenes Karmelitenkloster südlich des Waidmarkts: 1256 begonnen, 1802 säkularisiert – der weibliche Zweig der Karmelitinnen besteht in Köln fort.
Kartäuserkirche
seit 1350Gotische Kirche des 1334 gegründeten Kölner Kartäuserklosters — heute evangelische Gemeindekirche mit Farbglasfenstern von Charles Crodel.
Kaufhaus Isay
Denkmalgeschütztes Büro- und Geschäftshaus in Köln, 1911–1913 nach Plänen von Helbig & Klöckner für die Textilgroßhandlung Gebrüder Isay errichtet.
Klein St. Martin
seit 1460Stehengebliebener Turm einer niedergelegten Kölner Pfarrkirche – einst mit hohem Helm im Rheinpanorama, heute mit flacher Spitze.
Kloster Herrenleichnam
Aus einer Kapelle zum Hostienwunder hervorgegangenes Augustiner-Chorherrenstift am Klingelpütz in der Kölner Altstadt-Nord.
Köln Arcaden
Kölns erstes Einkaufszentrum rechts des Rheins in Kalk – entstanden dort, wo einst die Chemische Fabrik Kalk produzierte.
Kölner Brückengrün
Patinagrüner Chromoxid-Anstrich Kölner Rheinbrücken, 1929 auf Wunsch von Konrad Adenauer eingeführt.
Kölner Dom
seit 1248Gotische Kathedrale und Reliquiar der Heiligen Drei Könige – mit rund 157 Metern eine der höchsten Kirchen der Welt und UNESCO-Welterbe.
Kölner Festungsmuseum
Museum im preußischen Zwischenwerk VIII b mit der letzten in Deutschland erhaltenen Klappbrücke, Graben und Skulpturenpark in Marienburg.
Kölner Mikwe
Mittelalterliches jüdisches Ritualbad unter dem Rathausplatz: Die Treppe führt im Inneren des fast 16 m tiefen Schachts bis zum Wasserspiegel.
Kölner Philharmonie
seit 1986Konzertsaal im Amphitheaterstil unter dem Heinrich-Böll-Platz – stützenfreier Saal für 2.000 Menschen mit Klais-Orgel.
Kölner Zoo
seit 18601860 gegründeter Zoo in Riehl – gilt als drittältester Tiergarten Deutschlands, bekannt für den über 100 Jahre alten Affenfelsen.
Kölnischer Kunstverein
seit 1839Der Kölnische Kunstverein zählt seit 1839 zu den ältesten und angesehensten Häusern für zeitgenössische Kunst in Deutschland. Heute ist er im markanten Gebäude „Die Brücke“ an der Hahnenstraße zu Hause und macht aktuelle internationale Kunst in Köln erlebbar.
KölnTriangle
Dreieckiges Hochhaus in Köln-Deutz mit verglaster Aussichtsplattform „Cologne View" in gut 100 Metern Höhe und Rundumblick über die Stadt.
KölnTurm
seit 2001Kölns höchstes Bürogebäude im Mediapark (148,1 m) — Glasfassade mit eingebrannten Dom-Motiven und einer für Restaurantgäste offenen Dachterrasse im 30. Stock.
Kolumba
seit 1853Kunstmuseum des Erzbistums Köln im Backstein-Neubau von Peter Zumthor über der Ruine der Kirche St. Kolumba.
Kranhäuser
Drei Hochhäuser im Kölner Rheinauhafen, deren umgedrehte L-Form Hafenkränen mit Auslegern zum Rhein nachempfunden ist.
Krieler Dömchen
seit 850Nach St. Gereon das zweitälteste Gotteshaus Kölns – ein kleines romanisches Dorfkirchlein in Lindenthal, dessen Anfänge um 900 liegen.
Landeshaus Köln
Verwaltungssitz des Landschaftsverbands Rheinland am Rhein — ein Bau der Nachkriegsmoderne im Stil von Mies van der Rohe.
Landgericht Köln
Eines der größten Landgerichte Deutschlands – mit einer Pressekammer, die unter Journalisten als die schärfste im Land gilt.
Lanxess Tower
seit 1969Hochhaus in Köln-Deutz, ursprünglich als Hauptsitz der Lufthansa gebaut, heute Konzernzentrale der Lanxess AG.
Lenauplatz
Quartiersplatz in Neuehrenfeld mit dem Max-und-Moritz-Brunnen — lindenumsäumt und von Gründerzeithäusern umbaut.
Linneper Hof (Reifferscheider Hof), Köln
Ehemaliger Adelshof auf dem Kölner Domhof, ursprünglich Wohnsitz der Erzbischöfe — in den 1740er Jahren abgetragen, heute Teil des Römisch-Germanischen Museums.
Luftwaffenkaserne
seit 1870Eine der größten Kasernen Deutschlands auf rund 300 Hektar – Sitz mehrerer Höherer Kommandobehörden sowie von NATO- und kanadischen Dienststellen.
Lukaskirche (Köln-Porz)
Evangelische Saalkirche in Köln-Porz, ab 1914 im Jugendstil begonnen und 1927 expressionistisch ausgestattet; seit 1982 Baudenkmal.
Lutherkirche
seit 1904Evangelische Kirche der Kölner Südstadt mit Luther-Bezug bis ins Geläut – 1944 bis auf den Turm zerstört, Entwidmung für Herbst 2026 vorgesehen.
Lutherkirche (Köln-Nippes)
seit 1886Neugotische evangelische Kirche im Sechzigviertel, die seit 2002 als Kulturkirche Köln Konzerte, Lesungen und Kabarett beherbergt.
Luthernotkirche
Aus dem Schutt der zerstörten Lutherkirche errichtete Notkirche nach Plänen Otto Bartnings – unter den erhaltenen Notkirchen vollständig bewahrt.
Malakoffturm
seit 1855Backstein-Torturm der preußischen Rheinuferbefestigung am Rheinauhafen — heute mit Drehbrücke zum gegenüberliegenden Schokoladenmuseum.
Markmannsgasse 2a
Kölner Geschäftshaus „Zu den Vier Jahreszeiten", das 1912 der Rampe der Deutzer Brücke wich und Formen dreier Renaissance-Traditionen verband.
MediaPark
Autofreier Medien-Gewerbepark auf einem früheren Güterbahnhof – halbkreisförmig um einen Platz mit künstlichem See, überragt vom Kölnturm.
Melanchthonkirche
Evangelischer Bau von 1929/30 in Zollstock – früh in Deutschland mit Andachtsraum oben und Gemeindezentrum im Untergeschoss.
Messeturm Köln
seit 192885 m hoher Backsteinturm von 1928 in Deutz – mit Hermes-Skulptur auf dem Dach und expressionistischer Ziegelfassade als Teil der Rheinhallen.
Minoritenkirche
Grabeskirche von Adolph Kolping und Johannes Duns Scotus – gotische Bettelordenskirche des 13. Jahrhunderts und Pilgerziel.
Mittelalterliche Synagoge Köln
Im Boden der Archäologischen Zone nahe dem Rathaus: Reste einer jüdischen Synagoge, die vom 11. Jahrhundert bis zur Vertreibung 1424 bestand.
Mülheimer Brücke
seit 1951Rhein-Hängebrücke zwischen Mülheim und Riehl — die erste Brücke im späteren Kölner Brückengrün und Deutschlands erste mit orthotroper Fahrbahnplatte.
Mülheimer Schiffbrücke
seit 1888Schwimmende Holzbrücke auf rund 40 verankerten Pontons (1888–1927), deren Segment sich dem Schiffsverkehr öffnete und die eine Rheinfähre bei Mülheim ablöste.
Museum für Angewandte Kunst (MAKK)
seit 1888Kölner Museum für angewandte Kunst und Design im Schwarz-Bernard-Bau – einem Neubau, der erst als nüchtern kritisiert, später als „dritter Weg" gewürdigt wurde.
Museum Ludwig
seit 1976Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts auf der Domplatte – mit Europas größter Pop-Art-Sammlung und der weltweit drittgrößten Picasso-Sammlung.
Museum Schnütgen
seit 1910Eine der reichsten Mittelaltersammlungen Europas — so sieht sich das Museum Schnütgen, untergebracht in der romanischen Basilika St. Cäcilien.
Musical Dome
Musical-Spielstätte unter blauem Kuppeldach am Rhein nahe dem Hauptbahnhof – Heimat von Langzeit-Erfolgen wie „We Will Rock You“.
Nathanaelkirche (Bilderstöckchen)
Evangelische Kirche von 1965 mit sechseckigem Grundriss; ihr freistehender Campanile steht als Betonskulptur auf drei Standbeinen.
Naumannsiedlung Köln
Wohnsiedlung in Köln-Riehl aus den Jahren 1927–1929, entstanden als sozialer Wohnungsbau der Weimarer Republik auf einem früheren Ziegelei-Gelände.
Neptunbad
Jugendstil-Badehaus von 1912 in Ehrenfeld — erste neuzeitliche Badeanstalt eines Kölner Stadtteils, heute Fitness- und Wellnessanlage.
Neu St. Alban
seit 1958Nachkriegskirche im Stadtgarten, aus Trümmerziegeln der zerstörten Kölner Oper errichtet – mit fünfeckigem Grundriss nach Le-Corbusier-Vorbild.
Nikolaus-Kapelle
Um 1100 nahe dem Rhein in Westhoven gebaut – das kleinste erhaltene romanische Dorfkirchlein Kölns, umgeben von einem alten Friedhof.
Oberpostdirektion Köln
Mittelbehörde der Postverwaltung für den Raum Köln, von 1850 bis 1993 — mit Sitz in der Altstadt-Nord.
Offenbachplatz
Theaterplatz der Kölner Altstadt-Nord vor Oper und Schauspielhaus, mit dem heute vernachlässigten Opernbrunnen von Jürgen Hans Grümmer.
Olivandenhof
Geschäftshaus in der Kölner Altstadt-Nord mit Kletterwand, Regen- und Kältekammer sowie Tauchbecken – das größte Outdoor-Fachgeschäft Europas.
Oper Köln
Kölns Opernhaus am Offenbachplatz im Riphahn-Bau von 1957 – seit 2012 in Generalsanierung, gespielt wird im Staatenhaus in Deutz.
Opern Passagen
Bei ihrer Eröffnung 1964 galt sie als erste Einkaufspassage Deutschlands — heute eine Ladenpassage mit dem integrierten Theater am Dom.
Opernbrunnen
seit 1966Mosaik-Brunnen vor der Kölner Oper, in den Mosaikteile aus Onassis' Yacht und der Berliner Gedächtniskirche eingearbeitet sind.
Opernhaus am Habsburgerring
Eines der größten Stadttheater im Deutschen Reich – 1902 in der Kölner Neustadt eröffnet, nach Kriegszerstörung 1958 abgerissen.
Opernterrassen
Gastronomie-Pavillon von 1957 nach Plänen Wilhelm Riphahns – ein Zeugnis der Kölner 1950er-Jahre-Architektur am Offenbachplatz.
Ottoplatz
Der Bahnhofsvorplatz von Köln Messe/Deutz mit Otto-Langen-Denkmal und preisgekröntem Landschaftsarchitektur-Umbau.
Palais du Rhin
Rheinuferpalais im französischen Barockklassizismus, 1908 für den Bankier Emil von Oppenheim erbaut – heute Luxuswohnungen mit Sotheby's-Standort.
Pelzhaus A. Weiss
Früheres Kölner Pelzgeschäft in der Schildergasse mit einem Geschäftshaus von Klotz & Fieth, das bis heute erhalten ist.
Peristylhaus mit dem Dionysosmosaik
Römisches Wohnhaus am Kölner Dom, dessen Speisesaal-Boden ein Mosaik aus rund 1,5 Millionen Steinchen mit dem Lustgott Dionysos trägt.
Petruskirche (Köln-Merheim)
Evangelischer Kirchenbau von 1979 in Köln-Merheim mit Ausstattung, die zum Teil aus Geschenken der Partnergemeinde Zabrze stammt.
Pfaffenpforte (Nordtor)
seit 100Das römische Nordtor Kölns – einst dreibogiger Hauptzugang, heute als Rest auf der Domplatte und im Römisch-Germanischen Museum erhalten.
Pfarrkirche Christi Auferstehung
Alt-katholische Gemeindekirche in der Kölner Südstadt — ihre frühere Silhouette zeichnet heute ein roter Stahlrahmen am Neubau nach.
Pollonius
115 Meter hoher Fernmeldeturm in Köln, dessen Name an den „großen Bruder" Colonius angelehnt ist.
Römisches Köln – Colonia Claudia Ara Agrippinensium
Ursprung der Stadt Köln: die römische CCAA, Hauptstadt Niedergermaniens – heute Teil einer UNESCO-Welterbestätte.
Presbyterkirche (Kalk)
Neogotische evangelische Pfarrkirche in Köln-Kalk, 1951 für die Erweiterung der Chemischen Fabrik Kalk gesprengt.
Radstadion Köln
Müngersdorfer Radrennbahn von 1996 mit Bahn aus dem Tropenholz Afzelia; seit 2022 teils zurückgebaut, ab 2027 folgt das Albert-Richter-Velodrom.
Historisches Rathaus
Deutschlands ältestes Rathaus – mit gotischem Ratsturm, Renaissance-Laube und über 800 Jahren dokumentierter Baugeschichte in der Kölner Altstadt.
Reformationskirche
Evangelische Kirche in Köln-Marienburg mit einem 15 Meter hohen Betonglasfenster, das die nach Christus strebende Schöpfung zeigt.
Reiterstandbild Friedrich Wilhelms IV.
Bronzenes Reiterdenkmal von Gustav Blaeser am rechtsrheinischen Portal der Hohenzollernbrücke, eingeweiht 1867.
Rheinauhafen
Ehemaliger Kölner Hafen mit den Kranhäusern – heute ein Wohn- und Gewerbeviertel auf der Halbinsel „Werthchen“ in der Altstadt-Süd.
Rheinbrücke Köln-Rodenkirchen
seit 1941Erste echte Hängebrücke Deutschlands: 567 m über den Rhein, 1941 als „Adolf-Hitler-Brücke“ eröffnet, nach Kriegszerstörung 1954 wiederaufgebaut.
Rheinbrücke Leverkusen
seit 1965Schrägseilbrücke, mit der die A1 bei Leverkusen den Rhein überquert — Neubau anstelle der abgerissenen Brücke von 1965.
RheinEnergieStadion
seit 1921Heimstadion des 1. FC Köln in Müngersdorf – 2004 als reines Fußballstadion neu gebaut, Spielort der WM 2006 und Konzertort auf dem alten Sportpark-Gelände.
Rheinpark
Rechtsrheinischer Landschaftspark auf ehemaligem Festungsgelände — Schauplatz der Kölner Werkbundausstellung 1914, seit 1989 denkmalgeschützt.
Richmodis-Haus
Kölner Geschäftshaus mit zwei steinernen Pferdeköpfen im achteckigen Turm – sie erklären die Richmodis-Sage aus der Pestzeit.
Ringturm
seit 1973Der Ringturm am Kölner Ebertplatz ist ein 109 Meter hohes Hochhaus von 1973, das seit dem Umbau zum Wohnhaus als markantes Architektur-Wahrzeichen die Neustadt-Nord prägt.
Rochuskapelle
1666 nach einer Pest gestifteter Hofkapelle-Bau in Bickendorf – das älteste erhaltene Gebäude im Stadtbezirk Ehrenfeld.
Römerbrücke
seit 310Erste feste Brücke über den Rhein im Kölner Raum – unter Kaiser Konstantin I. ab 310 n. Chr. errichtet, an der Stelle der heutigen Deutzer Brücke.
Römergrab Köln-Weiden
Unterirdische römische Grabkammer des 2. Jahrhunderts – zählt zu den besterhaltenen Grabbauten nördlich der Alpen, 1843 entdeckt.
Römisch-Germanisches Museum (RGM)
seit 1946Kölns archäologisches Museum – weltweit größte Sammlung römischer Gläser und das Dionysosmosaik am Dom (derzeit im Belgischen Haus).
Römische Therme und mittelalterliche Badehäuser in Köln
2007 freigelegte Fundamente einer römischen Therme aus dem 2./3. Jahrhundert unter der Altstadt-Süd — darunter ein Rundbau von 18 Metern Außenweite.
Roncalliplatz
Die Umgebung des Kölner Doms wandelte sich vom dicht umbauten Mittelalter-Areal zum freigestellten nationalen Denkmal.
Schauspiel Köln
seit 1898Kölns traditionsreiche Sprechtheaterbühne – während der Sanierung des Offenbachplatz-Hauses gastiert sie im Mülheimer Depot.
Schiefer Turm von Köln (St. Johann Baptist)
2004 neigte sich ihr 44 m hoher Turm um 77 cm nach Westen — als „Schiefer Turm von Köln" geriet die Kirche in die Schlagzeilen.
Schmerzhafte Mutter Maria (Köln-Lindweiler)
Filialkirche in Köln-Lindweiler, deren Orgel aus den Niederlanden über Bonn nach Köln gelangte.
Schokoladenmuseum Köln
seit 1993Auf einer Halbinsel im Rheinauhafen erzählt das Museum die Geschichte der Schokolade – mit gläserner Fabrik und drei Meter hohem Schokoladenbrunnen.
Schwerthof
Büro- und Geschäftshaus von 1921/22, in dem 1947 Kölns erstes Innenstadt-Kino der Nachkriegszeit eröffnete.
Servitinnenkloster St. Lucia in Köln
Servitinnenkloster am Filzengraben, 1802 säkularisiert und 1857 niedergelegt – heute erhebt sich dort die evangelische Trinitatiskirche.
Severinsbrücke
seit 1959Schrägseilbrücke mit nur einem A-förmigen Pylon über den Rhein nach Deutz – zugleich Kölns erster kompletter Brückenneubau der Nachkriegszeit.
Severinstorburg
seit 1230Eine von vier erhaltenen mittelalterlichen Stadttorburgen Kölns und Wahrzeichen des Severinsviertels — heute ein Veranstaltungsort am Chlodwigplatz.
Siedlung Volkspark
Einheitlich geplante Villensiedlung im Kölner Grüngürtel, 1949–1951 für die Besatzungstruppen errichtet und seit 1995 als Ganzes denkmalgeschützt.
Simultanhalle
Ausstellungsraum für zeitgenössische Kunst in Köln-Volkhoven, entstanden 1979 als Testbau für das Museum Ludwig.
St. Adelheid (Köln-Neubrück)
seit 1968Katholische Pfarrkirche aus den 1960er-Jahren am Marktplatz von Neubrück, geweiht der heiligen Adelheid von Vilich.
St. Aegidius (Köln-Wahn)
Neugotische Pfarrkirche in Köln-Wahn, die abweichend von der sonst üblichen Ostung von Nord nach Süd verläuft.
St. Agnes
seit 1896Nach dem Dom das zweitgrößte Kirchengebäude Kölns: eine neugotische Hallenkirche, die dem Agnesviertel ihren Namen gab.
St. Albertus Magnus
Katholische Kirche in Köln-Lindenthal mit einem Chorwand-Fresko des Kölner Kirchenmalers Peter Hecker von 1962.
St. Amandus (Köln-Rheinkassel)
seit 1200Romanische Kirche am Rheinufer, deren zweitürmiger Chor eine verkleinerte Nachbildung von St. Gereon ist.
St. Andreas
seit 974Eine der zwölf großen romanischen Kirchen Kölns – mit dem Grab des Albertus Magnus in der Krypta und Fensterkunst von Markus Lüpertz.
St. Anna-Haus
1888 als Hospital und Altenheim gegründet, bis 1979 Krankenhaus – heute Cellitinnen-Seniorenhaus in Köln-Lindenthal.
St. Antonius (Köln-Mülheim)
Neugotische katholische Kirche im nördlichen Köln-Mülheim mit Bleiglasfenstern mehrerer Epochen und einer Orgel von 1970.
St. Aposteln
seit 1020Eine der zwölf großen romanischen Kirchen Kölns – mit kleeblattförmigem Dreikonchenchor am Neumarkt, heute als „Musikkirche Kölns" bekannt.
St. Brictius (Köln-Merkenich)
Katholische Pfarrkirche, deren romanischer Turm aus dem 12. Jahrhundert frei neben dem modernen Bau von 1963 steht.
St. Brigiden
Abgerissene Pfarrkirche an Groß St. Martin – ihr Grundriss ist heute im Pflaster der Altstadt nachgezeichnet.
St. Bruder Klaus (Köln-Mülheim)
seit 1956Katholische Kirche von Fritz Schaller mit dreiteiligem Baukörper und sechseckigem Obergaden, 1967 mit dem Kölner Architekturpreis geehrt.
St. Bruno
seit 1924Katholische Pfarrkirche im Kölner Stadtteil Klettenberg, in den 1920er-Jahren im gemäßigt expressionistischen Stil erbaut und nach schweren Kriegsschäden mehrfach umgestaltet.
St. Cäcilien – Museum Schnütgen
seit 801Eine der zwölf großen romanischen Kirchen Kölns – seit 1956 Sitz des Museums Schnütgen für mittelalterliche Kunst.
St. Clemens (Köln-Langel)
Neugotische Backstein-Hallenkirche in Köln-Langel, seit 2024 im Verbund der Radwegekirchen und am Rhein für Radler wie Wanderer geöffnet.
St. Clemens (Köln-Mülheim)
Frühere Schifferkirche am Rheinufer in Köln-Mülheim, hervorgegangen aus einer romanischen Saalkirche des 12./13. Jahrhunderts.
St. Clemens (Köln-Niehl)
Katholische Pfarrkirche von Karl Band, geprägt durch ein mehrfach gefaltetes Dach, eine plastische Ziegelfassade und einen 32 Meter hohen Turm.
St. Cosmas und Damian (Köln-Weiler)
Pfarrkirche in Köln-Weiler, deren barocke Vorgängerin von 1766 erhalten blieb; die Orgel von 1910 erhielt 2007 ihre ursprüngliche Disposition zurück.
St. Dionysius
Neugotische Backsteinbasilika von 1898/99 in Köln-Longerich, deren Ausstattung mittelalterliche Figuren mit Werken des 20. Jahrhunderts verbindet.
St. Engelbert
seit 1930Erster moderner Kirchenbau Kölns: Dominikus Böhms Zentralbau mit Sternkuppel von 1930–1932 in Riehl.
St. Georg
seit 1059Romanische Stiftskirche aus dem 11. Jahrhundert über einer Säulenkrypta mit römischen Spolien — eine der zwölf großen romanischen Basiliken Kölns.
St. Gereon
seit 1201Romanische Kirche in Köln mit einem zehneckigen Kuppelbau aus der Stauferzeit — dem größten erhaltenen frei überwölbten Zentralbau des Mittelalters nördlich der Alpen.
St. Gertrud
Brutalismus-Kirche von Gottfried Böhm im Agnesviertel – höhlenartiger Sichtbetonbau, 1967 mit dem Kölner Architekturpreis bedacht.
St. Gregorius im Elend
Im Krieg zerstörte und wieder aufgebaute Kölner Barockkirche, hervorgegangen aus dem „Elendskirchhof" – einst Begräbnisort für Fremde und Ausgegrenzte.
St. Heribert
Pfarrkirche in Köln-Deutz, „Düxer Dom" genannt — sie hütet den um 1175 vollendeten Heribertschrein.
St. Hubertus (Flittard)
seit 1896Katholische Kirche in Köln-Flittard mit romanischem Turm aus dem 12. Jahrhundert und neoromanischem Langhaus von 1897.
St. Hubertus (Köln-Brück)
seit 1931Römisch-katholische Saalkirche von 1930/31 im modernen Stil – mit Marienstatue aus dem 15. Jahrhundert und farbigen Fenstern von 1931.
St. Jakob
Abgegangene Kölner Pfarrkirche am Waidmarkt, im 11. Jahrhundert unter Erzbischof Anno errichtet und bis 1825 erhalten.
St. Johann Evangelist
Abgerissene Pfarrkirche, die einst südlich des Doms auf dem Domhof stand und zeitweise als Hauskapelle des Erzbischofs diente.
St. Johannes der Evangelist (Köln-Stammheim)
Als „Zelt Gottes“ gebaute katholische Kirche in Köln-Stammheim, deren Kupferdach ganz bis zum Boden reichte — 2025 abgerissen.
St.-Johannes-Kirche (Deutz)
seit 1859Evangelische Kirche von 1861 in Köln-Deutz mit achteckigem Turm; nach dem Brand von 1942 schrittweise wiederhergestellt.
St. Joseph (Köln-Kalk)
Neugotische Backstein-Hallenkirche in Köln-Kalk mit Bleiglasfenstern von Dominikus Böhm, darunter sieben Kreuzweg-Fenster im Querschiff.
St. Kolumba
seit 1150„Madonna in den Trümmern" – aus den Ruinen einer im Krieg zerstörten gotischen Pfarrkirche, heute umschlossen vom Museum Kolumba.
St. Kunibert
seit 1215Jüngste der zwölf romanischen Kirchen Kölns – mit kriegsbedingt erhaltenen Originalfenstern um 1230 und prägender Silhouette nördlich des Doms.
St. Laurentius (Köln-Ensen)
seit 1894Neugotische Pfarrkirche in Ensen mit 56-Meter-Turm und einem „Christus in der Rast" ohne Nagel- und Seitenwunden.
St. Laurenz (Köln-Innenstadt)
seit 1188Bereits 1818 abgerissene Pfarrkirche in der Altstadt — ihr Standort lebt in Laurenzplatz und Laurenzgittergässchen fort.
St. Lupus
Längst abgetragene mittelalterliche Pfarrkirche mit Hospital am heutigen Bahnhofsvorplatz – im ältesten Kölner Schriftbeleg zum Bierkonsum genannt.
St. Margareta
Neugotische Backsteinbasilika von 1909–1911 in Köln-Libur, deren Innenausstattung samt Altären, Kanzel und Fenstern erhalten ist.
St. Maria Ablass
seit 1431Von der abgerissenen Pfarrkirche St. Maria Ablass blieb nur die Gnadenkapelle — heute russisch-orthodoxe Kirche der Hll. Konstantin und Helena.
St. Maria ad Gradus
seit 1062Abgetragene romanische Stiftskirche östlich des Doms — heute erinnert nur die „Domsäule" am Ostchor an sie.
St. Maria ad Ortum
Abgegangene spätromanische Klosterkirche der Kölner Zisterzienserinnen vom „Mariengarten" — der Konvent ging aus einer älteren Niederlassung in Riehl hervor.
St. Maria im Kapitol
seit 1100Größte und älteste romanische Kirche Kölns – erbaut auf den Fundamenten des römischen Kapitolstempels, mit Dreikonchenanlage und tausendjähriger Holztür.
St. Maria im Pesch
Längst abgerissene Pfarrkirche der Dombediensteten nördlich des Kölner Doms — ihre Grablegungsgruppe steht heute im Dom.
St. Maria in der Kupfergasse
seit 1705Barocke Wallfahrtskirche in der Kölner Altstadt, die seit 1715 eine ältere Loretokapelle mit der verehrten Schwarzen Madonna umschließt.
St. Maria Königin
Katholische Pfarrkirche in Köln-Marienburg von Dominikus Böhm, deren gläserne Südseite sich zum Südpark hin öffnet.
St. Maria in Lyskirchen
Kleinste der zwölf großen romanischen Kirchen Kölns – als einzige mit weitgehend erhaltenen Gewölbefresken aus dem 13. Jahrhundert.
St. Mariä Namen
Katholische Pfarrkirche in Köln-Esch von 1967/68: ein Ziegelbau von Hans Schilling, in dem Taufe, Altar und Tabernakel auf einer Linie stehen.
St. Maria vom Frieden
Barocke Klosterkirche der Unbeschuhten Karmelitinnen in der Kölner Altstadt-Süd – Kölner Karmel der später heiliggesprochenen Edith Stein.
St. Mariä Himmelfahrt
seit 1629Barocke ehemalige Jesuitenkirche nahe dem Dom — nach diesem lange die größte Kirche Kölns und eines der wenigen Barock-Zeugnisse der Stadt.
St.-Marien-Kirche (Köln-Fühlingen)
Neugotische Kirche in Fühlingen mit Spitzbogenfenstern, die aus einer abgerissenen englischen Kirche stammen.
St. Martinus
Frühere Escher Pfarrkirche mit romanischem Kern des 11. Jahrhunderts und spätgotischem Ausbau.
St. Maternus
seit 1863Neugotische Backsteinkirche in Rodenkirchen mit US-amerikanischer Orgel von 1869 und jährlichem Maternus-Wallfahrtstag im September.
St. Matthias
Neugotische katholische Kirche in Köln-Bayenthal, von der nach den Kriegszerstörungen im Wesentlichen nur der Kirchturm erhalten blieb.
St. Mauritius
Romanische Pfeilerbasilika im Stadtteil Altstadt-Süd, 1141 geweiht — als erste Kölner Kirche mit durchgehend gewölbtem Langhaus und Seitenschiffen.
St. Mechtern
Katholische Pfarrkirche in Köln-Ehrenfeld, 1954 von Rudolf Schwarz erbaut, in der Tradition der Kölner Märtyrer-Kirche Mechtern.
St. Nikolaus (Köln-Dünnwald)
seit 1150Romanische Basilika von 1117/1118, einst Stift der Prämonstratenserinnen — bis ins 16. Jahrhundert mit Doppelturm-Fassade.
St. Nikolaus (Köln-Sülz)
seit 1908Als „Sülzer Dom“ bekannte neuromanische Basilika von 1903–1909 – mit Pantokrator-Mosaik, Otto-Geläut und Orgel mit „Fernwerk“.
St. Pankratius
Schlichte katholische Pfarrkirche der 1960er Jahre mit freistehendem 40-Meter-Turm und abstrakten Fenstern in Blau- und Rottönen.
St. Pantaleon
seit 1002Frühromanische Abteikirche mit ottonischem Westwerk; Grabstätte der byzantinischen Kaiserin Theophanu und Erzbischof Brunos.
St. Paul
Neugotische Pfarrkirche von 1908 in der Kölner Neustadt-Süd, deren Bau der Schokoladenfabrikant Ludwig Stollwerck vorantrieb.
St. Peter – Kunst-Station
seit 1515Spätester erhaltener gotischer Kirchenbau Kölns – seit 1987 zugleich Kunst-Station für Gegenwartskunst und Neue Musik, betreut von Jesuiten.
St. Peter
Neugotische katholische Hallenkirche in Köln-Neuehrenfeld mit 62 m hohem Turm, auch „Dom vum Ihrefeld“ genannt.
St. Pius
Katholische Kirche in Köln-Zollstock mit einem der höchsten Kirchtürme der Stadt und einem Geläut aus sieben Glocken.
St. Quirinus
Katholische Pfarrkirche in Köln-Mauenheim von 1927 — als dreischiffige frühchristliche Basilika erbaut, mit freistehendem Glockenturm.
St. Remigius
Klassizistische frühere Pfarrkirche in Sürth (1825–1830), die antike und mittelalterliche Bauformen mischt und barocke Ausstattung einer abgerissenen Kölner Kirche bewahrt.
St. Salvator (Köln-Weidenpesch)
Backstein-Hallenkirche von 1958 mit Betonwabenfenstern, freistehendem Glockenturm und einem Christus-Mosaik aus Naturstein.
St. Servatius
seit 1874Katholische Pfarrkirche des Kölner Stadtteils Immendorf auf dem „Heidenberg“, 1873/74 anstelle mehrerer älterer Vorgängerbauten errichtet.
St. Severin
Eine der zwölf großen romanischen Kirchen Kölns, hervorgegangen aus einer spätantiken Grabkapelle – mit den Reliquien des heiligen Severin.
St. Severin (Lövenich)
Romanische Pfeilerbasilika im Kölner Stadtteil Lövenich, deren Ursprung ins 12. Jahrhundert reicht und die nach Severin von Köln benannt ist.
St. Theodor
Moderner Rundbau aus ockerfarbenem Beton über einem sozial genutzten Sockelgeschoss — geprägt von Pfarrer Franz Meurer.
St. Thomas Morus
Katholische Kirche in Köln-Lindenthal von 1962/63, deren Turm als aufsteigender Falthelm das Ortsbild prägt.
St. Ursula
seit 401Romanische Basilika nahe dem Dom mit der „Goldenen Kammer" – dem größten Beinhaus nördlich der Alpen und Wurzeln im römischen Köln.
Stadttheater in der Glockengasse
Kölner Theaterbau von 1872 in Neurenaissance-Formen für Schauspiel und Operette, der 1943 im Bombenkrieg unterging.
Sternwellenzelt am Kölner Tanzbrunnen
seit 1957Das Sternwellenzelt ist die 1957 von Frei Otto für die Bundesgartenschau errichtete Membrandach-Konstruktion über der Tanzfläche des Kölner Tanzbrunnens und steht heute unter Denkmalschutz.
Südbrücke
seit 1946Stählerne Eisenbahnbrücke von 1910 mit drei Bögen über den Rhein, vorwiegend für Güterverkehr; mit Fuß- und Radwegen, denkmalgeschützt.
Tanzbrunnen
Kölns Freilichtbühne für Open-Air-Konzerte – benannt nach einem Tanz-Rondell und überspannt von Frei Ottos Sternwellenzelt.
Taubenbrunnen
seit 1953Erster Kölner Nachkriegsbrunnen und erster abstrakter Brunnen der Stadt: 1953 von Ewald Mataré als Tränke für die Domtauben gestaltet.
Tauzieher
seit 1908Skulptur aus Muschelkalk am Rheinauhafen — die erste Freiplastik im öffentlichen Raum Kölns, rund 6 ½ Meter hoch.
Tersteegenhaus
Evangelische Kirche in Köln-Sülz, 1928 als Gemeindehaus geweiht – mit Gottesdienstsaal im ehemaligen Veranstaltungssaal und kreisförmig um den Altar gestellten Stühlen.
Thomaskirche
Evangelische Kirche im Agnesviertel mit achteckigem Kirchraum und Deckenpyramide – soll im Herbst 2026 entwidmet und abgerissen werden.
Trinitatiskirche
seit 1860Älteste neu erbaute evangelische Kirche im linksrheinischen Köln – klassizistische Basilika nach norditalienischem Vorbild.
TÜV Rheinland
seit 1872Unabhängiger Prüfdienstleister, 1872 aus der Dampfkessel-Überwachung hervorgegangen — Zentrale im 114 m hohen Hochhaus Am Grauen Stein in Köln.
Ulrepforte
seit 1230Kleinstes der mittelalterlichen Landtore Kölns aus dem 13. Jahrhundert — Schauplatz einer Patrizier-Fehde von 1268, heute Stammsitz der Roten Funken.
Uni-Center
seit 1973Eines der größten Wohnhäuser Europas: Der Y-förmige Bau in Sülz vereint 968 Wohnungen und einen 134 m hohen Mittelturm.
Ursulinenkirche St. Corpus Christi
seit 1709Barocke ehemalige Klosterkirche der Kölner Ursulinen, im venezianischen Stil von Matteo Alberti errichtet — heute Schul- und Konzertraum.
Vierscheibenhaus – WDR-Verwaltungsbau am Appellhofplatz
Das Vierscheibenhaus ist ein markanter Verwaltungsbau des Westdeutschen Rundfunks in der Kölner Altstadt-Nord. Das Innere ist nicht öffentlich zugänglich, doch die versetzten Gebäudescheiben lassen sich von außen gut betrachten.
Vierungsturm des Kölner Doms
seit 1861Der Vierungsturm ist der 1860 aus Schmiedeeisen errichtete dritte Turm des Kölner Doms. Er steht über der Vierung und erhielt zwischen 1965 und 1973 seine heutige, an das Art déco angelehnte Gestalt mit acht Engelfiguren.
Volksgarten
13,9 ha große Grünanlage in der Kölner Südstadt mit Kahnweiher und erhaltenen Resten eines preußischen Forts.
Wasserturm Köln
Historischer Wasserturm in der Altstadt-Süd, seit 1990 ein Fünf-Sterne-Luxushotel — Kölns wohl ungewöhnlichste Hoteladresse.
WDR Arkaden
Gebäude des WDR mit arkadenartiger Fassade von Gottfried Böhm — bekannt für Live-Übertragungen zur Kölner Weiberfastnacht.
Weltstadthaus
seit 2005Renzo Pianos gläsernes Kaufhaus in der Schildergasse, das die Kölner wegen seiner Form liebevoll „Walfisch" nennen.
Westgate
Kölner Büro- und Geschäftshaus, das seine Räume über ein Grundwasser-System beheizt und kühlt – überspannt von einer gläsernen Kuppel.
Weyertor
Eines der 14 großen landseitigen Stadttore der mittelalterlichen Kölner Ringmauer im Südwesten — 1889 abgebrochen.
Wiener Platz
Zentraler Platz und Verkehrsknoten von Köln-Mülheim — Fußgängerzone mit Bezirksrathaus, Wochenmarkt und dem 57 Meter hohen Bull-Hochhaus.
Zoobrücke
seit 1966Rheinbrücke in Köln: weltweit am weitesten gespannte Kastenträgerbrücke mit nur einem Hauptlager — über die diagonal die Seilbahn fährt.
Zum Heiligen Geist
Katholische Kirche im Kölner Stadtteil Zollstock mit ortsbildprägendem Turm, in dem fünf Glocken hängen.























































































































































































































































































































