St. Adelheid (Köln-Neubrück)
Katholische Pfarrkirche aus den 1960er-Jahren am Marktplatz von Neubrück, geweiht der heiligen Adelheid von Vilich.
St. Adelheid ist die einzige katholische Kirche im Kölner Stadtteil Neubrück und bildet den Mittelpunkt eines ganzen Gemeindekomplexes am Marktplatz. Sie gehört zum Erzbistum Köln und ist der heiligen Adelheid von Vilich geweiht.
Quelle: Wikipedia
Auf einen Blick
- Konfession
- Römisch-katholisch (Erzbistum Köln)
- Patrozinium
- Heilige Adelheid von Vilich
- Architekt
- Paul Georg Hopmann
- Baujahr
- 1968/69
- Stadtteil
- Köln-Neubrück
- Pfarreienverbund
- Roncalli am Heumarer Dreieck
- Grundriss
- Rechteckiger Bau mit zentralem Altar
Bis zur Weihe der Kirche feierte die Gemeinde ihre Gottesdienste in einer Baracke, die durch die Einstellung des Hubschrauberverkehrs zwischen Köln und Brüssel frei geworden war.
Das kannst du hier erleben
- Die aus Stenden umgesetzte Orgel mit 22 Registern bewundern
- Den Kreuzweg von Pater Rudolf Fritz im Rundgang betrachten
- Die Stele mit Christus als König und das Altarkreuz ansehen
- An einem Gottesdienst der Pfarrgemeinde teilnehmen
- Den Gebäudekomplex am Marktplatz von Neubrück erkunden
Geschichte
Mit dem Entstehen der Konrad-Adenauer-Siedlung wuchs in Neubrück eine katholische Gemeinde heran, die eine eigene Pfarrei brauchte. Nach der Heiligsprechung der heiligen Adelheid von Vilich durch Papst Paul VI. schlug Kardinal Frings vor, die neue Pfarrei unter ihr Patronat zu stellen. Der Bau begann im März 1968; am 15. Juni 1968 wurde die Gemeinde zur selbstständigen Pfarrei erhoben, gebildet aus Teilen der Pfarreien St. Gereon in Merheim, St. Hubertus in Brück und St. Servatius in Ostheim. Bis zur Fertigstellung feierte die junge Gemeinde ihre Gottesdienste in einer Baracke, die durch die Einstellung des Hubschrauberverkehrs Köln–Brüssel frei geworden war. Den Grundstein legte Prälat Peter Lewen am 23. Juni 1968, im Oktober 1969 weihte Kardinal Frings die Kirche samt umliegendem Gebäudekomplex.
Architektur und Ausstattung
Die Kirche ist ein rechteckiger Bau, dessen Mitte der Altar bildet; in ihm sind Reliquien der Märtyrer von Uganda eingelassen. An der Nordwand hängt hinter dem Altar ein großes Kreuz mit Corpus, daneben steht eine steinerne Stele mit einer Darstellung Christi als König von 1970. Im Rundgang begleitet ein Kreuzweg von Pater Rudolf Fritz die Besucher. In den 1970er-Jahren erhielt der Innenraum seine heutige Gestalt, unter anderem mit der Vollendung des Tabernakels und der nördlich angebauten Werktagskirche, die über einen von beiden Seiten zugänglichen Tabernakel mit dem Hauptraum verbunden ist.
Orgel und Glocken
Die Orgel stammt ursprünglich aus der Kirche St. Thomas in Stenden (Gemeinde Kerken) und wurde 1980 von der Werkstatt Wilbrand aus Übach-Palenberg umgesetzt und erweitert. Nach einer gründlichen Überholung durch Orgelbau Schulte aus Kürten wurde sie am 3. Juli 2005 erneut geweiht; sie verfügt über 22 Register auf zwei Manualen und Pedal. Das Geläut besteht aus drei Bronzeglocken, die 1970 und 1973 von Hans Hüesker in der Gießerei Petit & Gebr. Edelbrock in Gescher gegossen wurden.
Zeitstrahl
- 1968Baubeginn im März; am 15. Juni Erhebung zur selbstständigen Pfarrei, am 23. Juni Grundsteinlegung durch Prälat Peter Lewen
- 1969Weihe der Kirche und des Gebäudekomplexes durch Kardinal Frings im Oktober
- 1970Weihe der ersten Glocke des geplanten Geläuts; Entstehung der Christus-König-Stele
- 1980Anschaffung der aus Stenden stammenden Orgel
- 2005Erneute Weihe der überholten Orgel am 3. Juli
Karte
Blaue Punkte: andere Orte in der Nähe – zum Stöbern antippen.
Das könnte dich auch interessieren – themenverwandt oder in der Nähe
Kommentare
- Lade Kommentare…
Quellen & Links
Automatisch erstellt, zuletzt geprüft: 2026-08-26
Wie diese Seite entsteht
Diese Seite stützt sich auf offene Quellen — Wikipedia, Wikidata, offizielle Webseiten und offene Daten der Stadt. Jede Angabe wird gegen die hier verlinkten Quellen geprüft, und die Seiten werden regelmäßig aktualisiert.
Trotzdem einen Fehler entdeckt? Sag uns unten Bescheid — wir lesen jede Einsendung.





