Kunst & Kultur
173 Orte in Köln
Aachener Weiher
In den 1920ern angelegter Stadtsee im Inneren Grüngürtel Kölns — gesäumt von Biergarten, ostasiatischer Kunst und dem Hiroshima-Nagasaki-Park.
Abtei Deutz
seit 10011002 gegründetes Benediktinerkloster in Köln-Deutz; aus seiner Kirche Alt St. Heribert stammt der goldene Heribertschrein.
Adolph-Kolping-Denkmal
seit 1903Bronzedenkmal für Adolph Kolping, den Gründer der katholischen Gesellenvereine, vor der Kölner Minoritenkirche, in der er beigesetzt ist.
Agfa Foto-Historama
Fotohistorische Sammlung mit rund 20.000 Kameras und über 12.000 Fotografien seit dem 19. Jahrhundert — heute am Museum Ludwig in Köln.
Alt St. Alban – Kirchenruine und Mahnmal am Quatermarkt
seit 1200Erhaltene romanische Kirchenruine am Quatermarkt; nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg seit 1959 Gedenkort für die Kriegstoten.
Alt St. Cornelius
seit 1833Von der einstigen Pfarrkirche in Köln-Rath/Heumar steht heute nur noch der romanische Turm aus der Zeit ihres mittelalterlichen Vorgängers.
Alt St. Katharina (Köln-Niehl)
Das „Niehler Dömchen": eine romanische Basilika des 12. Jahrhunderts am Rheinufer, mit gotischem Chor und unter Denkmalschutz.
Alt St. Maternus
seit 950Romanisches „Kapellchen" am Rheinufer – eine der 13 kleinen früheren Dorfkirchen vor Kölns mittelalterlicher Stadtmauer.
Alt St. Mauritius (Köln-Buchheim)
Romanische Friedhofskapelle und erhaltener Rest der früheren Buchheimer Pfarrkirche – mit halbrunder Apsis aus der Zeit um 1200.
Alt St. Pankratius (Köln-Worringen)
Ehemalige Pfarrkirche von Köln-Worringen mit gotischem Langhaus und umstritten datiertem Westturm – heute als Wohnhaus genutzt.
Alte Dorfkirche Köln-Junkersdorf
Frühere Pfarrkirche St. Pankratius mit gotischem Chor aus dem Mittelalter — heute Kapelle und einst Kindergarten.
Auferstehungskirche (Köln-Buchforst)
seit 1965Denkmalgeschützte evangelische Kirche von 1968 in Tetraeder-Form, heute als „Kulturkirche Ost" für Lesungen, Musik und Kabarett genutzt.
Bastei
seit 1924Expressionistisches Aussichtsrestaurant von 1924 auf einer preußischen Kaponniere – der Überbau kragt acht Meter über die Grundfläche; seit 2019 stillgelegt.
Bayenturm
seit 1220Mittelalterlicher Eckturm der Kölner Stadtmauer am Rhein, um 1220 errichtet — heute Sitz der Stiftung „FrauenMediaTurm".
Bierbrunnen
seit 1972Brunnenanlage von 1972 auf der Schildergasse mit einer von Wasser umflossenen Granitsäule — benannt nach einem zeitweiligen Bier-Ausschank.
Bismarck-Denkmal (Augustinerplatz)
Nach Bad Kissingen das zweite Bismarck-Standbild im Deutschen Reich – 1879 im katholischen Köln als Affront enthüllt, im Krieg verloren.
Bismarckturm
seit 1902Als Feuersäule gestaltetes Bismarck-Denkmal in Köln-Marienburg – mit blockhafter Bismarckfigur als Roland in Rüstung mit Adlerschild.
Breslauer Platz
Nördlicher Vorplatz des Kölner Hauptbahnhofs, benannt nach Breslau – mit Busbahnhof und dem Musical Dome, dem größten Theaterbau der Stadt.
Brüsseler Platz
Zentrum des Belgischen Viertels in Köln mit der neuromanischen Kirche St. Michael — Szenetreff und Schauplatz eines langen Lärmstreits.
Bühne der Kulturen
seit 1983Interkulturelles Theater in Köln-Ehrenfeld, 1983 als türkisches Arkadaş Theater gegründet — Spielbetrieb 2017 beendet.
Christi Auferstehung (Lindenthal)
seit 1968Skulpturale Betonkirche von Gottfried Böhm am Stirnende des Lindenthaler Kanals – mit höhlenartigem Innenraum aus verzweigten Säulen.
Christuskirche
seit 1891Evangelische Kirche im Belgischen Viertel: historischer neugotischer Turm, dahinter ein 2016 neu eingeweihter Kirchenbau.
Cinedom
Multiplexkino im Kölner Mediapark — unter der Kuppel der verglasten Rotunde zeichneten einst 3200 Dioden den nördlichen Sternenhimmel nach.
Comedia Theater
Freies Kinder- und Jugendtheater in einer früheren Kölner Feuerwache — mit eigenem Abendprogramm aus Kabarett, Musik und Theater für Erwachsene.
Crux (Jugendpastorales Zentrum)
Jugendpastorales Zentrum der katholischen Kirche in der Kölner Südstadt — mit der „Kirche mit dem schiefen Turm".
D.a.S. Theater
seit 1990Freies Theater aus Köln mit nur noch einem Stück: „Du bist meine Mutter“ über Demenz — ein Darsteller spielt Mutter und Sohn zugleich.
Deserteurdenkmal
seit 2009Denkmal für die Opfer der NS-Militärjustiz am Appellhofplatz: eine Pergola, deren mehrfach verkettete Hommage-Inschrift in bunten Lettern in den Himmel geschrieben scheint.
Deutsches Sport & Olympia Museum
seit 1999Museum im Kölner Rheinauhafen, das die Sportgeschichte von der Antike bis heute zeigt – mit Themenräumen zu Olympia, Fußball, Boxen und mehr.
Deutsches Tanzarchiv & Tanzmuseum
seit 1985Forschungs- und Dokumentationszentrum für Tanz im Mediapark – mit Archiv, Bibliothek, Videothek und einem Museum zur Geschichte des Tanzes.
Die Trauernde
seit 1949Skulptur von Gerhard Marcks (1949), die im Lichhof von St. Maria im Kapitol an die Opfer des Zweiten Weltkriegs erinnert.
DITIB-Zentralmoschee Köln
seit 2017Zentralmoschee der DİTİB in Köln-Ehrenfeld, 2018 in Anwesenheit Erdoğans eingeweiht — mit zwei je 55 Meter hohen Minaretten und großem Kuppelsaal.
DOMiD – Dokumentationszentrum und Museum über die Migration in Deutschland
Aus der Zivilgesellschaft entstandene Sammlung zur Migrationsgeschichte in Deutschland seit 1945, getragen von einem 1990 von Migranten gegründeten Verein.
Dominikanerkloster Köln
Frühes Kölner Dominikanerkloster, an dem Albertus Magnus lehrte und bestattet wurde – heute nicht mehr erhalten.
Düxer Bock
Inoffizielles Wappentier des Stadtteils Deutz: Das Brunnendenkmal erinnert an eine alte Kölner Legende um Schneider und Steuereinnehmer.
Duftmuseum im Farina-Haus
seit 1709Geburtsort des Eau de Cologne: das Farina-Haus von 1709, die älteste heute noch bestehende Parfümfabrik der Welt.
Ebertplatz
Platz der Kölner Ringe in Neustadt-Nord, Ende des 19. Jahrhunderts dort angelegt, wo zuvor die geschleifte Stadtbefestigung stand.
Eigelsteintorburg
seit 1228Eines von vier erhaltenen Toren der mittelalterlichen Kölner Stadtmauer – hier hindurch gelangten Maria von Medici und Napoleon in die Stadt.
Erlöserkirche (Rodenkirchen)
Evangelische Winkelkirche in Rodenkirchen mit 20 Meter hohem Campanile; ihre drei Glocken tragen zusammen den weihnachtlichen Engelsgruß.
Erzbischöfliche Diözesan- und Dombibliothek Köln
Unter den erhaltenen Kathedralbibliotheken gilt sie als die bedeutendste — zentrale Bibliothek des Erzbistums mit Wurzeln im 6./7. Jahrhundert.
Filmhaus Köln
seit 2021Zentrum für Filmkultur mit bewusst nicht-kommerziellem Kino, Filmbildung und Weiterbildung – in einem früheren Bau des Güterbahnhofs Gereon.
Fischreiterbrunnen
Sandsteinbrunnen von 1913: ein Junge reitet auf einem Fisch — denkmalgeschützt am Theophanoplatz in Zollstock.
Flora
seit 1864Botanischer Garten Kölns rund um das gläserne Festhaus „Flora" von 1864 — ein Lenné-Park mit über 10.000 Pflanzenarten auf mehr als 11 Hektar.
Friedenskirche (Köln-Mülheim)
seit 1896Ältestes evangelisches Kirchengebäude im heutigen Köln – benannt nach dem friedlichen Zusammenschluss zweier Gemeinden 1837.
Friedenspark
Kölner Stadtpark im umgebauten Fort I — mit überwuchertem Festungsmauerwerk, Rosengarten und einem Kriegsmonument mit Adler aus Kanonen des Ersten Weltkriegs.
Friesenplatz
Platz an den Kölner Ringen am Beginn der Venloer Straße — Tor zum Belgischen Viertel und einstiges Halbwelt-Revier des Friesenviertels.
Volkspark Raderthal
Von Fritz Encke ab 1922 angelegter Volkspark mit Naturtheater, Lesegarten und Reigenplatz – heute Baudenkmal, auch Fritz-Encke-Volkspark genannt.
GeoMuseum
Kölns einziges naturkundliches Museum: Meteorite, Minerale, Edelsteine und Fossilien an der Universität zu Köln.
Germania Judaica
seit 1959Europas umfangreichste Fachbibliothek zur Geschichte des deutschsprachigen Judentums — 1959 in Köln mit dabei: Heinrich Böll.
Gloria
Ehemaliges Kino in der Kölner Innenstadt, heute Bühne für Konzerte, Comedy, Lesungen, Partys und Karnevalssitzungen.
Groß St. Martin
seit 1150Romanische Basilika in der Kölner Altstadt mit kleeblattförmigem Ostchor und markantem Vierungsturm – errichtet über römischen Fundamenten.
Hänneschen-Theater
Traditionelles Kölner Stockpuppentheater am Eisenmarkt, seit 1802 — gespielt wird auf Kölsch mit Figuren wie Tünnes und Schäl.
Heinzelmännchen – Kölner Hausgeister und ihr Brunnen
seit 1900Kölner Sagengestalten, die nachts heimlich die Arbeit erledigten – bis man sie beobachtete und sie verschwanden. Ihr Brunnen steht nahe dem Dom.
Herz-Jesu-Kirche
Neugotische Kirche am Zülpicher Platz, deren Turm dem Freiburger Münsterturm nachempfunden ist – nach Kriegszerstörung modern wiederaufgebaut.
Hiroshima-Nagasaki-Park
seit 2004Gedenkpark im Inneren Grüngürtel für die Opfer der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki, mit Mahnmal und Origami-Kranich.
Historisches Archiv mit Rheinischem Bildarchiv
seit 1857Größtes Kommunalarchiv Deutschlands; 2009 stürzte der Bau beim U-Bahn-Tunnel ein, 2021 öffnete der Neubau am Eifelwall.
Immanuel-Kirche (Köln-Stammheim)
Mehrfach preisgekrönte Holzkirche der evangelischen Brückenschlag-Gemeinde in Köln-Stammheim, 2013 eingeweiht.
Institut français Köln
seit 1952Französisches Kulturinstitut in der Südstadt – zählte zu den ersten und gehört heute zu den letzten ausländischen Kulturinstituten Westdeutschlands; im Riphahn-Bau am Sachsenring.
Jahndenkmal
15-Meter-Betonpfeiler an der Jahnwiese, bekrönt vom Turnerkreuz aus vier „F" – errichtet zum 150. Geburtstag von Turnvater Jahn.
Jan-Wellem-Denkmal
Bronzestandbild von Kurfürst Jan Wellem in Köln-Mülheim, 1914 von der Fabrikantenfamilie Andreae im Streit um die Eingemeindung gestiftet.
Japanisches Kulturinstitut
seit 1969Eines von drei japanischen Kulturinstituten in Europa — vermittelt von Köln aus japanische Kultur im deutschsprachigen Raum.
Johanneskirche (Köln-Sülz)
Evangelische Kirche in Köln-Sülz aus den frühen 1960ern mit farbigen sechseckigen Betonwaben-Fenstern und glasgetrennter Taufkapelle.
Käthe Kollwitz Museum
seit 1985Am Kölner Neumarkt versammelt das Museum die weltweit umfangreichste Sammlung von Werken Käthe Kollwitz' — Zeichnungen, Druckgrafik und Plastik.
Kalker Kapelle
Kölner Wallfahrtskapelle in Kalk mit einer Pietà des 15. Jahrhunderts, der wundertätiges Wirken nachgesagt wurde – Ziel jährlicher Prozessionen.
Kallendresser
Kupferfigur am Alter Markt, die dem Betrachter das nackte Gesäß zuwendet — ein kölsches Spottmotiv mit Wurzeln im Mittelalter.
Kartäuserkirche
seit 1350Gotische Kirche des 1334 gegründeten Kölner Kartäuserklosters — heute evangelische Gemeindekirche mit Farbglasfenstern von Charles Crodel.
Klein St. Martin
seit 1460Stehengebliebener Turm einer niedergelegten Kölner Pfarrkirche – einst mit hohem Helm im Rheinpanorama, heute mit flacher Spitze.
Kloster Herrenleichnam
Aus einer Kapelle zum Hostienwunder hervorgegangenes Augustiner-Chorherrenstift am Klingelpütz in der Kölner Altstadt-Nord.
Kölner Dom
seit 1248Gotische Kathedrale und Reliquiar der Heiligen Drei Könige – mit rund 157 Metern eine der höchsten Kirchen der Welt und UNESCO-Welterbe.
Kölner Festungsmuseum
Museum im preußischen Zwischenwerk VIII b mit der letzten in Deutschland erhaltenen Klappbrücke, Graben und Skulpturenpark in Marienburg.
Kölner Karnevalsmuseum
Größtes Karnevalsmuseum Deutschlands in Köln-Ehrenfeld – Karnevalsgeschichte von der Antike bis heute (derzeit geschlossen).
Kölner Philharmonie
seit 1986Konzertsaal im Amphitheaterstil unter dem Heinrich-Böll-Platz – stützenfreier Saal für 2.000 Menschen mit Klais-Orgel.
Kölner Weinmuseum
seit 2010Museum zu Wein und Önologie in Köln mit begehbarem Weinberg auf dem Dach — über 40 Rebsorten an 720 Rebstöcken.
Kölnisch Wasser
Kölner Duftwasser, 1709 von Farina als Eau de Cologne geschaffen — Heimat der Marken „Farina gegenüber“ und 4711.
Kölnisches Stadtmuseum
seit 1888Stadtgeschichtliches Museum Kölns, seit über 130 Jahren bestehend — ordnet seine Sammlung seit 2024 entlang von Emotionen; vorübergehend untergebracht.
KölnTriangle
Dreieckiges Hochhaus in Köln-Deutz mit verglaster Aussichtsplattform „Cologne View" in gut 100 Metern Höhe und Rundumblick über die Stadt.
Kolumba
seit 1853Kunstmuseum des Erzbistums Köln im Backstein-Neubau von Peter Zumthor über der Ruine der Kirche St. Kolumba.
Krieler Dömchen
seit 850Nach St. Gereon das zweitälteste Gotteshaus Kölns – ein kleines romanisches Dorfkirchlein in Lindenthal, dessen Anfänge um 900 liegen.
Kumede
Kölner Theatertruppe, die seit 1947 ausschließlich kölschsprachige Stücke spielt — heute auf der Volksbühne am Rudolfplatz.
Lukaskirche (Köln-Porz)
Evangelische Saalkirche in Köln-Porz, ab 1914 im Jugendstil begonnen und 1927 expressionistisch ausgestattet; seit 1982 Baudenkmal.
Lutherkirche
seit 1904Evangelische Kirche der Kölner Südstadt mit Luther-Bezug bis ins Geläut – 1944 bis auf den Turm zerstört, Entwidmung für Herbst 2026 vorgesehen.
Mahnmal für die schwulen und lesbischen Opfer des Nationalsozialismus in Köln
seit 1995Gedenkstein am Rheinufer für die schwulen und lesbischen NS-Opfer – 1995 als erstes von einer Gewerkschaft errichtetes Mahnmal dieser Art.
Melanchthonkirche
Evangelischer Bau von 1929/30 in Zollstock – früh in Deutschland mit Andachtsraum oben und Gemeindezentrum im Untergeschoss.
Millowitsch-Theater / Volksbühne am Rudolfplatz
1953 lief hier die erste Live-Fernsehübertragung eines Bühnenstücks Deutschlands — die Mundartbühne der Millowitschs, heute Volksbühne am Rudolfplatz.
Minoritenkirche
Grabeskirche von Adolph Kolping und Johannes Duns Scotus – gotische Bettelordenskirche des 13. Jahrhunderts und Pilgerziel.
Museum für Angewandte Kunst (MAKK)
seit 1888Kölner Museum für angewandte Kunst und Design im Schwarz-Bernard-Bau – einem Neubau, der erst als nüchtern kritisiert, später als „dritter Weg" gewürdigt wurde.
Museum für Vor- und Frühgeschichte
seit 1907Städtisches Museum von 1907 im Bayenturm zur Regionalgeschichte – 1943 zerstört, Grundstein des Römisch-Germanischen Museums.
Museum Ludwig
seit 1976Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts auf der Domplatte – mit Europas größter Pop-Art-Sammlung und der weltweit drittgrößten Picasso-Sammlung.
Museum Schnütgen
seit 1910Eine der reichsten Mittelaltersammlungen Europas — so sieht sich das Museum Schnütgen, untergebracht in der romanischen Basilika St. Cäcilien.
Musical Dome
Musical-Spielstätte unter blauem Kuppeldach am Rhein nahe dem Hauptbahnhof – Heimat von Langzeit-Erfolgen wie „We Will Rock You“.
Nathanaelkirche (Bilderstöckchen)
Evangelische Kirche von 1965 mit sechseckigem Grundriss; ihr freistehender Campanile steht als Betonskulptur auf drei Standbeinen.
Neptunbad
Jugendstil-Badehaus von 1912 in Ehrenfeld — erste neuzeitliche Badeanstalt eines Kölner Stadtteils, heute Fitness- und Wellnessanlage.
Neu St. Alban
seit 1958Nachkriegskirche im Stadtgarten, aus Trümmerziegeln der zerstörten Kölner Oper errichtet – mit fünfeckigem Grundriss nach Le-Corbusier-Vorbild.
Nikolaus-Kapelle
Um 1100 nahe dem Rhein in Westhoven gebaut – das kleinste erhaltene romanische Dorfkirchlein Kölns, umgeben von einem alten Friedhof.
NS-Dokumentationszentrum (EL-DE-Haus)
seit 1979Gedenkstätte und Museum in der ehemaligen Kölner Gestapo-Zentrale – mit erhaltenen Gefängniszellen und Wandinschriften der Häftlinge im Keller.
Offenbachplatz
Theaterplatz der Kölner Altstadt-Nord vor Oper und Schauspielhaus, mit dem heute vernachlässigten Opernbrunnen von Jürgen Hans Grümmer.
Oper Köln
Kölns Opernhaus am Offenbachplatz im Riphahn-Bau von 1957 – seit 2012 in Generalsanierung, gespielt wird im Staatenhaus in Deutz.
Opernbrunnen
seit 1966Mosaik-Brunnen vor der Kölner Oper, in den Mosaikteile aus Onassis' Yacht und der Berliner Gedächtniskirche eingearbeitet sind.
Panther
Bronzene Großkatze in Jagdhaltung von Fritz Behn, um 1920, im Südpark in Köln-Marienburg.
Pfarrkirche Christi Auferstehung
Alt-katholische Gemeindekirche in der Kölner Südstadt — ihre frühere Silhouette zeichnet heute ein roter Stahlrahmen am Neubau nach.
Römisches Köln – Colonia Claudia Ara Agrippinensium
Ursprung der Stadt Köln: die römische CCAA, Hauptstadt Niedergermaniens – heute Teil einer UNESCO-Welterbestätte.
Rautenstrauch-Joest-Museum
seit 1901Kölns ethnologisches Museum mit über 65.000 Objekten aus aller Welt – thematisch geordnet unter dem Motto „Der Mensch in seinen Welten“.
Rex am Ring
Kino am Hohenzollernring, zweitältestes Kölns – 1928 als „Lichtspiele des Westens" eröffnet, heute sieben Säle für Neues und Arthouse.
Rheinisches Industriebahn-Museum
Eine der größten Sammlungen von Industriebahn-Lokomotiven in Deutschland im ehemaligen Bahnbetriebswerk Nippes; Betrieb derzeit ausgesetzt.
Rheinpark
Rechtsrheinischer Landschaftspark auf ehemaligem Festungsgelände — Schauplatz der Kölner Werkbundausstellung 1914, seit 1989 denkmalgeschützt.
Richmodis-Haus
Kölner Geschäftshaus mit zwei steinernen Pferdeköpfen im achteckigen Turm – sie erklären die Richmodis-Sage aus der Pestzeit.
Römergrab Köln-Weiden
Unterirdische römische Grabkammer des 2. Jahrhunderts – zählt zu den besterhaltenen Grabbauten nördlich der Alpen, 1843 entdeckt.
Römisch-Germanisches Museum (RGM)
seit 1946Kölns archäologisches Museum – weltweit größte Sammlung römischer Gläser und das Dionysosmosaik am Dom (derzeit im Belgischen Haus).
Schauspiel Köln
seit 1898Kölns traditionsreiche Sprechtheaterbühne – während der Sanierung des Offenbachplatz-Hauses gastiert sie im Mülheimer Depot.
Schiefer Turm von Köln (St. Johann Baptist)
2004 neigte sich ihr 44 m hoher Turm um 77 cm nach Westen — als „Schiefer Turm von Köln" geriet die Kirche in die Schlagzeilen.
Schlosspark Stammheim
Landschaftspark am Rhein, 1828–1832 von Maximilian Weyhe als Englischer Garten angelegt – heute öffentliche Grünanlage und seit 2002 Ort moderner Kunst.
Schokoladenmuseum Köln
seit 1993Auf einer Halbinsel im Rheinauhafen erzählt das Museum die Geschichte der Schokolade – mit gläserner Fabrik und drei Meter hohem Schokoladenbrunnen.
Senftöpfchen
Kölner Kabarett- und Kleinkunsttheater, das seit den 1970ern jungen Talenten als Sprungbrett dient und über Deutschland hinaus bekannt wurde.
Servitinnenkloster St. Lucia in Köln
Servitinnenkloster am Filzengraben, 1802 säkularisiert und 1857 niedergelegt – heute erhebt sich dort die evangelische Trinitatiskirche.
Severinstorburg
seit 1230Eine von vier erhaltenen mittelalterlichen Stadttorburgen Kölns und Wahrzeichen des Severinsviertels — heute ein Veranstaltungsort am Chlodwigplatz.
St. Agnes
seit 1896Nach dem Dom das zweitgrößte Kirchengebäude Kölns: eine neugotische Hallenkirche, die dem Agnesviertel ihren Namen gab.
St. Amandus (Köln-Rheinkassel)
seit 1200Romanische Kirche am Rheinufer, deren zweitürmiger Chor eine verkleinerte Nachbildung von St. Gereon ist.
St. Andreas
seit 974Eine der zwölf großen romanischen Kirchen Kölns – mit dem Grab des Albertus Magnus in der Krypta und Fensterkunst von Markus Lüpertz.
St. Aposteln
seit 1020Eine der zwölf großen romanischen Kirchen Kölns – mit kleeblattförmigem Dreikonchenchor am Neumarkt, heute als „Musikkirche Kölns" bekannt.
St. Cäcilien – Museum Schnütgen
seit 801Eine der zwölf großen romanischen Kirchen Kölns – seit 1956 Sitz des Museums Schnütgen für mittelalterliche Kunst.
St. Clemens (Köln-Mülheim)
Frühere Schifferkirche am Rheinufer in Köln-Mülheim, hervorgegangen aus einer romanischen Saalkirche des 12./13. Jahrhunderts.
St. Cosmas und Damian (Köln-Weiler)
Pfarrkirche in Köln-Weiler, deren barocke Vorgängerin von 1766 erhalten blieb; die Orgel von 1910 erhielt 2007 ihre ursprüngliche Disposition zurück.
St. Engelbert
seit 1930Erster moderner Kirchenbau Kölns: Dominikus Böhms Zentralbau mit Sternkuppel von 1930–1932 in Riehl.
St. Georg
seit 1059Romanische Stiftskirche aus dem 11. Jahrhundert über einer Säulenkrypta mit römischen Spolien — eine der zwölf großen romanischen Basiliken Kölns.
St. Gereon
seit 1201Romanische Kirche in Köln mit einem zehneckigen Kuppelbau aus der Stauferzeit — dem größten erhaltenen frei überwölbten Zentralbau des Mittelalters nördlich der Alpen.
St. Gertrud
Brutalismus-Kirche von Gottfried Böhm im Agnesviertel – höhlenartiger Sichtbetonbau, 1967 mit dem Kölner Architekturpreis bedacht.
St. Heribert
Pfarrkirche in Köln-Deutz, „Düxer Dom" genannt — sie hütet den um 1175 vollendeten Heribertschrein.
St. Hubertus (Flittard)
seit 1896Katholische Kirche in Köln-Flittard mit romanischem Turm aus dem 12. Jahrhundert und neoromanischem Langhaus von 1897.
St. Hubertus (Köln-Brück)
seit 1931Römisch-katholische Saalkirche von 1930/31 im modernen Stil – mit Marienstatue aus dem 15. Jahrhundert und farbigen Fenstern von 1931.
St. Johann Evangelist
Abgerissene Pfarrkirche, die einst südlich des Doms auf dem Domhof stand und zeitweise als Hauskapelle des Erzbischofs diente.
St.-Johannes-Kirche (Deutz)
seit 1859Evangelische Kirche von 1861 in Köln-Deutz mit achteckigem Turm; nach dem Brand von 1942 schrittweise wiederhergestellt.
St. Kolumba
seit 1150„Madonna in den Trümmern" – aus den Ruinen einer im Krieg zerstörten gotischen Pfarrkirche, heute umschlossen vom Museum Kolumba.
St. Kunibert
seit 1215Jüngste der zwölf romanischen Kirchen Kölns – mit kriegsbedingt erhaltenen Originalfenstern um 1230 und prägender Silhouette nördlich des Doms.
St. Laurentius (Köln-Ensen)
seit 1894Neugotische Pfarrkirche in Ensen mit 56-Meter-Turm und einem „Christus in der Rast" ohne Nagel- und Seitenwunden.
St. Laurenz (Köln-Innenstadt)
seit 1188Bereits 1818 abgerissene Pfarrkirche in der Altstadt — ihr Standort lebt in Laurenzplatz und Laurenzgittergässchen fort.
St. Maria Ablass
seit 1431Von der abgerissenen Pfarrkirche St. Maria Ablass blieb nur die Gnadenkapelle — heute russisch-orthodoxe Kirche der Hll. Konstantin und Helena.
St. Maria im Kapitol
seit 1100Größte und älteste romanische Kirche Kölns – erbaut auf den Fundamenten des römischen Kapitolstempels, mit Dreikonchenanlage und tausendjähriger Holztür.
St. Maria im Pesch
Längst abgerissene Pfarrkirche der Dombediensteten nördlich des Kölner Doms — ihre Grablegungsgruppe steht heute im Dom.
St. Maria in der Kupfergasse
seit 1705Barocke Wallfahrtskirche in der Kölner Altstadt, die seit 1715 eine ältere Loretokapelle mit der verehrten Schwarzen Madonna umschließt.
St. Maria in Lyskirchen
Kleinste der zwölf großen romanischen Kirchen Kölns – als einzige mit weitgehend erhaltenen Gewölbefresken aus dem 13. Jahrhundert.
St. Maria vom Frieden
Barocke Klosterkirche der Unbeschuhten Karmelitinnen in der Kölner Altstadt-Süd – Kölner Karmel der später heiliggesprochenen Edith Stein.
St. Mariä Himmelfahrt
seit 1629Barocke ehemalige Jesuitenkirche nahe dem Dom — nach diesem lange die größte Kirche Kölns und eines der wenigen Barock-Zeugnisse der Stadt.
St. Maternus
seit 1863Neugotische Backsteinkirche in Rodenkirchen mit US-amerikanischer Orgel von 1869 und jährlichem Maternus-Wallfahrtstag im September.
St. Mauritius
Romanische Pfeilerbasilika im Stadtteil Altstadt-Süd, 1141 geweiht — als erste Kölner Kirche mit durchgehend gewölbtem Langhaus und Seitenschiffen.
St. Nikolaus (Köln-Dünnwald)
seit 1150Romanische Basilika von 1117/1118, einst Stift der Prämonstratenserinnen — bis ins 16. Jahrhundert mit Doppelturm-Fassade.
St. Nikolaus (Köln-Sülz)
seit 1908Als „Sülzer Dom“ bekannte neuromanische Basilika von 1903–1909 – mit Pantokrator-Mosaik, Otto-Geläut und Orgel mit „Fernwerk“.
St. Pantaleon
seit 1002Frühromanische Abteikirche mit ottonischem Westwerk; Grabstätte der byzantinischen Kaiserin Theophanu und Erzbischof Brunos.
St. Paul
Neugotische Pfarrkirche von 1908 in der Kölner Neustadt-Süd, deren Bau der Schokoladenfabrikant Ludwig Stollwerck vorantrieb.
St. Peter – Kunst-Station
seit 1515Spätester erhaltener gotischer Kirchenbau Kölns – seit 1987 zugleich Kunst-Station für Gegenwartskunst und Neue Musik, betreut von Jesuiten.
St. Quirinus
Katholische Pfarrkirche in Köln-Mauenheim von 1927 — als dreischiffige frühchristliche Basilika erbaut, mit freistehendem Glockenturm.
St. Remigius
Klassizistische frühere Pfarrkirche in Sürth (1825–1830), die antike und mittelalterliche Bauformen mischt und barocke Ausstattung einer abgerissenen Kölner Kirche bewahrt.
St. Severin
Eine der zwölf großen romanischen Kirchen Kölns, hervorgegangen aus einer spätantiken Grabkapelle – mit den Reliquien des heiligen Severin.
St. Severin (Lövenich)
Romanische Pfeilerbasilika im Kölner Stadtteil Lövenich, deren Ursprung ins 12. Jahrhundert reicht und die nach Severin von Köln benannt ist.
St. Theodor
Moderner Rundbau aus ockerfarbenem Beton über einem sozial genutzten Sockelgeschoss — geprägt von Pfarrer Franz Meurer.
St. Ursula
seit 401Romanische Basilika nahe dem Dom mit der „Goldenen Kammer" – dem größten Beinhaus nördlich der Alpen und Wurzeln im römischen Köln.
Stadtbibliothek Köln
seit 1890Eine der größten öffentlichen Bibliotheken Deutschlands mit rund 850.000 Medien — wegen Generalsanierung derzeit im Interim auf der Hohe Straße.
Stadtgarten
Kölns erster neuzeitlicher Park – heute zugleich ein Konzerthaus mit Schwerpunkt Jazz und über 400 Veranstaltungen im Jahr.
Studiobühne Köln
Seit 1920 das älteste Universitätstheater Deutschlands – ein freies, experimentelles Theaterhaus mit angeschlossener Filmwerkstatt der Uni Köln.
Tanzbrunnen
Kölns Freilichtbühne für Open-Air-Konzerte – benannt nach einem Tanz-Rondell und überspannt von Frei Ottos Sternwellenzelt.
Taubenbrunnen
seit 1953Erster Kölner Nachkriegsbrunnen und erster abstrakter Brunnen der Stadt: 1953 von Ewald Mataré als Tränke für die Domtauben gestaltet.
Tauzieher
seit 1908Skulptur aus Muschelkalk am Rheinauhafen — die erste Freiplastik im öffentlichen Raum Kölns, rund 6 ½ Meter hoch.
Tersteegenhaus
Evangelische Kirche in Köln-Sülz, 1928 als Gemeindehaus geweiht – mit Gottesdienstsaal im ehemaligen Veranstaltungssaal und kreisförmig um den Altar gestellten Stühlen.
Theater am Dom
seit 1952Kölner Boulevardtheater mit Schwerpunkt Komödie in den Opernpassagen; sein Name geht auf einen früheren Standort mit Blick zum Dom zurück.
Theater der Keller
Kölns ältestes Privattheater, 1955 gegründet — zeitgenössisches Programm mit vielen Uraufführungen und eigener Schauspielschule.
Theater im Bauturm
Freies Hinterhoftheater im Belgischen Viertel: modern erzählte Klassiker und eigene Stückentwicklungen mit Kölner und gesellschaftskritischem Bezug.
Theater Tiefrot
Privates Kammertheater in der Kölner Altstadt-Nord mit bis zu 80 Plätzen — Off-Theater zwischen Literaturklassikern und politischen Stücken.
Thomaskirche
Evangelische Kirche im Agnesviertel mit achteckigem Kirchraum und Deckenpyramide – soll im Herbst 2026 entwidmet und abgerissen werden.
TimeRide Köln
VR-Zeitreise in der Kölner Altstadt: per Datenbrille eine virtuelle Straßenbahnfahrt durch das Köln von 1926.
Trinitatiskirche
seit 1860Älteste neu erbaute evangelische Kirche im linksrheinischen Köln – klassizistische Basilika nach norditalienischem Vorbild.
TtE-Bücherei
Frei zugängliche Bibliothek und Archiv linker sozialer Bewegungen in der Alten Feuerwache – mit Bürgerinitiativen-Zeitschriften und grauer Literatur.
Urania Theater
Erstes Stadtteiltheater Kölns, 1985 in einem früheren Ehrenfelder Kino gegründet — mit über Jahrzehnte wechselnden Trägern.
Ursulinenkirche St. Corpus Christi
seit 1709Barocke ehemalige Klosterkirche der Kölner Ursulinen, im venezianischen Stil von Matteo Alberti errichtet — heute Schul- und Konzertraum.
Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud
Ältestes Museum Kölns – mit der weltweit umfangreichsten Sammlung mittelalterlicher Malerei und Deutschlands größter impressionistischer Sammlung.











































































































































































