Simultanhalle
Ausstellungsraum für zeitgenössische Kunst in Köln-Volkhoven, entstanden 1979 als Testbau für das Museum Ludwig.
Dass hier überhaupt Kunst gezeigt wird, geht auf einen Protest zurück: Künstler bewahrten das Gebäude 1983 vor dem Abriss.
Quelle: Wikipedia
Auf einen Blick
- Art
- Ausstellungshalle für zeitgenössische Kunst
- Lage
- Volkhovener Weg 209–211, Köln-Volkhoven, Stadtbezirk Chorweiler
- Errichtet
- 1979 als Testbau für das Museum Ludwig
- Architekten
- Busmann + Haberer
- Bauform
- Sheddachkonstruktion
- Status
- Seit 2018 wegen statischer Bedenken geschlossen
Die Simultanhalle war ursprünglich nur als temporärer Testbau für Licht, Böden und Decken des Museums Ludwig gedacht – ihr Abriss 1983 wurde jedoch von Künstlern verhindert, die kurzerhand eigene Atelierausstellungen darin organisierten.
Ursprung als Testbau
Das Gebäude entstand auf dem Gelände einer früheren Schule. Vor dem Bau des Museum Ludwig sollte hier erprobt werden, wie sich Lichtführung sowie Außen-, Decken- und Bodenbeläge verhalten. Nachdem dieser Zweck erfüllt war, war die Halle zunächst nicht mehr benötigt.
Vom Abriss zum Ausstellungsraum
1983 war der Abriss vorgesehen. Künstler wendeten ihn ab, indem sie Atelierausstellungen veranstalteten, und seither dient das Haus als Ausstellungsraum. 1984 übernahm die Stadt Köln die Trägerschaft; seit 1989 gestalten wechselnde Kuratoren das Programm.
Programm
Bis zum 25-jährigen Bestehen hatten nach Angaben der Quelle etwa 150 Künstler in der Halle ausgestellt, darunter Jutta Koether, Kai Althoff und Walter Dahn. Diese Zahl bezieht sich auf einen früheren Stand; das Gebäude besteht seit 1979.
Heutige Nutzung
Wegen statischer Bedenken ist die Halle seit 2018 bis auf Weiteres geschlossen. Projekte finden auf dem Außengelände und in der unmittelbaren Umgebung statt.
Zeitstrahl
- 1979Errichtung als Testbau für das Museum Ludwig auf einem ehemaligen Schulgelände
- 1983Geplanter Abriss von Künstlern durch Atelierausstellungen verhindert
- 1984Übergang der Halle in die Trägerschaft der Stadt Köln
- 1989Beginn der Gestaltung des künstlerischen Programms durch wechselnde Kuratoren
- 2018Schließung der Halle wegen statischer Bedenken bis auf Weiteres
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