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Kunst

126 Orte in Köln

A. Schaaffhausen’sches Bankpalais

Im Krieg zerstörter Kölner Bankbau von 1859–1862, der klassizistische Formen mit italienischer Renaissance verband.

Aachener Weiher

4,5(463)· Google

In den 1920ern angelegter Stadtsee im Inneren Grüngürtel Kölns — gesäumt von Biergarten, ostasiatischer Kunst und dem Hiroshima-Nagasaki-Park.

Abtei Deutz

seit 1001
4,3(19)· Google

1002 gegründetes Benediktinerkloster in Köln-Deutz; aus seiner Kirche Alt St. Heribert stammt der goldene Heribertschrein.

Adolph-Kolping-Denkmal

seit 1903
4,3(12)· Google

Bronzedenkmal für Adolph Kolping, den Gründer der katholischen Gesellenvereine, vor der Kölner Minoritenkirche, in der er beigesetzt ist.

Agfa Foto-Historama

Fotohistorische Sammlung mit rund 20.000 Kameras und über 12.000 Fotografien seit dem 19. Jahrhundert — heute am Museum Ludwig in Köln.

Alt St. Alban – Kirchenruine und Mahnmal am Quatermarkt

seit 1200
4,5(127)· Google

Erhaltene romanische Kirchenruine am Quatermarkt; nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg seit 1959 Gedenkort für die Kriegstoten.

Antoniterkirche

seit 1350
4,6(278)· Google

Gotische evangelische Kirche mitten auf der Schildergasse – nach dem Dom die meistbesuchte Kirche Kölns, bekannt für Barlachs „Schwebenden“.

Dauerhaft geschlossenAutoren Galerie Kostka© Raimond Spekking · CC BY-SA 4.0

Autoren Galerie Kostka

Zur begehbaren Skulptur umgebauter Wasserturm der Sidol-Werke in Köln-Braunsfeld, Schauplatz raumgreifender Bild-, Klang- und Lichtinstallationen.

Barbarossaplatz

Verkehrsknoten der Kölner Ringe mit Straßenbahnhaltestelle in der Platzmitte, benannt nach Friedrich I. Barbarossa.

Dauerhaft geschlossenBesteckmuseum Glaub© Elke Wetzig · CC BY-SA 4.0

Besteckmuseum Glaub

Kölner Spezialmuseum (1951–1995) mit vermutlich einer der weltweit umfangreichsten Bestecksammlungen — vom Steinzeitmesser bis zur Gegenwart.

Bierbrunnen

seit 1972
4,3(39)· Google

Brunnenanlage von 1972 auf der Schildergasse mit einer von Wasser umflossenen Granitsäule — benannt nach einem zeitweiligen Bier-Ausschank.

Bismarck-Denkmal (Augustinerplatz)

Nach Bad Kissingen das zweite Bismarck-Standbild im Deutschen Reich – 1879 im katholischen Köln als Affront enthüllt, im Krieg verloren.

Bühne der Kulturen

seit 1983

Interkulturelles Theater in Köln-Ehrenfeld, 1983 als türkisches Arkadaş Theater gegründet — Spielbetrieb 2017 beendet.

Christi Auferstehung (Lindenthal)

seit 1968
4,6(53)· Google

Skulpturale Betonkirche von Gottfried Böhm am Stirnende des Lindenthaler Kanals – mit höhlenartigem Innenraum aus verzweigten Säulen.

Dä kölsche Boor en Iser

Kölns Kriegswahrzeichen aus dem Ersten Weltkrieg – nach oder neben Berlins Eisernem Hindenburg das meistbeschriebene in der überregionalen Presse.

Deserteurdenkmal

seit 2009
5,0(4)· Google

Denkmal für die Opfer der NS-Militärjustiz am Appellhofplatz: eine Pergola, deren mehrfach verkettete Hommage-Inschrift in bunten Lettern in den Himmel geschrieben scheint.

Deutsches Tanzarchiv & Tanzmuseum

seit 1985
4,1(19)· Google

Forschungs- und Dokumentationszentrum für Tanz im Mediapark – mit Archiv, Bibliothek, Videothek und einem Museum zur Geschichte des Tanzes.

Diana mit springender Antilope

seit 1916
4,4(9)· Google

Am Mittelstreifen des Kölner Sachsenrings steht die 1916 von Fritz Behn geschaffene Bronzeplastik „Diana mit springender Antilope“ – eine Bewegungsstudie, die die Jagdgöttin im Gleichklang mit einer springenden Antilope zeigt.

Die Trauernde

seit 1949

Skulptur von Gerhard Marcks (1949), die im Lichhof von St. Maria im Kapitol an die Opfer des Zweiten Weltkriegs erinnert.

Draped Reclining Figure

Bronzefigur von Henry Moore im Museum Ludwig – eine liegende, in Stoff gekleidete Frau, entstanden 1952/53.

Düxer Bock

4,2(16)· Google

Inoffizielles Wappentier des Stadtteils Deutz: Das Brunnendenkmal erinnert an eine alte Kölner Legende um Schneider und Steuereinnehmer.

Erlöserkirche (Rodenkirchen)

4,2(35)· Google

Evangelische Winkelkirche in Rodenkirchen mit 20 Meter hohem Campanile; ihre drei Glocken tragen zusammen den weihnachtlichen Engelsgruß.

Erzbischöfliche Diözesan- und Dombibliothek Köln

4,9(7)· Google

Unter den erhaltenen Kathedralbibliotheken gilt sie als die bedeutendste — zentrale Bibliothek des Erzbistums mit Wurzeln im 6./7. Jahrhundert.

Fischreiterbrunnen

5,0(3)· Google

Sandsteinbrunnen von 1913: ein Junge reitet auf einem Fisch — denkmalgeschützt am Theophanoplatz in Zollstock.

Friesenplatz

Platz an den Kölner Ringen am Beginn der Venloer Straße — Tor zum Belgischen Viertel und einstiges Halbwelt-Revier des Friesenviertels.

Genovevabrunnen

seit 1914
4,7(6)· Google

Brunnen in einer Mülheimer Grünanlage, den eine lebensgroße Figurengruppe der heiligen Genoveva mit Kind und Hirsch krönt — Namensgeber für Straße, Gymnasium und Hallenbad.

Haus Saaleck

Mittelalterliches Kölner Bürgerhaus mit spätgotischen Eckwarten – heute beherbergt es die Artothek der Stadt Köln, eine Ausleihe für Kunst.

Heilig Geist (Köln-Weiden)

Katholische Kirche der 1960er-Jahre in Weiden: ein geschlossener Backsteinbau mit umlaufendem Fensterband, das über dem Altar in einer Spitze zusammenläuft.

Heinzelmännchen – Kölner Hausgeister und ihr Brunnen

seit 1900
4,5(817)· Google

Kölner Sagengestalten, die nachts heimlich die Arbeit erledigten – bis man sie beobachtete und sie verschwanden. Ihr Brunnen steht nahe dem Dom.

Hermann-Josef-Brunnen

seit 1894
4,3(9)· Google

Reich figürlicher Brunnen von 1894 am Waidmarkt, der die Legende vom „Apfelheiligen" Hermann Joseph erzählt und als Höhepunkt im Werk des Bildhauers Wilhelm Albermann gilt.

Herz-Jesu-Kirche

4,5(79)· Google

Neugotische Kirche am Zülpicher Platz, deren Turm dem Freiburger Münsterturm nachempfunden ist – nach Kriegszerstörung modern wiederaufgebaut.

Hiroshima-Nagasaki-Park

seit 2004
4,5(4.996)· Google

Gedenkpark im Inneren Grüngürtel für die Opfer der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki, mit Mahnmal und Origami-Kranich.

Institut français Köln

seit 1952
4,7(21)· Google

Französisches Kulturinstitut in der Südstadt – zählte zu den ersten und gehört heute zu den letzten ausländischen Kulturinstituten Westdeutschlands; im Riphahn-Bau am Sachsenring.

Jan-Wellem-Denkmal

4,5(54)· Google

Bronzestandbild von Kurfürst Jan Wellem in Köln-Mülheim, 1914 von der Fabrikantenfamilie Andreae im Streit um die Eingemeindung gestiftet.

Japanisches Kulturinstitut

seit 1969
4,7(282)· Google

Eines von drei japanischen Kulturinstituten in Europa — vermittelt von Köln aus japanische Kultur im deutschsprachigen Raum.

Käthe Kollwitz Museum

seit 1985
4,6(356)· Google

Am Kölner Neumarkt versammelt das Museum die weltweit umfangreichste Sammlung von Werken Käthe Kollwitz' — Zeichnungen, Druckgrafik und Plastik.

Kalker Kapelle

4,1(116)· Google

Kölner Wallfahrtskapelle in Kalk mit einer Pietà des 15. Jahrhunderts, der wundertätiges Wirken nachgesagt wurde – Ziel jährlicher Prozessionen.

Kallendresser

4,2(9)· Google

Kupferfigur am Alter Markt, die dem Betrachter das nackte Gesäß zuwendet — ein kölsches Spottmotiv mit Wurzeln im Mittelalter.

Kapelle Madonna im Grünen

Sechseckige Marienkapelle in Köln-Weidenpesch mit der Eichenholz-Madonna „Madonna im Grünen", gestiftet aus Dank fürs unbeschadete Überstehen des Krieges.

Kapelle St. Georg

Spätgotische Kapelle in Köln-Weiß mit Ursprüngen von 1433 und Ausmalungen aus den 1980er Jahren.

Kartäuserkirche

seit 1350
4,4(116)· Google

Gotische Kirche des 1334 gegründeten Kölner Kartäuserklosters — heute evangelische Gemeindekirche mit Farbglasfenstern von Charles Crodel.

Klein St. Martin

seit 1460

Stehengebliebener Turm einer niedergelegten Kölner Pfarrkirche – einst mit hohem Helm im Rheinpanorama, heute mit flacher Spitze.

Köln Arcaden

Kölns erstes Einkaufszentrum rechts des Rheins in Kalk – entstanden dort, wo einst die Chemische Fabrik Kalk produzierte.

Kölner Dom

seit 1248
4,8(3.844)· Google

Gotische Kathedrale und Reliquiar der Heiligen Drei Könige – mit rund 157 Metern eine der höchsten Kirchen der Welt und UNESCO-Welterbe.

Kölner Festungsmuseum

4,5(75)· Google

Museum im preußischen Zwischenwerk VIII b mit der letzten in Deutschland erhaltenen Klappbrücke, Graben und Skulpturenpark in Marienburg.

Kölnischer Kunstverein

seit 1839
4,4(67)· Google

Der Kölnische Kunstverein zählt seit 1839 zu den ältesten und angesehensten Häusern für zeitgenössische Kunst in Deutschland. Heute ist er im markanten Gebäude „Die Brücke“ an der Hahnenstraße zu Hause und macht aktuelle internationale Kunst in Köln erlebbar.

Kolumba

seit 1853
4,5(1.501)· Google

Kunstmuseum des Erzbistums Köln im Backstein-Neubau von Peter Zumthor über der Ruine der Kirche St. Kolumba.

Lenauplatz

Quartiersplatz in Neuehrenfeld mit dem Max-und-Moritz-Brunnen — lindenumsäumt und von Gründerzeithäusern umbaut.

Lindenthaler Kanal

4,9(16)· Google

Radiale Wasser- und Grünachse im Lindenthaler Grüngürtel mit Kastanienallee, Ahornkanal und den Skulpturen Kentaur und Najade.

Lutherkirche

seit 1904
4,6(256)· Google

Evangelische Kirche der Kölner Südstadt mit Luther-Bezug bis ins Geläut – 1944 bis auf den Turm zerstört, Entwidmung für Herbst 2026 vorgesehen.

Minoritenkirche

4,7(128)· Google

Grabeskirche von Adolph Kolping und Johannes Duns Scotus – gotische Bettelordenskirche des 13. Jahrhunderts und Pilgerziel.

Mülheimer Stadtbrunnen

seit 1884
4,6(22)· Google

Rund zehn Meter hoher Sandsteinbrunnen von 1884, dessen gekrönte Schutzpatronin „Mülheimia" an das verheerende Rheinhochwasser von 1784 erinnert.

Mülheimer Stadtgarten

Ab 1912/13 entstandener Volksgarten in Köln-Mülheim — mit See, ausgedehnten Wiesen und dem Märchenbrunnen von 1914. Denkmalgeschützt.

Museum für Angewandte Kunst (MAKK)

seit 1888
4,3(1.438)· Google

Kölner Museum für angewandte Kunst und Design im Schwarz-Bernard-Bau – einem Neubau, der erst als nüchtern kritisiert, später als „dritter Weg" gewürdigt wurde.

Museum für Ostasiatische Kunst

seit 1913
4,4(1.040)· Google

Deutschlands ältestes eigenständiges Museum für ostasiatische Kunst zeigt am Aachener Weiher Werke aus China, Japan und Korea.

Museum Ludwig

seit 1976
4,5(9.547)· Google

Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts auf der Domplatte – mit Europas größter Pop-Art-Sammlung und der weltweit drittgrößten Picasso-Sammlung.

Museum Schnütgen

seit 1910
4,6(397)· Google

Eine der reichsten Mittelaltersammlungen Europas — so sieht sich das Museum Schnütgen, untergebracht in der romanischen Basilika St. Cäcilien.

Nathanaelkirche (Bilderstöckchen)

4,4(27)· Google

Evangelische Kirche von 1965 mit sechseckigem Grundriss; ihr freistehender Campanile steht als Betonskulptur auf drei Standbeinen.

Neu St. Alban

seit 1958
4,8(22)· Google

Nachkriegskirche im Stadtgarten, aus Trümmerziegeln der zerstörten Kölner Oper errichtet – mit fünfeckigem Grundriss nach Le-Corbusier-Vorbild.

Offenbachplatz

Theaterplatz der Kölner Altstadt-Nord vor Oper und Schauspielhaus, mit dem heute vernachlässigten Opernbrunnen von Jürgen Hans Grümmer.

Oper Köln

Kölns Opernhaus am Offenbachplatz im Riphahn-Bau von 1957 – seit 2012 in Generalsanierung, gespielt wird im Staatenhaus in Deutz.

Opernbrunnen

seit 1966
3,7(20)· Google

Mosaik-Brunnen vor der Kölner Oper, in den Mosaikteile aus Onassis' Yacht und der Berliner Gedächtniskirche eingearbeitet sind.

Panther

4,2(5)· Google

Bronzene Großkatze in Jagdhaltung von Fritz Behn, um 1920, im Südpark in Köln-Marienburg.

Peristylhaus mit dem Dionysosmosaik

Römisches Wohnhaus am Kölner Dom, dessen Speisesaal-Boden ein Mosaik aus rund 1,5 Millionen Steinchen mit dem Lustgott Dionysos trägt.

Petruskirche (Köln-Merheim)

Evangelischer Kirchenbau von 1979 in Köln-Merheim mit Ausstattung, die zum Teil aus Geschenken der Partnergemeinde Zabrze stammt.

Pfarrkirche Christi Auferstehung

4,7(32)· Google

Alt-katholische Gemeindekirche in der Kölner Südstadt — ihre frühere Silhouette zeichnet heute ein roter Stahlrahmen am Neubau nach.

Reformationskirche

Evangelische Kirche in Köln-Marienburg mit einem 15 Meter hohen Betonglasfenster, das die nach Christus strebende Schöpfung zeigt.

Reiterstandbild Friedrich Wilhelms IV.

4,2(24)· Google

Bronzenes Reiterdenkmal von Gustav Blaeser am rechtsrheinischen Portal der Hohenzollernbrücke, eingeweiht 1867.

Rheinpark

4,6(7.587)· Google

Rechtsrheinischer Landschaftspark auf ehemaligem Festungsgelände — Schauplatz der Kölner Werkbundausstellung 1914, seit 1989 denkmalgeschützt.

Schauspiel Köln

seit 1898

Kölns traditionsreiche Sprechtheaterbühne – während der Sanierung des Offenbachplatz-Hauses gastiert sie im Mülheimer Depot.

Schiefer Turm von Köln (St. Johann Baptist)

4,1(17)· Google

2004 neigte sich ihr 44 m hoher Turm um 77 cm nach Westen — als „Schiefer Turm von Köln" geriet die Kirche in die Schlagzeilen.

Schlosspark Stammheim

4,6(2.137)· Google

Landschaftspark am Rhein, 1828–1832 von Maximilian Weyhe als Englischer Garten angelegt – heute öffentliche Grünanlage und seit 2002 Ort moderner Kunst.

Dauerhaft geschlossenSimultanhalle© Elke Wetzig ( Elya ) · CC BY-SA 3.0

Simultanhalle

Ausstellungsraum für zeitgenössische Kunst in Köln-Volkhoven, entstanden 1979 als Testbau für das Museum Ludwig.

St. Aegidius (Köln-Wahn)

Neugotische Pfarrkirche in Köln-Wahn, die abweichend von der sonst üblichen Ostung von Nord nach Süd verläuft.

St. Agnes

seit 1896
4,6(615)· Google

Nach dem Dom das zweitgrößte Kirchengebäude Kölns: eine neugotische Hallenkirche, die dem Agnesviertel ihren Namen gab.

St. Amandus (Köln-Rheinkassel)

seit 1200
4,8(43)· Google

Romanische Kirche am Rheinufer, deren zweitürmiger Chor eine verkleinerte Nachbildung von St. Gereon ist.

St. Andreas

seit 974
4,6(403)· Google

Eine der zwölf großen romanischen Kirchen Kölns – mit dem Grab des Albertus Magnus in der Krypta und Fensterkunst von Markus Lüpertz.

St. Antonius (Köln-Mülheim)

Neugotische katholische Kirche im nördlichen Köln-Mülheim mit Bleiglasfenstern mehrerer Epochen und einer Orgel von 1970.

St. Aposteln

seit 1020
4,6(669)· Google

Eine der zwölf großen romanischen Kirchen Kölns – mit kleeblattförmigem Dreikonchenchor am Neumarkt, heute als „Musikkirche Kölns" bekannt.

St. Bruder Klaus (Köln-Mülheim)

seit 1956

Katholische Kirche von Fritz Schaller mit dreiteiligem Baukörper und sechseckigem Obergaden, 1967 mit dem Kölner Architekturpreis geehrt.

St. Cäcilien – Museum Schnütgen

seit 801
4,5(28)· Google

Eine der zwölf großen romanischen Kirchen Kölns – seit 1956 Sitz des Museums Schnütgen für mittelalterliche Kunst.

St. Clemens (Köln-Niehl)

Katholische Pfarrkirche von Karl Band, geprägt durch ein mehrfach gefaltetes Dach, eine plastische Ziegelfassade und einen 32 Meter hohen Turm.

St. Cosmas und Damian (Köln-Weiler)

4,4(8)· Google

Pfarrkirche in Köln-Weiler, deren barocke Vorgängerin von 1766 erhalten blieb; die Orgel von 1910 erhielt 2007 ihre ursprüngliche Disposition zurück.

St. Dionysius

Neugotische Backsteinbasilika von 1898/99 in Köln-Longerich, deren Ausstattung mittelalterliche Figuren mit Werken des 20. Jahrhunderts verbindet.

St. Engelbert

seit 1930
4,4(99)· Google

Erster moderner Kirchenbau Kölns: Dominikus Böhms Zentralbau mit Sternkuppel von 1930–1932 in Riehl.

St. Georg

seit 1059
4,6(127)· Google

Romanische Stiftskirche aus dem 11. Jahrhundert über einer Säulenkrypta mit römischen Spolien — eine der zwölf großen romanischen Basiliken Kölns.

St. Gertrud

4,5(43)· Google

Brutalismus-Kirche von Gottfried Böhm im Agnesviertel – höhlenartiger Sichtbetonbau, 1967 mit dem Kölner Architekturpreis bedacht.

St. Heribert

4,6(112)· Google

Pfarrkirche in Köln-Deutz, „Düxer Dom" genannt — sie hütet den um 1175 vollendeten Heribertschrein.

St. Hubertus (Köln-Brück)

seit 1931
3,3(16)· Google

Römisch-katholische Saalkirche von 1930/31 im modernen Stil – mit Marienstatue aus dem 15. Jahrhundert und farbigen Fenstern von 1931.

Nicht mehr vorhandenSt. Johann Evangelist© James Redaway · Public domain

St. Johann Evangelist

Abgerissene Pfarrkirche, die einst südlich des Doms auf dem Domhof stand und zeitweise als Hauskapelle des Erzbischofs diente.

St. Joseph (Köln-Kalk)

Neugotische Backstein-Hallenkirche in Köln-Kalk mit Bleiglasfenstern von Dominikus Böhm, darunter sieben Kreuzweg-Fenster im Querschiff.

St. Kolumba

seit 1150
4,8(67)· Google

„Madonna in den Trümmern" – aus den Ruinen einer im Krieg zerstörten gotischen Pfarrkirche, heute umschlossen vom Museum Kolumba.

St. Kunibert

seit 1215
4,7(368)· Google

Jüngste der zwölf romanischen Kirchen Kölns – mit kriegsbedingt erhaltenen Originalfenstern um 1230 und prägender Silhouette nördlich des Doms.

St. Laurentius (Köln-Ensen)

seit 1894
4,7(30)· Google

Neugotische Pfarrkirche in Ensen mit 56-Meter-Turm und einem „Christus in der Rast" ohne Nagel- und Seitenwunden.

Nicht mehr vorhandenSt. Laurenz (Köln-Innenstadt)© Michael Reschke · CC BY-SA 3.0

St. Laurenz (Köln-Innenstadt)

seit 1188
4,0(59)· Google

Bereits 1818 abgerissene Pfarrkirche in der Altstadt — ihr Standort lebt in Laurenzplatz und Laurenzgittergässchen fort.

Nicht mehr vorhandenSt. Maria Ablass© Horsch, Willy - HOWI · CC BY 3.0

St. Maria Ablass

seit 1431
4,8(94)· Google

Von der abgerissenen Pfarrkirche St. Maria Ablass blieb nur die Gnadenkapelle — heute russisch-orthodoxe Kirche der Hll. Konstantin und Helena.

St. Maria im Kapitol

seit 1100
4,6(549)· Google

Größte und älteste romanische Kirche Kölns – erbaut auf den Fundamenten des römischen Kapitolstempels, mit Dreikonchenanlage und tausendjähriger Holztür.

St. Maria in der Kupfergasse

seit 1705
4,6(139)· Google

Barocke Wallfahrtskirche in der Kölner Altstadt, die seit 1715 eine ältere Loretokapelle mit der verehrten Schwarzen Madonna umschließt.

St. Maria Königin

Katholische Pfarrkirche in Köln-Marienburg von Dominikus Böhm, deren gläserne Südseite sich zum Südpark hin öffnet.

St. Maria in Lyskirchen

4,7(196)· Google

Kleinste der zwölf großen romanischen Kirchen Kölns – als einzige mit weitgehend erhaltenen Gewölbefresken aus dem 13. Jahrhundert.

St. Mariä Namen

Katholische Pfarrkirche in Köln-Esch von 1967/68: ein Ziegelbau von Hans Schilling, in dem Taufe, Altar und Tabernakel auf einer Linie stehen.

St. Maternus

seit 1863
4,7(38)· Google

Neugotische Backsteinkirche in Rodenkirchen mit US-amerikanischer Orgel von 1869 und jährlichem Maternus-Wallfahrtstag im September.

St. Nikolaus (Köln-Dünnwald)

seit 1150
4,6(27)· Google

Romanische Basilika von 1117/1118, einst Stift der Prämonstratenserinnen — bis ins 16. Jahrhundert mit Doppelturm-Fassade.

St. Nikolaus (Köln-Sülz)

seit 1908
4,2(91)· Google

Als „Sülzer Dom“ bekannte neuromanische Basilika von 1903–1909 – mit Pantokrator-Mosaik, Otto-Geläut und Orgel mit „Fernwerk“.

St. Pankratius

Schlichte katholische Pfarrkirche der 1960er Jahre mit freistehendem 40-Meter-Turm und abstrakten Fenstern in Blau- und Rottönen.

St. Pantaleon

seit 1002
4,6(368)· Google

Frühromanische Abteikirche mit ottonischem Westwerk; Grabstätte der byzantinischen Kaiserin Theophanu und Erzbischof Brunos.

St. Paul

4,6(74)· Google

Neugotische Pfarrkirche von 1908 in der Kölner Neustadt-Süd, deren Bau der Schokoladenfabrikant Ludwig Stollwerck vorantrieb.

St. Peter – Kunst-Station

seit 1515
4,7(86)· Google

Spätester erhaltener gotischer Kirchenbau Kölns – seit 1987 zugleich Kunst-Station für Gegenwartskunst und Neue Musik, betreut von Jesuiten.

St. Pius

Katholische Kirche in Köln-Zollstock mit einem der höchsten Kirchtürme der Stadt und einem Geläut aus sieben Glocken.

Dauerhaft geschlossenSt. Remigius© Chris06 · CC BY-SA 4.0

St. Remigius

4,5(24)· Google

Klassizistische frühere Pfarrkirche in Sürth (1825–1830), die antike und mittelalterliche Bauformen mischt und barocke Ausstattung einer abgerissenen Kölner Kirche bewahrt.

St. Salvator (Köln-Weidenpesch)

Backstein-Hallenkirche von 1958 mit Betonwabenfenstern, freistehendem Glockenturm und einem Christus-Mosaik aus Naturstein.

St. Theodor

4,6(110)· Google

Moderner Rundbau aus ockerfarbenem Beton über einem sozial genutzten Sockelgeschoss — geprägt von Pfarrer Franz Meurer.

Studiobühne Köln

4,3(97)· Google

Seit 1920 das älteste Universitätstheater Deutschlands – ein freies, experimentelles Theaterhaus mit angeschlossener Filmwerkstatt der Uni Köln.

Südpark

Park in Marienburg mit bogenförmigem Grundriss, der unter den Kölner Anlagen einmalig ist – mit Bronze-Panther und Kiefernwäldchen.

Tanzbrunnen

4,4(9.888)· Google

Kölns Freilichtbühne für Open-Air-Konzerte – benannt nach einem Tanz-Rondell und überspannt von Frei Ottos Sternwellenzelt.

Taubenbrunnen

seit 1953
4,6(97)· Google

Erster Kölner Nachkriegsbrunnen und erster abstrakter Brunnen der Stadt: 1953 von Ewald Mataré als Tränke für die Domtauben gestaltet.

Tauzieher

seit 1908

Skulptur aus Muschelkalk am Rheinauhafen — die erste Freiplastik im öffentlichen Raum Kölns, rund 6 ½ Meter hoch.

Tersteegenhaus

4,6(31)· Google

Evangelische Kirche in Köln-Sülz, 1928 als Gemeindehaus geweiht – mit Gottesdienstsaal im ehemaligen Veranstaltungssaal und kreisförmig um den Altar gestellten Stühlen.

Theater der Keller

Kölns ältestes Privattheater, 1955 gegründet — zeitgenössisches Programm mit vielen Uraufführungen und eigener Schauspielschule.

Theater im Bauturm

4,5(242)· Google

Freies Hinterhoftheater im Belgischen Viertel: modern erzählte Klassiker und eigene Stückentwicklungen mit Kölner und gesellschaftskritischem Bezug.

Theater Tiefrot

4,4(78)· Google

Privates Kammertheater in der Kölner Altstadt-Nord mit bis zu 80 Plätzen — Off-Theater zwischen Literaturklassikern und politischen Stücken.

Trinitatiskirche

seit 1860
4,8(308)· Google

Älteste neu erbaute evangelische Kirche im linksrheinischen Köln – klassizistische Basilika nach norditalienischem Vorbild.

Ursulinenkirche St. Corpus Christi

seit 1709
4,1(10)· Google

Barocke ehemalige Klosterkirche der Kölner Ursulinen, im venezianischen Stil von Matteo Alberti errichtet — heute Schul- und Konzertraum.

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

4,6(3.475)· Google

Ältestes Museum Kölns – mit der weltweit umfangreichsten Sammlung mittelalterlicher Malerei und Deutschlands größter impressionistischer Sammlung.

Wasserkinetische Plastik

seit 1977
4,1(161)· Google

Begehbarer Edelstahlbrunnen von Wolfgang Göddertz auf dem Ebertplatz, neun Meter hoch und im Volksmund „Nagelbrunnen" genannt.

Zur Heiligen Familie

5,0(1)· Google

Profanierte Waisenhauskirche in Köln-Sülz von Dominikus und Gottfried Böhm – mit einem Glasfenster-„Kinderorchester“ aus 128 Fenstern.

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