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© Raimond Spekking · CC BY-SA 4.0

Aachener Weiher

In den 1920ern angelegter Stadtsee im Inneren Grüngürtel Kölns — gesäumt von Biergarten, ostasiatischer Kunst und dem Hiroshima-Nagasaki-Park.

Biergarten Familienfreundlich Eintritt frei Outdoor Fotospot

Im Inneren Grüngürtel von Köln, an der Ecke von Aachener Straße und Universitätsstraße, liegt der künstlich angelegte Aachener Weiher im Stadtteil Neustadt/Süd. Sein Ufer säumen ein Biergarten, ein Park und zwei kulturelle Bauten japanischer Architekten.

Auf einen Blick

Art
Künstlicher See im Inneren Grüngürtel
Lage
Ecke Aachener Straße/Universitätsstraße, Neustadt/Süd (Stadtbezirk Innenstadt)
Fläche
Anlage rund 40.000 m²
Angelegt
Anfang der 1920er-Jahre
Am Ufer
Biergarten, Museum für Ostasiatische Kunst, Japanisches Kulturinstitut, Hiroshima-Nagasaki-Park
Benannt nach
der Aachener Straße
Wusstest du?

Der Aachener Weiher wurde in den frühen 1920er Jahren auf Initiative von Oberbürgermeister Konrad Adenauer – dem späteren ersten Bundeskanzler Deutschlands – angelegt, und zwar auf dem Gelände des ehemaligen Inneren Festungsrings der Stadt.

Das kannst du hier erleben

  • Am Ufer entlangspazieren und die Enten und Gänse beobachten
  • Im Aachener Biergarten ein kühles Getränk genießen
  • Auf der Wiese picknicken und die Sonne genießen
  • Auf den Uferwegen joggen oder eine Runde drehen
  • Ostasiatische Kunst im Museum am Ufer entdecken
  • Im Hiroshima-Nagasaki-Park innehalten und die Atmosphäre auf sich wirken lassen

Wasserflächen-Vergleich

Wasserfläche im Vergleich mit anderen Kölner Seen.

Geschichte

Der See entstand zu Anfang der 1920er-Jahre auf dem Rayon des Inneren Festungsrings. Den Rahmen lieferte der Generalplan des Städteplaners Fritz Schumacher, den Anstoß gab der damalige Oberbürgermeister Konrad Adenauer, und Gartendirektor Fritz Encke setzte die Anlage um.

© Geolina163 · CC BY-SA 4.0

Lage und Umgebung

Seinen Namen verdankt der Weiher der Aachener Straße, die als Via Belgica bereits in römischer Zeit die Colonia Claudia Ara Agrippinensium mit Boulogne-sur-Mer (Gesoriacum) verband. Westlich verläuft die Innere Kanalstraße, im Osten führen die Gleise der linken Rheinstrecke in einem Bogen um die Innenstadt. Zu den Straßen hin rahmt ein Grünstreifen den See ein, durchzogen vom Frieda-Fischer-Weg mit einer kleinen Brücke auf Höhe des Museums für Ostasiatische Kunst. Südlich reicht der Hiroshima-Nagasaki-Park bis zur Bachemer Straße.

© Raimond Spekking · CC BY-SA 4.0

Das Gewässer

Ein Betonboden dichtet den See ab, damit das Wasser nicht versickert. Da die Wasserqualität besonders im Sommer leidet, reichern seit einigen Jahren zwei Fontänen das Wasser mit Sauerstoff an. Im Weiher leben Aale, Barsche, Brassen, Karpfen, Rotaugen und Zander; geangelt werden darf über den Coelner Angel- und Gewässerschutzverein. Um die Pflege kümmern sich das städtische Grünflächenamt, der Anglerverein und ehrenamtlich die Kölner Grün Stiftung.

© Geolina163 · CC BY-SA 4.0

Heute und Nutzung

Die Uferwege sind stark frequentiert, noch mehr das angrenzende Wiesengelände — frühmorgens treffen hier grasende Gänse auf Jogger, tagsüber kommen Spaziergänger hinzu. Im Sommer gibt es Grillpartys und Open-Air-Konzerte, und für das Slacklinen hat die Stadt eigens Säulen aufgestellt. Direkt am Ufer bietet der Aachener Biergarten 900 Plätze, von denen der zeltüberdachte Teil mit 150 Plätzen auch im Winter geöffnet ist.

Kultur am Ufer

Unmittelbar am Wasser stehen zwei aufeinander abgestimmte Gebäude japanischer Architekten: das Japanische Kulturinstitut und das Museum für Ostasiatische Kunst, zu dem ein Museumscafé und ein Japanischer Garten gehören.

Zeitstrahl

  1. Römerzeit
    Aachener Straße als Via Belgica verbindet Köln mit Boulogne-sur-Mer
  2. Anfang 1920er Jahre
    Anlage des Weihers nach Generalplan Fritz Schumachers auf Veranlassung Konrad Adenauers

Karte

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Adresse

Aachener Weiher
50674 Köln

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Automatisch erstellt, zuletzt geprüft: 2026-06-26

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