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63 Orte in Köln
Aachener Weiher
In den 1920ern angelegter Stadtsee im Inneren Grüngürtel Kölns — gesäumt von Biergarten, ostasiatischer Kunst und dem Hiroshima-Nagasaki-Park.
Adenauerteich
seit 1957Nierenförmiger Brunnenteich im Rheinpark, 1957 zur Bundesgartenschau angelegt – benannt nach dem Rosenzüchter Konrad Adenauer, mit Kronenbrunnen und Wasserfontänen.
Beethovenpark
Naturbelassener Landschaftspark in Sülz mit weiter Volkswiese, Spielplätzen und Grillplatz — in den 1920ern als Teil des Äußeren Grüngürtels angelegt.
Blücherpark
Streng geometrisch angelegter Volkspark von 1911–1913 mit rechteckigem Weiher, Bootfahren und Kahnstation mit Terrasse.
Butzbach
Rund 5,8 km langer Sandbach, der in der Wahner Heide entspringt und im Grengeler Bieselwald versickert – Teil eines Landschaftsschutzgebiets im Kölner Süden.
Christi Auferstehung (Lindenthal)
seit 1968Skulpturale Betonkirche von Gottfried Böhm am Stirnende des Lindenthaler Kanals – mit höhlenartigem Innenraum aus verzweigten Säulen.
Decksteiner Weiher
seit 1929Künstlich angelegter Ruder-Weiher im Äußeren Grüngürtel Kölns – rund 5,8 km Rundweg, Bootsverleih und seit 1987 Habicht-Brutplatz.
Deutzer Brücke
Erste Stahlkastenträgerbrücke der Welt (1947/48) – verbindet den Heumarkt mit Deutz; die Römerbrücke stand einige Meter weiter nördlich.
Deutzer Drehbrücke
seit 1908Drehbare Stahlbrücke von 1908 über dem Deutzer Hafen — eine von zwei Kölner Drehbrücken, technisches Denkmal mit erhaltenem Steuerhaus.
Eierplätzchen
Kleiner ovaler Platz an der Kölner Südstadt, dessen Name nicht von der Stadt, sondern von den Kölnern stammt – hier treffen sechs Straßen sternförmig zusammen.
Fischmarkt
Historischer Platz am Rheinufer in der Kölner Altstadt – über Jahrhunderte Mittelpunkt des Kölner Fischhandels.
Forstbotanischer Garten Köln
Botanischer Garten im Kölner Süden mit Gehölzen aus aller Welt – von Rhododendronschlucht und japanischer Abteilung bis zu nordamerikanischen Mammutbäumen.
Fort X des Festungsrings Köln
seit 1819Besterhaltenes preußisches Fort der inneren Kölner Fortkette – heute „grünes Fort" mit Rosengarten in einer Parkanlage in der Neustadt-Nord.
Frechener Bach
Kleiner Bach, der am Klärwerk Frechen beginnt und nach 4,6 km im Kölner Grüngürtel nahe der Militärringstraße versickert – auf Kölner Gebiet renaturiert.
Friedenspark
Kölner Stadtpark im umgebauten Fort I — mit überwuchertem Festungsmauerwerk, Rosengarten und einem Kriegsmonument mit Adler aus Kanonen des Ersten Weltkriegs.
Friesenplatz
Platz an den Kölner Ringen am Beginn der Venloer Straße — Tor zum Belgischen Viertel und einstiges Halbwelt-Revier des Friesenviertels.
Volkspark Raderthal
Von Fritz Encke ab 1922 angelegter Volkspark mit Naturtheater, Lesegarten und Reigenplatz – heute Baudenkmal, auch Fritz-Encke-Volkspark genannt.
Fühlinger See
Aus Kiesgruben hervorgegangener See im Kölner Norden mit 2300 m langer Regattabahn, auf der 1998 die Ruder-WM stattfand.
Giesbach
Rund 8,3 km langer Bach, der im Königsforst entspringt und sich am Ende in zwei Arme teilt, die in Teichen versickern – mit Wassertretstelle am Dreiländereck.
Gremberger Wäldchen
Stadtwald in Köln-Humboldt, in dem mit einer alten Rotbuche vermutlich der älteste Baum der Stadt steht.
Groov
Ehemalige Rheininsel in Köln-Zündorf, 1974–1978 zum Naherholungsgebiet mit Marina, Bädern und Spielflächen zwischen Rhein und Leinpfad ausgebaut.
Herkulesberg
Der „Mont Klamott“ ist Kölns größter Trümmerberg – ein bewaldeter Aussichtshügel und beliebte Naherholungsfläche in der Neustadt-Nord.
Hiroshima-Nagasaki-Park
seit 2004Gedenkpark im Inneren Grüngürtel für die Opfer der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki, mit Mahnmal und Origami-Kranich.
Hohenzollernbrücke
seit 1911Meistbefahrene Eisenbahnbrücke Deutschlands über den Rhein – mit dem Dom prägend fürs Stadtbild und bekannt für tausende Liebesschlösser.
Humboldtpark
Denkmalgeschützte 2,2-Hektar-Anlage, 1913/14 nach Plänen von Fritz Encke entstanden — einer der wenigen innerstädtischen Parks im Stadtbezirk Kalk.
Japanischer Garten
Japanischer Garten mit Koi-Teichen und der „Mikadobrücke“ nach Nikkō-Vorbild im Carl-Duisberg-Park; 1912 bei der Villa Duisberg angelegt, 1960 nach Flittard verlegt.
Kalscheurer Weiher
Rechteckiges Wasserbecken im Äußeren Grüngürtel von Köln-Zollstock – mit Insel, Biergarten und Bootsverleih am Westufer.
Klettenbergpark
Als Naturgarten angelegter Höhenpark in einer ehemaligen Kiesgrube — mit Heidelandschaft, See, Steinbrüchen und Rosengarten.
Klingelpützpark
Park auf dem Areal des abgetragenen Gefängnisses Klingelpütz – mit Gedenkstein und Mahnmal für die Opfer der NS-Justiz.
Kölner Festungsmuseum
Museum im preußischen Zwischenwerk VIII b mit der letzten in Deutschland erhaltenen Klappbrücke, Graben und Skulpturenpark in Marienburg.
Kölner Stadtwald
Weitläufiger Waldpark im Stadtteil Lindenthal, ab 1895 nach Plänen von Adolf Kowallek angelegt — mit Weihern, Wildgehege und Streichelzoo.
Kurtenwaldbach
Bach aus dem Bergischen, der die Wahner Heide durchquert und am Gut Leidenhausen in einem Teich versickert, statt zu münden.
Lenauplatz
Quartiersplatz in Neuehrenfeld mit dem Max-und-Moritz-Brunnen — lindenumsäumt und von Gründerzeithäusern umbaut.
Lindenthaler Kanal
Radiale Wasser- und Grünachse im Lindenthaler Grüngürtel mit Kastanienallee, Ahornkanal und den Skulpturen Kentaur und Najade.
Malakoffturm
seit 1855Backstein-Torturm der preußischen Rheinuferbefestigung am Rheinauhafen — heute mit Drehbrücke zum gegenüberliegenden Schokoladenmuseum.
Max-Dietlein-Park
Rund 2,2 Hektar große Parkanlage in der Altstadt-Süd neben St. Pantaleon – mit ovaler Rasenfläche, großem Spielplatz und als Naturdenkmal geschützten Bäumen.
MediaPark
Autofreier Medien-Gewerbepark auf einem früheren Güterbahnhof – halbkreisförmig um einen Platz mit künstlichem See, überragt vom Kölnturm.
Merheimer Heide
Rechtsrheinisches Kölner Naherholungsgebiet aus den Plänen für den Äußeren Grüngürtel — Wiesen, Wäldchen und viele Sportanlagen.
Mülheimer Brücke
seit 1951Rhein-Hängebrücke zwischen Mülheim und Riehl — die erste Brücke im späteren Kölner Brückengrün und Deutschlands erste mit orthotroper Fahrbahnplatte.
Mülheimer Stadtgarten
Ab 1912/13 entstandener Volksgarten in Köln-Mülheim — mit See, ausgedehnten Wiesen und dem Märchenbrunnen von 1914. Denkmalgeschützt.
Nippeser Tälchen
Grünanlage in einer uralten Rheinarm-Senke in Nippes – mit weiter Wiese, Spielplatz, Bouleplatz und Hundefreilauf, wo einst ein Fischsee und ein Vergnügungspark lagen.
Offenbachplatz
Theaterplatz der Kölner Altstadt-Nord vor Oper und Schauspielhaus, mit dem heute vernachlässigten Opernbrunnen von Jürgen Hans Grümmer.
Parkweiher (Raderthal)
seit 1928Ein zwischen 1928 und 1932 im Äußeren Grüngürtel angelegter, runder Kunstweiher in Raderthal, der im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde – heute erinnert nur noch eine Mulde als Bodendenkmal an ihn.
Rathenauplatz
2,77 Hektar großer Park im Veedel rund um die Zülpicher Straße, mit Platanenallee, Biergarten und wechselvoller Namensgeschichte.
Rheinauhafen
Ehemaliger Kölner Hafen mit den Kranhäusern – heute ein Wohn- und Gewerbeviertel auf der Halbinsel „Werthchen“ in der Altstadt-Süd.
Rheinbrücke Leverkusen
seit 1965Schrägseilbrücke, mit der die A1 bei Leverkusen den Rhein überquert — Neubau anstelle der abgerissenen Brücke von 1965.
Rheinpark
Rechtsrheinischer Landschaftspark auf ehemaligem Festungsgelände — Schauplatz der Kölner Werkbundausstellung 1914, seit 1989 denkmalgeschützt.
Riehler Aue
seit 1971Etwa 27 Hektar große Parkanlage am westlichen Rheinufer zwischen Zoobrücke und Mülheimer Brücke – 1971 Teil der Bundesgartenschau.
Römerpark
seit 1898Seit 1898 bestehender, denkmalgeschützter Stadtpark in der Neustadt-Süd – einst „Vorgarten“ der Handelshochschule und erster Sitz der Universität zu Köln.
Roncalliplatz
Die Umgebung des Kölner Doms wandelte sich vom dicht umbauten Mittelalter-Areal zum freigestellten nationalen Denkmal.
Rosengarten
seit 1919Symmetrischer Rosengarten auf dem ehemaligen Fort X, mit über 70 Rosensorten und einem pergolaartigen Pavillon.
Rosenzweigpark
seit 1929Denkmalgeschützte Parkanlage von 1928/29 in Zollstock, auch „Schulpark“ genannt – mit höher gelegenem Rosengarten und weiten Rasenflächen auf einem ehemaligen Kiestagebau.
Schlosspark Stammheim
Landschaftspark am Rhein, 1828–1832 von Maximilian Weyhe als Englischer Garten angelegt – heute öffentliche Grünanlage und seit 2002 Ort moderner Kunst.
Selbach (Flehbach)
Bach im Königsforst, der nach rund fünf Kilometern gegenüber der Erkermühle von links in den Flehbach mündet.
Stadtgarten
Kölns erster neuzeitlicher Park – heute zugleich ein Konzerthaus mit Schwerpunkt Jazz und über 400 Veranstaltungen im Jahr.
Strunde
Bach im Bergischen, zur Industrialisierung Wasser- und Energiequelle der Region – heute teils freigelegt, teils unterirdisch verrohrt.
Südbrücke
seit 1946Stählerne Eisenbahnbrücke von 1910 mit drei Bögen über den Rhein, vorwiegend für Güterverkehr; mit Fuß- und Radwegen, denkmalgeschützt.
Südpark
Park in Marienburg mit bogenförmigem Grundriss, der unter den Kölner Anlagen einmalig ist – mit Bronze-Panther und Kiefernwäldchen.
Volksgarten
13,9 ha große Grünanlage in der Kölner Südstadt mit Kahnweiher und erhaltenen Resten eines preußischen Forts.
Vorgebirgspark
Historische Sondergärten mit Rosengarten und Teichrosenbecken hinter alter Backsteinmauer — Kölner Park nach Plänen von Fritz Encke (1910–1914).
Wallrafplatz
Platz in der Kölner Altstadt-Nord zwischen Hohe Straße und Dom, angelegt um 1830 an der Stelle der abgerissenen Dompropstei.
Westhovener Aue
Rund 0,7 km² großes Erholungs- und Naturgebiet am rechten Rheinufer in Westhoven – renaturiertes ehemaliges Militärgelände und Hochwasser-Retentionsraum.






























































