Vorgebirgspark
Historische Sondergärten mit Rosengarten und Teichrosenbecken hinter alter Backsteinmauer — Kölner Park nach Plänen von Fritz Encke (1910–1914).
Der Vorgebirgspark im Kölner Süden ist für seine axial angeordneten Sondergärten hinter alter Backsteinmauer bekannt, darunter ein Rosengarten mit langem Teichrosenbecken. Er erstreckt sich zwischen den Stadtteilen Zollstock, Raderberg und Raderthal.
Auf einen Blick
- Art
- Öffentlicher Park
- Lage
- Zollstock, Stadtbezirk Rodenkirchen (Nauheimer Str. 15)
- Angelegt
- 1910–1914 nach Plänen von Fritz Encke
- Schutz
- Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen
- Ausstattung
- Sondergärten, Spielwiese, Basketballplatz, Skatepark, Kinderspielplatz
Im Rosengarten des Vorgebirgsparks befand sich einst ein 42 Meter langes Teichrosenbecken mit türkisfarbenem Grund – und laut Kölner Tageblatt vom 14. September 1911 wuchsen dort bereits während der Bauphase „einige hundert Sorten Rosen", nach Farben geordnet und an eisernen Bögen kletternd.
Das kannst du hier erleben
- Durch den Park und den Rosengarten spazieren
- Die an eisernen Bögen rankenden Rosen bewundern
- Auf den Wiesen picknicken und entspannen
- Eine Runde joggen oder gemütlich spazieren gehen
Flächenvergleich
Fläche im Vergleich mit anderen Kölner Parks und Grünflächen.
Lage und Umgebung
Der Park ist Teil der Grünachse Süd, die den Volksgarten mit dem äußeren Grüngürtel und über weitere Grünverbindungen mit den offenen Landschaften zwischen Rhein und Vorgebirge bis Bonn verknüpft. Nach Westen hin sind die ursprünglich festen Grenzen durch Rasenflächen und später angelegte, waldartige Bepflanzung fließend geworden und nur noch am alten Baumbestand ablesbar. Die süd- und ostseitige Begrenzung an der Kreuznacher und Neuenahrer Straße ist dagegen unverändert; hier grenzt eine alte Backsteinmauer die Sondergärten ab.
Aufbau und Gärten
Vom Eingang an der Kreuznacher Straße gelangt man zunächst auf einen quadratischen, mit hohen Ulmen bestandenen Baumplatz, der den Übergang zu den übrigen Parkteilen bildet. Nach Westen öffnet sich der Platz zum großen Binnenraum, der ursprünglich als öffentliche Volks- und Spielwiese diente. Seitlich sind drei axial einander zugeordnete Sondergärten zu einer Gruppe zusammengefasst. Ein terrassierter Garten auf der Nordseite zeigt im vertieften Mittelstück eine von zwei Wegen erschlossene Rasenfläche, deren Schnittpunkt ein rundes, in Stein gefasstes Beet betont, das früher als Springbrunnen diente.
Rosengarten
Nach Süden schließt ein Rosengarten an den Baumplatz an. In seinem Zentrum liegt ein 42 Meter langes Teichrosenbecken, dessen türkisfarben gestrichener Grund einen optischen Akzent setzt. Das Kölner Tageblatt vom 14. September 1911 nannte für die früheren Rosenbeete „einige hundert Sorten Rosen“, nach Farben geordnet und teils an eisernen Bögen kletternd. Zur Straße hin begrenzt heute ein 40 Meter langer, weiß gestrichener Bogengang den Garten, der in den fünfziger Jahren anstelle einer Pergola errichtet wurde.
Geschichte und Schutz
Der Vorgebirgspark steht als Baudenkmal unter Schutz. Mitte der achtziger Jahre wurde der größte Teil der Anlage renoviert und neu bepflanzt, nachdem Pläne für eine hier vorgesehene Autobahntrasse aufgegeben worden waren.
Zeitstrahl
- 1910–1914Anlage des Parks nach Plänen von Gartenarchitekt Fritz Encke
- 1911Kölner Tageblatt berichtet über hunderte Rosensorten im Rosengarten
- 1914-07-01Eröffnung des Parks für den Besucherverkehr
- 1950erPergola durch weißen Bogengang ersetzt; Grünstreifen durch Bebauung eingeengt
- Mitte 1980erRenovierung und Neubepflanzung nach Aufgabe der geplanten Autobahntrasse
Karte
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Adresse
Nauheimer Str. 15
50969 Köln
Öffnungszeiten
So: 00:00–24:00
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Automatisch erstellt, zuletzt geprüft: 2026-06-27
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