Denkmal
193 Orte in Köln
Abtei Deutz
seit 10011002 gegründetes Benediktinerkloster in Köln-Deutz; aus seiner Kirche Alt St. Heribert stammt der goldene Heribertschrein.
Adolph-Kolping-Denkmal
seit 1903Bronzedenkmal für Adolph Kolping, den Gründer der katholischen Gesellenvereine, vor der Kölner Minoritenkirche, in der er beigesetzt ist.
Alt St. Alban – Kirchenruine und Mahnmal am Quatermarkt
seit 1200Erhaltene romanische Kirchenruine am Quatermarkt; nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg seit 1959 Gedenkort für die Kriegstoten.
Alt St. Cornelius
seit 1833Von der einstigen Pfarrkirche in Köln-Rath/Heumar steht heute nur noch der romanische Turm aus der Zeit ihres mittelalterlichen Vorgängers.
Alt St. Katharina (Köln-Niehl)
Das „Niehler Dömchen": eine romanische Basilika des 12. Jahrhunderts am Rheinufer, mit gotischem Chor und unter Denkmalschutz.
Alt St. Maternus
seit 950Romanisches „Kapellchen" am Rheinufer – eine der 13 kleinen früheren Dorfkirchen vor Kölns mittelalterlicher Stadtmauer.
Alt St. Mauritius (Köln-Buchheim)
Romanische Friedhofskapelle und erhaltener Rest der früheren Buchheimer Pfarrkirche – mit halbrunder Apsis aus der Zeit um 1200.
Alt St. Pankratius (Köln-Worringen)
Ehemalige Pfarrkirche von Köln-Worringen mit gotischem Langhaus und umstritten datiertem Westturm – heute als Wohnhaus genutzt.
Alt St. Paul
Romanische Pfarrkirche im mittelalterlichen Köln, 1803 aufgegeben und 1807 abgetragen — Reste ihrer Ausstattung finden sich heute in St. Andreas.
Alte Dorfkirche Köln-Junkersdorf
Frühere Pfarrkirche St. Pankratius mit gotischem Chor aus dem Mittelalter — heute Kapelle und einst Kindergarten.
Appellhofplatz
Kölner Platz, benannt nach dem Appellationsgerichtshof – auf dem Areal eines römischen Torturms und prägender Gerichtsprozesse.
Auferstehungskirche (Köln-Buchforst)
seit 1965Denkmalgeschützte evangelische Kirche von 1968 in Tetraeder-Form, heute als „Kulturkirche Ost" für Lesungen, Musik und Kabarett genutzt.
Barbarossaplatz
Verkehrsknoten der Kölner Ringe mit Straßenbahnhaltestelle in der Platzmitte, benannt nach Friedrich I. Barbarossa.
Bastei
seit 1924Expressionistisches Aussichtsrestaurant von 1924 auf einer preußischen Kaponniere – der Überbau kragt acht Meter über die Grundfläche; seit 2019 stillgelegt.
Bayenturm
seit 1220Mittelalterlicher Eckturm der Kölner Stadtmauer am Rhein, um 1220 errichtet — heute Sitz der Stiftung „FrauenMediaTurm".
Bierbrunnen
seit 1972Brunnenanlage von 1972 auf der Schildergasse mit einer von Wasser umflossenen Granitsäule — benannt nach einem zeitweiligen Bier-Ausschank.
Bismarck-Denkmal (Augustinerplatz)
Nach Bad Kissingen das zweite Bismarck-Standbild im Deutschen Reich – 1879 im katholischen Köln als Affront enthüllt, im Krieg verloren.
Bismarckturm
seit 1902Als Feuersäule gestaltetes Bismarck-Denkmal in Köln-Marienburg – mit blockhafter Bismarckfigur als Roland in Rüstung mit Adlerschild.
Blücherpark
Streng geometrisch angelegter Volkspark von 1911–1913 mit rechteckigem Weiher, Bootfahren und Kahnstation mit Terrasse.
Christuskirche
seit 1891Evangelische Kirche im Belgischen Viertel: historischer neugotischer Turm, dahinter ein 2016 neu eingeweihter Kirchenbau.
Colonia-Haus
seit 1973Zweithöchstes Wohnhochhaus Deutschlands, direkt am Rhein in Riehl – mit Antenne (155 m) fast so hoch wie der Kölner Dom (157 m).
Colonius
seit 1981Mit 266 Metern der höchste Fernmeldeturm Nordrhein-Westfalens — sein Drehrestaurant und die Aussichtsplattform sind seit Jahren geschlossen.
Deserteurdenkmal
seit 2009Denkmal für die Opfer der NS-Militärjustiz am Appellhofplatz: eine Pergola, deren mehrfach verkettete Hommage-Inschrift in bunten Lettern in den Himmel geschrieben scheint.
Deutsches Sport & Olympia Museum
seit 1999Museum im Kölner Rheinauhafen, das die Sportgeschichte von der Antike bis heute zeigt – mit Themenräumen zu Olympia, Fußball, Boxen und mehr.
Deutschordenskirche St. Katharina
Längst abgetragene Kirche einer Deutschordens-Kommende in der Altstadt-Süd; nur die Straße An Sankt Katharinen trägt den Namen weiter.
Deutz-Kalker Bad
seit 1913Denkmalgeschütztes Jugendstil-Hallenbad von 1913 in Köln-Deutz. Der Badebetrieb endete 1996; die prächtige Schwimmhalle blieb erhalten.
Deutzer Brücke
Erste Stahlkastenträgerbrücke der Welt (1947/48) – verbindet den Heumarkt mit Deutz; die Römerbrücke stand einige Meter weiter nördlich.
Deutzer Drehbrücke
seit 1908Drehbare Stahlbrücke von 1908 über dem Deutzer Hafen — eine von zwei Kölner Drehbrücken, technisches Denkmal mit erhaltenem Steuerhaus.
Deutzer Hafen
seit 1907Der Deutzer Hafen ist ein rechtsrheinischer Industriehafen im Kölner Stadtteil Deutz, der seit 2021 auf rund 35 Hektar zu einem Wohn- und Büroquartier umgebaut wird. Aus dem Ort des Güterumschlags entsteht ein neues Veedel, das sein industrielles Erbe bewahren soll.
Die Trauernde
seit 1949Skulptur von Gerhard Marcks (1949), die im Lichhof von St. Maria im Kapitol an die Opfer des Zweiten Weltkriegs erinnert.
Drehbrücke im Rheinauhafen
seit 1896Kölns ältester Übergang über Rheinwasser: eine denkmalgeschützte Drehbrücke von 1896, die mit Hydraulik aus dem Malakoffturm zur Seite schwenkt.
Düxer Bock
Inoffizielles Wappentier des Stadtteils Deutz: Das Brunnendenkmal erinnert an eine alte Kölner Legende um Schneider und Steuereinnehmer.
Eigelsteintorburg
seit 1228Eines von vier erhaltenen Toren der mittelalterlichen Kölner Stadtmauer – hier hindurch gelangten Maria von Medici und Napoleon in die Stadt.
Erich-Klibansky-Platz
Fußgängerplatz auf dem einstigen Areal der jüdischen Gemeinde Adass Jeschurun; sein Löwenbrunnen gedenkt 1100 ermordeter jüdischer Kölner Kinder.
Fischreiterbrunnen
Sandsteinbrunnen von 1913: ein Junge reitet auf einem Fisch — denkmalgeschützt am Theophanoplatz in Zollstock.
Flora
seit 1864Botanischer Garten Kölns rund um das gläserne Festhaus „Flora" von 1864 — ein Lenné-Park mit über 10.000 Pflanzenarten auf mehr als 11 Hektar.
Fort X des Festungsrings Köln
seit 1819Besterhaltenes preußisches Fort der inneren Kölner Fortkette – heute „grünes Fort" mit Rosengarten in einer Parkanlage in der Neustadt-Nord.
Friedenskirche (Köln-Mülheim)
seit 1896Ältestes evangelisches Kirchengebäude im heutigen Köln – benannt nach dem friedlichen Zusammenschluss zweier Gemeinden 1837.
Friedenspark
Kölner Stadtpark im umgebauten Fort I — mit überwuchertem Festungsmauerwerk, Rosengarten und einem Kriegsmonument mit Adler aus Kanonen des Ersten Weltkriegs.
Volkspark Raderthal
Von Fritz Encke ab 1922 angelegter Volkspark mit Naturtheater, Lesegarten und Reigenplatz – heute Baudenkmal, auch Fritz-Encke-Volkspark genannt.
Galopprennbahn Weidenpesch
Kölns erste Sportstätte: Galopprennbahn von 1898 mit international bedeutenden Rennen und historischem Fußballstadion samt denkmalgeschützter Tribüne.
Genovevabrunnen
seit 1914Brunnen in einer Mülheimer Grünanlage, den eine lebensgroße Figurengruppe der heiligen Genoveva mit Kind und Hirsch krönt — Namensgeber für Straße, Gymnasium und Hallenbad.
Gereon-Kaserne
seit 1937Bundeswehr-Kaserne in Köln, in der das Assessmentcenter für Führungskräfte sitzt – bis 2022 hieß sie Mudra-Kaserne.
Gerling Ring-Karree
seit 200155 Meter hohes Bürohochhaus am Hohenzollernring, von Norman Foster entworfen – mit verborgenem See und Garten nur für die Bewohner.
Gremberger Wäldchen
Stadtwald in Köln-Humboldt, in dem mit einer alten Rotbuche vermutlich der älteste Baum der Stadt steht.
Groß St. Martin
seit 1150Romanische Basilika in der Kölner Altstadt mit kleeblattförmigem Ostchor und markantem Vierungsturm – errichtet über römischen Fundamenten.
Gut Leidenhausen
Ehemaliger wasserumwehrter Rittersitz in Köln-Eil, heute Umweltbildungszentrum am Rand der Wahner Heide.
Hacht (Gefängnis)
Erzbischöfliches Gericht und Gefängnis auf der heutigen Domplatte – hier wurden Straftäter eingekerkert und Frauen als Hexen angeklagt.
Hänneschen-Theater
Traditionelles Kölner Stockpuppentheater am Eisenmarkt, seit 1802 — gespielt wird auf Kölsch mit Figuren wie Tünnes und Schäl.
Hahnentorburg
seit 1220Mittelalterliches Doppelturmtor am Rudolfplatz – westlicher Zugang Kölns, durch den gekrönte Könige in die Stadt einzogen.
Hansahochhaus
seit 1925Kölns erstes Hochhaus von 1925 – bei Fertigstellung kurzzeitig das höchste Gebäude Europas, im Stil des Klinkerexpressionismus.
Heiligkreuzkapelle
Kleine Kölner Kapelle des 14. Jahrhunderts, deren Südwand auf der römischen Stadtmauer ruhte – 1818 abgebrochen.
Heinzelmännchen – Kölner Hausgeister und ihr Brunnen
seit 1900Kölner Sagengestalten, die nachts heimlich die Arbeit erledigten – bis man sie beobachtete und sie verschwanden. Ihr Brunnen steht nahe dem Dom.
Helios (Elektrotechnikunternehmen)
seit 1882Elektrotechnik-Pionier aus Ehrenfeld — sein 44 m hoher Heliosturm prägt als Pseudo-Leuchtturm bis heute das Viertel.
Hermann-Josef-Brunnen
seit 1894Reich figürlicher Brunnen von 1894 am Waidmarkt, der die Legende vom „Apfelheiligen" Hermann Joseph erzählt und als Höhepunkt im Werk des Bildhauers Wilhelm Albermann gilt.
Herz-Jesu-Kirche
Neugotische Kirche am Zülpicher Platz, deren Turm dem Freiburger Münsterturm nachempfunden ist – nach Kriegszerstörung modern wiederaufgebaut.
Hildebold-Dom
Karolingischer Vorgängerbau des Kölner Doms, der bis zum Abriss 1248 die Reliquien der Heiligen Drei Könige beherbergte.
Hiroshima-Nagasaki-Park
seit 2004Gedenkpark im Inneren Grüngürtel für die Opfer der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki, mit Mahnmal und Origami-Kranich.
Historisches Archiv mit Rheinischem Bildarchiv
seit 1857Größtes Kommunalarchiv Deutschlands; 2009 stürzte der Bau beim U-Bahn-Tunnel ein, 2021 öffnete der Neubau am Eifelwall.
Hohe Pforte
Südtor der römischen Stadtmauer Kölns am „cardo maximus" – Ausgangspunkt der heutigen Hohe Straße.
Hohenstaufenbad
Kölns größtes öffentliches Schwimmbad: ein Prunkbau am Hohenstaufenring – nicht im Krieg zerstört, sondern 1958 bewusst abgerissen.
Hohenzollernbrücke
seit 1911Meistbefahrene Eisenbahnbrücke Deutschlands über den Rhein – mit dem Dom prägend fürs Stadtbild und bekannt für tausende Liebesschlösser.
Hotel Kölner Hof
Großer Kölner Hotelbau der 1890er-Jahre gegenüber dem Hauptbahnhof, 1973 für das ABC-Haus abgerissen.
Humboldtpark
Denkmalgeschützte 2,2-Hektar-Anlage, 1913/14 nach Plänen von Fritz Encke entstanden — einer der wenigen innerstädtischen Parks im Stadtbezirk Kalk.
Immanuel-Kirche (Köln-Stammheim)
Mehrfach preisgekrönte Holzkirche der evangelischen Brückenschlag-Gemeinde in Köln-Stammheim, 2013 eingeweiht.
Institut français Köln
seit 1952Französisches Kulturinstitut in der Südstadt – zählte zu den ersten und gehört heute zu den letzten ausländischen Kulturinstituten Westdeutschlands; im Riphahn-Bau am Sachsenring.
Jahndenkmal
15-Meter-Betonpfeiler an der Jahnwiese, bekrönt vom Turnerkreuz aus vier „F" – errichtet zum 150. Geburtstag von Turnvater Jahn.
Jan-Wellem-Denkmal
Bronzestandbild von Kurfürst Jan Wellem in Köln-Mülheim, 1914 von der Fabrikantenfamilie Andreae im Streit um die Eingemeindung gestiftet.
Jüdisches Wohlfahrtszentrum
Jüdische Sozialeinrichtung der Kölner Synagogen-Gemeinde in Neuehrenfeld – in den Gebäuden des einstigen Israelitischen Asyls für Kranke und Altersschwache.
Kalker Kapelle
Kölner Wallfahrtskapelle in Kalk mit einer Pietà des 15. Jahrhunderts, der wundertätiges Wirken nachgesagt wurde – Ziel jährlicher Prozessionen.
Kallendresser
Kupferfigur am Alter Markt, die dem Betrachter das nackte Gesäß zuwendet — ein kölsches Spottmotiv mit Wurzeln im Mittelalter.
Kartäuserkirche
seit 1350Gotische Kirche des 1334 gegründeten Kölner Kartäuserklosters — heute evangelische Gemeindekirche mit Farbglasfenstern von Charles Crodel.
Klein St. Martin
seit 1460Stehengebliebener Turm einer niedergelegten Kölner Pfarrkirche – einst mit hohem Helm im Rheinpanorama, heute mit flacher Spitze.
Klingelpützpark
Park auf dem Areal des abgetragenen Gefängnisses Klingelpütz – mit Gedenkstein und Mahnmal für die Opfer der NS-Justiz.
Kölner Dom
seit 1248Gotische Kathedrale und Reliquiar der Heiligen Drei Könige – mit rund 157 Metern eine der höchsten Kirchen der Welt und UNESCO-Welterbe.
Kölner Festungsmuseum
Museum im preußischen Zwischenwerk VIII b mit der letzten in Deutschland erhaltenen Klappbrücke, Graben und Skulpturenpark in Marienburg.
Kölner Mikwe
Mittelalterliches jüdisches Ritualbad unter dem Rathausplatz: Die Treppe führt im Inneren des fast 16 m tiefen Schachts bis zum Wasserspiegel.
Kölner Seilbahn
seit 1957Über den Rhein schweben: In rund sechs Minuten bietet die Bahn seit 1957 einen Blick auf Köln, Altstadt und Dom.
Kölner Zoo
seit 18601860 gegründeter Zoo in Riehl – gilt als drittältester Tiergarten Deutschlands, bekannt für den über 100 Jahre alten Affenfelsen.
Konrad-Adenauer-Denkmal
seit 1995Bronzeplastik nahe dem Neumarkt, die Konrad Adenauer als Kölner Oberbürgermeister und ersten Bundeskanzler ehrt.
Krieler Dömchen
seit 850Nach St. Gereon das zweitälteste Gotteshaus Kölns – ein kleines romanisches Dorfkirchlein in Lindenthal, dessen Anfänge um 900 liegen.
Kulturbunker Köln-Mülheim
Ein Hochbunker aus dem Zweiten Weltkrieg an der Berliner Straße, der heute als denkmalgeschütztes Kulturzentrum in Mülheim dient.
Landgericht Köln
Eines der größten Landgerichte Deutschlands – mit einer Pressekammer, die unter Journalisten als die schärfste im Land gilt.
Lenauplatz
Quartiersplatz in Neuehrenfeld mit dem Max-und-Moritz-Brunnen — lindenumsäumt und von Gründerzeithäusern umbaut.
Lindenthaler Kanal
Radiale Wasser- und Grünachse im Lindenthaler Grüngürtel mit Kastanienallee, Ahornkanal und den Skulpturen Kentaur und Najade.
Luftwaffenkaserne
seit 1870Eine der größten Kasernen Deutschlands auf rund 300 Hektar – Sitz mehrerer Höherer Kommandobehörden sowie von NATO- und kanadischen Dienststellen.
Lukaskirche (Köln-Porz)
Evangelische Saalkirche in Köln-Porz, ab 1914 im Jugendstil begonnen und 1927 expressionistisch ausgestattet; seit 1982 Baudenkmal.
Lutherkirche
seit 1904Evangelische Kirche der Kölner Südstadt mit Luther-Bezug bis ins Geläut – 1944 bis auf den Turm zerstört, Entwidmung für Herbst 2026 vorgesehen.
Mahnmal für die schwulen und lesbischen Opfer des Nationalsozialismus in Köln
seit 1995Gedenkstein am Rheinufer für die schwulen und lesbischen NS-Opfer – 1995 als erstes von einer Gewerkschaft errichtetes Mahnmal dieser Art.
Malakoffturm
seit 1855Backstein-Torturm der preußischen Rheinuferbefestigung am Rheinauhafen — heute mit Drehbrücke zum gegenüberliegenden Schokoladenmuseum.
Kölner Mariensäule
Neugotisches Marien-Denkmal von 1858, das heute auf dem Gereonsdriesch neben der romanischen Kirche St. Gereon steht und zu den ältesten Mariensäulen im Rheinland zählt.
Markstein im Kampf der Kölner Bürger um ihre Unabhängigkeit
Mahnmal in Worringen zur Schlacht von Worringen 1288 – ein Markstein im Ringen der Kölner Bürger um ihre Unabhängigkeit.
Melanchthonkirche
Evangelischer Bau von 1929/30 in Zollstock – früh in Deutschland mit Andachtsraum oben und Gemeindezentrum im Untergeschoss.
Merheimer Heide
Rechtsrheinisches Kölner Naherholungsgebiet aus den Plänen für den Äußeren Grüngürtel — Wiesen, Wäldchen und viele Sportanlagen.
Messeturm Köln
seit 192885 m hoher Backsteinturm von 1928 in Deutz – mit Hermes-Skulptur auf dem Dach und expressionistischer Ziegelfassade als Teil der Rheinhallen.
Minoritenkirche
Grabeskirche von Adolph Kolping und Johannes Duns Scotus – gotische Bettelordenskirche des 13. Jahrhunderts und Pilgerziel.
Mülheimer Brücke
seit 1951Rhein-Hängebrücke zwischen Mülheim und Riehl — die erste Brücke im späteren Kölner Brückengrün und Deutschlands erste mit orthotroper Fahrbahnplatte.
Mülheimer Stadtbrunnen
seit 1884Rund zehn Meter hoher Sandsteinbrunnen von 1884, dessen gekrönte Schutzpatronin „Mülheimia" an das verheerende Rheinhochwasser von 1784 erinnert.
Mülheimer Stadtgarten
Ab 1912/13 entstandener Volksgarten in Köln-Mülheim — mit See, ausgedehnten Wiesen und dem Märchenbrunnen von 1914. Denkmalgeschützt.
Napoleonstein auf dem Melatenfriedhof
seit 1853Ein Kriegerdenkmal auf dem Kölner Melatenfriedhof, das 1853 an die unter Napoleon gefallenen Kölner Soldaten erinnert. Gestiftet von 65 überlebenden Kriegsveteranen, ist es zugleich Gefallenen- und Veteranendenkmal.
Nathanaelkirche (Bilderstöckchen)
Evangelische Kirche von 1965 mit sechseckigem Grundriss; ihr freistehender Campanile steht als Betonskulptur auf drei Standbeinen.
Neptunbad
Jugendstil-Badehaus von 1912 in Ehrenfeld — erste neuzeitliche Badeanstalt eines Kölner Stadtteils, heute Fitness- und Wellnessanlage.
Neu St. Alban
seit 1958Nachkriegskirche im Stadtgarten, aus Trümmerziegeln der zerstörten Kölner Oper errichtet – mit fünfeckigem Grundriss nach Le-Corbusier-Vorbild.
Nikolaus-Kapelle
Um 1100 nahe dem Rhein in Westhoven gebaut – das kleinste erhaltene romanische Dorfkirchlein Kölns, umgeben von einem alten Friedhof.
Offenbachplatz
Theaterplatz der Kölner Altstadt-Nord vor Oper und Schauspielhaus, mit dem heute vernachlässigten Opernbrunnen von Jürgen Hans Grümmer.
Opernbrunnen
seit 1966Mosaik-Brunnen vor der Kölner Oper, in den Mosaikteile aus Onassis' Yacht und der Berliner Gedächtniskirche eingearbeitet sind.
Ottoplatz
Der Bahnhofsvorplatz von Köln Messe/Deutz mit Otto-Langen-Denkmal und preisgekröntem Landschaftsarchitektur-Umbau.
Panther
Bronzene Großkatze in Jagdhaltung von Fritz Behn, um 1920, im Südpark in Köln-Marienburg.
Pfarrkirche Christi Auferstehung
Alt-katholische Gemeindekirche in der Kölner Südstadt — ihre frühere Silhouette zeichnet heute ein roter Stahlrahmen am Neubau nach.
Poller Köpfe
Historische Uferbefestigung am rechten Rheinufer gegenüber Köln – über 250 Jahre erbaut, um den Fluss in seinem Bett zu halten.
Römisches Köln – Colonia Claudia Ara Agrippinensium
Ursprung der Stadt Köln: die römische CCAA, Hauptstadt Niedergermaniens – heute Teil einer UNESCO-Welterbestätte.
Radstadion Köln
Müngersdorfer Radrennbahn von 1996 mit Bahn aus dem Tropenholz Afzelia; seit 2022 teils zurückgebaut, ab 2027 folgt das Albert-Richter-Velodrom.
Historisches Rathaus
Deutschlands ältestes Rathaus – mit gotischem Ratsturm, Renaissance-Laube und über 800 Jahren dokumentierter Baugeschichte in der Kölner Altstadt.
Rathenauplatz
2,77 Hektar großer Park im Veedel rund um die Zülpicher Straße, mit Platanenallee, Biergarten und wechselvoller Namensgeschichte.
Reiterstandbild Friedrich Wilhelms IV.
Bronzenes Reiterdenkmal von Gustav Blaeser am rechtsrheinischen Portal der Hohenzollernbrücke, eingeweiht 1867.
Rheinbrücke Köln-Rodenkirchen
seit 1941Erste echte Hängebrücke Deutschlands: 567 m über den Rhein, 1941 als „Adolf-Hitler-Brücke“ eröffnet, nach Kriegszerstörung 1954 wiederaufgebaut.
Rheinisches Industriebahn-Museum
Eine der größten Sammlungen von Industriebahn-Lokomotiven in Deutschland im ehemaligen Bahnbetriebswerk Nippes; Betrieb derzeit ausgesetzt.
Rheinpark
Rechtsrheinischer Landschaftspark auf ehemaligem Festungsgelände — Schauplatz der Kölner Werkbundausstellung 1914, seit 1989 denkmalgeschützt.
Richmodis-Haus
Kölner Geschäftshaus mit zwei steinernen Pferdeköpfen im achteckigen Turm – sie erklären die Richmodis-Sage aus der Pestzeit.
Römerbrücke
seit 310Erste feste Brücke über den Rhein im Kölner Raum – unter Kaiser Konstantin I. ab 310 n. Chr. errichtet, an der Stelle der heutigen Deutzer Brücke.
Römergrab Köln-Weiden
Unterirdische römische Grabkammer des 2. Jahrhunderts – zählt zu den besterhaltenen Grabbauten nördlich der Alpen, 1843 entdeckt.
Römerpark
seit 1898Seit 1898 bestehender, denkmalgeschützter Stadtpark in der Neustadt-Süd – einst „Vorgarten“ der Handelshochschule und erster Sitz der Universität zu Köln.
Römisch-Germanisches Museum (RGM)
seit 1946Kölns archäologisches Museum – weltweit größte Sammlung römischer Gläser und das Dionysosmosaik am Dom (derzeit im Belgischen Haus).
Roncalliplatz
Die Umgebung des Kölner Doms wandelte sich vom dicht umbauten Mittelalter-Areal zum freigestellten nationalen Denkmal.
Rosengarten
seit 1919Symmetrischer Rosengarten auf dem ehemaligen Fort X, mit über 70 Rosensorten und einem pergolaartigen Pavillon.
Rosenzweigpark
seit 1929Denkmalgeschützte Parkanlage von 1928/29 in Zollstock, auch „Schulpark“ genannt – mit höher gelegenem Rosengarten und weiten Rasenflächen auf einem ehemaligen Kiestagebau.
Schauspiel Köln
seit 1898Kölns traditionsreiche Sprechtheaterbühne – während der Sanierung des Offenbachplatz-Hauses gastiert sie im Mülheimer Depot.
Schiefer Turm von Köln (St. Johann Baptist)
2004 neigte sich ihr 44 m hoher Turm um 77 cm nach Westen — als „Schiefer Turm von Köln" geriet die Kirche in die Schlagzeilen.
Schloss Wahn
Spätbarockes Schloss im Kölner Stadtteil Wahn – heute Heimat einer bedeutenden Theatersammlung und Trauort des Standesamts.
Schlosspark Stammheim
Landschaftspark am Rhein, 1828–1832 von Maximilian Weyhe als Englischer Garten angelegt – heute öffentliche Grünanlage und seit 2002 Ort moderner Kunst.
Severinsbrücke
seit 1959Schrägseilbrücke mit nur einem A-förmigen Pylon über den Rhein nach Deutz – zugleich Kölns erster kompletter Brückenneubau der Nachkriegszeit.
St. Agnes
seit 1896Nach dem Dom das zweitgrößte Kirchengebäude Kölns: eine neugotische Hallenkirche, die dem Agnesviertel ihren Namen gab.
St. Amandus (Köln-Rheinkassel)
seit 1200Romanische Kirche am Rheinufer, deren zweitürmiger Chor eine verkleinerte Nachbildung von St. Gereon ist.
St. Andreas
seit 974Eine der zwölf großen romanischen Kirchen Kölns – mit dem Grab des Albertus Magnus in der Krypta und Fensterkunst von Markus Lüpertz.
St. Anna-Haus
1888 als Hospital und Altenheim gegründet, bis 1979 Krankenhaus – heute Cellitinnen-Seniorenhaus in Köln-Lindenthal.
St. Aposteln
seit 1020Eine der zwölf großen romanischen Kirchen Kölns – mit kleeblattförmigem Dreikonchenchor am Neumarkt, heute als „Musikkirche Kölns" bekannt.
St. Brigiden
Abgerissene Pfarrkirche an Groß St. Martin – ihr Grundriss ist heute im Pflaster der Altstadt nachgezeichnet.
St. Cäcilien – Museum Schnütgen
seit 801Eine der zwölf großen romanischen Kirchen Kölns – seit 1956 Sitz des Museums Schnütgen für mittelalterliche Kunst.
St. Christoph
Abgerissene Pfarrkirche des Stifts St. Gereon – ihr Name lebt in der Christophstraße und im St. Christophhaus weiter.
St. Clemens (Köln-Mülheim)
Frühere Schifferkirche am Rheinufer in Köln-Mülheim, hervorgegangen aus einer romanischen Saalkirche des 12./13. Jahrhunderts.
St. Cosmas und Damian (Köln-Weiler)
Pfarrkirche in Köln-Weiler, deren barocke Vorgängerin von 1766 erhalten blieb; die Orgel von 1910 erhielt 2007 ihre ursprüngliche Disposition zurück.
St. Engelbert
seit 1930Erster moderner Kirchenbau Kölns: Dominikus Böhms Zentralbau mit Sternkuppel von 1930–1932 in Riehl.
St. Georg
seit 1059Romanische Stiftskirche aus dem 11. Jahrhundert über einer Säulenkrypta mit römischen Spolien — eine der zwölf großen romanischen Basiliken Kölns.
St. Gereon
seit 1201Romanische Kirche in Köln mit einem zehneckigen Kuppelbau aus der Stauferzeit — dem größten erhaltenen frei überwölbten Zentralbau des Mittelalters nördlich der Alpen.
St. Gertrud
Brutalismus-Kirche von Gottfried Böhm im Agnesviertel – höhlenartiger Sichtbetonbau, 1967 mit dem Kölner Architekturpreis bedacht.
St. Gregorius im Elend
Im Krieg zerstörte und wieder aufgebaute Kölner Barockkirche, hervorgegangen aus dem „Elendskirchhof" – einst Begräbnisort für Fremde und Ausgegrenzte.
St. Heribert
Pfarrkirche in Köln-Deutz, „Düxer Dom" genannt — sie hütet den um 1175 vollendeten Heribertschrein.
St. Hubertus (Flittard)
seit 1896Katholische Kirche in Köln-Flittard mit romanischem Turm aus dem 12. Jahrhundert und neoromanischem Langhaus von 1897.
St. Jakob
Abgegangene Kölner Pfarrkirche am Waidmarkt, im 11. Jahrhundert unter Erzbischof Anno errichtet und bis 1825 erhalten.
St.-Johannes-Kirche (Deutz)
seit 1859Evangelische Kirche von 1861 in Köln-Deutz mit achteckigem Turm; nach dem Brand von 1942 schrittweise wiederhergestellt.
St. Kolumba
seit 1150„Madonna in den Trümmern" – aus den Ruinen einer im Krieg zerstörten gotischen Pfarrkirche, heute umschlossen vom Museum Kolumba.
St. Kunibert
seit 1215Jüngste der zwölf romanischen Kirchen Kölns – mit kriegsbedingt erhaltenen Originalfenstern um 1230 und prägender Silhouette nördlich des Doms.
St. Laurentius (Köln-Ensen)
seit 1894Neugotische Pfarrkirche in Ensen mit 56-Meter-Turm und einem „Christus in der Rast" ohne Nagel- und Seitenwunden.
St. Laurenz (Köln-Innenstadt)
seit 1188Bereits 1818 abgerissene Pfarrkirche in der Altstadt — ihr Standort lebt in Laurenzplatz und Laurenzgittergässchen fort.
St. Lupus
Längst abgetragene mittelalterliche Pfarrkirche mit Hospital am heutigen Bahnhofsvorplatz – im ältesten Kölner Schriftbeleg zum Bierkonsum genannt.
St. Maria Ablass
seit 1431Von der abgerissenen Pfarrkirche St. Maria Ablass blieb nur die Gnadenkapelle — heute russisch-orthodoxe Kirche der Hll. Konstantin und Helena.
St. Maria ad Gradus
seit 1062Abgetragene romanische Stiftskirche östlich des Doms — heute erinnert nur die „Domsäule" am Ostchor an sie.
St. Maria ad Ortum
Abgegangene spätromanische Klosterkirche der Kölner Zisterzienserinnen vom „Mariengarten" — der Konvent ging aus einer älteren Niederlassung in Riehl hervor.
St. Maria im Kapitol
seit 1100Größte und älteste romanische Kirche Kölns – erbaut auf den Fundamenten des römischen Kapitolstempels, mit Dreikonchenanlage und tausendjähriger Holztür.
St. Maria im Pesch
Längst abgerissene Pfarrkirche der Dombediensteten nördlich des Kölner Doms — ihre Grablegungsgruppe steht heute im Dom.
St. Maria in der Kupfergasse
seit 1705Barocke Wallfahrtskirche in der Kölner Altstadt, die seit 1715 eine ältere Loretokapelle mit der verehrten Schwarzen Madonna umschließt.
St. Maria in Lyskirchen
Kleinste der zwölf großen romanischen Kirchen Kölns – als einzige mit weitgehend erhaltenen Gewölbefresken aus dem 13. Jahrhundert.
St. Maria vom Frieden
Barocke Klosterkirche der Unbeschuhten Karmelitinnen in der Kölner Altstadt-Süd – Kölner Karmel der später heiliggesprochenen Edith Stein.
St. Mariä Himmelfahrt
seit 1629Barocke ehemalige Jesuitenkirche nahe dem Dom — nach diesem lange die größte Kirche Kölns und eines der wenigen Barock-Zeugnisse der Stadt.
St. Mauritius
Romanische Pfeilerbasilika im Stadtteil Altstadt-Süd, 1141 geweiht — als erste Kölner Kirche mit durchgehend gewölbtem Langhaus und Seitenschiffen.
St. Nikolaus (Köln-Dünnwald)
seit 1150Romanische Basilika von 1117/1118, einst Stift der Prämonstratenserinnen — bis ins 16. Jahrhundert mit Doppelturm-Fassade.
St. Nikolaus (Köln-Sülz)
seit 1908Als „Sülzer Dom“ bekannte neuromanische Basilika von 1903–1909 – mit Pantokrator-Mosaik, Otto-Geläut und Orgel mit „Fernwerk“.
St. Pantaleon
seit 1002Frühromanische Abteikirche mit ottonischem Westwerk; Grabstätte der byzantinischen Kaiserin Theophanu und Erzbischof Brunos.
St. Paul
Neugotische Pfarrkirche von 1908 in der Kölner Neustadt-Süd, deren Bau der Schokoladenfabrikant Ludwig Stollwerck vorantrieb.
St. Peter – Kunst-Station
seit 1515Spätester erhaltener gotischer Kirchenbau Kölns – seit 1987 zugleich Kunst-Station für Gegenwartskunst und Neue Musik, betreut von Jesuiten.
St. Quirinus
Katholische Pfarrkirche in Köln-Mauenheim von 1927 — als dreischiffige frühchristliche Basilika erbaut, mit freistehendem Glockenturm.
St. Remigius
Klassizistische frühere Pfarrkirche in Sürth (1825–1830), die antike und mittelalterliche Bauformen mischt und barocke Ausstattung einer abgerissenen Kölner Kirche bewahrt.
St. Servatius
Katholische Pfarrkirche des Kölner Stadtteils Immendorf auf dem „Heidenberg“, 1873/74 anstelle mehrerer älterer Vorgängerbauten errichtet.
St. Severin
Eine der zwölf großen romanischen Kirchen Kölns, hervorgegangen aus einer spätantiken Grabkapelle – mit den Reliquien des heiligen Severin.
St. Severin (Lövenich)
Romanische Pfeilerbasilika im Kölner Stadtteil Lövenich, deren Ursprung ins 12. Jahrhundert reicht und die nach Severin von Köln benannt ist.
St. Stephan
Kölner Kirche in Lindenthal: Der neugotische Bau von 1887 wurde im Krieg zerstört und 1961 durch einen modernen Glasbau ersetzt, der den alten Turm einbezieht.
St. Ursula
seit 401Romanische Basilika nahe dem Dom mit der „Goldenen Kammer" – dem größten Beinhaus nördlich der Alpen und Wurzeln im römischen Köln.
Stellwerk Köln-Dünnwald
Eisenbahn-Stellwerksmuseum in Dünnwald mit erhaltener DrS2-Anlage, frühem elektronischem Stellwerk und Betriebssimulation.
Straßenbahn-Museum Thielenbruch
seit 1997Historische Kölner Straßenbahnen in einer Wagenhalle von 1906 — darunter das fahrtüchtige „Finchen", das bis heute nach Frechen rollt.
Südbrücke
seit 1946Stählerne Eisenbahnbrücke von 1910 mit drei Bögen über den Rhein, vorwiegend für Güterverkehr; mit Fuß- und Radwegen, denkmalgeschützt.
Südpark
Park in Marienburg mit bogenförmigem Grundriss, der unter den Kölner Anlagen einmalig ist – mit Bronze-Panther und Kiefernwäldchen.
Takuplatz
Dreieckiger Platz im Neuehrenfelder „Chinesenviertel" – die Mitte dient als Boule-Fläche auf einer stillgelegten Straßenbahn-Wendeschleife.
Tanzbrunnen
Kölns Freilichtbühne für Open-Air-Konzerte – benannt nach einem Tanz-Rondell und überspannt von Frei Ottos Sternwellenzelt.
Taubenbrunnen
seit 1953Erster Kölner Nachkriegsbrunnen und erster abstrakter Brunnen der Stadt: 1953 von Ewald Mataré als Tränke für die Domtauben gestaltet.
Tauzieher
seit 1908Skulptur aus Muschelkalk am Rheinauhafen — die erste Freiplastik im öffentlichen Raum Kölns, rund 6 ½ Meter hoch.
Tersteegenhaus
Evangelische Kirche in Köln-Sülz, 1928 als Gemeindehaus geweiht – mit Gottesdienstsaal im ehemaligen Veranstaltungssaal und kreisförmig um den Altar gestellten Stühlen.
Trinitatiskirche
seit 1860Älteste neu erbaute evangelische Kirche im linksrheinischen Köln – klassizistische Basilika nach norditalienischem Vorbild.
Ulrepforte
seit 1230Kleinstes der mittelalterlichen Landtore Kölns aus dem 13. Jahrhundert — Schauplatz einer Patrizier-Fehde von 1268, heute Stammsitz der Roten Funken.
Ursulinenkirche St. Corpus Christi
seit 1709Barocke ehemalige Klosterkirche der Kölner Ursulinen, im venezianischen Stil von Matteo Alberti errichtet — heute Schul- und Konzertraum.
Volksgarten
13,9 ha große Grünanlage in der Kölner Südstadt mit Kahnweiher und erhaltenen Resten eines preußischen Forts.
Vorgebirgspark
Historische Sondergärten mit Rosengarten und Teichrosenbecken hinter alter Backsteinmauer — Kölner Park nach Plänen von Fritz Encke (1910–1914).
Weyertor
Eines der 14 großen landseitigen Stadttore der mittelalterlichen Kölner Ringmauer im Südwesten — 1889 abgebrochen.
































































































































































































