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© Journey234 · Public domain

St. Margareta

Neugotische Backsteinbasilika von 1909–1911 in Köln-Libur, deren Innenausstattung samt Altären, Kanzel und Fenstern erhalten ist.

Indoor Eintritt frei Kostenlos

Die Kirche geht auf die Pläne des Pfarrers Hubert Huthmacher zurück, dessen Name auch die anliegende Straße trägt.

Auf einen Blick

Art
Römisch-katholische Pfarrkirche
Baustil
Neugotik
Bauzeit
1909 bis 1911 errichtet
Lage
Stadtteil Libur, Stadtbezirk Porz in Köln
Denkmalschutz
Seit dem 19. Januar 1983 (Nr. 1290)
Patronin
Margareta von Antiochia
Besonderheit
Teil des Kulturpfads Porz
Wusstest du?

Von den 1909 gegossenen drei Bronzeglocken überstand nur die kleinste die Glockenvernichtungen der beiden Weltkriege.

Geschichte

Libur gehörte früher zur Pfarrei Niederkassel und wurde 1849 eigenständige Pfarre. Die heutige Kirche folgte auf eine 1582 errichtete und der Heiligen Margareta geweihte Kapelle. Finanziert wurde der Bau durch Stiftungen wohlhabender Bauern sowie durch den seit 1901 amtierenden Pfarrer Hubert Huthmacher (1862–1915), von dem die Pläne stammen.

© Chris06 · CC BY-SA 4.0

Architektur

St. Margareta ist eine dreischiffige Backsteinbasilika mit einem nordwestlich angefügten Turm. Die ursprüngliche Ausstattung mit steinernen Altären, Kanzel, Orgelempore, Fenstern und Skulpturen ist erhalten. Die ursprüngliche Ausmalung wurde 1981 wiederhergestellt.

© Chris06 · CC BY-SA 4.0

Umgebung

Neben der Kirche liegt der alte Friedhof, auf dem Grabsteine bis in das Jahr 1650 zurückreichen.

© Beckstet · CC BY-SA 3.0

Glocken

Die Glockengießerei Otto aus Hemelingen/Bremen goss 1909 ein dreistimmiges Bronzegeläut. Von diesem überstand nur die kleinste Glocke die Glockeneinschmelzungen der beiden Weltkriege. Nach dem Zweiten Weltkrieg lieferte Otto 1949 und 1959 je eine neue Glocke, sodass heute wieder ein dreistimmiges Geläut auf den Tönen g′ – b′ – c″ erklingt.

© Jotpe · CC BY-SA 3.0

Zeitstrahl

  1. 1582
    Errichtung einer der Heiligen Margareta geweihten Kapelle
  2. 1650
    Älteste erhaltene Grabsteine auf dem alten Friedhof
  3. 1849
    Libur wird selbständige Pfarre
  4. 1901
    Hubert Huthmacher wird Pfarrer
  5. 1909
    Baubeginn der Kirche; Glockengießerei Otto gießt dreistimmiges Geläut
  6. 1911
    Fertigstellung der Pfarrkirche St. Margareta
  7. 1949
    Neue Glocke von Otto geliefert
  8. 1959
    Weitere neue Glocke von Otto geliefert

Galerie

© Chris06 · CC BY-SA 4.0 · Commons
© Chris06 · CC BY-SA 4.0 · Commons
© Chris06 · CC BY-SA 4.0 · Commons
© Velopilger · CC BY-SA 4.0 · Commons
© Velopilger · CC BY-SA 4.0 · Commons
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Automatisch erstellt, zuletzt geprüft: 2026-09-04

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