Adolph-Kolping-Denkmal
Bronzedenkmal für Adolph Kolping, den Gründer der katholischen Gesellenvereine, vor der Kölner Minoritenkirche, in der er beigesetzt ist.
seit 1903
Das Adolph-Kolping-Denkmal steht am Kolpingplatz vor der Minoritenkirche in Köln. Es erinnert an Adolph Kolping (1813–1865), den Gründer der katholischen Gesellenvereine, aus denen das heutige Kolpingwerk hervorging und der in der Kirche beigesetzt ist.
Auf einen Blick
- Art
- Bronzeskulptur auf Granitsockel
- Künstler
- Johann Baptist Schreiner (1866–1935)
- Enthüllt
- 12. Juli 1903
- Größe
- etwa anderthalbfache Lebensgröße
- Stadtteil
- Altstadt-Nord, Stadtbezirk Innenstadt
- Schutz
- seit 1980 auf der Kölner Denkmalliste
- Inschrift
- „Adolf Kolping. Der Gesellenvater“
Das Denkmal zeigt bewusst keine Einzelfigur – entgegen dem damaligen Trend, nationale und kulturelle Leitfiguren auf einsamen Sockeln zu inszenieren, reicht Kolping hier einem reisenden Gesellen die Hand, um die soziale Idee des Kolpingwerks direkt in Bronze zu fassen.
Das kannst du hier erleben
- Das Bronzedenkmal des „Gesellenvaters“ bestaunen
- Die berührende Abschiedsszene zwischen Kolping und Gesell im Detail betrachten
- Ein Erinnerungsfoto vor dem Denkmal machen
- Die benachbarte Minoritenkirche besuchen, in der Kolping beigesetzt ist
- Auf dem Kolpingplatz eine Pause einlegen und die ruhige Altstadt-Ecke genießen
Altersvergleich
Alter im Vergleich mit anderen Orten in Köln.
Das Motiv
Die Skulptur zeigt den Priester Adolph Kolping in Soutane. Er reicht einem Gesellen, der auf die Wanderschaft aufbricht, zum Abschied ernst und väterlich die Hand. Damit weicht die Gestaltung bewusst von den Einzelstatuen nationaler und kultureller Leitfiguren ab, die zu jener Zeit in großer Zahl aufgestellt wurden.
Entstehung
Den Entwurf schuf der in München geborene und ausgebildete Bildhauer Johann Baptist Schreiner, der ab 1894 in Köln lebte. Finanziert wurde das Denkmal aus Spenden von Mitgliedern des Kolpingwerks.
Lage und Umgebung
Das Denkmal steht auf dem Platz zwischen der Minoritenkirche und dem Generalsekretariat von Kolping International, dem internationalen Kolpingwerk. Das WDR-Funkhaus befindet sich in der Nähe.
Zeitstrahl
- 1813Adolph Kolping geboren
- 1865Adolph Kolping stirbt, Beisetzung in der Minoritenkirche
- 1894Bildhauer Johann Baptist Schreiner lässt sich in Köln nieder
- 1903Denkmal am 12. Juli feierlich enthüllt (finanziert aus Mitgliederspenden)
- 1980Aufnahme in die Kölner Denkmalliste
Galerie
Karte
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Adresse
Kolpingpl.
50667 Köln
Öffnungszeiten
So: 00:00–24:00
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Automatisch erstellt, zuletzt geprüft: 2026-06-25
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