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Altstadt

134 Orte in Köln

Adolph-Kolping-Denkmal

seit 1903
4,3(12)· Google

Bronzedenkmal für Adolph Kolping, den Gründer der katholischen Gesellenvereine, vor der Kölner Minoritenkirche, in der er beigesetzt ist.

Agfa Foto-Historama

Fotohistorische Sammlung mit rund 20.000 Kameras und über 12.000 Fotografien seit dem 19. Jahrhundert — heute am Museum Ludwig in Köln.

Alt St. Alban – Kirchenruine und Mahnmal am Quatermarkt

seit 1200
4,5(123)· Google

Erhaltene romanische Kirchenruine am Quatermarkt; nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg seit 1959 Gedenkort für die Kriegstoten.

Nicht mehr vorhandenAlt St. Paul© Quentin Massys · Public domain

Alt St. Paul

Romanische Pfarrkirche im mittelalterlichen Köln, 1803 aufgegeben und 1807 abgetragen — Reste ihrer Ausstattung finden sich heute in St. Andreas.

Alter Markt

Geschichtsträchtiger Platz in der Kölner Altstadt-Nord mit mittelalterlich anmutender Häuserzeile — seit 922 als Kölner Markt belegt.

Appellhofplatz

3,0(90)· Google

Kölner Platz, benannt nach dem Appellationsgerichtshof – auf dem Areal eines römischen Torturms und prägender Gerichtsprozesse.

Bayenturm

seit 1220

Mittelalterlicher Eckturm der Kölner Stadtmauer am Rhein, um 1220 errichtet — heute Sitz der Stiftung „FrauenMediaTurm".

Bier-Esel – Kölns ältestes Muschelhaus in der Altstadt

4,5(2.688)· Google

Traditionsgaststätte in der Kölner Altstadt mit über 700-jähriger Wirtshaus-Geschichte, die sich als ältestes Muschelhaus der Stadt bezeichnet.

Bierbrunnen

seit 1972
4,3(39)· Google

Brunnenanlage von 1972 auf der Schildergasse mit einer von Wasser umflossenen Granitsäule — benannt nach einem zeitweiligen Bier-Ausschank.

Bismarck-Denkmal (Augustinerplatz)

Nach Bad Kissingen das zweite Bismarck-Standbild im Deutschen Reich – 1879 im katholischen Köln als Affront enthüllt, im Krieg verloren.

Brauhaus Sion

4,0(7.731)· Google

Kölner Altstadt-Brauhaus mit Brautradition bis 1318 — Stammhaus des Sion-Kölsch und Station des Brauhauswanderwegs.

Breslauer Platz

Nördlicher Vorplatz des Kölner Hauptbahnhofs, benannt nach Breslau – mit Busbahnhof und dem Musical Dome, dem größten Theaterbau der Stadt.

Crux (Jugendpastorales Zentrum)

4,7(25)· Google

Jugendpastorales Zentrum der katholischen Kirche in der Kölner Südstadt — mit der „Kirche mit dem schiefen Turm".

Der Goldene Vogel

seit 1989
4,6(21)· Google

Ein vergoldetes Flügelauto thront seit 1991 auf dem Turm des Kölner Zeughauses – Kunstwerk von HA Schult und Elke Koska.

Deserteurdenkmal

seit 2009
5,0(4)· Google

Denkmal für die Opfer der NS-Militärjustiz am Appellhofplatz: eine Pergola, deren mehrfach verkettete Hommage-Inschrift in bunten Lettern in den Himmel geschrieben scheint.

Deutsches Sport & Olympia Museum

seit 1999
4,3(1.993)· Google

Museum im Kölner Rheinauhafen, das die Sportgeschichte von der Antike bis heute zeigt – mit Themenräumen zu Olympia, Fußball, Boxen und mehr.

Nicht mehr vorhandenDeutschordenskirche St. Katharina© Woensam · Public domain

Deutschordenskirche St. Katharina

Längst abgetragene Kirche einer Deutschordens-Kommende in der Altstadt-Süd; nur die Straße An Sankt Katharinen trägt den Namen weiter.

Die Trauernde

seit 1949

Skulptur von Gerhard Marcks (1949), die im Lichhof von St. Maria im Kapitol an die Opfer des Zweiten Weltkriegs erinnert.

Nicht mehr vorhandenDominikanerkloster Köln© Raimond Spekking · CC BY-SA 4.0

Dominikanerkloster Köln

Frühes Kölner Dominikanerkloster, an dem Albertus Magnus lehrte und bestattet wurde – heute nicht mehr erhalten.

Drehbrücke im Rheinauhafen

seit 1896
4,5(117)· Google

Kölns ältester Übergang über Rheinwasser: eine denkmalgeschützte Drehbrücke von 1896, die mit Hydraulik aus dem Malakoffturm zur Seite schwenkt.

Duffesbach

Der einzige Bach der Kölner Bucht, der den Rhein erreicht – künstlich geführt, einst für das mittelalterliche Kölner Gewerbe.

Duftmuseum im Farina-Haus

seit 1709
4,4(3.282)· Google

Geburtsort des Eau de Cologne: das Farina-Haus von 1709, die älteste heute noch bestehende Parfümfabrik der Welt.

Eigelsteintorburg

seit 1228
4,5(2.024)· Google

Eines von vier erhaltenen Toren der mittelalterlichen Kölner Stadtmauer – hier hindurch gelangten Maria von Medici und Napoleon in die Stadt.

Erich-Klibansky-Platz

Fußgängerplatz auf dem einstigen Areal der jüdischen Gemeinde Adass Jeschurun; sein Löwenbrunnen gedenkt 1100 ermordeter jüdischer Kölner Kinder.

Erzbischöfliche Diözesan- und Dombibliothek Köln

4,9(7)· Google

Unter den erhaltenen Kathedralbibliotheken gilt sie als die bedeutendste — zentrale Bibliothek des Erzbistums mit Wurzeln im 6./7. Jahrhundert.

Fischmarkt

4,4(1.998)· Google

Historischer Platz am Rheinufer in der Kölner Altstadt – über Jahrhunderte Mittelpunkt des Kölner Fischhandels.

Frauenbrunnen

4,4(30)· Google

Terrakotta-Brunnen von 1987 im Innenhof „An Farina“, der zehn Kölner Frauen aus zwei Jahrtausenden Stadtgeschichte als Vertreterinnen ihrer Zeit zeigt.

Friesentor

seit 1244
3,8(260)· Google

Um 1244 errichtetes Kölner Stadttor am heutigen Friesenplatz – die einzige Pforte der Stadtmauer mit sechskantigem Zentralbau.

Gaffel Haus

4,5(1.390)· Google

Das älteste Haus am Alter Markt – seit 1987 Gaffel-Brauhaus, heute als Sportsbar-Brauhaus "Zum Prinzen".

Gereonstor

seit 1215

Mittelalterliches Doppelturmtor der Kölner Stadtmauer — über 400 Jahre zugemauert, lange als strengstes Stadtgefängnis genutzt, 1881 abgebrochen.

Germania Judaica

seit 1959

Europas umfangreichste Fachbibliothek zur Geschichte des deutschsprachigen Judentums — 1959 in Köln mit dabei: Heinrich Böll.

Gloria

4,5(3.812)· Google

Ehemaliges Kino in der Kölner Innenstadt, heute Bühne für Konzerte, Comedy, Lesungen, Partys und Karnevalssitzungen.

Groß St. Martin

seit 1150
4,6(1.708)· Google

Romanische Basilika in der Kölner Altstadt mit kleeblattförmigem Ostchor und markantem Vierungsturm – errichtet über römischen Fundamenten.

Hacht (Gefängnis)

Erzbischöfliches Gericht und Gefängnis auf der heutigen Domplatte – hier wurden Straftäter eingekerkert und Frauen als Hexen angeklagt.

Hänneschen-Theater

4,8(1.975)· Google

Traditionelles Kölner Stockpuppentheater am Eisenmarkt, seit 1802 — gespielt wird auf Kölsch mit Figuren wie Tünnes und Schäl.

Hahnentorburg

seit 1220
4,5(1.044)· Google

Mittelalterliches Doppelturmtor am Rudolfplatz – westlicher Zugang Kölns, durch den gekrönte Könige in die Stadt einzogen.

Nicht mehr vorhandenHeiligkreuzkapelle© HOWI - Horsch, Willy · CC BY 3.0

Heiligkreuzkapelle

Kleine Kölner Kapelle des 14. Jahrhunderts, deren Südwand auf der römischen Stadtmauer ruhte – 1818 abgebrochen.

Heinzelmännchen – Kölner Hausgeister und ihr Brunnen

seit 1900
4,5(805)· Google

Kölner Sagengestalten, die nachts heimlich die Arbeit erledigten – bis man sie beobachtete und sie verschwanden. Ihr Brunnen steht nahe dem Dom.

Heumarkt

Zweitgrößter Platz Kölns und einer der ältesten der Altstadt – entstanden auf einer einstigen Rheininsel, daher der alte Name „Inselmarkt".

Nicht mehr vorhandenHildebold-Dom© August Essenwein · Public domain

Hildebold-Dom

4,7(102)· Google

Karolingischer Vorgängerbau des Kölner Doms, der bis zum Abriss 1248 die Reliquien der Heiligen Drei Könige beherbergte.

Hohe Pforte

Südtor der römischen Stadtmauer Kölns am „cardo maximus" – Ausgangspunkt der heutigen Hohe Straße.

Hohenstaufenbad

Kölns größtes öffentliches Schwimmbad: ein Prunkbau am Hohenstaufenring – nicht im Krieg zerstört, sondern 1958 bewusst abgerissen.

Hohenzollernbrücke

seit 1911
4,6(13.709)· Google

Meistbefahrene Eisenbahnbrücke Deutschlands über den Rhein – mit dem Dom prägend fürs Stadtbild und bekannt für tausende Liebesschlösser.

Nicht mehr vorhandenHotel Kölner Hof© Raimond Spekking · CC BY-SA 4.0

Hotel Kölner Hof

Großer Kölner Hotelbau der 1890er-Jahre gegenüber dem Hauptbahnhof, 1973 für das ABC-Haus abgerissen.

Käthe Kollwitz Museum

seit 1985
4,6(352)· Google

Am Kölner Neumarkt versammelt das Museum die weltweit umfangreichste Sammlung von Werken Käthe Kollwitz' — Zeichnungen, Druckgrafik und Plastik.

Kallendresser

4,2(9)· Google

Kupferfigur am Alter Markt, die dem Betrachter das nackte Gesäß zuwendet — ein kölsches Spottmotiv mit Wurzeln im Mittelalter.

Kartäuserkirche

seit 1350
4,4(116)· Google

Gotische Kirche des 1334 gegründeten Kölner Kartäuserklosters — heute evangelische Gemeindekirche mit Farbglasfenstern von Charles Crodel.

Klein St. Martin

seit 1460

Stehengebliebener Turm einer niedergelegten Kölner Pfarrkirche – einst mit hohem Helm im Rheinpanorama, heute mit flacher Spitze.

Klingelpützpark

4,3(113)· Google

Park auf dem Areal des abgetragenen Gefängnisses Klingelpütz – mit Gedenkstein und Mahnmal für die Opfer der NS-Justiz.

Nicht mehr vorhandenKloster Herrenleichnam© Mercator · Public domain

Kloster Herrenleichnam

Aus einer Kapelle zum Hostienwunder hervorgegangenes Augustiner-Chorherrenstift am Klingelpütz in der Kölner Altstadt-Nord.

Kölner Brauhauswanderweg

Ein ausgeschilderter Rundweg durch die Altstadt, der zehn traditionsreiche Brauhäuser verbindet — vorbei an Dom, Rathaus und Rhein. Wandern, schauen und unterwegs ein frisch gezapftes Kölsch.

Kölner Dom

seit 1248
4,8(3.250)· Google

Gotische Kathedrale und Reliquiar der Heiligen Drei Könige – mit rund 157 Metern eine der höchsten Kirchen der Welt und UNESCO-Welterbe.

Kölner Mikwe

4,4(8)· Google

Mittelalterliches jüdisches Ritualbad unter dem Rathausplatz: Die Treppe führt im Inneren des fast 16 m tiefen Schachts bis zum Wasserspiegel.

Kölner Philharmonie

seit 1986
4,8(5.048)· Google

Konzertsaal im Amphitheaterstil unter dem Heinrich-Böll-Platz – stützenfreier Saal für 2.000 Menschen mit Klais-Orgel.

Kölner Rosenmontagszug

seit 1823 ca. 1 Mio. Besucher

Größter und ältester der großen deutschen Rosenmontagszüge — der „Zoch" zieht seit 1823 über rund acht Kilometer durch Köln.

Kölner Seilbahn

seit 1957
4,4(347)· Google

Über den Rhein schweben: In rund sechs Minuten bietet die Bahn seit 1957 einen Blick auf Köln, Altstadt und Dom.

Kölnisch Wasser

Kölner Duftwasser, 1709 von Farina als Eau de Cologne geschaffen — Heimat der Marken „Farina gegenüber“ und 4711.

Kölnisches Stadtmuseum

seit 1888
4,3(842)· Google

Stadtgeschichtliches Museum Kölns, seit über 130 Jahren bestehend — ordnet seine Sammlung seit 2024 entlang von Emotionen; vorübergehend untergebracht.

Kölner Klüngel

Kölner Bezeichnung für ein System wechselseitiger Gefälligkeiten und Hilfeleistungen — zwischen „eine Hand wäscht die andere" und Vetternwirtschaft.

Kolumba

seit 1853
4,5(1.498)· Google

Kunstmuseum des Erzbistums Köln im Backstein-Neubau von Peter Zumthor über der Ruine der Kirche St. Kolumba.

Kranhäuser

4,7(435)· Google

Drei Hochhäuser im Kölner Rheinauhafen, deren umgedrehte L-Form Hafenkränen mit Auslegern zum Rhein nachempfunden ist.

Mahnmal für die schwulen und lesbischen Opfer des Nationalsozialismus in Köln

seit 1995
4,6(13)· Google

Gedenkstein am Rheinufer für die schwulen und lesbischen NS-Opfer – 1995 als erstes von einer Gewerkschaft errichtetes Mahnmal dieser Art.

Malakoffturm

seit 1855
4,4(236)· Google

Backstein-Torturm der preußischen Rheinuferbefestigung am Rheinauhafen — heute mit Drehbrücke zum gegenüberliegenden Schokoladenmuseum.

Minoritenkirche

4,7(127)· Google

Grabeskirche von Adolph Kolping und Johannes Duns Scotus – gotische Bettelordenskirche des 13. Jahrhunderts und Pilgerziel.

Museum für Angewandte Kunst (MAKK)

seit 1888
4,3(1.431)· Google

Kölner Museum für angewandte Kunst und Design im Schwarz-Bernard-Bau – einem Neubau, der erst als nüchtern kritisiert, später als „dritter Weg" gewürdigt wurde.

Dauerhaft geschlossenMuseum für Vor- und Frühgeschichte© HOWI - Horsch, Willy · CC BY 3.0

Museum für Vor- und Frühgeschichte

seit 1907

Städtisches Museum von 1907 im Bayenturm zur Regionalgeschichte – 1943 zerstört, Grundstein des Römisch-Germanischen Museums.

Museum Ludwig

seit 1976
4,5(9.493)· Google

Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts auf der Domplatte – mit Europas größter Pop-Art-Sammlung und der weltweit drittgrößten Picasso-Sammlung.

Museum Schnütgen

seit 1910
4,6(394)· Google

Eine der reichsten Mittelaltersammlungen Europas — so sieht sich das Museum Schnütgen, untergebracht in der romanischen Basilika St. Cäcilien.

Musical Dome

4,6(8.254)· Google

Musical-Spielstätte unter blauem Kuppeldach am Rhein nahe dem Hauptbahnhof – Heimat von Langzeit-Erfolgen wie „We Will Rock You“.

Neumarkt

Mit über 27.000 m² der größte der rund 30 Kölner Plätze — einst Vieh- und Hinrichtungsplatz und sagenhafter Hexentanzplatz, mit römischen Funden im Untergrund.

NS-Dokumentationszentrum (EL-DE-Haus)

seit 1979
4,5(3.897)· Google

Gedenkstätte und Museum in der ehemaligen Kölner Gestapo-Zentrale – mit erhaltenen Gefängniszellen und Wandinschriften der Häftlinge im Keller.

Oberpostdirektion Köln

Mittelbehörde der Postverwaltung für den Raum Köln, von 1850 bis 1993 — mit Sitz in der Altstadt-Nord.

Offenbachplatz

Theaterplatz der Kölner Altstadt-Nord vor Oper und Schauspielhaus, mit dem heute vernachlässigten Opernbrunnen von Jürgen Hans Grümmer.

Opernbrunnen

seit 1966
3,7(20)· Google

Mosaik-Brunnen vor der Kölner Oper, in den Mosaikteile aus Onassis' Yacht und der Berliner Gedächtniskirche eingearbeitet sind.

Peters Brauhaus

seit 1994
4,4(8.607)· Google

Brauhaus in der Altstadt seit 1994 – Peters Kölsch und traditionelle Küche, inzwischen mit einem zweiten Haus am Hahnentor.

Platzjabbeck

Spätmittelalterliche Holzfigur am Kölner Rathausturm, die seit 1913 zu jeder vollen Stunde den Mund aufreißt und die rote Zunge herausstreckt.

Römisches Köln – Colonia Claudia Ara Agrippinensium

Ursprung der Stadt Köln: die römische CCAA, Hauptstadt Niedergermaniens – heute Teil einer UNESCO-Welterbestätte.

Historisches Rathaus

4,2(543)· Google

Deutschlands ältestes Rathaus – mit gotischem Ratsturm, Renaissance-Laube und über 800 Jahren dokumentierter Baugeschichte in der Kölner Altstadt.

Rautenstrauch-Joest-Museum

seit 1901
4,5(1.875)· Google

Kölns ethnologisches Museum mit über 65.000 Objekten aus aller Welt – thematisch geordnet unter dem Motto „Der Mensch in seinen Welten“.

Rheinauhafen

Ehemaliger Kölner Hafen mit den Kranhäusern – heute ein Wohn- und Gewerbeviertel auf der Halbinsel „Werthchen“ in der Altstadt-Süd.

Richmodis-Haus

4,4(9)· Google

Kölner Geschäftshaus mit zwei steinernen Pferdeköpfen im achteckigen Turm – sie erklären die Richmodis-Sage aus der Pestzeit.

Römisch-Germanisches Museum (RGM)

seit 1946

Kölns archäologisches Museum – weltweit größte Sammlung römischer Gläser und das Dionysosmosaik am Dom (derzeit im Belgischen Haus).

Roncalliplatz

Die Umgebung des Kölner Doms wandelte sich vom dicht umbauten Mittelalter-Areal zum freigestellten nationalen Denkmal.

Schauspiel Köln

seit 1898

Kölns traditionsreiche Sprechtheaterbühne – während der Sanierung des Offenbachplatz-Hauses gastiert sie im Mülheimer Depot.

Schiefer Turm von Köln (St. Johann Baptist)

4,1(17)· Google

2004 neigte sich ihr 44 m hoher Turm um 77 cm nach Westen — als „Schiefer Turm von Köln" geriet die Kirche in die Schlagzeilen.

Schmitz-Säule

4,4(22)· Google

Skulptur in der Kölner Altstadt vor Groß St. Martin, die die 50-Meter-Höhenmarke der Stadt kennzeichnet und augenzwinkernd an die Familie Schmitz und die Mondlandung erinnert.

Schokoladenmuseum Köln

seit 1993
4,4(49.342)· Google

Auf einer Halbinsel im Rheinauhafen erzählt das Museum die Geschichte der Schokolade – mit gläserner Fabrik und drei Meter hohem Schokoladenbrunnen.

Senftöpfchen

4,6(401)· Google

Kölner Kabarett- und Kleinkunsttheater, das seit den 1970ern jungen Talenten als Sprungbrett dient und über Deutschland hinaus bekannt wurde.

Dauerhaft geschlossenServitinnenkloster St. Lucia in Köln© Chris06 · CC BY-SA 4.0

Servitinnenkloster St. Lucia in Köln

Servitinnenkloster am Filzengraben, 1802 säkularisiert und 1857 niedergelegt – heute erhebt sich dort die evangelische Trinitatiskirche.

Severinstorburg

seit 1230
4,5(1.177)· Google

Eine von vier erhaltenen mittelalterlichen Stadttorburgen Kölns und Wahrzeichen des Severinsviertels — heute ein Veranstaltungsort am Chlodwigplatz.

St. Andreas

seit 974
4,6(399)· Google

Eine der zwölf großen romanischen Kirchen Kölns – mit dem Grab des Albertus Magnus in der Krypta und Fensterkunst von Markus Lüpertz.

St. Aposteln

seit 1020
4,6(669)· Google

Eine der zwölf großen romanischen Kirchen Kölns – mit kleeblattförmigem Dreikonchenchor am Neumarkt, heute als „Musikkirche Kölns" bekannt.

Nicht mehr vorhandenSt. Brigiden© Raimond Spekking · CC BY-SA 3.0

St. Brigiden

Abgerissene Pfarrkirche an Groß St. Martin – ihr Grundriss ist heute im Pflaster der Altstadt nachgezeichnet.

St. Cäcilien – Museum Schnütgen

seit 801
4,5(29)· Google

Eine der zwölf großen romanischen Kirchen Kölns – seit 1956 Sitz des Museums Schnütgen für mittelalterliche Kunst.

Nicht mehr vorhandenSt. Christoph© Chris06 · CC BY-SA 4.0

St. Christoph

Abgerissene Pfarrkirche des Stifts St. Gereon – ihr Name lebt in der Christophstraße und im St. Christophhaus weiter.

St. Georg

seit 1059
4,6(127)· Google

Romanische Stiftskirche aus dem 11. Jahrhundert über einer Säulenkrypta mit römischen Spolien — eine der zwölf großen romanischen Basiliken Kölns.

St. Gereon

seit 1201
4,7(1.051)· Google

Romanische Kirche in Köln mit einem zehneckigen Kuppelbau aus der Stauferzeit — dem größten erhaltenen frei überwölbten Zentralbau des Mittelalters nördlich der Alpen.

St. Gregorius im Elend

5,0(12)· Google

Im Krieg zerstörte und wieder aufgebaute Kölner Barockkirche, hervorgegangen aus dem „Elendskirchhof" – einst Begräbnisort für Fremde und Ausgegrenzte.

Nicht mehr vorhandenSt. Jakob© HOWI - Horsch, Willy · CC BY 3.0

St. Jakob

Abgegangene Kölner Pfarrkirche am Waidmarkt, im 11. Jahrhundert unter Erzbischof Anno errichtet und bis 1825 erhalten.

Nicht mehr vorhandenSt. Johann Evangelist© James Redaway · Public domain

St. Johann Evangelist

Abgerissene Pfarrkirche, die einst südlich des Doms auf dem Domhof stand und zeitweise als Hauskapelle des Erzbischofs diente.

St. Johann und St. Cordula

Abgegangene Kölner Johanniterkommende mit den Reliquien der heiligen Cordula – 1807 abgerissen, fortlebend im Straßennamen „Jakorden".

St. Kolumba

seit 1150
4,8(65)· Google

„Madonna in den Trümmern" – aus den Ruinen einer im Krieg zerstörten gotischen Pfarrkirche, heute umschlossen vom Museum Kolumba.

St. Kunibert

seit 1215
4,7(367)· Google

Jüngste der zwölf romanischen Kirchen Kölns – mit kriegsbedingt erhaltenen Originalfenstern um 1230 und prägender Silhouette nördlich des Doms.

Nicht mehr vorhandenSt. Laurenz (Köln-Innenstadt)© Michael Reschke · CC BY-SA 3.0

St. Laurenz (Köln-Innenstadt)

seit 1188
4,0(59)· Google

Bereits 1818 abgerissene Pfarrkirche in der Altstadt — ihr Standort lebt in Laurenzplatz und Laurenzgittergässchen fort.

Nicht mehr vorhandenSt. Lupus© Anton Woensam · Public domain

St. Lupus

Längst abgetragene mittelalterliche Pfarrkirche mit Hospital am heutigen Bahnhofsvorplatz – im ältesten Kölner Schriftbeleg zum Bierkonsum genannt.

Nicht mehr vorhandenSt. Maria Ablass© Horsch, Willy - HOWI · CC BY 3.0

St. Maria Ablass

seit 1431
4,8(94)· Google

Von der abgerissenen Pfarrkirche St. Maria Ablass blieb nur die Gnadenkapelle — heute russisch-orthodoxe Kirche der Hll. Konstantin und Helena.

Nicht mehr vorhandenSt. Maria ad Gradus© Horsch, Willy - HOWI · CC BY 3.0

St. Maria ad Gradus

seit 1062

Abgetragene romanische Stiftskirche östlich des Doms — heute erinnert nur die „Domsäule" am Ostchor an sie.

Nicht mehr vorhandenSt. Maria ad Ortum© Chris06 · CC BY-SA 4.0

St. Maria ad Ortum

5,0(1)· Google

Abgegangene spätromanische Klosterkirche der Kölner Zisterzienserinnen vom „Mariengarten" — der Konvent ging aus einer älteren Niederlassung in Riehl hervor.

St. Maria im Kapitol

seit 1100
4,6(546)· Google

Größte und älteste romanische Kirche Kölns – erbaut auf den Fundamenten des römischen Kapitolstempels, mit Dreikonchenanlage und tausendjähriger Holztür.

Nicht mehr vorhandenSt. Maria im Pesch© H. Odenthal · Public domain

St. Maria im Pesch

Längst abgerissene Pfarrkirche der Dombediensteten nördlich des Kölner Doms — ihre Grablegungsgruppe steht heute im Dom.

St. Maria in der Kupfergasse

seit 1705
4,6(139)· Google

Barocke Wallfahrtskirche in der Kölner Altstadt, die seit 1715 eine ältere Loretokapelle mit der verehrten Schwarzen Madonna umschließt.

St. Maria in Lyskirchen

4,7(196)· Google

Kleinste der zwölf großen romanischen Kirchen Kölns – als einzige mit weitgehend erhaltenen Gewölbefresken aus dem 13. Jahrhundert.

St. Maria vom Frieden

4,8(40)· Google

Barocke Klosterkirche der Unbeschuhten Karmelitinnen in der Kölner Altstadt-Süd – Kölner Karmel der später heiliggesprochenen Edith Stein.

St. Mariä Himmelfahrt

seit 1629
4,7(232)· Google

Barocke ehemalige Jesuitenkirche nahe dem Dom — nach diesem lange die größte Kirche Kölns und eines der wenigen Barock-Zeugnisse der Stadt.

St. Mauritius

4,4(36)· Google

Romanische Pfeilerbasilika im Stadtteil Altstadt-Süd, 1141 geweiht — als erste Kölner Kirche mit durchgehend gewölbtem Langhaus und Seitenschiffen.

St. Pantaleon

seit 1002
4,6(366)· Google

Frühromanische Abteikirche mit ottonischem Westwerk; Grabstätte der byzantinischen Kaiserin Theophanu und Erzbischof Brunos.

St. Peter – Kunst-Station

seit 1515
4,7(86)· Google

Spätester erhaltener gotischer Kirchenbau Kölns – seit 1987 zugleich Kunst-Station für Gegenwartskunst und Neue Musik, betreut von Jesuiten.

St. Severin

4,6(371)· Google

Eine der zwölf großen romanischen Kirchen Kölns, hervorgegangen aus einer spätantiken Grabkapelle – mit den Reliquien des heiligen Severin.

St. Ursula

seit 401
4,6(861)· Google

Romanische Basilika nahe dem Dom mit der „Goldenen Kammer" – dem größten Beinhaus nördlich der Alpen und Wurzeln im römischen Köln.

Stadtbibliothek Köln

seit 1890
4,4(636)· Google

Eine der größten öffentlichen Bibliotheken Deutschlands mit rund 850.000 Medien — wegen Generalsanierung derzeit im Interim auf der Hohe Straße.

Sünner im Walfisch

4,5(3.712)· Google

Kölsch-Brauhaus in der Altstadt, dessen Braustandort sich bis ins Jahr 1476 zurückverfolgen lässt.

Taubenbrunnen

seit 1953
4,6(96)· Google

Erster Kölner Nachkriegsbrunnen und erster abstrakter Brunnen der Stadt: 1953 von Ewald Mataré als Tränke für die Domtauben gestaltet.

Tauzieher

seit 1908

Skulptur aus Muschelkalk am Rheinauhafen — die erste Freiplastik im öffentlichen Raum Kölns, rund 6 ½ Meter hoch.

Theater am Dom

seit 1952
4,6(1.282)· Google

Kölner Boulevardtheater mit Schwerpunkt Komödie in den Opernpassagen; sein Name geht auf einen früheren Standort mit Blick zum Dom zurück.

Theater Tiefrot

4,4(78)· Google

Privates Kammertheater in der Kölner Altstadt-Nord mit bis zu 80 Plätzen — Off-Theater zwischen Literaturklassikern und politischen Stücken.

TimeRide Köln

4,4(3.521)· Google

VR-Zeitreise in der Kölner Altstadt: per Datenbrille eine virtuelle Straßenbahnfahrt durch das Köln von 1926.

Trinitatiskirche

seit 1860
4,8(308)· Google

Älteste neu erbaute evangelische Kirche im linksrheinischen Köln – klassizistische Basilika nach norditalienischem Vorbild.

Tünnes und Schäl

Kölsches Brauhaus am Alter Markt, benannt nach den beiden Figuren des Kölner Hänneschen-Puppentheaters; kölsche Küche und Kölsch vom Fass.

Ulrepforte

seit 1230
4,5(740)· Google

Kleinstes der mittelalterlichen Landtore Kölns aus dem 13. Jahrhundert — Schauplatz einer Patrizier-Fehde von 1268, heute Stammsitz der Roten Funken.

Ursulinenkirche St. Corpus Christi

seit 1709
4,1(10)· Google

Barocke ehemalige Klosterkirche der Kölner Ursulinen, im venezianischen Stil von Matteo Alberti errichtet — heute Schul- und Konzertraum.

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

4,6(3.469)· Google

Ältestes Museum Kölns – mit der weltweit umfangreichsten Sammlung mittelalterlicher Malerei und Deutschlands größter impressionistischer Sammlung.

Wallrafplatz

Platz in der Kölner Altstadt-Nord zwischen Hohe Straße und Dom, angelegt um 1830 an der Stelle der abgerissenen Dompropstei.

Weiberfastnacht

Auftakt des Straßenkarnevals: Am Donnerstag vor Aschermittwoch führen im Rheinland für einen Tag die Frauen das Regiment.

Nicht mehr vorhandenWeyertor© Horsch, Willy · CC BY 2.5

Weyertor

Eines der 14 großen landseitigen Stadttore der mittelalterlichen Kölner Ringmauer im Südwesten — 1889 abgebrochen.

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