Theater am Dom
Kölner Boulevardtheater mit Schwerpunkt Komödie in den Opernpassagen; sein Name geht auf einen früheren Standort mit Blick zum Dom zurück.
seit 1952
Das Theater am Dom ist ein Kölner Boulevardtheater mit Schwerpunkt auf Komödien. Seinen Namen verdankt es einem früheren Standort, von dem aus der Kölner Dom zu sehen war.
Auf einen Blick
- Art
- Boulevardtheater mit Schwerpunkt Komödie
- Lage
- Glockengasse 11, Stadtteil Altstadt-Nord, Stadtbezirk Innenstadt
- Saal
- 376 Plätze
- Eröffnung am heutigen Standort
- 29. Oktober 1964 mit Peter Ustinovs Komödie „Endspurt“
- Trägerschaft
- gemeinnützige GmbH (seit 1973)
- Eigenproduktionen
- vier pro Jahr (laut Google-Kurzbeschreibung)
- Abonnenten
- 18.000 (2007)
Mit 18.000 Abonnenten war das Theater am Dom 2007 das abonnentenstärkste Theater in ganz Deutschland – obwohl es nur 376 Plätze hat.
Altersvergleich
Alter im Vergleich mit anderen Orten in Köln.
Ursprung und Name
Der Schauspieler Hubertus Durek gründete im Oktober 1949 in Solingen das Westdeutsche Zimmertheater. Nach dem Umzug nach Köln spielte es zunächst im Obergeschoss einer Kneipe am Heumarkt, später im kriegszerstörten Monopol-Hotel. Im November 1957 bezog das Zimmertheater einen Standort mit 150 Sitzplätzen an der Burgmauer 60. Da von dort der Kölner Dom zu sehen war, entstand der Name Theater am Dom.
Vom Zimmertheater zur Komödie
Durek inszenierte als erster Intendant zunächst vor allem zeitgenössische Dramatik, etwa von Jean Cocteau und Peter Handke. Erst mit dem festen Haus in der „Schweizer Ladenstadt“ – den heutigen Opernpassagen – verschob sich der Schwerpunkt hin zu Boulevardstücken. Den Namen behielt das Theater nach dem Umzug bei.
Leitung und Bühne
Kommerzieller Erfolg stellte sich ein, als 1976 Barbara Heinersdorff und Inge Durek die Leitung übernahmen. Inzwischen führen die Söhne Oliver Durek und René Heinersdorff das Haus, wobei René Heinersdorff dort zugleich als Schauspieler, Autor und Regisseur tätig ist. Auf der Bühne standen über die Jahre bekannte Bühnen- und Fernsehschauspieler wie Harald Juhnke, Günter Pfitzmann, Jochen Busse und Grethe Weiser.
Zeitstrahl
- 1949Hubertus Durek gründet das Westdeutsche Zimmertheater in Solingen
- 1952Umzug nach Köln; Spielstätte im späteren Funkhaus Wallrafplatz
- 1957Neuer Standort Burgmauer 60, Umbenennung in Theater am Dom
- 1964Eröffnung in der Schweizer Ladenstadt (Glockengasse 11) am 29. Oktober
- 1973Theater am Dom wird gemeinnützige GmbH
- 1976Barbara Heinersdorff und Inge Durek übernehmen die Leitung
- 2007Führend in Deutschland mit 18.000 Abonnenten
Galerie
Karte
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Adresse
Glockengasse 11
50667 Köln
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Quellen & Links
- Offizielle Website
- Wikidata (abgerufen 2026-06-23)
- Wikipedia (abgerufen 2026-06-23, rev 264653844)
Automatisch erstellt, zuletzt geprüft: 2026-06-27
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