Opernbrunnen
Mosaik-Brunnen vor der Kölner Oper, in den Mosaikteile aus Onassis' Yacht und der Berliner Gedächtniskirche eingearbeitet sind.
seit 1966
Der Opernbrunnen bildet den Mittelpunkt des Platzes vor der Kölner Oper. Bekannt ist er für fremde Mosaikteile, die der Künstler einarbeitete – darunter Stücke aus der Yacht des Reeders Aristoteles Onassis und aus der zerstörten Berliner Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche.
Auf einen Blick
- Art
- Skulpturaler Mosaik-Brunnen aus Stahlbeton
- Lage
- Offenbachplatz vor der Kölner Oper, Stadtteil Altstadt-Nord
- Einweihung
- 21. Dezember 1966, voller Betrieb ab 1967
- Gestalter
- Jürgen Hans Grümmer
- Schutzstatus
- Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen
- Besonderheit
- Mosaike aus Onassis' Yacht und der Berliner Gedächtniskirche
- Saison
- In der Regel von April bis Ende Oktober in Betrieb
In die Mosaikgestaltung des Brunnens integrierte Künstler Jürgen Hans Grümmer tatsächlich Originalkeramik aus dem Schwimmbad der Luxusyacht „Tina" von Aristoteles Onassis sowie Mosaikteile eines Apostelkopfes aus der zerstörten Berliner Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche.
Das kannst du hier erleben
- Den Mosaik-Brunnen vor der Kölner Oper bestaunen
- Die eingearbeiteten Mosaikteile aus Onassis' Yacht und der Gedächtniskirche entdecken
- Die plätschernde Mittelfontäne beobachten
- Stimmungsvolle Fotos vom Brunnen und der Oper machen
- Am Treffpunkt auf dem Offenbachplatz eine Pause einlegen
- Abends die beleuchteten Mosaike auf sich wirken lassen
Altersvergleich
Alter im Vergleich mit anderen Orten in Köln.
Gestaltung
Die runde Anlage aus Stahlbeton ist mit Keramik- und Glasmosaiken besetzt, die abends von Unterwasserscheinwerfern akzentuiert werden. Den Mittelpunkt bildet eine Fontäne, deren Höhe auf die Proportionen des Brunnens abgestimmt ist; aus weiteren Düsen wird das Wasser kranzförmig versprüht.
Eingearbeitete Mosaike
Neben eigenen Mosaikelementen verarbeitete Grümmer zitatartig fremde Stücke. Dazu gehören Keramikmosaike aus dem Schwimmbad der Yacht „Tina“ des Reeders Aristoteles Onassis sowie Mosaikteile mit einem Apostelkopf aus der zerstörten Berliner Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche.
Verfall und Sanierung
Über viele Jahre lag der Brunnen aufgrund der Haushaltslage der Stadt oft trocken; Farben verkalkten, Düsen waren beschädigt, und die alte Beleuchtung wurde nach 1994 abgebaut. Ab 2011 setzte sich die Tochter des verstorbenen Künstlers für Spenden und eine Sanierung ein, unterstützt von Bürgern und Kölner Einrichtungen. Unter dem Motto „Schokolade naschen für den Denkmalschutz“ bot sie eine Opernbrunnen-Spenden-Schokolade an, um die Restaurierung anzustoßen. Im Zuge der Sanierung von Opern- und Schauspielhaus wurde die denkmalgerechte Restaurierung beschlossen: Bis Juli 2016 war die Mosaikrestaurierung abgeschlossen, 14 neue LED-Unterwasserscheinwerfer wurden eingebaut, dazu eine Entkalkungsanlage und eine automatische Wassernachspeisung. Die technische Endabnahme erfolgte im Frühjahr 2017.
Heute
Der Brunnen dient als Treffpunkt in der Innenstadt. Metalldiebe entwendeten 2019 die äußeren Düsenkränze, die das Wasser kranzförmig versprühten. Seither läuft der Brunnen eingeschränkt, da nur die Mittelfontäne sprudelt; die Anfertigung neuer Düsenkränze gilt wegen ihrer besonderen Biegung als schwierig.
Zeitstrahl
- 1966Einweihung am 21. Dezember durch Künstler Jürgen Hans Grümmer
- 1967Brunnen endgültig in Betrieb genommen
- nach 1994Alte Beleuchtung demontiert, Fontänen stark verkürzt
- Februar 2011Tochter des Künstlers startet Spendenakquise für Sanierung
- Juli 2016Mosaikrestaurierung abgeschlossen; 14 neue LED-Unterwasserscheinwerfer eingebaut
- Frühjahr 2017Technische Endabnahme nach Feinabstimmung von Fontäne und Beleuchtung
- Mai 2019Zwei äußere Düsenkränze von Metalldieben entwendet
- Juli 2019Dritter Düsenkranz gestohlen; Brunnen läuft seitdem eingeschränkt
Galerie
Karte
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Adresse
Offenbachpl.
50667 Köln
Öffnungszeiten
So: 00:00–24:00
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Automatisch erstellt, zuletzt geprüft: 2026-06-27
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