Wasser
60 Orte in Köln
Aachener Weiher
In den 1920ern angelegter Stadtsee im Inneren Grüngürtel Kölns — gesäumt von Biergarten, ostasiatischer Kunst und dem Hiroshima-Nagasaki-Park.
Adenauerteich
seit 1957Nierenförmiger Brunnenteich im Rheinpark, 1957 zur Bundesgartenschau angelegt – benannt nach dem Rosenzüchter Konrad Adenauer, mit Kronenbrunnen und Wasserfontänen.
Aqualand
seit 1991Erlebnisbad in Köln-Chorweiler mit neun Wasserrutschen, elf Saunen und angeschlossenem Fitnessbereich.
Bierbrunnen
seit 1972Brunnenanlage von 1972 auf der Schildergasse mit einer von Wasser umflossenen Granitsäule — benannt nach einem zeitweiligen Bier-Ausschank.
Bieselwald
Stadtwald und Naherholungsgebiet im Kölner Stadtbezirk Porz mit zwei Senkelteichen, dem Waldstadion und Reitbetrieb.
Blücherpark
Streng geometrisch angelegter Volkspark von 1911–1913 mit rechteckigem Weiher, Bootfahren und Kahnstation mit Terrasse.
Butzbach
Rund 5,8 km langer Sandbach, der in der Wahner Heide entspringt und im Grengeler Bieselwald versickert – Teil eines Landschaftsschutzgebiets im Kölner Süden.
Christi Auferstehung (Lindenthal)
seit 1968Skulpturale Betonkirche von Gottfried Böhm am Stirnende des Lindenthaler Kanals – mit höhlenartigem Innenraum aus verzweigten Säulen.
Decksteiner Weiher
seit 1929Künstlich angelegter Ruder-Weiher im Äußeren Grüngürtel Kölns – rund 5,8 km Rundweg, Bootsverleih und seit 1987 Habicht-Brutplatz.
Deutzer Drehbrücke
seit 1908Drehbare Stahlbrücke von 1908 über dem Deutzer Hafen — eine von zwei Kölner Drehbrücken, technisches Denkmal mit erhaltenem Steuerhaus.
Drehbrücke im Rheinauhafen
seit 1896Kölns ältester Übergang über Rheinwasser: eine denkmalgeschützte Drehbrücke von 1896, die mit Hydraulik aus dem Malakoffturm zur Seite schwenkt.
Düxer Bock
Inoffizielles Wappentier des Stadtteils Deutz: Das Brunnendenkmal erinnert an eine alte Kölner Legende um Schneider und Steuereinnehmer.
Duffesbach
Der einzige Bach der Kölner Bucht, der den Rhein erreicht – künstlich geführt, einst für das mittelalterliche Kölner Gewerbe.
Erich-Klibansky-Platz
Fußgängerplatz auf dem einstigen Areal der jüdischen Gemeinde Adass Jeschurun; sein Löwenbrunnen gedenkt 1100 ermordeter jüdischer Kölner Kinder.
Escher Seen
Zwei Baggerseen im Kölner Nordwesten – der nördliche ist ein Freibad, der südliche ein abgezäuntes Angelgewässer.
Faulbach
Kölner Bachabschnitt aus dem Zusammenfluss von Flehbach und Bruchbach; sein Name spielt auf das träge strömende Wasser an.
Fischreiterbrunnen
Sandsteinbrunnen von 1913: ein Junge reitet auf einem Fisch — denkmalgeschützt am Theophanoplatz in Zollstock.
Flehbach
Rechter Rheinzufluss mit stark schwankender Wasserführung: nach Regen wasserreich, im Sommer mitunter ganz trockengefallen.
Flora
seit 1864Botanischer Garten Kölns rund um das gläserne Festhaus „Flora" von 1864 — ein Lenné-Park mit über 10.000 Pflanzenarten auf mehr als 11 Hektar.
Frankenforstbach
Etwa 10 km langer Bach, der von Bergisch Gladbach ins rechtsrheinische Köln zieht, dabei mehrfach den Namen wechselt und schließlich den Flehbach erreicht.
Frechener Bach
Kleiner Bach, der am Klärwerk Frechen beginnt und nach 4,6 km im Kölner Grüngürtel nahe der Militärringstraße versickert – auf Kölner Gebiet renaturiert.
Fühlinger See
Aus Kiesgruben hervorgegangener See im Kölner Norden mit 2300 m langer Regattabahn, auf der 1998 die Ruder-WM stattfand.
Giesbach
Rund 8,3 km langer Bach, der im Königsforst entspringt und sich am Ende in zwei Arme teilt, die in Teichen versickern – mit Wassertretstelle am Dreiländereck.
Groov
Ehemalige Rheininsel in Köln-Zündorf, 1974–1978 zum Naherholungsgebiet mit Marina, Bädern und Spielflächen zwischen Rhein und Leinpfad ausgebaut.
Heinzelmännchen – Kölner Hausgeister und ihr Brunnen
seit 1900Kölner Sagengestalten, die nachts heimlich die Arbeit erledigten – bis man sie beobachtete und sie verschwanden. Ihr Brunnen steht nahe dem Dom.
Hochwasserschutzbecken Langeler Bogen
Polder am rechten Rheinufer, der bei Hochwasser kontrolliert geflutet wird und den Kölner Pegel senkt.
Höhenfelder See
Rund 20 Hektar großer Baggersee im Dellbrücker Wald mit Badeverbot — verpachtetes Angelrevier, das Umland dient der Naherholung.
Japanischer Garten
Japanischer Garten mit Koi-Teichen und der „Mikadobrücke“ nach Nikkō-Vorbild im Carl-Duisberg-Park; 1912 bei der Villa Duisberg angelegt, 1960 nach Flittard verlegt.
Kalscheurer Weiher
Rechteckiges Wasserbecken im Äußeren Grüngürtel von Köln-Zollstock – mit Insel, Biergarten und Bootsverleih am Westufer.
Kiesgrubensee Gremberghoven
seit 1989Naturschutzgebiet um einen ehemaligen Abgrabungssee in Köln-Humboldt – Brutplatz für Uferschwalben, Eisvögel und Haubentaucher.
Klettenbergpark
Als Naturgarten angelegter Höhenpark in einer ehemaligen Kiesgrube — mit Heidelandschaft, See, Steinbrüchen und Rosengarten.
Kölner Mikwe
Mittelalterliches jüdisches Ritualbad unter dem Rathausplatz: Die Treppe führt im Inneren des fast 16 m tiefen Schachts bis zum Wasserspiegel.
Kölner Randkanal
Knapp 20 km langer Entwässerungskanal an Kölns Stadtgrenze — hält die Braunkohletagebaue trocken und ist heute durchgängiger Radweg mit Wasserkraftschnecke.
Kölner Stadtwald
Weitläufiger Waldpark im Stadtteil Lindenthal, ab 1895 nach Plänen von Adolf Kowallek angelegt — mit Weihern, Wildgehege und Streichelzoo.
Kurtenwaldbach
Bach aus dem Bergischen, der die Wahner Heide durchquert und am Gut Leidenhausen in einem Teich versickert, statt zu münden.
Lentpark
Kombinierte Eissport- und Schwimmhalle in der Kölner Neustadt – mit einer 260 m langen Eis-Hochbahn und einem chlorfreien Naturbadeteich.
Lindenthaler Kanal
Radiale Wasser- und Grünachse im Lindenthaler Grüngürtel mit Kastanienallee, Ahornkanal und den Skulpturen Kentaur und Najade.
MediaPark
Autofreier Medien-Gewerbepark auf einem früheren Güterbahnhof – halbkreisförmig um einen Platz mit künstlichem See, überragt vom Kölnturm.
Mülheimer Brücke
seit 1951Rhein-Hängebrücke zwischen Mülheim und Riehl — die erste Brücke im späteren Kölner Brückengrün und Deutschlands erste mit orthotroper Fahrbahnplatte.
Mülheimer Schiffbrücke
seit 1888Schwimmende Holzbrücke auf rund 40 verankerten Pontons (1888–1927), deren Segment sich dem Schiffsverkehr öffnete und die eine Rheinfähre bei Mülheim ablöste.
Mülheimer Stadtgarten
Ab 1912/13 entstandener Volksgarten in Köln-Mülheim — mit See, ausgedehnten Wiesen und dem Märchenbrunnen von 1914. Denkmalgeschützt.
Mutzbach
Gut fünfzehn Kilometer langer linker Nebenfluss der Dhünn – von Odenthal über Bergisch Gladbach bis Leverkusen, am Ende verrohrt.
Neptunbad
Jugendstil-Badehaus von 1912 in Ehrenfeld — erste neuzeitliche Badeanstalt eines Kölner Stadtteils, heute Fitness- und Wellnessanlage.
Opernbrunnen
seit 1966Mosaik-Brunnen vor der Kölner Oper, in den Mosaikteile aus Onassis' Yacht und der Berliner Gedächtniskirche eingearbeitet sind.
Poller Köpfe
Historische Uferbefestigung am rechten Rheinufer gegenüber Köln – über 250 Jahre erbaut, um den Fluss in seinem Bett zu halten.
Rechtsrheinischer Kölner Randkanal
Zwölf Kilometer langer unterirdischer Entlastungskanal, der rechtsrheinische Bäche von Bergisch Gladbach-Refrath bis nach Köln-Stammheim in den Rhein leitet.
Rheinbrücke Leverkusen
seit 1965Schrägseilbrücke, mit der die A1 bei Leverkusen den Rhein überquert — Neubau anstelle der abgerissenen Brücke von 1965.
Rheinpark
Rechtsrheinischer Landschaftspark auf ehemaligem Festungsgelände — Schauplatz der Kölner Werkbundausstellung 1914, seit 1989 denkmalgeschützt.
Schlosspark Stammheim
Landschaftspark am Rhein, 1828–1832 von Maximilian Weyhe als Englischer Garten angelegt – heute öffentliche Grünanlage und seit 2002 Ort moderner Kunst.
Selbach (Flehbach)
Bach im Königsforst, der nach rund fünf Kilometern gegenüber der Erkermühle von links in den Flehbach mündet.
Severinsbrücke
seit 1959Schrägseilbrücke mit nur einem A-förmigen Pylon über den Rhein nach Deutz – zugleich Kölns erster kompletter Brückenneubau der Nachkriegszeit.
Strunde
Bach im Bergischen, zur Industrialisierung Wasser- und Energiequelle der Region – heute teils freigelegt, teils unterirdisch verrohrt.
Südbrücke
seit 1946Stählerne Eisenbahnbrücke von 1910 mit drei Bögen über den Rhein, vorwiegend für Güterverkehr; mit Fuß- und Radwegen, denkmalgeschützt.
surft.kologne
Surf-Community in Köln: Surfen auf dem Rhein vom Boot aus, dazu Kurse, Reisen und ein eigenes Surft.Haus.
Tanzbrunnen
Kölns Freilichtbühne für Open-Air-Konzerte – benannt nach einem Tanz-Rondell und überspannt von Frei Ottos Sternwellenzelt.
Taubenbrunnen
seit 1953Erster Kölner Nachkriegsbrunnen und erster abstrakter Brunnen der Stadt: 1953 von Ewald Mataré als Tränke für die Domtauben gestaltet.
Volksgarten
13,9 ha große Grünanlage in der Kölner Südstadt mit Kahnweiher und erhaltenen Resten eines preußischen Forts.
WakeClubCologne am Rather See
Wakepark, Strandbad, Restaurant und Eventlocation in einem – der WakeClubCologne liegt rechtsrheinisch zwischen Köln-Neubrück und Köln Rath-Heumar direkt am Rather See.
Wassermannsee
Baggersee in Köln-Vogelsang, entstanden aus einer Kiesgrube der 1920er-Jahre; gesperrtes Angelgewässer und Teil des Vogelsanger Triotops.

























































