Frankenforstbach
Etwa 10 km langer Bach, der von Bergisch Gladbach ins rechtsrheinische Köln zieht, dabei mehrfach den Namen wechselt und schließlich den Flehbach erreicht.
Über eine Strecke von rund 10 Kilometern zieht der Frankenforstbach durch das Gebiet von Bergisch Gladbach und das rechtsrheinische Köln. Bemerkenswert ist, dass er unterwegs mehrere Bezeichnungen annimmt.
Quelle: Wikipedia
Auf einen Blick
- Art
- Bach
- Länge
- rund 10 Kilometer
- Verlauf
- von Bergisch Gladbach ins rechtsrheinische Köln
- Quelle
- Hundsiefen in Bensberg
- Mündung
- von rechts in den Flehbach, nördlich des Frohnhofs in Köln-Merheim
- Einzugsgebiet
- 18,065 km²
- Lage
- Stadtteil Merheim, Stadtbezirk Kalk
Der Frankenforstbach trägt im Unterlauf gleich vier verschiedene Namen – Vürfelser Bach, Brücker Bach, Eggerbach und Bruchbach – und wurde erst 1848 künstlich mit dem Flehbach verbunden, nachdem er zuvor einfach im Merheimer Bruch versickerte.
Das kannst du hier erleben
- Dem plätschernden Bachlauf durch Frankenforst folgen
- An ruhigen Uferstellen die Natur beobachten
- Bei einem Spaziergang frische Luft schnappen
- Die kleinen Brücken und Wasserläufe fotografieren
- Den Bach bis zur Mündung in den Flehbach erkunden
Verlauf
Seinen Ursprung hat der Bach im Hundsiefen bei Bensberg, von wo er nach Westen strebt. An der L288 verschwindet er in einer Verrohrung und gelangt so ins Regenrückhaltebecken Sonnenwinkel. Danach zieht sein Lauf westwärts durch Frankenforst. Bei Köln-Merheim, nördlich des Frohnhofs, trifft er von rechts auf den Flehbach; gemeinsam strömen beide als Faulbach weiter Richtung Buchheim.
Namen
Gegen Ende seines Laufs heißt der Bach abwechselnd Vürfelser Bach, Brücker Bach, Eggerbach und schließlich Bruchbach. Aus früherer Zeit überliefert ist zudem die Bezeichnung Olifantbach, abgeleitet vom Wohnplatz Olefant.
Einzugsgebiet
Mit 18,065 km² verteilt sich das Einzugsgebiet auf die Bergischen Hochflächen wie auch auf die Bergischen Heideterrassen. Benachbart sind ihm nördlich das Gebiet der Strunde, südlich jene von Flehbach und Sülz, östlich das der Sülz und im Übrigen das des aufnehmenden Faulbachs. Innerhalb des Bergisch Gladbacher Stadtgebiets bestimmt Wohnbebauung das Bild. Als einziger Zufluss mit eigenem Namen erreicht ihn der 7,2 Kilometer lange Saaler Mühlenbach, der bei Hüttenfeld von rechts hinzukommt.
Geschichte
Früher endete der Frankenforstbach im Merheimer Bruch, wo sein Wasser versickerte. 1848 schuf man eine Verbindung zum Flehbach.
Zeitstrahl
- 1848Frankenforstbach mit dem Flehbach verbunden (zuvor im Merheimer Bruch versickernd)
Karte
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Automatisch erstellt, zuletzt geprüft: 2026-06-26
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