Beethovenpark
Naturbelassener Landschaftspark in Sülz mit weiter Volkswiese, Spielplätzen und Grillplatz — in den 1920ern als Teil des Äußeren Grüngürtels angelegt.
Im Südwesten Kölns erstreckt sich der Beethovenpark, ein überwiegend naturbelassener Landschaftspark mit angeschlossenen Sondergärten. Er entstand in den 1920er Jahren als Teil des Äußeren Grüngürtels und trägt den Namen Ludwig van Beethovens.
Auf einen Blick
- Art
- Landschaftspark mit Sondergärten
- Lage
- Stadtteil Sülz, Stadtbezirk Lindenthal
- Größe
- 40,4 Hektar
- Angelegt
- 1925–1927 als Volkspark Sülz
- Für Familien
- Spielplätze und Grillplatz
- Im Winter
- Rodelhang am Trümmerberg
- Aussichtspunkte
- „Sülzer Balkon“ und Plattform „Pilz“
Der hügelige Trümmerberg im Beethovenpark entstand 1953 aus Kriegsschutt – er ist einer von elf solchen Schutthügeln in Köln und dient heute als beliebte Rodelbahn im Winter.
Das kannst du hier erleben
- Über die weite Volkswiese spazieren und die Natur genießen
- Ein Picknick auf der Wiese ausbreiten
- Auf den Spielplätzen toben
- Vom „Sülzer Balkon" und der Plattform „Pilz" die Aussicht genießen
- Am Grillplatz grillen
- Im Winter den Trümmerberg-Hang hinunterrodeln
Flächenvergleich
Fläche im Vergleich mit anderen Kölner Parks und Grünflächen.
Entstehung
Oberbürgermeister Konrad Adenauer wollte den äußeren Festungsgürtel nach dem Vorbild der Gartenstadt zu einem Wald- und Wiesengürtel umformen; der Stadtplaner Fritz Schumacher ergänzte das Konzept um Radialgrünzüge, die das Grün von außen in die Stadt tragen sollten. Auf dem Gelände der einstigen Esserschen Kiesgrube entwarf Gartendirektor Fritz Encke 1924 einen zweiteiligen Volkspark. Die zunächst als Volkspark Sülz bezeichnete Anlage wurde ab 1925 angelegt und von Enckes Nachfolger Theodor Nußbaum mit überarbeiteten Plänen bis 1927 fertiggestellt.
Sondergärten
An der Neuenhöfer Allee liegen die streng gegliederten Sondergärten. In ihnen erhebt sich ein hoher Pappelkranz, den Encke in den 1920er Jahren häufig einsetzte; zu beiden Seiten liegen von alten Bäumen beschattete Spielplätze. Einen früheren Rosengarten gab man in den 1990er Jahren wegen der Kosten und des Pflegeaufwands auf. Ein zweiter Sondergarten lag auf dem heutigen Gelände der Tennisplätze des KHCT Blau-Weiß.
Die Volkswiese
Kernstück des landschaftlich gestalteten Teils ist die tiefer gelegte, weite Volkswiese, die aus der einstigen Kiesgrube modelliert wurde. Geschwungene Wege durchziehen sie, kreisförmig gepflanzte Baumgruppen ragen wie kleine Inseln aus der Fläche und greifen das Motiv des Pappelkranzes im Kleinen wieder auf. Im Süden bildet ein großer Ring aus Nadelbäumen das Gegenstück.
Lage und Umgebung
Den Park begrenzen die Neuenhöfer Allee im Norden, die Berrenrather Straße im Osten sowie die Castellauner Straße beziehungsweise die Kleingartenanlage Sülz im Westen. Südlich des Militärrings geht er in den Äußeren Grüngürtel über, im Osten stellt ein Grünzug die Verbindung zum Klettenbergpark her. Vom halbkreisförmigen „Sülzer Balkon“ schweift der Blick über die Anlage; in der Gegenrichtung zeigt sich der Turm der Sülzer Waisenhauskirche.
Trümmerberg und Aussicht
1953 wurde die Anlage im Osten durch die Aufschüttung eines langgestreckten Trümmerbergs verändert; die ursprüngliche Wegeführung lässt sich dort noch am alten Baumbestand ablesen. Dieser Pilzberg, einer von elf Kölner Schutthügeln, trägt auf seinem höchsten Punkt die überdachte Plattform „Pilz“ mit freiem Blick nach Norden und Westen. Im Winter wird der Hang zum Rodeln genutzt.
Zeitstrahl
- 1924Gartendirektor Fritz Encke plant einen zweiteiligen Volkspark
- 1925Beginn der Bauarbeiten zum Volkspark Sülz
- 1927Fertigstellung der Anlage durch Enckes Nachfolger Theodor Nußbaum
- 1953Aufschüttung eines Trümmerbergs im Osten verändert die Anlage
- 1990erRosengarten aus finanziellen Gründen entfernt
Karte
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Adresse
Berrenrather Str.
50937 Köln
Öffnungszeiten
So: 00:00–24:00
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Automatisch erstellt, zuletzt geprüft: 2026-06-26
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