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© Superbass · CC BY-SA 3.0

Forstbotanischer Garten Köln

Botanischer Garten im Kölner Süden mit Gehölzen aus aller Welt – von Rhododendronschlucht und japanischer Abteilung bis zu nordamerikanischen Mammutbäumen.

Eintritt frei Outdoor Kostenlos Familienfreundlich

Auf einer früheren Ackerfläche wachsen hier Bäume, Sträucher und Stauden aus vielen Teilen der Welt, ergänzt durch ein unmittelbar angrenzendes Waldgebiet.

Auf einen Blick

Art
Botanischer Garten mit angrenzendem Waldgebiet
Lage
Süden Kölns, Stadtteil Rodenkirchen, am äußeren Grüngürtel
Größe
rund 90 Hektar zusammenhängende Grünanlage
Angelegt
Bau ab Herbst 1962
Eintritt
frei, täglich geöffnet
Eignung
Naherholung, Führungen
Wusstest du?

Im Friedenswald, der in den 1980er Jahren im Süden des Gartens angelegt wurde, wurde für jedes Land, mit dem die Bundesrepublik damals diplomatische Beziehungen unterhielt, ein Baum oder Strauch gepflanzt – tropische Länder, deren Pflanzen in Köln nicht überwintern können, sind dabei durch symbolische Gehölze vertreten.

Das kannst du hier erleben

  • Durch die Rhododendronschlucht und den Heidegarten schlendern
  • In der japanischen Abteilung die Kirschen- und Azaleenblüte bestaunen
  • Die mächtigen nordamerikanischen Mammutbäume entdecken
  • Im angrenzenden Waldgebiet spazieren gehen und die Natur genießen
  • Auf einer Bank verweilen und die Pfingstrosenwiese fotografieren
  • Im Friedenswald Bäume und Sträucher aus aller Welt erkunden

Flächenvergleich

Fläche im Vergleich mit anderen Kölner Parks und Grünflächen.

Pflanzenwelt

Der Garten bietet zu jeder Jahreszeit etwas zu sehen: eine Rhododendronschlucht, einen Heidegarten und eine Pfingstrosenwiese. Die japanische Abteilung zeigt Kirschen- und Azaleenblüte sowie im Herbst die Färbung von Fächerahornen und Kuchenbäumen, dazu Bambus. Auf einer 1,5 Hektar großen Waldfläche stehen nordamerikanische Bäume wie Riesenmammutbaum, Gelbkiefer, Flusszeder und Coloradotanne.

© Superbass · CC BY-SA 3.0

Geschichte

Das Gelände gehörte bis zum Ersten Weltkrieg zum äußeren Festungsring Kölns. Mitte der 1950er Jahre wurden ältere Planungen für einen die Stadt umgebenden Grünzug neu belebt. Auf Betreiben des Stadtdirektors Hans Berge und des Forstverwaltungsleiters Herbert Aden entstand ab Herbst 1962 ein parkartiges Naherholungsgebiet für den wenig bewaldeten Süden der Stadt. Realisiert wurde der Park unter Regie der damals noch selbstständigen Großgemeinde Rodenkirchen.

Friedenswald

Im Süden schließt sich der in den 1980er Jahren angelegte, 20 Hektar große Friedenswald an. Dort wurden Bäume und Sträucher aus allen Staaten gepflanzt, zu denen die Bundesrepublik damals diplomatische Beziehungen unterhielt. Länder, deren Vegetation hier nicht winterhart ist, sind durch symbolische Gehölze vertreten.

Lage und Umgebung

Der Garten liegt im Südostwinkel des Autobahnkreuzes Köln-Süd. Das annähernd fünfeckige Gelände wird unter anderem von der Friedrich-Ebert-Straße, der Bonner Landstraße und der Straße Zum Forstbotanischen Garten begrenzt. Am Ostende des Parks befindet sich der zentrale Parkplatz.

Zeitstrahl

  1. bis 1914
    Gelände gehörte zum äußeren Festungsring Köln
  2. 14. Juli 1945
    Riphahn legt „Grundgedanken zur Neugestaltung von Köln" vor
  3. 1955
    Hans Berge wird Dezernent des Liegenschaftsamtes, setzt Grünflächenpolitik durch
  4. Frühjahr 1962
    Herbert Aden übernimmt Leitung der Forstverwaltung
  5. Herbst 1962
    Bau des Forstbotanischen Gartens beginnt (ehem. Ackerfläche)
  6. 1. Januar 1975
    Rodenkirchen wird im Zuge der Gemeindereform nach Köln eingemeindet
  7. 1980er Jahre
    20 ha großer Friedenswald mit Gehölzen aus aller Welt angelegt

Karte

Blaue Punkte: andere Orte in der Nähe – zum Stöbern antippen.

Adresse

Schillingsrotter Str. 100
50996 Köln

Öffnungszeiten

Mo: 09:00–20:00

Di: 09:00–20:00

Mi: 09:00–20:00

Do: 09:00–20:00

Fr: 09:00–20:00

Sa: 09:00–20:00

So: 09:00–20:00

Kontakt

0221 354325

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Automatisch erstellt, zuletzt geprüft: 2026-06-26

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