Grünanlage
62 Orte in Köln
Aachener Weiher
In den 1920ern angelegter Stadtsee im Inneren Grüngürtel Kölns — gesäumt von Biergarten, ostasiatischer Kunst und dem Hiroshima-Nagasaki-Park.
Adenauerteich
seit 1957Nierenförmiger Brunnenteich im Rheinpark, 1957 zur Bundesgartenschau angelegt – benannt nach dem Rosenzüchter Konrad Adenauer, mit Kronenbrunnen und Wasserfontänen.
Beethovenpark
Naturbelassener Landschaftspark in Sülz mit weiter Volkswiese, Spielplätzen und Grillplatz — in den 1920ern als Teil des Äußeren Grüngürtels angelegt.
Bieselwald
Stadtwald und Naherholungsgebiet im Kölner Stadtbezirk Porz mit zwei Senkelteichen, dem Waldstadion und Reitbetrieb.
Bismarckturm
seit 1902Als Feuersäule gestaltetes Bismarck-Denkmal in Köln-Marienburg – mit blockhafter Bismarckfigur als Roland in Rüstung mit Adlerschild.
Blücherpark
Streng geometrisch angelegter Volkspark von 1911–1913 mit rechteckigem Weiher, Bootfahren und Kahnstation mit Terrasse.
Brüsseler Platz
Zentrum des Belgischen Viertels in Köln mit der neuromanischen Kirche St. Michael — Szenetreff und Schauplatz eines langen Lärmstreits.
Decksteiner Weiher
seit 1929Künstlich angelegter Ruder-Weiher im Äußeren Grüngürtel Kölns – rund 5,8 km Rundweg, Bootsverleih und seit 1987 Habicht-Brutplatz.
Duffesbach
Der einzige Bach der Kölner Bucht, der den Rhein erreicht – künstlich geführt, einst für das mittelalterliche Kölner Gewerbe.
Eis- und Schwimmstadion Köln
seit 1930Schauplatz von sieben Meistertiteln der Kölner Haie (1972–1998) an der Lentstraße im Grüngürtel – seit 2011 der Lentpark.
Flora
seit 1864Botanischer Garten Kölns rund um das gläserne Festhaus „Flora" von 1864 — ein Lenné-Park mit über 10.000 Pflanzenarten auf mehr als 11 Hektar.
Forstbotanischer Garten Köln
Botanischer Garten im Kölner Süden mit Gehölzen aus aller Welt – von Rhododendronschlucht und japanischer Abteilung bis zu nordamerikanischen Mammutbäumen.
Fort X des Festungsrings Köln
seit 1819Besterhaltenes preußisches Fort der inneren Kölner Fortkette – heute „grünes Fort" mit Rosengarten in einer Parkanlage in der Neustadt-Nord.
Friedenspark
Kölner Stadtpark im umgebauten Fort I — mit überwuchertem Festungsmauerwerk, Rosengarten und einem Kriegsmonument mit Adler aus Kanonen des Ersten Weltkriegs.
Friedhof Trenkebergstraße
Kleiner denkmalgeschützter Friedhof in Köln-Meschenich mit einem Kriegerehrenmal und einer Sammlung barocker Steinkreuze.
Friesenplatz
Platz an den Kölner Ringen am Beginn der Venloer Straße — Tor zum Belgischen Viertel und einstiges Halbwelt-Revier des Friesenviertels.
Volkspark Raderthal
Von Fritz Encke ab 1922 angelegter Volkspark mit Naturtheater, Lesegarten und Reigenplatz – heute Baudenkmal, auch Fritz-Encke-Volkspark genannt.
Fühlinger See
Aus Kiesgruben hervorgegangener See im Kölner Norden mit 2300 m langer Regattabahn, auf der 1998 die Ruder-WM stattfand.
Galopprennbahn Weidenpesch
Kölns erste Sportstätte: Galopprennbahn von 1898 mit international bedeutenden Rennen und historischem Fußballstadion samt denkmalgeschützter Tribüne.
Gremberger Wäldchen
Stadtwald in Köln-Humboldt, in dem mit einer alten Rotbuche vermutlich der älteste Baum der Stadt steht.
Groov
Ehemalige Rheininsel in Köln-Zündorf, 1974–1978 zum Naherholungsgebiet mit Marina, Bädern und Spielflächen zwischen Rhein und Leinpfad ausgebaut.
Hansaplatz
Denkmalgeschützte Parkanlage am Hansaring in der Kölner Altstadt-Nord mit einem 113 Meter langen Rest der mittelalterlichen Stadtmauer.
Hiroshima-Nagasaki-Park
seit 2004Gedenkpark im Inneren Grüngürtel für die Opfer der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki, mit Mahnmal und Origami-Kranich.
Höhenfelder See
Rund 20 Hektar großer Baggersee im Dellbrücker Wald mit Badeverbot — verpachtetes Angelrevier, das Umland dient der Naherholung.
Humboldtpark
Denkmalgeschützte 2,2-Hektar-Anlage, 1913/14 nach Plänen von Fritz Encke entstanden — einer der wenigen innerstädtischen Parks im Stadtbezirk Kalk.
Jahndenkmal
15-Meter-Betonpfeiler an der Jahnwiese, bekrönt vom Turnerkreuz aus vier „F" – errichtet zum 150. Geburtstag von Turnvater Jahn.
Jan-Wellem-Denkmal
Bronzestandbild von Kurfürst Jan Wellem in Köln-Mülheim, 1914 von der Fabrikantenfamilie Andreae im Streit um die Eingemeindung gestiftet.
Japanischer Garten
Japanischer Garten mit Koi-Teichen und der „Mikadobrücke“ nach Nikkō-Vorbild im Carl-Duisberg-Park; 1912 bei der Villa Duisberg angelegt, 1960 nach Flittard verlegt.
Kalker Friedhof
seit 1904Städtischer Friedhof von 1904 im rechtsrheinischen Köln-Merheim mit rund 14.000 Grabstätten und historischen Wandgräbern.
Kalscheurer Weiher
Rechteckiges Wasserbecken im Äußeren Grüngürtel von Köln-Zollstock – mit Insel, Biergarten und Bootsverleih am Westufer.
Karl-Schwering-Platz
seit 1925Langgestreckte Grünanlage in Lindenthal, 1925 von Gartenbaudirektor Fritz Encke entworfen – mit Senkgarten, Rosenrabatten, Wasserbecken und Kinderspielplatz entlang des Lindenthaler Kanals.
Katholischer Friedhof Köln-Mülheim
Einer der ältesten erhaltenen Friedhöfe im Kölner Stadtgebiet – mit einer Kapelle aus dem 13. Jahrhundert und noch heute für Begräbnisse in Gebrauch.
Klettenbergpark
Als Naturgarten angelegter Höhenpark in einer ehemaligen Kiesgrube — mit Heidelandschaft, See, Steinbrüchen und Rosengarten.
Klingelpützpark
Park auf dem Areal des abgetragenen Gefängnisses Klingelpütz – mit Gedenkstein und Mahnmal für die Opfer der NS-Justiz.
Kölner Grüngürtel
seit 1923Planmäßig angelegte Grünzonen, die sich auf beiden Rheinufern halbkreisförmig um Köln legen und aus den ehemaligen Festungsanlagen der Stadt entstanden sind.
Kölner Stadtwald
Weitläufiger Waldpark im Stadtteil Lindenthal, ab 1895 nach Plänen von Adolf Kowallek angelegt — mit Weihern, Wildgehege und Streichelzoo.
Landschaftspark Belvedere
Park im Kölner Westen, der den Äußeren Grüngürtel schließt — mit vier Aussichtsplattformen und Deutschlands ältestem erhaltenen Bahnhof.
Lenauplatz
Quartiersplatz in Neuehrenfeld mit dem Max-und-Moritz-Brunnen — lindenumsäumt und von Gründerzeithäusern umbaut.
Lindenthaler Kanal
Radiale Wasser- und Grünachse im Lindenthaler Grüngürtel mit Kastanienallee, Ahornkanal und den Skulpturen Kentaur und Najade.
Lortzingplatz
seit 1908Ein 2.300 Quadratmeter großer Gartenplatz im Stadtteil Lindenthal, den der königliche Gartenbauarchitekt Fritz Encke von 1906 bis 1908 als Erholungsraum für das Wohnviertel an der Theresienstraße anlegte.
Max-Dietlein-Park
Rund 2,2 Hektar große Parkanlage in der Altstadt-Süd neben St. Pantaleon – mit ovaler Rasenfläche, großem Spielplatz und als Naturdenkmal geschützten Bäumen.
Merheimer Heide
Rechtsrheinisches Kölner Naherholungsgebiet aus den Plänen für den Äußeren Grüngürtel — Wiesen, Wäldchen und viele Sportanlagen.
Mülheimer Stadtgarten
Ab 1912/13 entstandener Volksgarten in Köln-Mülheim — mit See, ausgedehnten Wiesen und dem Märchenbrunnen von 1914. Denkmalgeschützt.
Neu St. Alban
seit 1958Nachkriegskirche im Stadtgarten, aus Trümmerziegeln der zerstörten Kölner Oper errichtet – mit fünfeckigem Grundriss nach Le-Corbusier-Vorbild.
Nippeser Tälchen
Grünanlage in einer uralten Rheinarm-Senke in Nippes – mit weiter Wiese, Spielplatz, Bouleplatz und Hundefreilauf, wo einst ein Fischsee und ein Vergnügungspark lagen.
Ostfriedhof
seit 1946Ein 1946 als Waldfriedhof angelegter, rund 59 Hektar großer Friedhof im rechtsrheinischen Dellbrück, der mit seinen Mischwaldflächen und bronzezeitlichen Hügelgräbern zu den landschaftlich reizvollsten Friedhöfen im Kölner Raum zählt.
Panther
Bronzene Großkatze in Jagdhaltung von Fritz Behn, um 1920, im Südpark in Köln-Marienburg.
Rathenauplatz
2,77 Hektar großer Park im Veedel rund um die Zülpicher Straße, mit Platanenallee, Biergarten und wechselvoller Namensgeschichte.
Rheinpark
Rechtsrheinischer Landschaftspark auf ehemaligem Festungsgelände — Schauplatz der Kölner Werkbundausstellung 1914, seit 1989 denkmalgeschützt.
Riehler Aue
seit 1971Etwa 27 Hektar große Parkanlage am westlichen Rheinufer zwischen Zoobrücke und Mülheimer Brücke – 1971 Teil der Bundesgartenschau.
Römerpark
seit 1898Seit 1898 bestehender, denkmalgeschützter Stadtpark in der Neustadt-Süd – einst „Vorgarten“ der Handelshochschule und erster Sitz der Universität zu Köln.
Rosengarten
seit 1919Symmetrischer Rosengarten auf dem ehemaligen Fort X, mit über 70 Rosensorten und einem pergolaartigen Pavillon.
Rosenzweigpark
seit 1929Denkmalgeschützte Parkanlage von 1928/29 in Zollstock, auch „Schulpark“ genannt – mit höher gelegenem Rosengarten und weiten Rasenflächen auf einem ehemaligen Kiestagebau.
Schlosspark Stammheim
Landschaftspark am Rhein, 1828–1832 von Maximilian Weyhe als Englischer Garten angelegt – heute öffentliche Grünanlage und seit 2002 Ort moderner Kunst.
Selbach (Flehbach)
Bach im Königsforst, der nach rund fünf Kilometern gegenüber der Erkermühle von links in den Flehbach mündet.
Stadtgarten
Kölns erster neuzeitlicher Park – heute zugleich ein Konzerthaus mit Schwerpunkt Jazz und über 400 Veranstaltungen im Jahr.
Südpark
Park in Marienburg mit bogenförmigem Grundriss, der unter den Kölner Anlagen einmalig ist – mit Bronze-Panther und Kiefernwäldchen.
Tanzbrunnen
Kölns Freilichtbühne für Open-Air-Konzerte – benannt nach einem Tanz-Rondell und überspannt von Frei Ottos Sternwellenzelt.
Theophanoplatz
seit 1910Denkmalgeschützte kleine Grünanlage in Köln-Zollstock, 1910 von Gartenarchitekt Fritz Encke als Schmuckplatz angelegt und heute zugleich Spielplatz.
Volksgarten
13,9 ha große Grünanlage in der Kölner Südstadt mit Kahnweiher und erhaltenen Resten eines preußischen Forts.
Vorgebirgspark
Historische Sondergärten mit Rosengarten und Teichrosenbecken hinter alter Backsteinmauer — Kölner Park nach Plänen von Fritz Encke (1910–1914).





























































