Lortzingplatz
Ein 2.300 Quadratmeter großer Gartenplatz im Stadtteil Lindenthal, den der königliche Gartenbauarchitekt Fritz Encke von 1906 bis 1908 als Erholungsraum für das Wohnviertel an der Theresienstraße anlegte.
seit 1908
Der Lortzingplatz in Köln-Lindenthal ist ein 2.300 Quadratmeter großer Gartenplatz, den der königliche Gartenbauarchitekt Fritz Encke zwischen 1906 und 1908 gestaltete. Er sollte dem damals neu entstandenen Wohnviertel an der Theresienstraße als multifunktionaler Erholungsraum dienen.
Auf einen Blick
- Stadtteil
- Lindenthal
- Angelegt
- 1906 bis 1908
- Gestalter
- Fritz Encke, königlicher Gartenbauarchitekt
- Fläche
- 2.300 Quadratmeter
- Namensgeber
- Komponist Albert Lortzing
- Baudenkmal
- seit dem 1. Juli 1980
- Zonen
- Spielplatz, Tischtennisplatz und zentrale Rasenfläche
Der zentrale Bereich des Platzes, der nach dem Zweiten Weltkrieg als Fußballfeld genutzt wurde, ist bei der Wiederherstellung 2002 wieder in eine Rasenfläche zurückverwandelt worden.
Das kannst du hier erleben
- Auf dem Spielplatz an der Nordseite spielen
- Am Tischtennisplatz auf der Südseite eine Partie spielen
- Auf der zentralen Rasenfläche entspannen
Flächenvergleich
Fläche im Vergleich mit anderen Kölner Parks und Grünflächen.
Altersvergleich
Alter im Vergleich mit anderen Orten in Köln.
Name und Ursprung
Benannt ist der Platz nach dem Komponisten Albert Lortzing, der am 30. Januar 1824 in Köln Rosina Regina Ahles heiratete. Mit der Anlage verfolgte Fritz Encke das Ziel, dem bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts gewachsenen Wohnviertel einen vielseitig nutzbaren grünen Erholungsraum zu geben – ein Beispiel für seine sozial gedachte Grünflächenplanung.
Zerstörung und Wiederherstellung
Im Zweiten Weltkrieg wurde der Platz verwüstet, danach verwilderte die Grünfläche zusehends. Im Januar 2001 machte der Rheinische Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz auf die Anlage aufmerksam und zeichnete sie als „Denkmal des Monats" aus. 2002 ließ das Grünflächenamt der Stadt Köln den Platz mit Unterstützung der Denkmalpflege für 120.000 Euro neu bepflanzen und – angelehnt an Enckes ursprünglichen Entwurf – in drei Zonen gliedern.
Die drei Zonen
Auf der Nordseite entstand ein neu gestalteter Spielplatz, auf der leicht erhöhten Südseite ein Tischtennisplatz. Der zentrale Bereich, der nach dem Krieg als Fußballfeld gedient hatte, wurde wieder in eine Rasenfläche zurückverwandelt. An den Rändern kamen Ziersträucher, Ligusterhecken und Blumenrabatten hinzu, dazu Ruhebänke zum Verweilen.
Zeitstrahl
- 1824Albert Lortzing heiratet am 30. Januar in Köln Rosina Regina Ahles – der spätere Namensgeber des Platzes.
- 1906Fritz Encke beginnt mit der Anlage des Gartenplatzes.
- 1908Fertigstellung des Lortzingplatzes.
- 1980Die Platzanlage wird am 1. Juli als Baudenkmal der Stadt Köln ausgewiesen.
- 2001Der Rheinische Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz zeichnet den Platz als „Denkmal des Monats" aus.
- 2002Neubepflanzung durch das Grünflächenamt für 120.000 Euro und Gliederung in drei Zonen.
Karte
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Adresse
Lortzingpl.
50931 Köln
Öffnungszeiten
So: 00:00–24:00
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Automatisch erstellt, zuletzt geprüft: 2026-07-04
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