Karl-Schwering-Platz
Langgestreckte Grünanlage in Lindenthal, 1925 von Gartenbaudirektor Fritz Encke entworfen – mit Senkgarten, Rosenrabatten, Wasserbecken und Kinderspielplatz entlang des Lindenthaler Kanals.
seit 1925
Der Karl-Schwering-Platz ist eine schmale, in die Länge gezogene Grünanlage im Kölner Stadtbezirk Lindenthal. Sie wurde 1925 von Gartenbaudirektor Fritz Encke gestaltet und ist Teil des Grünzugs entlang des Lindenthaler Kanals.
Auf einen Blick
- Stadtbezirk
- Lindenthal
- Angelegt
- 1925 nach Entwurf von Fritz Encke
- Namensgeber
- Karl Schwering (1846–1925), ehemaliger Direktor des Apostelgymnasiums
- Zugang
- über die Dürener Straße
- Ausstattung
- Senkgarten mit Rosenrabatten, Rundbecken, Seerosenbecken, Kinderspielplatz
- Skulpturen
- Kentaur und Najade aus Muschelkalk (seit 1930)
Der Platz ist nach Karl Schwering (1846–1925) benannt, dem früheren Direktor des benachbarten Apostelgymnasiums.
Das kannst du hier erleben
- Am Senkgarten mit Rosenrabatten und Seerosenbecken entlangspazieren
- Die Muschelkalk-Skulpturen Kentaur und Najade von 1930 entdecken
- Mit Kindern den Spielplatz mit Klettergeräten besuchen
- Klettern ↗
Altersvergleich
Alter im Vergleich mit anderen Orten in Köln.
Lage
Die Anlage verbindet die beiden Teilkanäle des Lindenthaler Kanals – den Clarenbach- und den Rautenstrauchkanal – und endet an der Dürener Straße, von der aus sie erschlossen wird. Ursprünglich bezeichnete der Name nur den Grünstreifen zwischen der Dürener Straße und der Frangenheim- bzw. Biggestraße. Heute zählen auch der Spielplatz, das Wasserbecken am Rautenstrauchkanal und der Senkgarten westlich der Brucknerstraße dazu. Der gesamte Grünzug entstand als Verbindung zwischen dem Inneren Grüngürtel am Aachener Weiher und dem Stadtwald im Äußeren Grüngürtel – eine Initiative des damaligen Oberbürgermeisters Konrad Adenauer.
Gestaltung
Am Karl-Schwering-Platz wird der Kanal um das Gelände des Klosters zum Guten Hirten herum rund 200 Meter nach Süden verschwenkt und als Rautenstrauchkanal fortgeführt. Er beginnt hier mit einem Rundbecken, das ein schmiedeeisernes Gitter einfasst. Zu beiden Seiten stehen seit 1930 zwei Muschelkalk-Skulpturen von Eduard Schmitz nach Entwürfen von Georg Grasegger: ein Kentaur und eine Najade. Nördlich des Beckens liegt ein Senkgarten mit Rosenrabatten, Ruhebänken und einem Seerosenbecken in der Mitte, gerahmt von einer halbhohen Mauer mit niedrigen Büschen. Südlich schließen ein Kinderspielplatz mit Klettergeräten sowie ein kleiner quadratischer Platz mit einem Rondell aus Pappeln an.
Geschichte und Heute
Die Grünanlage entstand zeitgleich mit dem Kanal auf Grundlage des Generalbebauungsplans von Fritz Schumacher (1920–1923). Zu Beginn des 21. Jahrhunderts war sie stark zugewuchert und teilweise verfallen. Mit Unterstützung der Kölner Grün Stiftung – gegründet auf Initiative von Paul Bauwens-Adenauer und Patrick Adenauer – sowie des städtischen Grünflächenamts wurde die Anlage schrittweise erneuert. 2011 konnte der Rosengarten dank einer Privatspende wieder instand gesetzt werden, 2015 wurden die schadhaften Wege im Senkgarten erneuert. Rund um den Platz liegen unter anderem das Apostelgymnasium, die Liebfrauenschule und die Kirche Christi Auferstehung.
Zeitstrahl
- 1925Fritz Encke gestaltet die Grünanlage zeitgleich mit dem Bau des Lindenthaler Kanals
- 1930Aufstellung der Muschelkalk-Skulpturen Kentaur und Najade von Eduard Schmitz nach Georg Grasegger
- 2011Der Rosengarten wird mithilfe einer Privatspende wieder instand gesetzt
- 2015Erneuerung der schadhaften Wege im Senkgarten
Galerie
Karte
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Adresse
Karl-Schwering-Platz
50931 Köln
Öffnungszeiten
So: 00:00–24:00
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Automatisch erstellt, zuletzt geprüft: 2026-07-04
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