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© Robert.raderschatt · CC BY-SA 4.0

Humboldtpark

Denkmalgeschützte 2,2-Hektar-Anlage, 1913/14 nach Plänen von Fritz Encke entstanden — einer der wenigen innerstädtischen Parks im Stadtbezirk Kalk.

Eintritt frei Outdoor Familienfreundlich

Der Humboldtpark im Kölner Stadtteil Humboldt ist Teil der Humboldt-Kolonie, eines ab 1874/75 für Arbeiter der Humboldt AG errichteten Wohnviertels. Heute durchziehen Rundwege das von Platanen und Kastanien gesäumte Gelände, in dessen Mitte ein Spielplatz liegt.

Auf einen Blick

Art
denkmalgeschützte Grünflächenanlage (Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen)
Größe
2,2 Hektar
Lage
Stadtteil Humboldt, Stadtbezirk Kalk
Angelegt
1913/14 nach Plänen von Fritz Encke
Stil
Neoklassizismus und Jugendstil
Form
dreieckiges Gelände mit Rundwegen
Besonderheit
eine der wenigen innerstädtischen Grünanlagen im Stadtbezirk Kalk
Saniert
2012 bis 2013
Wusstest du?

Der Park entstand auf einem Gelände, auf dem zuvor eine Pulvermühle stand (1858–1870), und der angrenzende Spielplatz musste 2012–2013 aufwendig saniert werden, weil er mit Schadstoffen aus der Schwer- und Chemieindustriezeit des Viertels belastet war.

Das kannst du hier erleben

  • Auf den Rundwegen unter alten Platanen und Kastanien spazieren
  • Die Kinder auf dem Spielplatz in der Parkmitte toben lassen
  • Eine Partie Boule auf dem Boule-Platz spielen
  • An den Blumengärten verweilen und die Bepflanzung bestaunen
  • Die denkmalgeschützte Anlage von Fritz Encke entdecken und fotografieren
  • Auf einer Bank im Grünen entspannen und durchatmen

Flächenvergleich

Fläche im Vergleich mit anderen Kölner Parks und Grünflächen.

Geschichte

Für den Zeitraum 1858 bis 1870 ist im heutigen Parkgelände oder dessen Umgebung eine Pulvermühle überliefert, die der benachbarten Straße An der Pulvermühle ihren Namen gab. Das östlich anschließende Areal erschloss ab 1874/75 die Humboldt AG als Wohngebiet und baute dort Arbeiterhäuser. Gemeinsam mit der damaligen Stadt Deutz kam die so entstandene Humboldt-Kolonie 1888 als einer der ersten rechtsrheinischen Stadtteile zu Köln. Auf Grundlage der 1912 erstellten Pläne Fritz Enckes wurde der Park 1913/14 angelegt; ein hölzernes Milchhäuschen geht auf einen Entwurf von Hans Verbeek zurück.

© Robert.raderschatt · CC BY-SA 4.0

Gestaltung

Rundwege durchziehen das dreieckige Gelände, das von hohen Bäumen, Platanen und Kastanien gesäumt wird. Die mittige Freifläche nimmt ein Spielplatz ein, ergänzt um angrenzende Blumengärten. An die Stelle eines früheren Küchen- und Schulgartens trat ein Boule-Platz.

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Sanierung

Etwa ein Jahrhundert nach seiner Errichtung wurde der Park von der Kölner Grün Stiftung erneuert — finanziert durch Spenden der Klosterfrau Healthcare Group (300.000 €) und getragen von lokalen Initiativen sowie dem Grünflächenamt. Den durch die einstige Schwer- und Chemieindustrie des Viertels schadstoffbelasteten Spielplatz sanierte die Stadt aus eigenen Mitteln. Die Arbeiten liefen von April 2012 bis Dezember 2013.

© Robert.raderschatt · CC BY-SA 4.0

Lage und Umgebung

Der Park befindet sich im westlichen Teil der Humboldt-Kolonie, die eine Güterbahnstrecke vom Stadtteil Deutz abtrennt. Den Rand bilden die Straßen An der Pulvermühle, Gremberger Straße und Burgenlandstraße, über die der Zugang erfolgt.

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Zeitstrahl

  1. 1858–1870
    Pulvermühle im Bereich des heutigen Parks; gibt der Straße ihren Namen
  2. 1874/75
    Humboldt AG erschließt das Gelände als Wohngebiet (Humboldt-Kolonie)
  3. 1888
    Humboldt-Kolonie wird als erster rechtsrheinischer Stadtteil nach Köln eingemeindet
  4. 1912
    Planungsaufstellung durch Kölner Gartenbaudirektor Fritz Encke
  5. 1913/14
    Parkanlage im Stil des Neoklassizismus und Jugendstils angelegt
  6. April 2012
    Beginn der Sanierungsarbeiten (Spende Klosterfrau 300.000 €)
  7. Dezember 2013
    Sanierung abgeschlossen; Park in zeitgemäßer Nutzung wiedereröffnet

Galerie

© Robert.raderschatt · CC BY-SA 4.0 · Commons
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Adresse

Burgenlandstraße 3b
51105 Köln

Öffnungszeiten

So: 00:00–24:00

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Automatisch erstellt, zuletzt geprüft: 2026-06-26

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