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© Raimond Spekking · CC BY-SA 4.0

Käthe Kollwitz Museum

Am Kölner Neumarkt versammelt das Museum die weltweit umfangreichste Sammlung von Werken Käthe Kollwitz' — Zeichnungen, Druckgrafik und Plastik.

seit 1985

Bei Regen Indoor

Träger des Museums ist die Kreissparkasse Köln, die dabei in enger Verbindung zur Familie Kollwitz steht.

Auf einen Blick

Art
Kunstmuseum mit Zeichnungen, Druckgrafik und Plastik
Lage
Neumarkt, Stadtteil Altstadt-Süd im Bezirk Innenstadt
Träger
Kreissparkasse Köln
Sammlung
rund 300 Zeichnungen, über 500 druckgrafische Blätter sowie sämtliche Plakate
Ausstellungsfläche
1000 m² im Obergeschoss einer Einkaufspassage
Plastik
alle 15 museal greifbaren Bronzeplastiken
Wusstest du?

Das Museum wurde 1985 gegründet – als Gründungsleiterin gewann die Kreissparkasse ausgerechnet Jutta Bohnke-Kollwitz, die Enkelin von Käthe Kollwitz selbst.

Das kannst du hier erleben

  • Die weltweit größte Kollwitz-Sammlung entdecken
  • Zeichnungen, Druckgrafik und Plakate betrachten
  • Die Bronzeplastiken aus der Nähe bestaunen
  • Die berühmten Werkfolgen wie „Krieg" und „Bauernkrieg" erkunden
  • Im Anschluss durch die Einkaufspassage am Neumarkt bummeln

Altersvergleich

Alter im Vergleich mit anderen Orten in Köln.

Geschichte

Die Sammlung geht auf das Jahr 1976 zurück, als bei einer Kollwitz-Ausstellung zwei Lithographien erworben wurden; 1983 kam ein Konvolut von 60 Zeichnungen aus Familienbesitz hinzu. Das Museum wurde 1985 gegründet, anlässlich der ersten Präsentation der Sammlung am 22. April, dem 40. Todestag der Künstlerin. Seit 1989 befindet es sich im Obergeschoss der von Hans Schilling entworfenen Einkaufspassage am Neumarkt. Als Gründungsleiterin engagierte die Kreissparkasse Jutta Bohnke-Kollwitz, eine Enkelin der Künstlerin.

© Raimond Spekking · CC BY-SA 4.0

Die Sammlung

In der Druckgrafik sind alle großen Werkfolgen vorhanden, darunter die Radier-Zyklen „Ein Weberaufstand“ und „Bauernkrieg“, die Holzschnittfolgen „Krieg“ und „Proletariat“ sowie die späte lithographierte Folge „Tod“. Zu den einzelnen Schlüsselwerken zählt die letzte Lithografie „Saatfrüchte sollen nicht vermahlen werden“ (1941), das Vermächtnis der Künstlerin gegen Soldatentod und Krieg. Die Zeichnungen reichen von frühen Arbeiten für die Zeitschrift „Simplicissimus“ über farbige Pastelle bis zu Blättern des Spätwerks. Die Plakate, die Kollwitz vor allem in den 1920er Jahren gegen Krieg und für soziale Gerechtigkeit schuf, sind vollständig erhalten.

© Anne Halbey · CC BY-SA 4.0

Das plastische Werk in Köln

Besonderes Gewicht liegt auf den plastischen Arbeiten, die fast alle in seltenen frühen Güssen zu sehen sind. Hinzu kommt eine umfangreiche Sammlung von Vorzeichnungen für das Mahnmal „Trauerndes Elternpaar“ (1914–1932) auf dem Soldatenfriedhof in Vladslo. Eine Kopie der „Trauernden Eltern“ steht in der Kirchenruine Alt St. Alban, 1956 in der Werkstatt Ewald Matarés durch dessen Schüler Erwin Heerich und Joseph Beuys geschaffen; zusammen mit dem „Grabrelief Levy“ (1938) auf dem jüdischen Friedhof in Köln-Bocklemünd lässt sich so im Stadtgebiet das bildhauerische Gesamtwerk überblicken.

© Egidius~dewiki · CC0

Träger und Auftrag

Das Engagement der Kreissparkasse Köln knüpft an die Themen der Künstlerin – Armut, Hunger, Leid – und an die historischen Wurzeln des Sparkassenwesens an. Gemäß einer Vereinbarung mit der Erbengemeinschaft Kollwitz wird die Sammlung fortlaufend ergänzt, dokumentiert, der Forschung zugänglich gemacht und der Öffentlichkeit gezeigt. Seit 1994 erhebt das Haus Eintritt, der als Solidarbeitrag dem Käthe-Kollwitz-Haus Moritzburg zugutekommt.

Wiedereröffnung

Nach dreijähriger Sanierung öffnete das Museum am 11. Oktober 2025 mit der Sonderausstellung „KOLLWITZ NEU SEHEN“ wieder, im Gedenkjahr zum 80. Todestag von Käthe Kollwitz und zum 40-jährigen Bestehen des Hauses.

Zeitstrahl

  1. 1976
    Kreissparkasse Köln erwirbt erste zwei Kollwitz-Lithographien
  2. 1983
    Ankauf eines Konvoluts von 60 Zeichnungen aus Familienbesitz
  3. 1985
    Museumsgründung; Eröffnung am 22. April, dem 40. Todestag der Künstlerin
  4. 1989
    Umzug in die Neumarkt-Passage (Hans Schilling), 1.000 m² Ausstellungsfläche
  5. 1990
    Hannelore Fischer übernimmt die Museumsleitung (bis März 2022)
  6. 1994
    Einführung des Eintrittsgeldes als Solidarbeitrag für Käthe-Kollwitz-Haus Moritzburg
  7. 2022
    Katharina Koselleck wird neue Museumsdirektorin (Nachfolge Fischer)
  8. 2025
    Wiedereröffnung am 11. Oktober nach dreijähriger Sanierung mit Ausstellung KOLLWITZ NEU SEHEN

Karte

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Adresse

Neumarkt 18-24
50667 Köln

Öffnungszeiten

Di: 11:00–18:00

Mi: 11:00–18:00

Do: 11:00–18:00

Fr: 11:00–18:00

Sa: 11:00–18:00

So: 11:00–18:00

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Automatisch erstellt, zuletzt geprüft: 2026-06-26

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