Museum Ludwig
Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts auf der Domplatte – mit Europas größter Pop-Art-Sammlung und der weltweit drittgrößten Picasso-Sammlung.
seit 1976
Das Museum Ludwig der Stadt Köln widmet sich der Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts und zählt nach eigener Quelle zu den bedeutendsten Kunstmuseen Europas. Es liegt auf der Domplatte südöstlich von Dom und Hauptbahnhof.
Auf einen Blick
- Art
- Kunstmuseum für das 20. und 21. Jahrhundert
- Lage
- Domplatte, Heinrich-Böll-Platz, Altstadt-Nord (Stadtbezirk Innenstadt)
- Ausstellungsfläche
- annähernd 9.000 m²
- Fotografie-Bestand
- rund 70.000 Werke
- Benannt nach
- Peter und Irene Ludwig
- Gebäudekomplex
- zugleich Kölner Philharmonie, Kunst- und Museumsbibliothek sowie Filmforum NRW
Das Museum Ludwig beherbergt die drittgrößte Picasso-Sammlung der Welt – und das, obwohl die Werke des Ehepaares Ludwig ursprünglich nur als Dauerleihgaben gedacht waren, bevor die Stadt Köln daraus ein eigenständiges Museum machte.
Das kannst du hier erleben
- Europas größte Pop-Art-Sammlung entdecken
- Werke von Picasso aus der weltberühmten Sammlung bestaunen
- Durch die Säle zur Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts schlendern
- Historische Fotografien aus dem riesigen Bildbestand betrachten
- Die markante Architektur auf der Domplatte fotografieren
Altersvergleich
Alter im Vergleich mit anderen Orten in Köln.
Die Sammlungen
Das Haus führt mehrere Schwerpunkte zusammen. Dazu gehören die größte Pop-Art-Sammlung Europas und die drittgrößte Picasso-Sammlung der Welt. Hinzu kommen eine Sammlung zum deutschen Expressionismus, Schlüsselwerke der russischen Avantgarde sowie ein Bestand zur Geschichte der Fotografie mit rund 70.000 Werken.
Geschichte
Den Anfang bildete die Expressionismus-Sammlung des Kölner Bürgers Josef Haubrich, die in das Wallraf-Richartz-Museum einging und nach und nach um weitere Werke des 20. Jahrhunderts wuchs. Als das Sammlerehepaar Peter und Irene Ludwig der Stadt rund 350 überwiegend der Pop Art zuzurechnende Werke schenkte, beschloss Köln unter Direktor Gerhard Bott ein eigenes Museum für die Kunst des 20. Jahrhunderts. Es sollte zwei Sammlungen unter einem Dach zeigen – das Wallraf-Richartz-Museum und das Museum Ludwig – wofür ein gemeinsamer Neubau zwischen Dom und Rhein vorgesehen war. Spätere Schenkungen betrafen die russische Avantgarde sowie mehrere hundert Picasso-Werke, die zunächst als Dauerleihgaben überlassen wurden. Die früheren Räume des Museums beherbergen heute das Museum für Angewandte Kunst.
Städtebaulicher Hintergrund
Der Neubau sollte zugleich ein städtebauliches Problem lösen: Zwischen der Kante der Domplatte und der Rheinuferstraße hatte sich eine Lücke gebildet, ein als Bushof genutztes Vakuum. Mit gebündelter Kultur wollte die Stadt diesen Bereich füllen. So entstand die Idee eines Komplexes aus zwei Museen und einer Philharmonie – der Grund, warum sich Museum, Kölner Philharmonie, Kunst- und Museumsbibliothek und Filmforum NRW heute ein Gebäude teilen.
Architektur und Wettbewerb
1974 schrieb die Stadt einen Ideenwettbewerb für das Gebiet zwischen Dom und Hauptbahnhof aus. Das Teilnehmerfeld war breit besetzt: Gesondert eingeladen waren ausländische Architekten wie James Stirling, dazu kamen Kölner Architekten wie Gottfried Böhm und Oswald Mathias Ungers. Bei 63 eingereichten Arbeiten fiel die Entscheidung im Januar 1976 unter dem Vorsitz von Rudolf Hillebrecht. Den ersten Preis erhielt der Entwurf der Kölner Architekten Busmann + Haberer, der erst auf Betreiben von Arnold Wolff in das Verfahren zurückgeholt und dann einstimmig ausgezeichnet wurde. Das Jahr 1976 markiert damit die Wettbewerbsentscheidung; der Neubau entstand erst danach.
Zeitstrahl
- 1974Ausschreibung zum Ideenwettbewerb „Stadtgebiet Dom-Hauptbahnhof / Wallraf-Richartz-Neubau"
- 1975Gerhard Bott tritt Direktoramt an; Stadt lobt Ideenwettbewerb aus
- Januar 1976Wettbewerb entschieden: Busmann + Haberer erhalten ersten Preis
- 1976Eröffnung des Museum Ludwig
Galerie
Karte
Blaue Punkte: andere Orte in der Nähe – zum Stöbern antippen.
Adresse
Heinrich-Böll-Platz
50667 Köln
Öffnungszeiten
Di: 10:00–18:00
Mi: 10:00–18:00
Do: 10:00–18:00
Fr: 10:00–18:00
Sa: 10:00–18:00
So: 10:00–18:00
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Quellen & Links
- Offizielle Website
- Offizieller Instagram-Account (@museumludwig)
- Wikidata (abgerufen 2026-06-23)
- Wikipedia (abgerufen 2026-06-23, rev 267912073)
- Offizielle Website (abgerufen 2026-06-23)
Automatisch erstellt, zuletzt geprüft: 2026-06-26
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