Wahrzeichen
74 Orte in Köln
Alter Markt
Geschichtsträchtiger Platz in der Kölner Altstadt-Nord mit mittelalterlich anmutender Häuserzeile — seit 922 als Kölner Markt belegt.
Bastei
seit 1924Expressionistisches Aussichtsrestaurant von 1924 auf einer preußischen Kaponniere – der Überbau kragt acht Meter über die Grundfläche; seit 2019 stillgelegt.
Bayenturm
seit 1220Mittelalterlicher Eckturm der Kölner Stadtmauer am Rhein, um 1220 errichtet — heute Sitz der Stiftung „FrauenMediaTurm".
Colonia-Haus
seit 1973Zweithöchstes Wohnhochhaus Deutschlands, direkt am Rhein in Riehl – mit Antenne (155 m) fast so hoch wie der Kölner Dom (157 m).
Colonius
seit 1981Mit 266 Metern der höchste Fernmeldeturm Nordrhein-Westfalens — sein Drehrestaurant und die Aussichtsplattform sind seit Jahren geschlossen.
Der Goldene Vogel
seit 1989Ein vergoldetes Flügelauto thront seit 1991 auf dem Turm des Kölner Zeughauses – Kunstwerk von HA Schult und Elke Koska.
Deutzer Brücke
Erste Stahlkastenträgerbrücke der Welt (1947/48) – verbindet den Heumarkt mit Deutz; die Römerbrücke stand einige Meter weiter nördlich.
DITIB-Zentralmoschee Köln
seit 2017Zentralmoschee der DİTİB in Köln-Ehrenfeld, 2018 in Anwesenheit Erdoğans eingeweiht — mit zwei je 55 Meter hohen Minaretten und großem Kuppelsaal.
Düxer Bock
Inoffizielles Wappentier des Stadtteils Deutz: Das Brunnendenkmal erinnert an eine alte Kölner Legende um Schneider und Steuereinnehmer.
Ebertplatz
Platz der Kölner Ringe in Neustadt-Nord, Ende des 19. Jahrhunderts dort angelegt, wo zuvor die geschleifte Stadtbefestigung stand.
Eigelsteintorburg
seit 1228Eines von vier erhaltenen Toren der mittelalterlichen Kölner Stadtmauer – hier hindurch gelangten Maria von Medici und Napoleon in die Stadt.
Flora
seit 1864Botanischer Garten Kölns rund um das gläserne Festhaus „Flora" von 1864 — ein Lenné-Park mit über 10.000 Pflanzenarten auf mehr als 11 Hektar.
Fordturm
Ehemaliger 112 m hoher Stahlturm in Köln-Deutz mit drehendem „Ford"-Globus an der Spitze, 1950 erbaut und 1963 abgerissen.
Groß St. Martin
seit 1150Romanische Basilika in der Kölner Altstadt mit kleeblattförmigem Ostchor und markantem Vierungsturm – errichtet über römischen Fundamenten.
Hahnentorburg
seit 1220Mittelalterliches Doppelturmtor am Rudolfplatz – westlicher Zugang Kölns, durch den gekrönte Könige in die Stadt einzogen.
Hansahochhaus
seit 1925Kölns erstes Hochhaus von 1925 – bei Fertigstellung kurzzeitig das höchste Gebäude Europas, im Stil des Klinkerexpressionismus.
Heizkraftwerk Köln-Merkenich
Hier steht mit 250 m der nach dem Colonius zweithöchste Bau Kölns – ein Kraftwerk, das den Kölner Norden mit Fernwärme versorgt.
Heizkraftwerk Köln-Niehl
Erdgas-Heizkraftwerk der Rheinenergie in Niehl, das die Kölner Innenstadt mit Fernwärme versorgt — daneben soll Deutschlands größte Wärmepumpe entstehen.
Helios (Elektrotechnikunternehmen)
seit 1882Elektrotechnik-Pionier aus Ehrenfeld — sein 44 m hoher Heliosturm prägt als Pseudo-Leuchtturm bis heute das Viertel.
Herkules-Hochhaus
seit 1972Buntes Wohnhochhaus von 1972 in Neuehrenfeld, wegen seiner Farben „Papageienhaus" genannt – mit 102 m das neunthöchste Hochhaus Kölns.
Hohenzollernbrücke
seit 1911Meistbefahrene Eisenbahnbrücke Deutschlands über den Rhein – mit dem Dom prägend fürs Stadtbild und bekannt für tausende Liebesschlösser.
Kallendresser
Kupferfigur am Alter Markt, die dem Betrachter das nackte Gesäß zuwendet — ein kölsches Spottmotiv mit Wurzeln im Mittelalter.
Klein St. Martin
seit 1460Stehengebliebener Turm einer niedergelegten Kölner Pfarrkirche – einst mit hohem Helm im Rheinpanorama, heute mit flacher Spitze.
Kölner Brückengrün
Patinagrüner Chromoxid-Anstrich Kölner Rheinbrücken, 1929 auf Wunsch von Konrad Adenauer eingeführt.
Kölner Dom
seit 1248Gotische Kathedrale und Reliquiar der Heiligen Drei Könige – mit rund 157 Metern eine der höchsten Kirchen der Welt und UNESCO-Welterbe.
Kölner Domkran
seit 1357Ein hölzerner Drehkran, der über 500 Jahre lang auf dem unvollendeten Südturm des Kölner Doms thronte und die Silhouette der Stadt prägte – bis er 1868 dem Weiterbau weichen musste.
Kölner Dreigestirn
Trio aus Prinz, Bauer und Jungfrau, das den Kölner Karneval anführt — Jahr für Jahr neu vom Festkomitee benannt.
Kölner Seilbahn
seit 1957Über den Rhein schweben: In rund sechs Minuten bietet die Bahn seit 1957 einen Blick auf Köln, Altstadt und Dom.
Kölner Zoo
seit 18601860 gegründeter Zoo in Riehl – gilt als drittältester Tiergarten Deutschlands, bekannt für den über 100 Jahre alten Affenfelsen.
Kölnisch Wasser
Kölner Duftwasser, 1709 von Farina als Eau de Cologne geschaffen — Heimat der Marken „Farina gegenüber“ und 4711.
KölnTriangle
Dreieckiges Hochhaus in Köln-Deutz mit verglaster Aussichtsplattform „Cologne View" in gut 100 Metern Höhe und Rundumblick über die Stadt.
KölnTurm
seit 2001Kölns höchstes Bürogebäude im Mediapark (148,1 m) — Glasfassade mit eingebrannten Dom-Motiven und einer für Restaurantgäste offenen Dachterrasse im 30. Stock.
Kranhäuser
Drei Hochhäuser im Kölner Rheinauhafen, deren umgedrehte L-Form Hafenkränen mit Auslegern zum Rhein nachempfunden ist.
Lanxess Tower
seit 1969Hochhaus in Köln-Deutz, ursprünglich als Hauptsitz der Lufthansa gebaut, heute Konzernzentrale der Lanxess AG.
MediaPark
Autofreier Medien-Gewerbepark auf einem früheren Güterbahnhof – halbkreisförmig um einen Platz mit künstlichem See, überragt vom Kölnturm.
Messeturm Köln
seit 192885 m hoher Backsteinturm von 1928 in Deutz – mit Hermes-Skulptur auf dem Dach und expressionistischer Ziegelfassade als Teil der Rheinhallen.
Museum Ludwig
seit 1976Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts auf der Domplatte – mit Europas größter Pop-Art-Sammlung und der weltweit drittgrößten Picasso-Sammlung.
Musical Dome
Musical-Spielstätte unter blauem Kuppeldach am Rhein nahe dem Hauptbahnhof – Heimat von Langzeit-Erfolgen wie „We Will Rock You“.
Platzjabbeck
Spätmittelalterliche Holzfigur am Kölner Rathausturm, die seit 1913 zu jeder vollen Stunde den Mund aufreißt und die rote Zunge herausstreckt.
Pollonius
115 Meter hoher Fernmeldeturm in Köln, dessen Name an den „großen Bruder" Colonius angelehnt ist.
Historisches Rathaus
Deutschlands ältestes Rathaus – mit gotischem Ratsturm, Renaissance-Laube und über 800 Jahren dokumentierter Baugeschichte in der Kölner Altstadt.
Rheinauhafen
Ehemaliger Kölner Hafen mit den Kranhäusern – heute ein Wohn- und Gewerbeviertel auf der Halbinsel „Werthchen“ in der Altstadt-Süd.
Rheinbrücke Köln-Rodenkirchen
seit 1941Erste echte Hängebrücke Deutschlands: 567 m über den Rhein, 1941 als „Adolf-Hitler-Brücke“ eröffnet, nach Kriegszerstörung 1954 wiederaufgebaut.
RheinEnergieStadion
seit 1921Heimstadion des 1. FC Köln in Müngersdorf – 2004 als reines Fußballstadion neu gebaut, Spielort der WM 2006 und Konzertort auf dem alten Sportpark-Gelände.
Richmodis-Haus
Kölner Geschäftshaus mit zwei steinernen Pferdeköpfen im achteckigen Turm – sie erklären die Richmodis-Sage aus der Pestzeit.
Römerbrücke
seit 310Erste feste Brücke über den Rhein im Kölner Raum – unter Kaiser Konstantin I. ab 310 n. Chr. errichtet, an der Stelle der heutigen Deutzer Brücke.
Römisch-Germanisches Museum (RGM)
seit 1946Kölns archäologisches Museum – weltweit größte Sammlung römischer Gläser und das Dionysosmosaik am Dom (derzeit im Belgischen Haus).
Roncalliplatz
Die Umgebung des Kölner Doms wandelte sich vom dicht umbauten Mittelalter-Areal zum freigestellten nationalen Denkmal.
Ruhender Verkehr
Ein komplett einbetonierter Opel Kapitän auf dem Hohenzollernring – Wolf Vostells ironische Aktionsplastik zum Thema Parken von 1969.
Schiefer Turm von Köln (St. Johann Baptist)
2004 neigte sich ihr 44 m hoher Turm um 77 cm nach Westen — als „Schiefer Turm von Köln" geriet die Kirche in die Schlagzeilen.
Schmitz-Säule
Skulptur in der Kölner Altstadt vor Groß St. Martin, die die 50-Meter-Höhenmarke der Stadt kennzeichnet und augenzwinkernd an die Familie Schmitz und die Mondlandung erinnert.
Severinsbrücke
seit 1959Schrägseilbrücke mit nur einem A-förmigen Pylon über den Rhein nach Deutz – zugleich Kölns erster kompletter Brückenneubau der Nachkriegszeit.
Severinstorburg
seit 1230Eine von vier erhaltenen mittelalterlichen Stadttorburgen Kölns und Wahrzeichen des Severinsviertels — heute ein Veranstaltungsort am Chlodwigplatz.
St. Agnes
seit 1896Nach dem Dom das zweitgrößte Kirchengebäude Kölns: eine neugotische Hallenkirche, die dem Agnesviertel ihren Namen gab.
St. Aposteln
seit 1020Eine der zwölf großen romanischen Kirchen Kölns – mit kleeblattförmigem Dreikonchenchor am Neumarkt, heute als „Musikkirche Kölns" bekannt.
St. Cäcilien – Museum Schnütgen
seit 801Eine der zwölf großen romanischen Kirchen Kölns – seit 1956 Sitz des Museums Schnütgen für mittelalterliche Kunst.
St. Georg
seit 1059Romanische Stiftskirche aus dem 11. Jahrhundert über einer Säulenkrypta mit römischen Spolien — eine der zwölf großen romanischen Basiliken Kölns.
St. Gereon
seit 1201Romanische Kirche in Köln mit einem zehneckigen Kuppelbau aus der Stauferzeit — dem größten erhaltenen frei überwölbten Zentralbau des Mittelalters nördlich der Alpen.
St. Kunibert
seit 1215Jüngste der zwölf romanischen Kirchen Kölns – mit kriegsbedingt erhaltenen Originalfenstern um 1230 und prägender Silhouette nördlich des Doms.
St. Maria im Kapitol
seit 1100Größte und älteste romanische Kirche Kölns – erbaut auf den Fundamenten des römischen Kapitolstempels, mit Dreikonchenanlage und tausendjähriger Holztür.
St. Maria in Lyskirchen
Kleinste der zwölf großen romanischen Kirchen Kölns – als einzige mit weitgehend erhaltenen Gewölbefresken aus dem 13. Jahrhundert.
St. Mariä Himmelfahrt
seit 1629Barocke ehemalige Jesuitenkirche nahe dem Dom — nach diesem lange die größte Kirche Kölns und eines der wenigen Barock-Zeugnisse der Stadt.
St. Mauritius
Romanische Pfeilerbasilika im Stadtteil Altstadt-Süd, 1141 geweiht — als erste Kölner Kirche mit durchgehend gewölbtem Langhaus und Seitenschiffen.
St. Severin
Eine der zwölf großen romanischen Kirchen Kölns, hervorgegangen aus einer spätantiken Grabkapelle – mit den Reliquien des heiligen Severin.
St. Ursula
seit 401Romanische Basilika nahe dem Dom mit der „Goldenen Kammer" – dem größten Beinhaus nördlich der Alpen und Wurzeln im römischen Köln.
Stapelhaus
Das Stapelhaus vor dem Chor von Groß St. Martin am Kölner Rheinufer erinnert an das mittelalterliche Stapelrecht und gilt heute als Symbol der Handelsmetropole Köln.
Taubenbrunnen
seit 1953Erster Kölner Nachkriegsbrunnen und erster abstrakter Brunnen der Stadt: 1953 von Ewald Mataré als Tränke für die Domtauben gestaltet.
Tauzieher
seit 1908Skulptur aus Muschelkalk am Rheinauhafen — die erste Freiplastik im öffentlichen Raum Kölns, rund 6 ½ Meter hoch.
Tünnes und Schäl
Kölsches Brauhaus am Alter Markt, benannt nach den beiden Figuren des Kölner Hänneschen-Puppentheaters; kölsche Küche und Kölsch vom Fass.
Uni-Center
seit 1973Eines der größten Wohnhäuser Europas: Der Y-förmige Bau in Sülz vereint 968 Wohnungen und einen 134 m hohen Mittelturm.
Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud
Ältestes Museum Kölns – mit der weltweit umfangreichsten Sammlung mittelalterlicher Malerei und Deutschlands größter impressionistischer Sammlung.
Wasserturm Köln
Historischer Wasserturm in der Altstadt-Süd, seit 1990 ein Fünf-Sterne-Luxushotel — Kölns wohl ungewöhnlichste Hoteladresse.
Weckschnapp
Mittelalterliches Türmchen der Kunibertsbefestigung am Rhein — Rest der Kölner Stadtmauer und Schauplatz einer schaurigen Sage.









































































