KölnTriangle
Dreieckiges Hochhaus in Köln-Deutz mit verglaster Aussichtsplattform „Cologne View" in gut 100 Metern Höhe und Rundumblick über die Stadt.
Der KölnTriangle ist ein Hochhaus im rechtsrheinischen Köln, das durch seinen dreieckigen Grundriss und die öffentlich zugängliche Aussichtsplattform „Cologne View" bekannt ist. Es steht am Ottoplatz im Stadtteil Deutz und gilt als zweithöchstes Hochhaus im rechtsrheinischen Teil der Stadt.
Auf einen Blick
- Art
- Hochhaus mit öffentlicher Aussichtsplattform „Cologne View"
- Lage
- Ottoplatz, Stadtteil Deutz (Stadtbezirk Innenstadt)
- Höhe
- 103,20 m, 29 Etagen, 565 Stufen
- Grundriss
- dreieckig mit bogenförmigen Kanten (Reuleaux-Form)
- Architektur
- Büro Gatermann+Schossig; Mono-Doppelfassade aus Glas und Aluminium
- Erschließung
- fünf Aufzüge (4 m/s)
- Fertigstellung
- Turm November 2004, Plattform-Eröffnung 24. Mai 2006
Während der Bauphase des KölnTriangle setzte die UNESCO den Kölner Dom auf die Liste des gefährdeten Welterbes – das Hochhaus war der direkte Auslöser für diese international beachtete Einstufung, die schließlich dazu führte, dass das gesamte Hochhauskonzept für Köln-Deutz überarbeitet wurde.
Das kannst du hier erleben
- Mit dem Aufzug in gut 100 Meter Höhe schweben
- Den Rundumblick über Köln und den Rhein genießen
- Den Kölner Dom von der anderen Rheinseite fotografieren
- Hinter der komplett verglasten Plattform die Stadt von oben suchen
- Die 565 Stufen und die dreieckige Architektur bestaunen
- Am Ottoplatz die Wasserinstallation „Deutz Twins" entdecken
Größenvergleich
Höhe im Vergleich mit anderen Bauwerken in Köln.
Architektur und Name
Der Name leitet sich vom Grundriss ab: Das Gebäude hat die Form eines Dreiecks (englisch triangle) mit drei konvex gebogenen Seiten und einem runden Kern, ähnlich einem Reuleaux-Dreieck. Für die Mono-Doppelfassade erhielt der Bau 2006 den Innovationspreis Architektur und Glas. Der KölnTriangle entstand zusammen mit dem LVR-Horionhaus und ist mit ihm über zwei Tore verbunden, die einen öffentlich begehbaren Innenhof bilden.
Geschichte und Hochhausdiskussion
Geplant und realisiert wurde das Hochhaus von den Rheinischen Versorgungskassen als Anlageobjekt. Die Bauhöhe war von Anfang an ein Politikum und wurde für verschiedene politische Zwecke genutzt; das Fundament wurde massiver ausgeführt, als es die ursprüngliche Baugenehmigung verlangte. Während der Bauphase war der KölnTriangle der Auslöser dafür, dass die UNESCO den Kölner Dom auf die Liste des gefährdeten Welterbes setzte. Im Zuge dieser bundesweit verfolgten Diskussion wurde das Hochhauskonzept für Köln-Deutz überarbeitet.
Aussichtsplattform und Nutzung
Die komplett verglaste Plattform „Cologne View" wird von der Rheinland Kultur GmbH betrieben und ist über einen separaten Eingang erreichbar. Eröffnet wurde sie am 24. Mai 2006; am 2. September 2006 nutzten etwa achttausend Besucher einen Tag der offenen Tür für einen Blick über die Stadt. Inzwischen haben mehr als 600.000 Gäste den Ausblick genutzt. Unterhalb der Plattform, in der 27. und 28. Etage, nutzt KölnSky die Lage als Veranstaltungs- und Konferenzort. Die Plattform diente wiederholt als Drehort, etwa für Castings der Sendung „Deutschland sucht den Superstar" und für mehrere WDR-Tatorte.
Kunst am Bau
Für das Gebäude wurde ein farbliches Designkonzept entwickelt, das auch die Kunst am Bau aufgreift. Im Eingangsbereich gestaltete der Künstler Rainer Gross eine typografische Wandmalerei, die die Geschichte des Stadtteils Deutz umreißt. Von ihm stammt auch die zehn Meter hohe Wasserinstallation „Deutz Twins" auf dem westlichen Teil des Ottoplatzes, die mit einem eigens angelegten, zehn Meter schmalen Becken eine spiegelnde Einheit bildet.
Zeitstrahl
- 2004Fertigstellung des Hochhauses im November 2004
- 2004–2006Bauphase des KölnTriangle
- 2. September 2006Offizielle Inbetriebnahme von Gebäude und Aussichtsplattform
- 24. Mai 2006Eröffnung der Aussichtsplattform (laut offizieller Website)
- 2006Innovationspreis Architektur und Glas für die Mono-Doppelfassade
- 2008Nominierung für den Prime Property Award
- bis Juni 2016EASA als Hauptbüromieter (mehr als 11.000 m²)
- Dezember 2016Gebäudewirtschaft der Stadt Köln übernimmt Büroflächen (~13.000 m²)
- 2020Aufwendige Komplettsanierung der großformatigen Glasfliesen
Karte
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Adresse
Ottopl. 1
50679 Köln
Öffnungszeiten
Mo: 11:00–20:00
Di: 11:00–20:00
Mi: 11:00–20:00
Do: 11:00–20:00
Fr: 11:00–22:00
Sa: 11:00–22:00
So: 11:00–20:00
Kontakt
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Quellen & Links
- Offizielle Website
- Offizielle Website (abgerufen 2026-06-25)
- Wikidata (abgerufen 2026-06-23)
- Wikipedia (abgerufen 2026-06-23, rev 263965181)
Automatisch erstellt, zuletzt geprüft: 2026-06-26
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