KölnTurm
Kölns höchstes Bürogebäude im Mediapark (148,1 m) — Glasfassade mit eingebrannten Dom-Motiven und einer für Restaurantgäste offenen Dachterrasse im 30. Stock.
seit 2001
Im Kölner Mediapark erhebt sich der KölnTurm, der mit 148,1 Metern (mit Antenne 165,5 Meter) alle anderen Bürogebäude der Stadt überragt. Innerhalb von Nordrhein-Westfalen rangiert er hinter dem Bonner Post Tower auf Platz zwei der höchsten Hochhäuser.
Auf einen Blick
- Art
- Hochhaus mit Büro-, Kongress- und Konferenzräumen
- Lage
- Mediapark, Stadtteil Neustadt-Nord (Stadtbezirk Innenstadt)
- Höhe
- 148,1 m, mit Antenne 165,5 m
- Stockwerke
- 43, erreichbar über sechs Aufzüge (5 m/s)
- Architekten
- Kohl & Kohl (später Kohl:Fromme) und Jean Nouvel
- Bauzeit
- zweieinhalb Jahre, Einweihung am 21. November 2001
- Besonderheit
- Dachterrasse im 30. Stock, für Restaurantgäste offen
Die Glasfassade des KölnTurms ist mit im Siebdruckverfahren aufgebrachten und eingebrannten Bildern gestaltet, die je nach Lichteinstrahlung in Farbe und Form changieren – als Motive wurden der Kölner Dom und die Altstadtsilhouette gewählt, sodass das Gebäude gewissermaßen ein Bild seiner eigenen Stadt trägt.
Das kannst du hier erleben
- Den höchsten Büroturm Kölns von unten bestaunen
- Die spiegelnde Glasfassade mit den eingebrannten Dom-Motiven entdecken
- Den Turm aus verschiedenen Blickwinkeln fotografieren
- Beim Restaurantbesuch die Dachterrasse im 30. Stock erleben
- Über den Mediapark schlendern und die moderne Architektur auf sich wirken lassen
Größenvergleich
Höhe im Vergleich mit anderen Bauwerken in Köln.
Altersvergleich
Alter im Vergleich mit anderen Orten in Köln.
Bau und Konstruktion
Von der Grundsteinlegung am 1. Juni 1999 bis zur Einweihung am 21. November 2001 vergingen lediglich zweieinhalb Jahre. Das Stahlbetongebäude entstand in Zusammenarbeit des Kölner Architekturbüros mit dem Pariser Jean Nouvel. Die Lasten trägt ein zentraler Kern, während zu den Geschossrändern hin Pendelstützen reichen. Den Aufbau teilen drei unterschiedliche Grundrissbereiche; oben schließt ein 18 Meter hoher Sendemast ab.
Glasfassade
Eine besondere Technik verleiht der Glasfassade ihren spiegelnden Charakter: Im Siebdruck aufgetragen und eingebrannt, wandeln sich die Bilder je nach Lichteinfall in Farbe und Gestalt. Dargestellt sind der Kölner Dom sowie die Umrisse der Kölner Altstadt unter bewölktem Himmel.
Lichtinstallation
Zwischen 2003 und 2022 ließ der Künstler Heinz Mack über 352 Strahler an der Fassade — verteilt vom 31. bis zum 41. Stock — ein weitläufiges Punktraster aufleuchten. Eine Computersteuerung sorgte für rhythmische Wechsel zwischen den Etagen und ihren waagerechten Lichterketten. Am 10. Januar 2025 lief die Anlage ein einziges Mal noch einmal, blieb danach aber abgeschaltet.
Nutzung und Sender
Das Ensemble soll Kölns Profil als Medienstandort schärfen und stellt Firmen der Branche Flächen für Büro, Kongress und Konferenz bereit. Vom Antennenmast an der Spitze gehen seit 2002 UKW-Frequenzen vor allem in Richtung der nördlichen Stadtteile; er übernahm die Aufgabe vom früheren, niedrigeren Senderstandort am benachbarten Hansahochhaus. Über denselben Standort läuft zudem digitales Radio (DAB/DAB+).
Zeitstrahl
- 1995Baubeginn des KölnTurms
- 1996Bauarbeiten unterbrochen
- 1999-06-01Grundsteinlegung
- 2001-11-21Einweihung des KölnTurms
- 2002KölnTurm ersetzt Hansahochhaus als UKW-Senderstandort
- 2003Lichtskulptur von Heinz Mack an der Fassade in Betrieb genommen
- 2010-08-02Einstellung der UKW-Ausstrahlung auf 89,9 MHz (Deutschlandradio Kultur)
- 2012-08-29DAB-Wechsel von Kanal 12D auf Kanal 11D
- 2022Lichtskulptur von Heinz Mack abgeschaltet
- 2025-01-10Lichtskulptur einmalig wieder eingeschaltet
Karte
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Adresse
Kölnturm
50670 Köln
Öffnungszeiten
Mo: 08:30–18:00
Di: 08:30–18:00
Mi: 08:30–18:00
Do: 08:30–18:00
Fr: 08:30–18:00
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Quellen & Links
- Offizielle Website
- Wikidata (abgerufen 2026-06-24)
- Wikipedia (abgerufen 2026-06-24, rev 262588591)
- Offizielle Website (abgerufen 2026-06-24)
Automatisch erstellt, zuletzt geprüft: 2026-06-26
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