St. Agnes
Nach dem Dom die größte Kirche Kölns – eine mächtige neugotische Hallenkirche, die dem Agnesviertel ihren Namen gibt.
St. Agnes in der nördlichen Neustadt ist nach dem Dom das größte Kirchengebäude Kölns. Die mächtige neugotische Hallenkirche prägt das nach ihr benannte Agnesviertel.
Quelle: Wikipedia · abgerufen 2026-06-23
Auf einen Blick
- Erbaut: 1896–1901, Architekten Carl Rüdell und Richard Odenthal
- Stil: Neugotik (Vorbild: Elisabethkirche in Marburg)
- Maße: 80 m lang, 40 m breit, Turm 61 m
- Lage: Neusser Straße, Agnesviertel
Eine Stiftung mit sozialem Anspruch
Die Kirche geht auf eine Stiftung des Kaufmanns Peter Joseph Roeckerath zurück, der sie als Grabkirche für seine verstorbene Frau Agnes errichten ließ. Bemerkenswert: Roeckerath bestimmte, dass kein Gestühl an wohlhabende Gemeindemitglieder vermietet werden dürfe – die Plätze sollten allen unabhängig vom Vermögen offenstehen. 1920 war St. Agnes mit 27.000 Mitgliedern die größte Pfarrei Kölns. Nach schweren Kriegsschäden wurde die Kirche bis in die 1950er Jahre wiederhergestellt; heute ist sie auch ein lebendiger Ort für Kunst und Kultur.
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Automatisch erstellt, zuletzt geprüft: 2026-06-23





