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© Elke Wetzig ( elya ) · CC BY-SA 3.0

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

Ältestes Museum Kölns – mit der weltweit umfangreichsten Sammlung mittelalterlicher Malerei und Deutschlands größter impressionistischer Sammlung.

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Das Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud ist das älteste Museum der Stadt Köln und gehört zu den klassischen deutschen Gemäldegalerien. Den Grundstein legte der Nachlass des Kölner Kanonikers Ferdinand Franz Wallraf, der seine Sammlung 1818 testamentarisch der Stadt vermachte.

Auf einen Blick

Art
Kunstmuseum für Malerei und Grafik
Lage
Obenmarspforten 40, Altstadt-Nord (Innenstadt)
Gegründet
1824, ältestes Museum Kölns
Schwerpunkt
mittelalterliche Malerei, Kunst des 16. bis 19. Jahrhunderts, Impressionismus
Grafische Sammlung
mehr als 75.000 Blätter vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert
Direktor
seit 2013 Marcus Dekiert
Wusstest du?

Der Stifter Johann Heinrich Richartz spendete insgesamt 277.000 Taler für das Museum – und Direktor Otto H. Förster verkaufte ab 1941 sage und schreibe 630 Werke als angeblich „geringwertig", um dafür Kunst aus den besetzten Ostgebieten zu erwerben.

Die Sammlungen

Das Haus beherbergt die weltweit umfangreichste Sammlung mittelalterlicher Malerei, insbesondere der Kölner Malerschule, ergänzt durch eine Auswahl der Kunst vom 16. bis zum 19. Jahrhundert. Mit den Werken der Fondation Corboud verfügt es zudem über die umfangreichste Sammlung impressionistischer und neoimpressionistischer Kunst in Deutschland. Hinzu kommt eine Grafische Sammlung mit über 75.000 Blättern vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert.

© Raimond Spekking · CC BY-SA 4.0

Gründung

Anlass der Gründung war das Testament Ferdinand Franz Wallrafs (1748–1824), des letzten Rektors der alten Kölner Universität. Er verfügte, dass seine Kunst-, Mineralien-, Malerei-, Kupferstich- und Büchersammlung dauerhaft bei der Stadt zum Nutzen von Kunst und Wissenschaft verbleiben solle. 1827 wurde ein Teil der Sammlung im sogenannten Kölner Hof öffentlich zugänglich gemacht; dieses Interimsmuseum erhielt den Namen Wallrafianum. Die Sammlungsgeschichte des Museums lässt sich über das Konvolut des ehemaligen Kölner Jesuitenmuseums bis in die Mitte des 16. Jahrhunderts zurückverfolgen.

© Édouard Manet · Public domain

Vom Stifter zum Namen

Den zweiten Namensteil verdankt das Museum dem Kaufmann Johann Heinrich Richartz (1796–1861), der ab 1851 die Mittel für einen eigenen Museumsbau stiftete. Das nach Plänen von Josef Felten im englisch-neugotischen Stil errichtete Gebäude wurde 1861 als Wallraf-Richartz-Museum eröffnet. In der Nacht vom 28. auf den 29. Juni 1943 wurde dieser Bau bei einem Luftangriff zerstört.

© Raimond Spekking · CC BY-SA 4.0

Zeitstrahl

  1. 1818
    Wallraf vermacht der Stadt Köln testamentarisch seine Sammlung
  2. 1824
    Museumsgründung nach dem Tod Ferdinand Franz Wallrafs
  3. 1827
    Eröffnung des Wallrafianums im Kölner Hof, Trankgasse 7
  4. 1855
    Grundsteinlegung des Neubaus (Felten-Raschdorff-Bau) am 4. Oktober
  5. 1861
    Feierliche Eröffnung als Wallraf-Richartz-Museum am 1. Juli
  6. 1943
    Museumsgebäude beim Luftangriff in der Peter-und-Paul-Nacht zerstört
  7. 1957
    Neubau (Schwarz-Bernard-Bau) an der Rechtschule am 27. Mai eröffnet
  8. 2001
    Einzug in das heutige Gebäude

Galerie

© Vincent van Gogh · Public domain · Commons
© Josef Felten · Public domain · Commons

Karte

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Öffentliche Verkehrsmittel

  • Heumarkt · 350 m
  • Rathaus · 280 m

Adresse

Obenmarspforten 40
50667 Köln

Öffnungszeiten

Di: 10:00–18:00

Mi: 10:00–18:00

Do: 10:00–18:00

Fr: 10:00–18:00

Sa: 10:00–18:00

So: 10:00–18:00

Eintritt

13 EUR

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Automatisch erstellt, zuletzt geprüft: 2026-06-27

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