St.-Apern-Kloster
Ehemaliges Zisterzienserinnenkloster in Kölns Altstadt-Nord, benannt nach dem heiligen Aper von Toul und 1802 aufgelöst.
Der Name geht auf eine dem heiligen Aper von Toul gewidmete Kapelle zurück, die an der heutigen St.-Apern-Straße stand.
Quelle: Wikipedia
Auf einen Blick
- Art
- Ehemaliges Zisterzienserinnenkloster
- Lage
- Köln, Stadtteil Altstadt-Nord, Stadtbezirk Innenstadt
- Benannt nach
- Aper von Toul
- Ursprung
- Kapelle, errichtet vor 1169
- Klosterkirche
- Patrozinium des heiligen Bartholomäus
- Ende
- Aufhebung 1802 im Zuge der Säkularisation
Die Nonnen des Klosters St. Apern waren 1477 nicht die ersten Bewohnerinnen des Ortes: Schon zuvor gab es dort ein Hospital und eine Klause von Franziskanerinnen, bevor die aus St. Mechtern vertriebenen Zisterzienserinnen dort einzogen.
Anfänge
Vor 1169 entstand an der Stelle eine Kapelle zu Ehren des heiligen Aper von Toul. Später kamen ein Hospital und eine Klause von Franziskanerinnen hinzu.
Von St. Mechtern nach St. Apern
1477 zogen Zisterzienserinnen des Klosters St. Mechtern nach St. Apern, nachdem sie ihren Konvent vor den Toren der Stadt hatten aufgeben müssen. Zwischen 1477 und 1487 errichteten sie eine neue Klosterkirche mit dem Patrozinium des heiligen Bartholomäus. Von 1621 bis 1625 folgte ein Neubau dieser Kirche. Die offizielle Bezeichnung lautete monasterium s. Bartholomaei Coloniae.
Bindung an Altenberg
Das Kloster unterstand der Zisterzienserabtei Altenberg, die es gegenüber der Stadt und den Gerichten vertrat. Mönche aus Altenberg wirkten an der Klosterkirche als Beichtväter und Kapläne.
Das Ende
Mit der Säkularisation ging das Kloster 1802 unter. In diesem Zuge wurde auch die Klosterkirche abgerissen.
Zeitstrahl
- vor 1169Errichtung einer Kapelle für den heiligen Aper von Toul
- 1477Ansiedlung von Zisterzienserinnen aus St. Mechtern in St. Apern
- 1477–1487Bau einer neuen Klosterkirche mit Patrozinium des heiligen Bartholomäus
- 1621–1625Ersatz der Klosterkirche durch einen Neubau
- 1802Untergang des Klosters im Zuge der Säkularisation und Abriss der Klosterkirche
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