St. Salvator (Köln-Weidenpesch)
Backstein-Hallenkirche von 1958 mit Betonwabenfenstern, freistehendem Glockenturm und einem Christus-Mosaik aus Naturstein.
Die katholische Kirche St. Salvator entstand als eigene Gemeinde, die 1958 durch Teilung der Gemeinden St. Quirinus, St. Clemens und Heilig Kreuz gebildet wurde.
Quelle: Wikipedia
Auf einen Blick
- Art
- Römisch-katholische Kirche, Hallenkirche mit rechteckigem Grundriss
- Lage
- Kölner Stadtteil Weidenpesch, Stadtbezirk Nippes (linksrheinisch)
- Baujahr
- 1958
- Architekt
- Theodor Kelter
- Turm
- Freistehender Glockenturm mit fünfstimmigem Geläut
- Denkmalschutz
- Seit 13. Oktober 1995 als Baudenkmal eingetragen (Nr. 7657)
- Orgel
- 23 Register, gebaut 1963 von Verschueren Orgelbouw
Die Kirche erhielt erst im August 2005, anlässlich des Weltjugendtages in Köln, einen Wetterhahn auf der Turmspitze.
Geschichte
Mit der Gründung der selbstständigen Kirchengemeinde am 3. Mai 1958 erhielt der Architekt Theodor Kelter den Auftrag, eine Kirche mit Pfarrhaus und dem Provinzialat der Salvatorianer zu errichten. Heute gehört St. Salvator zum Pfarrverband MauNieWei, der katholische Gemeinden der Stadtteile Mauenheim, Niehl und Weidenpesch zusammenfasst.
Architektur
Der Backsteinbau trägt ein flaches Satteldach; seine Fassade wird zu großen Teilen von Betonwabenfenstern bestimmt. Der freistehende Turm ist außen mit weiß verputztem Beton und eingerahmten Mauerziegelelementen verkleidet und nimmt Gestaltungsmerkmale der benachbarten Kirche auf. Zu Beginn des Weltjugendtages in Köln erhielt die Turmspitze im August 2005 einen Wetterhahn.
Ausstattung
Der Innenraum ist mit einer Holzdecke versehen, seine Nordwand besteht aus gebrannten Ziegeln. Ein Mosaik aus verschiedenartigen Natursteinen, entworfen von Salvatorianerpater Ivo Schaible, zeigt den thronenden, verklärten Christus als Erlöser der Welt. Altar, Kanzel und Ambo stammen vom Bildhauer Rudolf Peer, den Tabernakel schuf der Silberschmiedemeister Wilhelm Nöthen. Vom Künstler Bernd Hartmann-Lintel aus Wiedenbrück stammen ein Bronze-Taufbecken, eine Madonna im Silbermantel mit Jesuskind sowie etwa einen Meter hohe Krippenfiguren aus Lindenholz.
Zeitstrahl
- 1958Gründung der Kirchengemeinde St. Salvator am 3. Mai; Theodor Kelter erhält Bauauftrag
- 1963Einbau der Orgel mit 23 Registern von Verschueren Orgelbouw
- 1995Eintragung als Baudenkmal am 13. Oktober unter Nummer 7657
- 2005Im August Anbringung eines Wetterhahns zum Weltjugendtag
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