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© Raimond Spekking · CC BY-SA 4.0

Barbarossaplatz

Verkehrsknoten der Kölner Ringe mit Straßenbahnhaltestelle in der Platzmitte, benannt nach Friedrich I. Barbarossa.

Outdoor

Der Barbarossaplatz gehört zu den Kölner Ringen, einer 7½ Kilometer langen Ringstraße, und wurde am 10. Mai 1883 nach Friedrich I., genannt Barbarossa (italienisch für „Rotbart“), benannt. In der Mitte liegt eine Straßenbahnhaltestelle, die an allen vier Seiten von mehrspurigen Fahrbahnen umschlossen ist.

Auf einen Blick

Art
Platz und Verkehrsknoten an den Kölner Ringen
Stadtteil
Südstadt, Stadtbezirk Innenstadt
Maße
rund 100 Meter lang, etwa 50 Meter breit
Bauwerke
u. a. ein 48 Meter hohes Hochhaus am Salierring (1972)
Kunst
zwei Plastiken im öffentlichen Raum (1976/77 und 1993)
Wusstest du?

Die Kölner Band Querbeat widmete dem Platz 2017 einen ganzen Song – „Guten Morgen Barbarossaplatz" –, weil der ehemalige Stadtkonservator Ulrich Krings ihn öffentlich als „den am meisten vernachlässigsten Platz der Stadt" bezeichnet hatte.

Das kannst du hier erleben

  • Den belebten Verkehrsknoten der Kölner Ringe auf sich wirken lassen
  • Die beiden Plastiken „Attila" und „Steel-Watercolor-Triangle-Ring" entdecken
  • Das markante 48-Meter-Hochhaus am Salierring fotografieren
  • Das Treiben rund um die Straßenbahnhaltestelle in der Platzmitte beobachten
  • Von hier aus die Südstadt und die Kölner Ringe erkunden

Lage und Gestalt

An beiden Enden des Platzes treffen Nebenstraßen, Abschnitte der Ringe und Bundesstraßen in Kreuzungen zusammen; am südöstlichen Ende kommt eine Straßenbahnkreuzung hinzu. Die nordöstliche Seite ist Teil eines geschlossenen Häuserblocks, die südwestliche eine Häuserzeile aus einem zwölfstöckigen Hochhaus und zwei kleineren Häusern. Alle früheren Bauten wurden im Krieg zerstört.

© Horsch, Willy - HOWI · CC BY 3.0

Bauwerke

Das zwölfstöckige Hochhaus Barbarossaplatz 2 entstand 1955/1956 nach Plänen von Ernst Nolte für die Sparkasse, zusammen mit einem viergeschossigen Nebengebäude. An der Ecke zum Salierring steht ein 48 Meter hohes, achtzehnstöckiges Hochhaus von 1972 mit einem Lebensmittelhändler im Erdgeschoss und Büros darüber.

© HOWI - Horsch, Willy · CC BY 3.0

Nahverkehr

Am Platz kreuzt die Stadtbahnlinie 18 die Ringlinien 12 und 15, während die Linie 16 von der Haltestelle Köln/Dom kommend auf die Ringe einschwenkt. Die Haltestelle ist auf zwei Standorte verteilt: Bahnsteige auf dem Barbarossaplatz und auf der Neuen Weyerstraße. Die Bahnsteige auf dem Platz sind barrierefrei, die anderen nicht.

© Horsch, Willy - HOWI · CC BY 3.0

Kunst und Wahrnehmung

Auf dem Platz stehen Plastiken von Paul Suter („Attila“, 1976/77) und Fletcher C. Benton („Steel-Watercolor-Triangle-Ring“, 1993). Zusammen mit dem Zülpicher Platz bildet der Barbarossaplatz ein Nahversorgungszentrum für rund 22.000 Bewohner. Der frühere Stadtkonservator Ulrich Krings bezeichnete ihn als den am meisten vernachlässigten Platz der Stadt; die Band Querbeat griff dies 2017 im Lied „Guten Morgen Barbarossaplatz“ auf.

© Eigenes Werk · Public domain

Zeitstrahl

  1. 1883
    Platz am 10. Mai nach Friedrich I. Barbarossa benannt
  2. 1955/1956
    12-stöckiges Hochhaus und Nebengebäude für die Sparkasse erbaut
  3. 1972
    18-stöckiges Hochhaus am Salierring 47–53 fertiggestellt
  4. 1976/77
    Plastik „Attila" von Paul Suter aufgestellt
  5. 1986
    Endbahnhof Köln-Barbarossaplatz außer Betrieb genommen
  6. 1993
    Plastik „Steel-Watercolor-Triangle-Ring" von Fletcher C. Benton aufgestellt
  7. 2009
    14-tägige ethnografische Kartierung des Platzes im Auftrag des Kunstbeirats

Galerie

© User:Maximilian Schönherr · CC BY-SA 4.0 · Commons
© Autor/-in unbekannt Unknown author · Public domain · Commons
© Autor/-in unbekannt Unknown author · Public domain · Commons
© Autor/-in unbekannt Unknown author · Public domain · Commons
© User:ZH2010 · Public domain · Commons

Karte

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Adresse

Barbarossaplatz
Köln

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Automatisch erstellt, zuletzt geprüft: 2026-06-26

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