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© Chris06 · CC BY-SA 4.0

Kapelle St. Stephanus

Aus der Gotik stammende katholische Kapelle in Köln-Weiden, 1407 erstmals in einer Urkunde belegt und als Üsdorfer Kapelle geläufig.

Indoor

Als Schutzpatron dient der heilige Erzmärtyrer Stephanus; um das kleine Gotteshaus kümmert sich ein Förderverein der Gemeinde St. Franziskus Köln-Weiden.

Auf einen Blick

Art
Römisch-katholische Kapelle
Lage
Stadtteil Weiden im Kölner Stadtbezirk Lindenthal
Ursprung
Gotischer Baukern
Erste Erwähnung
1407
Weitere Namen
Üsdorfer Kapelle
Denkmalschutz
In der Kölner Denkmalliste seit dem 18. Januar 1982 unter Nummer 913 geführt
Besonderheit
Fünfte Station des Kulturpfads Lindenthal
Wusstest du?

Die Kapelle wurde im Truchsessischen Krieg zerstört, 1629 aber wieder aufgebaut, ist seither vermutlich seit der Säkularisation nicht mehr für Gottesdienste genutzt worden und dient dennoch bis heute – seit 1982 als Baudenkmal geschützt – der Nachbarschaft als gepflegter Erinnerungsort.

Geschichte

Im Jahr 1407 taucht der Bau erstmals in einer Urkunde auf, und zwar als Kapelle des Engelshofes im seinerzeitigen Weiler Uesdorf. Eigentümer des Engelshofes war das Kölner Stift St. Maria ad Gradus. Die seelsorgerische Betreuung übernahmen Geistliche aus St. Severin in Lövenich.

© Bernhard Waldau · CC BY-SA 3.0

Zerstörung und Wiederaufbau

Im Truchsessischen Krieg fiel das Bauwerk zwischen 1583 und 1588 der Zerstörung anheim und wurde 1629 wieder errichtet. Mutmaßlich ab der Säkularisation fanden dort keine Gottesdienste mehr statt.

© Chris06 · CC BY-SA 4.0

Heute

Nach dem Abbruch des Engelshofes in den 1970er Jahren ging die Kapelle als Schenkung an die katholische Kirchengemeinde über. Für Erhalt und Pflege sorgt der im Jahr 2000 ins Leben gerufene Pfarrverein zur Förderung der Üsdorfer Kapelle.

© Chris06 · CC BY-SA 4.0

Zeitstrahl

  1. 1407
    Erste urkundliche Erwähnung als Kapelle des Engelshofes im Weiler Uesdorf
  2. 1583–1588
    Zerstörung im Zuge des Truchsessischen Krieges
  3. 1629
    Wiederherstellung der Kapelle
  4. 1970er Jahre
    Abriss des Engelshofes; Kirchengemeinde erhält das Bauwerk durch Schenkung
  5. 1982
    Eintragung in die Denkmalliste der Stadt Köln unter Nummer 913 (18. Januar)
  6. 2000
    Gründung des Pfarrvereins zur Förderung der Üsdorfer Kapelle

Galerie

© Chris06 · CC BY-SA 4.0 · Commons
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Automatisch erstellt, zuletzt geprüft: 2026-09-04

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