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© Raimond Spekking · CC BY-SA 4.0

Funkhaus Köln (Deutschlandfunk-Hochhaus)

Das 102 Meter hohe Funkhaus Köln im Stadtteil Raderthal beherbergt seit 1979 die Studios und Redaktionen des Deutschlandfunks. Der markante Turm mit seiner ungewöhnlichen Hängekonstruktion steht seit 2024 unter Denkmalschutz und ist im Rahmen regelmäßiger öffentlicher Führungen zu erleben.

seit 1978

Im linksrheinischen Stadtteil Raderthal ragt das Funkhaus Köln 102 Meter in die Höhe – ein Rundfunkgebäude, das ebenso durch seine Technikgeschichte wie durch seine außergewöhnliche Bauweise auffällt. Seit dem 18. Februar 1979 senden von hier aus die Studios und Redaktionen des Deutschlandfunks.

Auf einen Blick

Ort
Kölner Stadtteil Raderthal (linksrheinisch)
Höhe
102 Meter
Architekt
Gerhard Weber
Bezug
18. Februar 1979, offizielle Eröffnung 24. April 1980
Nutzung
Studios und Redaktionen des Deutschlandfunks
Denkmalschutz
seit 29. Januar 2024
Besuch
regelmäßige öffentliche Führungen
Rang
zehnthöchstes Hochhaus Kölns (Stand Herbst 2018), unter den 100 höchsten Deutschlands

Altersvergleich

Alter im Vergleich mit anderen Orten in Köln.

Geschichte

Bereits 1969 entschied sich der Verwaltungsrat des Deutschlandfunks für den Vorentwurf von Gerhard Weber. Der Bau begann 1974, der Bezug erfolgte im Februar 1979, die offizielle Eröffnung im April 1980.

In direkter Nachbarschaft stand früher das Funkhaus der Deutschen Welle am Raderberggürtel, das bis 2021 vollständig abgebaut wurde. Seit dem 29. Januar 2024 steht das Deutschlandfunk-Hochhaus selbst unter Denkmalschutz.

© Elke Wetzig ( elya ) · CC BY-SA 3.0

Architektur und Bauweise

Für den Turm nutzte Weber eine Hängekonstruktion, die dem Brückenbau entlehnt ist. Ab 1974 wurde auf einem 100 Meter hohen Stahlbetonkern eine Kragkonstruktion montiert, von der aus die einzelnen Stockwerke geschossweise abgesenkt wurden.

Getragen werden die Etagen von Stahlseilen, die in schräg über das Dach verlaufenden Betonträgern stecken – so hängen die einzelnen Stockwerke am Kern. Die Innenausstattung mit Studios, Schneideräumen und Rundfunktechnik entsprach bei der Fertigstellung dem neuesten Stand. Sendesaal und Kammermusiksaal reihen sich mit ihrer Akustik in die von Weber erbauten Theatersäle wie das Nationaltheater Mannheim und die Hamburgische Staatsoper ein.

© Elke Wetzig ( elya ) · CC BY-SA 3.0

Besuch und Führungen

In regelmäßigen Abständen werden öffentliche Führungen durch das Funkhaus Köln angeboten. Sie geben Gelegenheit, das Gebäude und seine Rundfunktechnik aus der Nähe kennenzulernen.

© Horsch, Willy - HOWI · CC BY 3.0

Galerie

© self · Public domain · Commons
© Raven · CC BY-SA 3.0 · Commons
© Raimond Spekking · CC BY-SA 4.0 · Commons
© Maximilian Schönherr · CC BY-SA 3.0 · Commons
© Eckhard Henkel · CC BY-SA 3.0 de · Commons
© Eckhard Henkel · CC BY-SA 3.0 de · Commons

Karte

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Automatisch erstellt, zuletzt geprüft: 2026-08-27

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