Funkhaus am Raderberggürtel
Ehemaliger Sitz der Deutschen Welle in Köln und mit 138 Metern das bislang höchste in Deutschland abgebrochene Gebäude.
Bis zu seinem Rückbau war das Hochhaus das dritthöchste Gebäude Kölns. Es stand am Raderberggürtel unter der Hausnummer 50, in direkter Nachbarschaft zum Gebäude des Deutschlandfunks.
Quelle: Wikipedia
Auf einen Blick
- Art
- Ehemaliges Funkhaus (Hochhaus)
- Lage
- Raderberggürtel 50, Köln
- Höhe
- 138 Meter
- Einweihung
- 1980
- Entwurf
- Planungsgruppe Stieldorf
- Nutzung bis 2003
- Sitz der Deutschen Welle
- Besonderheit
- Höchstes abgebrochenes Gebäude Deutschlands
Nach dem Abriss ohne Sprengung blieb das mit 138 Metern einst dritthöchste Kölner Hochhaus als das höchste jemals in Deutschland konventionell abgebrochene Gebäude in den Statistiken zurück.
Geschichte
Die Bauarbeiten begannen 1974, das Richtfest fand am 24. Mai 1977 statt, die offizielle Einweihung folgte 1980. Seit den frühen 1980er Jahren war das Haus Sitz der Deutschen Welle in Köln und diente zugleich dem Deutschlandfunk. Zum 50. Jubiläum des Senders zog die Deutsche Welle 2003 nach Bonn in den Schürmann-Bau im Bundesviertel um. Ein Grund für den Umzug war die Asbestbelastung in den Räumen.
Abriss
2013 wurde bekannt, dass das Gebäude weichen und bis 2019 einer Wohnanlage mit 500 Wohneinheiten Platz machen sollte. Zunächst war eine Sprengung vorgesehen, die wegen der Asbestmengen eine umfangreiche vorherige Entkernung erfordert hätte. Die zunächst für das Frühjahr 2017 geplante Sprengung wurde im Herbst 2016 auf 2018 verschoben. Schließlich wurde von einer Sprengung abgesehen und stattdessen ein konventioneller Rückbau von oben nach unten gewählt. Die Arbeiten begannen 2019 mit Kränen und endeten Anfang 2021.
Wissenswertes
Seit dem Abriss gilt das Bauwerk als das höchste in Deutschland abgebrochene Gebäude.
Zeitstrahl
- 1974Beginn der Bauarbeiten am Funkhaus für DW und DLF
- 1977Richtfest am 24. Mai
- 1980Offizielle Einweihung des Funkhauses
- 2003Deutsche Welle zieht nach Bonn um
- 2013Abriss- und Wohnbaupläne für das Gelände werden bekannt
- 2016Geplante Sprengung von 2017 auf 2018 verschoben
- 2019Beginn des konventionellen Rückbaus
- 2021Rückbau endet Anfang des Jahres
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