Köln Arcaden
Kölns erstes Einkaufszentrum rechts des Rheins in Kalk – entstanden dort, wo einst die Chemische Fabrik Kalk produzierte.
Dort, wo heute Kundschaft einkauft, dominierte über Jahrzehnte ein Chemiewerk – ein Relikt dieser Epoche ist auf dem Areal bis heute zu sehen.
Quelle: Wikipedia
Auf einen Blick
- Art
- Einkaufszentrum
- Lage
- Stadtteil Kalk, etwa 2 km östlich der Kölner Innenstadt, an Deutz grenzend
- Verkaufsfläche
- 27.000 m²
- Geschäfte
- 117 aus verschiedenen Branchen
- Eröffnung
- 2. März 2005
- Parken
- Parkhaus mit 1.800 Stellplätzen
- Besonderheit
- denkmalgeschützter Wasserturm von 1904 auf dem Gelände
Auf dem Gelände des Einkaufszentrums stand von 1858 bis 1993 die Chemische Fabrik Kalk; mitten im heutigen Parkhaus mit 1800 Stellplätzen ragt noch deren 1904 errichteter, 43,60 Meter hoher Wasserturm empor, der heute eine Außenstelle des Integrationshauses beherbergt.
Geschichte
Zwischen 1858 und 1993 betrieb man auf dem Grundstück die Chemische Fabrik Kalk (CFK). Erst nachdem man die Gebäude beseitigt und den durch chemische Stoffe belasteten Untergrund saniert hatte, erging 2003 die Baugenehmigung. Den Bau verantwortete die DIFA Deutsche Immobilien Fonds AG (heute Union Investment), die 190 Mio. Euro aufbrachte. Mit der Eröffnung 2005 bekam Köln sein erstes Einkaufszentrum auf der rechten Rheinseite. Eine gründliche Umgestaltung samt Modernisierung schloss sich 2017 an.
Der Wasserturm
Der Wasserturm der Chemischen Fabrik Kalk hat sich auf dem Gelände erhalten; das Parkhaus entstand ringförmig um ihn herum. Stammend aus dem Jahr 1904 und unter Denkmalschutz stehend, überragt er das Dach des Zentrums um 43,60 Meter. Darin untergebracht ist heute eine Außenstelle des Integrationshauses in Köln-Kalk.
Lage und Umgebung
2001 wurde westlich davon das Polizeipräsidium Köln vollendet. Ganz in der Nähe, am Bürgerpark Kalk, finden sich außerdem das Odysseum und der Music Store. Unmittelbar am Haupteingang bedienen die Stadtbahn-Linien 1 und 9 die Station Kalk Post; rund 250 Meter weiter fahren am Haltepunkt Trimbornstraße S-Bahnen.
Kunst am Bau
Am Haupteingang war früher eine Skulptur aufgehängt, deren Name sich auf David Bowies Lied „Let’s Dance“ bezieht. Zu sehen waren ein offener Edelstahl-Kreis und eine orange-gelbe Kugel an Spannkabeln, wodurch ein schwebender Eindruck entstand. Als Urheber gilt der niederländische Künstler Fre Ilgen.
Zeitstrahl
- 1858Chemische Fabrik Kalk (CFK) nimmt auf dem Gelände den Betrieb auf.
- 1904Der denkmalgeschützte Wasserturm der CFK wird errichtet.
- 1993Die Chemische Fabrik Kalk stellt den Betrieb ein.
- 2001Das westlich angrenzende Polizeipräsidium Köln wird fertiggestellt.
- 2003Genehmigung für die Errichtung des Einkaufszentrums wird erteilt.
- 2005Eröffnung der Köln Arcaden am 2. März als erstes rechtsrheinisches Einkaufszentrum Kölns.
- 2017Umfassender Umbau und Modernisierung des Einkaufszentrums.
Galerie
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