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© Elke Wetzig · CC BY-SA 3.0

St. Joseph (Köln-Kalk)

Neugotische Backstein-Hallenkirche in Köln-Kalk mit Bleiglasfenstern von Dominikus Böhm, darunter sieben Kreuzweg-Fenster im Querschiff.

Indoor Kostenlos Eintritt frei Bei Regen

Nach der Kriegszerstörung wurde St. Joseph in vereinfachter Form wieder aufgebaut – mit einer Ausstattung, die aus der Werkstatt von Dominikus und Gottfried Böhm stammt.

Auf einen Blick

Art
Römisch-katholische Kirche, neugotisch
Lage
Stadtteil und Stadtbezirk Kalk, rechtsrheinisches Köln
Bauform
Dreischiffige Backstein-Hallenkirche
Erbaut
1899 bis 1902, Wiederaufbau 1949 bis 1952
Architekt (Bau)
Heinrich Renard
Besonderheit
Bleiglasfenster von Dominikus Böhm
Denkmalschutz
Seit 12. April 1983, Nummer 1413
Wusstest du?

Die Kirche wurde 1943 zerstört und nach Plänen der bedeutenden Architektenfamilie Böhm – Dominikus und dessen Sohn Gottfried – von 1949 bis 1952 in vereinfachter Form wiederaufgebaut; ein Kirchenfenster hält diese Bauetappen 1902/1943/1952 sogar direkt fest.

Geschichte

Die 1863 bis 1866 errichtete Pfarrkirche St. Marien reichte für die wachsende katholische Gemeinde in Kalk nicht mehr aus. Deshalb entstand nach Entwürfen von Heinrich Renard zwischen 1899 und 1902 ein zweiter Kirchenbau, der dem heiligen Joseph geweiht wurde und im historischen Zentrum von Kalk steht. Im Zweiten Weltkrieg wurden St. Joseph und St. Marien stark beschädigt. Der Wiederaufbau von St. Joseph erfolgte von 1949 bis 1952 nach Plänen von Dominikus Böhm und seinem Sohn Gottfried Böhm in stark vereinfachter Gestalt. 1953 kam eine Orgel mit 21 Registern der Firma Romanus Seifert & Sohn aus Kevelaer hinzu.

© -- Superbass · CC BY-SA 3.0

Kirchenfenster

Zur Ausstattung gehören Bleiglasfenster, die größtenteils Dominikus Böhm zwischen 1952 und 1954 schuf. Im Querschiff befinden sich sieben Fenster, von denen jedes zwei Kreuzwegstationen zeigt. Die Chorfenster tragen symbolische Ornamente, die sich unter anderem auf die Eucharistie, die Gottesmutter Maria, den Pfarrpatron Joseph, den Kolpingverein und den Bauplatz der Kirche beziehen. Ein Ornamentfenster nennt am unteren Rand Daten der Baugeschichte: 1902 erbaut, 1943 zerstört, 1952 wiedererbaut. Zwei Seitenschifffenster gestaltete Böhm geometrisch. Das Turmfenster mit Taufsymbolen stammt von Gottfried Böhm. Die Fenster der Kapelle sind freie Kompositionen unbekannter Künstler und entstanden um 1960.

© Mabit1 · CC BY-SA 4.0

Einordnung

St. Joseph gehört zum Dekanat Köln-Deutz im Erzbistum Köln und zum Seelsorgebereich Köln-Kalk/Humboldt/Gremberg.

© Chris06 · CC BY-SA 4.0

Zeitstrahl

  1. 1899–1902
    Neugotische Kirche St. Joseph nach Plänen von Heinrich Renard erbaut
  2. 1943
    Kirche im Zweiten Weltkrieg stark zerstört
  3. 1949–1952
    Wiederaufbau in vereinfachter Form durch Dominikus und Gottfried Böhm
  4. 1952–1954
    Bleiglasfenster von Dominikus und Gottfried Böhm entstehen
  5. 1953
    Neue Orgel mit 21 Registern von Romanus Seifert & Sohn eingebaut
  6. um 1960
    Kapellenfenster von unbekannten Künstlern geschaffen
  7. 1983
    Eintragung als Baudenkmal (Nr. 1413) am 12. April

Galerie

© Chris06 · CC BY-SA 4.0 · Commons
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© Cmcmcm1 · CC BY-SA 4.0 · Commons
© Cmcmcm1 · CC BY-SA 4.0 · Commons
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Automatisch erstellt, zuletzt geprüft: 2026-09-05

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