Art Cologne
Die älteste Kunstmesse der Welt für zeitgenössische Kunst: 1967 in Köln gegründet, heute jährlich auf dem Gelände der Koelnmesse in Deutz.
Den Anfang machten 18 Galerien im Kölner Gürzenich. Seitdem hat die Messe mehrfach ihren Ort, ihren Namen und ihren Termin gewechselt.
Quelle: Wikipedia
Auf einen Blick
- Art
- Kunstmesse für zeitgenössische Kunst
- Gründung
- 1967 als Kölner Kunstmarkt
- Gründer
- die Galeristen Hein Stünke und Rudolf Zwirner
- Ort
- Gelände der Koelnmesse, Köln-Deutz (Stadtbezirk Innenstadt)
- Veranstalter
- Koelnmesse
- Direktor
- Daniel Hug (seit 2008)
- Ausgabe 2026
- die 59., vom 5. bis 8. November
Die Art Cologne ist die älteste Kunstmesse der Welt für zeitgenössische Kunst und begann 1967 mit nur 18 Galerien im Kölner Gürzenich.
Vom Gürzenich nach Deutz
Im September 1967 richtete der Verein progressiver deutscher Kunsthändler den ersten Kunstmarkt Köln aus. Den Verein hatten Stünke, Zwirner und fünf weitere Kollegen gegründet. Die Premiere zählte 15.000 Besucher und setzte eine Million Deutsche Mark um. 1968 zog die Messe in die größere Josef-Haubrich-Kunsthalle. Dort ließ sie auch Galerien aus dem Ausland zu, um eine internationale Konkurrenzmesse im benachbarten Düsseldorf zu verhindern. 1974 folgte der Wechsel in die Rheinhallen in Köln-Deutz, und die Kölner Messegesellschaft übernahm die Organisation.
Neue Namen und Termine
Ab 1975 trug die Messe den Namen Internationaler Kunstmarkt (IKM) und fand abwechselnd in Köln und Düsseldorf statt. 1984 wurde sie in Art Cologne umbenannt, seither findet sie nur noch in Köln statt. 2007 wechselte sie vom traditionellen Herbsttermin ins Frühjahr. Bis 2022 veranstaltete die Koelnmesse im Herbst die Cologne Fine Art & Antiques. Seither gehört diese Messe als Segment Art + Object zur Art Cologne, beraten und kuratiert von dem Designspezialisten Sebastian Jacobi. Für 2026 nennt die offizielle Website einen Termin im November.
Was die Messe zeigt
Zu sehen sind Gemälde, Skulpturen, Fotografien, Installationen und digitale Arbeiten. Für 2026 nennt der Veranstalter die Sektoren Contemporary Art, Modern Art und Neumarkt. Bei den ARTtours führen Kunstvermittler durch die Messe und beantworten Fragen. Koordiniert werden die Führungen vom ZADIK.
Auszeichnungen
Der ART-COLOGNE-Preis wurde 1975 erstmals in Kooperation mit dem Bundesverband Deutscher Galerien verliehen. Seit 1988 vergeben ihn der Bundesverband Deutscher Galerien und Kunsthändler und die Koelnmesse jährlich während der Messe. Zu den Preisträgern gehören Julia Stoschek, Monika Sprüth und Walther König. Seit 2006 gibt es zusätzlich den ADKV-ART COLOGNE Preis für Kunstvereine.
Gegenmessen im Umfeld
Nicht jede Galerie, die sich bewarb, durfte teilnehmen. Deshalb entstanden immer wieder alternative Veranstaltungen. 1992 gründete der Kölner Galerist Christian Nagel die Gegenmesse Unfair. 1995 war er Mitbegründer des Art Forum Berlin, das ausdrücklich als Konkurrenz auftrat. Seit 2003 etabliert sich die ART.FAIR als Gegenmesse. 2007 kamen zum selben Termin die Liste Köln, die Tease Art Fair und die dc duesseldorf contemporary hinzu.
Zeitstrahl
- 1967Erster Kunstmarkt Köln mit 18 Galerien im Gürzenich gegründet
- 1968Umzug in die Josef-Haubrich-Kunsthalle, Öffnung für ausländische Galerien
- 1974Umzug in die Rheinhallen Köln-Deutz, Organisation durch Kölner Messegesellschaft
- 1975Umbenennung in Internationaler Kunstmarkt (IKM), erste Verleihung des Art-Cologne-Preises
- 1984Umbenennung in Art Cologne, seitdem ausschließlich in Köln
- 1988ART-COLOGNE-Preis wird erstmals jährlich verliehen
- 2003Gérard Goodrow wird Direktor der Art Cologne
- 2007Verlegung vom Herbst- in den Frühjahrstermin
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Automatisch erstellt, zuletzt geprüft: 2026-09-25
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