Japanisches Kulturinstitut
Eines von drei japanischen Kulturinstituten in Europa — vermittelt von Köln aus japanische Kultur im deutschsprachigen Raum.
seit 1969
Das Japanische Kulturinstitut an der Universitätsstraße vermittelt japanische Kultur und richtet sich an den gesamten deutschsprachigen Raum. Es ist eines von drei japanischen Kulturinstituten in Europa; die beiden anderen stehen in Rom und Paris.
Auf einen Blick
- Art
- Japanisches Kulturinstitut
- Lage
- Universitätsstraße, Neustadt/Süd (Stadtbezirk Innenstadt)
- Eröffnet
- September 1969
- Träger
- Japan Foundation (seit 1972)
- Besonderheit
- Gebäudeensemble mit dem Museum für Ostasiatische Kunst
- Bibliothek
- kostenlos nutzbar
Das Institut veranstaltete bis 1989 ein sogenanntes Japanzimmer, das Besuchern ein Stück japanische Atmosphäre vermitteln sollte – eine Rarität, die es so in keinem anderen der vier Kölner Kulturinstitute gab.
Das kannst du hier erleben
- In der kostenlos nutzbaren Bibliothek in Büchern und Materialien über Japan stöbern
- Eine Ausstellung zeitgenössischer oder traditioneller japanischer Kunst ansehen
- Einen Filmabend mit Werken des japanischen Kinos besuchen
- Konzerten, Lesungen oder Vorträgen mit Japanbezug lauschen
- Die abgestimmte Architektur des Ensembles mit dem Museum für Ostasiatische Kunst bestaunen
Altersvergleich
Alter im Vergleich mit anderen Orten in Köln.
Geschichte
Die japanische Botschaft ließ das Haus errichten und eröffnete es 1969. 1972 wurde es der Japan Foundation unterstellt, die zum japanischen Außenministerium gehört. Unter den vier ausländischen Kulturinstituten in Köln ist es das jüngste. Direktor des Hauses ist seit April 2023 Harufumi Murata.
Architektur
Der Entwurf stammt vom Tokioter Architekten Yoshimi Ohashi, der traditionelle mit modernen Formen verbindet. Das zweistöckige Gebäude wird von Stützen getragen und ragt über das Erdgeschoss vor. Zusammen mit dem Museum für Ostasiatische Kunst am Aachener Weiher bildet es ein Ensemble, dessen Architektur aufeinander abgestimmt wurde. Im Inneren liegen Konferenz- und Vortragsräume, Einrichtungen zur Sprachvermittlung und eine Bibliothek. Bis 1989 gab es ein Japanzimmer, das Besuchern etwas von der Atmosphäre Japans vermitteln sollte.
Programm
Gezeigt werden Ausstellungen zeitgenössischer und traditioneller japanischer Kunst; hinzu kommen Konzerte und Bühnenvorführungen mit Japanbezug, vermehrt auch aus dem Pop-, Rock- und Jazz-Bereich. Lesungen stellen japanische Literatur und Autoren vor, Vorträge, Podiumsdiskussionen und Symposien greifen Themen aus Geistes- und Gesellschaftswissenschaften auf, dazu kommen Sprachkurse. In der Regel dreimal wöchentlich finden Filmabende mit Werken des japanischen Kinos statt; dabei arbeitet das Institut mit Filmmuseen und kommunalen Veranstaltern im gesamten Bundesgebiet zusammen.
Bibliothek
Die Bibliothek umfasst Informationsmaterial, Nachschlagewerke, Periodika und audiovisuelle Materialien zu wissenschaftlichen, gesellschaftlichen und künstlerischen Themen aus Japan oder mit Japanbezug. Die Materialien sind auf Japanisch, Deutsch oder Englisch verfügbar.
Zeitstrahl
- 1969Eröffnung im September nach Plänen von Architekt Yoshimi Ohashi
- 1972Unterstellung unter die Japan Foundation (japanisches Außenministerium)
- 1989Japanzimmer geschlossen (war seit Eröffnung eine Besonderheit des Hauses)
- April 2023Harufumi Murata wird neuer Direktor des Instituts
Karte
Blaue Punkte: andere Orte in der Nähe – zum Stöbern antippen.
Adresse
Universitätsstraße 98
50674 Köln
Öffnungszeiten
Mo: 09:00–13:00
Mo: 14:00–17:00
Di: 09:00–13:00
Di: 14:00–17:00
Mi: 09:00–13:00
Mi: 14:00–17:00
Do: 09:00–13:00
Do: 14:00–17:00
Fr: 09:00–13:00
Fr: 14:00–17:00
Sa: 13:30–17:00
Kontakt
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Quellen & Links
- Offizielle Website
- Offizielle Website (abgerufen 2026-07-17)
- Wikidata (abgerufen 2026-06-26)
- Wikipedia (abgerufen 2026-06-26)
Automatisch erstellt, zuletzt geprüft: 2026-06-26
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