St. Pius
Katholische Kirche in Köln-Zollstock mit einem der höchsten Kirchtürme der Stadt und einem Geläut aus sieben Glocken.
Papst Pius I. ist dieses katholische Gotteshaus im Kölner Stadtteil Zollstock geweiht. Nicht gemeint ist damit die Kirche St. Pius X. im Stadtteil Flittard.
Quelle: Wikipedia
Auf einen Blick
- Art
- Katholische Kirche
- Lage
- Stadtteil Zollstock, Stadtbezirk Rodenkirchen
- Bauzeit
- 1913 bis 1915
- Architekt
- Eduard Endler
- Weihe
- 10. Mai 1915 durch Felix Kardinal von Hartmann
- Geläut
- sieben Glocken
Der bis 1956 wiederaufgebaute Kirchturm von St. Pius zählt zu den höchsten Kölns, und mit sieben Glocken besitzt die Kirche eines der größten Geläute der Stadt.
Geschichte
Bevor der eigentliche Bau entstand, diente ein Schuppen an der Ecke Zollstocksweg und Höninger Weg als Notkirche. Im Zweiten Weltkrieg erlitt das Gebäude Schäden; den Wiederaufbau leitete der Kölner Architekt Karl Band. Der bis 1956 neu aufgeführte Turm zählt heute zu den höchsten der Stadt.
Architektur
Im Bauwerk fließen spätgotische Merkmale mit Anklängen an Renaissance und Barock zusammen.
Glocken
Mit seinen sieben Glocken verfügt die Kirche über eines der größten Geläute in Köln.
Ausstattung
Von Wilhelm Buschulte gehen sowohl die Chorstirnwand mit dem Motiv „Das Tor in die Zukunft“ als auch die farbigen Fenster des Langhauses aus. Hans Lünenborg gestaltete die Chorfenster, während Will Thonett die Krypta-Fenster entwarf. Das hölzerne Kreuz im Chorraum geht auf den Düsseldorfer Bildhauer Herbert Belau zurück, der bei Ewald Mataré lernte. Karl Matthäus Winter fertigte Altar, Tabernakelstele und Osterleuchter.
Orgel
Gebaut wurde das Instrument von der Kevelaerer Firma Seifert & Sohn, wobei der Kölner Professor für Orgelspiel Josef Zimmermann Disposition und Sachbearbeitung besorgte. Im Jahr 2011 führte die Firma TastenReich Orgelbau eine kleine Umdisponierung durch und fügte eine Trompete 8′ en Chamade hinzu.
Wissenswertes
In Zollstock waren unter anderem Joseph Frings als Kaplan und Peter Haanen als Pfarrer tätig.
Zeitstrahl
- 1913–1915Bau der Kirche nach Plänen von Eduard Endler
- 1915Kirchweihe am 10. Mai durch Felix Kardinal von Hartmann
- 1956Neubau des Kirchturms nach Kriegszerstörung abgeschlossen
- 2011Umdisponierung und Erweiterung der Orgel durch TastenReich Orgelbau
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