D.a.S. Theater
Freies Theater aus Köln mit nur noch einem Stück: „Du bist meine Mutter“ über Demenz — ein Darsteller spielt Mutter und Sohn zugleich.
seit 1990
Das D.a.S. Theater ist ein freies Theater, das sich heute auf ein einziges Stück über Demenz und das Älterwerden stützt.
Auf einen Blick
- Art
- Freies Theater
- Sitz
- Köln, Stadtteil Porz
- Gegründet
- 1990 von Klaus-Volker Roth und Gisela Nohl
- Bilanz bis 2023
- etwa 2.100 Aufführungen vor rund 400.000 Zuschauern
- Verbliebenes Stück
- „Du bist meine Mutter“ von Joop Admiraal (seit 1993)
- Mitgliedschaften
- ASSITEJ, Kölner Theaterkonferenz, JuPiTer
Das Stück "Du bist meine Mutter", in dem ein einziger Schauspieler sowohl die Rolle der demenzerkrankten Mutter als auch die des Sohnes spielt, ist seit 1993 ununterbrochen im Repertoire – und wurde in über 30 Jahren vor insgesamt rund 400.000 Zuschauern aufgeführt.
Das kannst du hier erleben
- Das Stück „Du bist meine Mutter“ über Demenz erleben
- Verfolgen, wie ein einziger Darsteller Mutter und Sohn zugleich verkörpert
- Freies Theater abseits der großen Bühnen entdecken
- Sich auf eine berührende Geschichte über das Älterwerden einlassen
- Eine Inszenierung ganz ohne aufwendiges Bühnenbild genießen
Altersvergleich
Alter im Vergleich mit anderen Orten in Köln.
Du bist meine Mutter
Joop Admiraals Stück erzählt von einem Sohn, der seine in einem Pflegeheim lebende Mutter besucht; ihre Beziehung verändert sich, je mehr das Gedächtnis der Mutter nachlässt. Beide Figuren liegen in der Hand eines einzigen Darstellers, der zwischen Mutter und Sohn wechselt, und die Inszenierung kommt ohne aufwendiges Bühnenbild aus. Gisela Nohl spielte die Rolle 29 Jahre lang bis Ende 2022, seit 2023 übernimmt Achim Conrad die Darstellung.
Auszeichnungen und Gastspiele
Beim THEATERZWANG, dem Festival Freier Theater NRW, ging der Hauptpreis 1993 an „Du bist meine Mutter“. Für „Alma-Ata Unna“ folgte 1994 im Bundeswettbewerb des Deutschen Städtetages eine Auszeichnung für „Vorbildliche Integrationsarbeit“. Die Inszenierungen „Crash“ (2001) und „Wilder Panther Keks“ (2005) wurden zum Kinder- und Jugendtheatertreffen NRW eingeladen. Auslandstourneen führten das Theater mit dem Goethe-Institut nach Kasachstan, Belgien und in die Türkei.
Frühere Stücke
Das frühere Programm griff verschiedene Themen auf: „Wilder Panther Keks“ von Günter Jankowiak behandelte Suchtprävention, „China“ von Erik Uddenberg schilderte das Schicksal einer ugandischen Kindersoldatin. Hinzu kamen „Freunde“ von Klaus-Volker Roth, „Creeps“ von Lutz Hübner sowie „Alma-Ata Unna“.
Sitz und Trägerschaft
Wikipedia führt das Theater als freies Theater mit Sitz in Köln, gesicherte Lagedaten verorten es im Stadtteil Porz. Die offizielle Adresse des Theaters liegt jedoch in Rheinbreitbach. Finanziert wird die Arbeit durch das Land Nordrhein-Westfalen, die Stadt Köln und Sponsoren, vor allem aber durch Auftrittsgagen.
Zeitstrahl
- 1990Gründung des D.a.S. Theaters durch Klaus-Volker Roth und Gisela Nohl
- 1993„Du bist meine Mutter" gewinnt Hauptpreis bei THEATERZWANG (Festival Freier Theater NRW)
- 1993„Du bist meine Mutter" wird ins Repertoire aufgenommen
- 1994Auszeichnung für „Alma-Ata Unna" beim Bundeswettbewerb des deutschen Städtetages
- 2001„Crash" zum Kinder- und Jugendtheatertreffen NRW eingeladen
- 2005„Wilder Panther Keks" zum Kinder- und Jugendtheatertreffen NRW eingeladen
- 2022Schauspielerin Gisela Nohl verlässt nach 29 Jahren das Stück
- 2023Achim Conrad übernimmt die Hauptrolle in „Du bist meine Mutter"; ca. 2.100 Aufführungen vor 400.000 Zuschauern
Karte
Blaue Punkte: andere Orte in der Nähe – zum Stöbern antippen.
Das könnte dich auch interessieren – themenverwandt oder in der Nähe
Kommentare
- Lade Kommentare…
Quellen & Links
- Offizielle Website
- Wikidata (abgerufen 2026-06-23)
- Wikipedia (abgerufen 2026-06-23, rev 266668536)
- Offizielle Website (abgerufen 2026-06-24)
Automatisch erstellt, zuletzt geprüft: 2026-06-26
Wie diese Seite entsteht
Diese Seite stützt sich auf offene Quellen — Wikipedia, Wikidata, offizielle Webseiten und offene Daten der Stadt. Jede Angabe wird gegen die hier verlinkten Quellen geprüft, und die Seiten werden regelmäßig aktualisiert.
Trotzdem einen Fehler entdeckt? Sag uns unten Bescheid — wir lesen jede Einsendung.





